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WhatsApp Chatbot der Öffentlich-Rechtlichen – Die Zeitung der Generation Y?

Der Tag mit Novi

7:30 –  „Guten Morgen (Kaffee-Emoji)„, wünscht mir Novi und stellt mir Anschluss die 3 wichtigsten Themen des Tages vor. Novi ist der Whatsapp Chatbot der Tagesschau,entwickelt von ARD und NDR für das öffentlich-rechtliche Jugendangebot „funk„.

Morgens gegen 7:30 stellt er mir die 3 wichtigsten Themen des Tages vor. Eine Überschrift wie sie in der Zeitung stehen könnte, dann zwei bis drei Sätze die das Thema weiter erklären. Die obligatorischen Emojis, dann folgt der Link zum dem Artikel der Tagesschau, den auch die restlichen Nutzer des Tagesschau Internetangebots über App oder Website abrufen können.
Je nach Möglichkeit wird der Nachricht noch ein Bild, GIF oder ein kurzes Video beigefügt.

Abends gegen 18:30 kommt die nächste Nachricht von Novi – drei Themen im gewohnten Format (wie morgens). Die Besonderheit der Abend-Nachricht ist jedoch, dass ein weiteres Thema aufbereitet wird – „ausführlich“. Dazu wird die Thematik mithilfe von drei Fragestellungen abgearbeitet, man will den Millenial schließlich nicht überfordern. Vergleichsweise kurze Satzstrukturen, visuell unterstützt durch Emojis und der in Whatsapp möglichen Textformatierung.

Die dritte Nachricht die Novi mir schickt ist keine die planmäßig verschickt wird. Wie das Blitz-Emoji am Anfang der Nachricht bereits signalisiert, handelt es sich hierbei um eine Eilmeldung: „Das britische Unterhaus hat heute Abend den Brexit Deal mit der EU abgelehnt“ updatet Novi um 21 Uhr die um 18:30 vorausgegangene Nachricht.



Was genau ist ein Chatbot?

Chatbots sind Dialogsysteme, welche mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Kontakt mit realen Personen treten. Dies geschieht in der Regel über Online-Angebote wie Facebook, Telegram und Whatsapp. Sie erklären z.B. Produkte und Dienstleistungen ihrer Betreiber in dem sie auf einfache Fragestellungen antworten können.
Dieser Definition nach ist es fraglich ob „Novi“ in Whatsapp als Chatbot anzusehen ist. Novi ist es noch nicht möglich auf Rückfragen zu reagieren, zumindest in Whatsapp. Der Konkurrent „Telegram“ verfügt bereits über die Möglichkeit mit Novi zu interagieren. Dort kann man mit vorgefertigten Antworten mehr Infos über ein Thema abfragen oder zu einem anderem Thema wechseln. Bei der internen Konkurrenz, dem „Facebook-Messenger„, ist dies auch so.

Die Sprache

Sprachlich sind die Nachrichten von Novi überwiegend neutral, jedoch wird dies durch einzelne Formulierungen aus der Umgangs- oder Jugendsprache ergänzt. Zudem wird die Ernsthaftigkeit mancher Beiträge durch den übermäßigen Gebrauch von Emojis herabgesetzt.
Die Themen werden so ausgewählt, dass sie sich nicht täglich wiederholen. Es sei denn unerwartete Änderungen finden statt. Das sorgt dafür, dass ein großes Themenfeld abgedeckt wird, zwar in begrenztem Umfang, die Leser bleiben so auf dem aktuellen Stand und können bei Bedarf auf die Links der Tagesschau-Website zurückgreifen.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Chatbot Novi, trotz der jugendlichen Sprache, ein guter Vorstoß der Öffentlich-Rechtlichen ist, um die vermeintlich „unpolitische“ Generation zu erreichen. Es ist davon auszugehen, dass Chatbots erst im Kommen sind. Mit Intensivierung der KI-Forschung können immer mehr Funktionen erfüllt werden. Bereits jetzt verkaufen oder informieren Geschäfte mit Hilfe von Chatsbots (Bsp: ebay). Sogar die Politik interessiert sich für Chatbots oder macht Gebrauch von ihnen wie die Einführung eines Chatsbots der CSU, während des Wahlkampfes zeigt

Personalisierte Werbung auf Social Media – Spioniert Facebook uns aus?

Wer kennt es nicht: Man stöbert in Onlineshops, sieht ein schönes Paar Schuhe und plötzlich tauchen sie überall auf. Sei es Facebook, Instagram oder Twitter, personalisierte Werbung ist das A und O für jede Online Plattform. Doch wie weit dürfen die Anbieter gehen, um an Informationen für die zielgerichteten Anzeigen zu gelangen?


Datenschutz

Die EU unternimmt Schritte, um eben diese Frage zu regeln. So trat beispielsweise am 25. Mai 2018 die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese legt fest, dass personenbezogene Daten nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers verarbeitet werden dürfen. Das macht es für Unternehmen wie Facebook schwieriger, an Daten für personalisierte Angebote zu gelangen. Trotz allem haben Nutzer sozialer Medien immernoch wenig Kontrolle darüber, was mit ihren Daten passiert. Bei den meisten Anbietern sind die Voreinstellungen oft nicht datenschutzfreundlich gestaltet. Verbraucherschützer kritisieren unter anderem die Apps Facebook und Instagram.


Aber wie genau funktioniert Personalisierung eigentlich?

Die wohl beliebteste Methode ist Programmatic Advertising. Hierbei werden freie Anzeigenplätze auf einer Website in Echtzeit versteigert, während diese Seite auf dem Gerät des Nutzers lädt. Informationen wie IP-Adresse, technische Details über das verwendete Gerät und persönliche Daten über den Nutzer werden innerhalb von Sekunden an hunderte von Werbefirmen gesendet. Viele Anbieter nutzen zusätzlich Cookies, die ihnen das Tracking ihrer Kunden durchs Internet ermöglichen. Tracking dient dazu, Interessenprofile eines Nutzers zu erstellen und ihm somit personalisierte Werbung anzeigen zu können. Durch das Abgleichen der Cookie-IDs, sind die Firmen in der Lage, Werbung nicht nur websiteübergreifend, sondern auch geräteübergreifend zu schalten. Als Nutzer ist man sich dessen in den meisten Fällen nicht bewusst und hat im Prinzip keine Kontrolle darüber, was mit den eigenen Daten passiert.


Facebook-Tracker in Android Apps

Facebook geht allerdings noch weiter um an Informationen über seine Nutzer zu gelangen. Forscher der University of Oxford haben herausgefunden, dass fast die Hälfte der Apps im Google Play Store einen Facebook-Tracker enthalten. Eine Großzahl davon sendet schon beim ersten Öffnen der App Informationen an Facebook, ohne dass der Nutzer die Möglichkeit hat, dem zuzustimmen oder es abzulehnen. Die wichtigste Information ist die Google-ID, durch die Verbindungen zwischen unterschiedlichen Apps hergestellt werden können, so auch mit der Facebook-App. Wenn sich der Nutzer auf dem verwendeten Gerät schon einmal beim sozialen Netzwerk angemeldet hat, können die Daten direkt mit dem Profil verknüpft werden. Allerdings muss nicht zwangsläufig ein Facebook-Konto vorliegen, damit die Daten an den Konzern gesendet werden. Das heißt, dass auch diejenigen, die kein Facebook nutzen, vor der Datenübertragung nicht sicher sind. All das ist für Nutzer meist nicht transparent, zumal viele der betroffenen Apps den Facebook-Tracker in ihrer Datenschutzerklärung nicht erwähnen. Laut Facebook selbst stehe es jedem Nutzer frei, sich für oder gegen personalisierte Werbung zu entscheiden. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass im Falle der Entscheidung dagegen die Datenübermittlung komplett eingestellt wird, sondern dass die Daten lediglich nicht zu Werbezwecken genutzt werden (Mobilsicher).


Hört Facebook uns ab?

Seit einiger Zeit ist außerdem ein neues Phänomen aufgetreten: Plötzlich erscheint Werbung für Produkte, über die man lediglich gesprochen, aber niemals online danach gesucht hat. Werden wir durch unsere Smartphones, Tablets und Laptops abgehört?

Tatsächlich hat Facebook, wie 2018 bekannt wurde, ein Patent beantragt, das es ermöglicht das Mikrofon seiner Nutzer einzuschalten und die Umgebung aufzunehmen. Es soll laut Facebook jedoch nicht verwendet werden, sondern nur dazu dienen, Konkurrenz-Unternehmen zuvor zu kommen. Aufgezeichnet werde nur dann, wenn eine Funktion verwendet wird, die den Zugriff auf das Mikrofon erfordert. Dazu zählen Anrufe oder Sprachnachrichten im Messenger oder Videos, die über die Facebook- oder Instagram-App aufgenommen werden. Angeblich werden diese Daten vertraulich behandelt. Dennoch sind viele Nutzer skeptisch. Nicht nur YouTuber haben versucht der Sache mit Selbstexperimenten auf den Grund zu gehen, auch Galileo hat Nachforschungen angestellt. Dabei hat sich herausgestellt, dass Werbeanzeigen zu Produkten, über die gesprochen wurde, oft nicht auf Facebook selbst, sondern beim Tochterdienst Instagram auftauchen. Es scheint an den Gerüchten, Facebook würde uns abhören, also doch etwas dran zu sein.


Werbung auf WhatsApp

Vor den Werbestrategien von Facebook scheint auch WhatsApp nicht mehr sicher zu sein. Als der Facebook Konzern den Messengerdienst 2015 aufkaufte, wurde einer fünfjährigen Frist zugestimmt, in der auf WhatsApp keine Werbung geschaltet werden durfte. Diese läuft im Februar diesen Jahres aus und Facebook hat bereits angekündigt, dass ein werbefreies WhatsApp, wie wir es kennen, bald nicht mehr geben wird. Wie die Umsetzung aussehen soll, ist allerdings noch nicht bekannt. Eine Möglichkeit wäre, die Anzeigen zwischen den Status-Stories zu platzieren, wie man es bereits von Instagram kennt. Es ist auch fraglich, wie die Personalisierung der Werbebeiträge funktioren soll, da die Nachrichten auf WhatsApp verschlüsselt sind. Facebook kann diese also nicht nach Stich- und Schlagwörtern durchsuchen. Es bleibt abzuwarten, wie personalisierte Werbung im beliebten Messengerdienst realisiert werden wird.


Quellen

Cybermobbing – Anonymes Bewerten und Beleidigen wird schlimmer

Der Begriff Cybermobbing ist seit Anfang der sozialen Medien ein Begriff, der immer wieder fällt und vor dem gewarnt wird. Doch in einem Zeitalter in dem immer mehr neue Medien, Apps und Möglichkeiten entstehen – wo bleiben da die Lösungen?  Sind es wirklich die Medien die, die Menschen skrupelloser handeln lassen oder ist die falsche Erziehung mit dem Umgang von Medien Schuld?

Laut einer Erhebung vom Bündnis gegen Cybermobbing, wird nur jedes zehnte Kind in seiner Internetnutzung kontrolliert. So nutzen die meisten Kinder und Jugendliche das Internet ohne Vorsicht und Bedacht und erfahren keine Konsequenzen, da sie zu wenig oder gar nicht von ihren Eltern kontrolliert werden.

Anfangs sprachen die Medien von Cybermobbing über das unbekannte, große Internet, das niemals vergisst. Weiter ging es mit Facebook auf Computern und Smartphones, Whatsapp als Messenger über das Handy, die das Lästern und Beleidigen, ja sogar veröffentlichen von Videos leichter, schneller und noch gefährlicher machten.

Nun steigen die Möglichkeiten andere Menschen zu beleidigen jedoch weiter.

Auf Plattformen wie Youtube fängt die „einfache“ Bewertung eines Videos bereits bei dem Daumen hoch oder runter Button an. Dies mag zwar wie eine konstruktive und neutral gehaltene Bewertung scheinen, doch müssen wir uns nicht die Frage stellen wo die Grenze des sachlichen Bewertens aufhört und das Mobbing beginnt?

Hass-Kommentare, die viele Daumen nach oben bekommen werden teilweise von anderen, auch anonym gehaltenen Benutzern gepushed und wieder geliked, sodass diese Kommentare weiter oben angezeigt werden. Durch die Anonymität fühlen sich die Täter sicher und werden immer skrupelloser, wenn es um die Beschimpfung von Menschen geht.

Ferner belegte eine Studie vom DLF, dass die Opfer Zahlen von Mobbing Attacken im Internet zwar gering abnehmen, dafür aber heftiger bzw intensiver gemobbt wird. Die Gründe dafür sieht Uwe Leest vom DLF vor allem in der fehlenden Sozialkompetenz der heutigen Jugend und den nicht vorhandenen Sanktionen und Maßnahmen bei Cybermobbing.

Die Studie des Bündnis gegen Cybermobbing zeigt deutlich, dass die Maßnahmen an Schulen gegen Cybermobbing viel zu gering und teilweise gar nicht vorhanden sind.

Deutlich wird, dass das Thema immer präsent sein wird, doch der Umgang der Menschen damit verändert werden muss. Anstatt mehr Beispiele von Attacken zu zeigen, sollten Schulen, Universitäten und Eltern zusammen arbeiten. Das alleinige reden über das Thema genügt dabei nicht. Sanktionen und Strafen sollten allseits bekannt sein, sodass mögliche neue Täter nicht zu tatsächlichen Tätern werden. Ebenso sollte der Umgang mit Sozialen Medien vor allem bei jungen Kindern früh kontrolliert sein.

 

 

Quellen:

 

WhatsApp – Es kann nur Einen geben

„Schreib mich einfach auf WhatsApp an, du hast ja meine Nummer“, ist ein Satz, den bestimmt jeder von uns bisher öfter als einmal gehört und gesagt hat. Jeder geht offenbar davon aus, dass, wenn jemand ein Smartphone besitzt, er ja wohl auch diesen Messengerdienst besitzen wird. Das ist allgemein bekannt – genauso auch, dass es längst das Anrufen über Mobilfunknetz abgelöst hat, da man so gut wie alle Gespräche, Verabredungen oder auch Diskussionen über Textnachrichten regeln konnte und mittlerweile zusätzlich eine Anruffunktion hat, die nur vom Internet abhängig ist. Die App bietet umfangreiche Optionen und Möglichkeiten, allerdings ist sie nicht der einzige Anbieter, der auf dem Markt mitspielt. Größte Konkurrenten sind WeChat, Tencent QQ, Skype, Viber, Line und Telegram.

https://infographic.statista.com/normal/infografik_3975_messenger_nutzung_in_deutschland_n.jpg

Das Wettrennen um die Nutzer

Bei der Erfindung des Telefons und ihrem Einzug in die Haushalte unserer Welt funktionierte private Kommunikation hauptsächlich auf diesem Weg. Es war schneller als die Post und wer möchte sich schon gegenseitig den neuesten Tratsch morsen? Eine wirkliche Telefonalternative gab es nicht. Wie steht es hierbei mit dem privaten Austausch von Textnachrichten? Anfangs war es die E-Mail, die aber zumindest im privaten Sektor schnell überholt war. Zum Chatten wurden soziale Netzwerke wie Facebook und ICQ genutzt, das fand im Regelfall jedoch am PC statt. Als sich die Telefongespräche auf Handys ausweiteten und die Handys zu Smartphones wurden, etablierte sich eine neue Kommmunikationsmöglichkeit: Instantmessaging. Das Überleben eines Kommunikationsmediums hängt vor allem von einem ab – den Nutzern. Beim Telefon gab es keine Alternativen.

Schaut man sich die obige Grafik an, werden zwei Dinge deutlich: Zum einen gibt es Alternativen und diese sind zahlreich. Zum anderen tut sich ein sehr starkes Gefälle auf. Richtet man sich nach den monatlich aktiven Nutzern, ist WhatsApp deutlich Marktführer. Kann es also nur einen Messenger geben? Mal ehrlich: Wer würde denn Telegram trotz all den herausragenden datenschutzrechtlichen Vorteilen nutzen, wenn es keiner aus dem eigenen Bekanntenkreis verwendet?

Doch wieso ist ausgerechnet WhatsApp dort oben und weshalb könnten die anderen bald noch weiter verdrängt werden?

Was haben die Anderen, was WhatsApp nicht hat

Die WhatsApp-Alternativen reiten selbstverständlich nicht ohne Waffen in den Kampf. Sie versuchen sich auf bestimmte Features zu spezialisieren, wobei Textmessaging immer der kleinste gemeinsame Nenner bleibt. Viber z.B. bot als erster Messengerdienst eine Internetanruffunktion an, noch bevor Skype seine App auf den Markt brachte – WhatsApp hat diese Funktion nun auch, Taktik? Skype hat dafür aber immer noch sein Steckenpferd: Den Videochat. Was bei den Nutzern schon damals auf dem Computer Anklang fand, wurde auch auf dem Smartphone heiß ersehnt. Apple hat dieses Angebot mit Facetime dann doch schon länger, dieses ist sogar über Mobilnetz einwandfrei verwendbar. Jeder, der diesen Blogbeitrag liest und WhatsApp installiert hat, weiß bereits: Das ist nichts Besonderes mehr, auch diese Funktion wurde übernommen. Mit den Stories (24h sichtbare Slideshows mit Bildern und Videos) wurden auch Ideen von Snapchat abgekupfert.

Wie werden die Konkurrenten weiterhin ausgeschaltet?

Einerseits werden Nachbesserung vorgenommen und Funktionen hinzugefügt, die teilweise von anderen Diensten übernommen. Beispiel hierfür ist das kommende Update, welches eine Videochatfunktion für Gruppen mitbringt – eigentlich längst überfällig mit Blick auf Skype, Messenger, JusTalk, etc.

Andererseits, was lockt Nutzer an? Das Zauberwort ist Kompatibilität. So ist WhatsApp sehr kompatibel mit AndroidAuto – die App kann dank Sprachsteuerung sogar mit stark vermindertem Risiko im Auto genutzt werden. Der Messenger ist seit Längerem auch per Laptop nutzbar, durch WhatsAppWeb oder alternativ mit einer Desktopanwendung. Das Update, mit dem nachträgliches Löschen von Nachrichten innerhalb von sieben Minuten ermöglicht wurde, konnte zu leicht umgangen werden. Deswegen ist es weiterer Erwähnung nicht wert.

Doch wogegen kein Konkurrent ankommt, ist die neuste Ankündigung unserer Smartphone-Anwendung Nummer Eins. Mehr wirtschaftlicher Nutzen durch die Wirtschaft selbst. WhatsApp Business. Firmen und Geschäfte konnten ihre Kunden über WhatsApp bisher nur inoffiziell erreichen, das soll sich nun ändern, Unternehmen sollen einen verifizierten Account erstellen können, um mit ihren Klienten in Kontakt zu bleiben. Spekuliert wird noch, inwiefern das für Unternehmen den Kundenmailverkehr ablösen, bzw. den Kundensektor erweitern wird! Viele Apotheken bieten bereits heute eine Bestellmöglichkeit für Medikamente per WhatsApp an. Ähnlich Pizzerien: Eine kurze WhatsApp-Nachricht und die Mahlzeit ist auf dem Weg. Welcher weitere Nutzen für uns User aus dem Programm gezogen werden kann, wird sich noch zeigen. Was aber bereits klar ist: Facebook wird daran verdienen. Die Unternehmen, die dieses Angebot nutzen, sollen nämlich auch zur Kasse gebeten werden. Fairerweise soll das aber nur für die größeren Dienstleister gelten.

Letztlich

Wer hätte schon gedacht, dass Instantmessaging eines Tages solch mediale Dimensionen annehmen wird. Eine Entwicklung, die, wie man anhand dieses Beitrags sieht, noch viel Neues erwarten lässt. Längst geht es nicht mehr nur um das Verschicken von Textnachrichten. Es geht um Voicemails, Anrufe, Videochats, SocialMedia Charakteristiken, Einbindung des Wirtschaftssektors und selbstverständlich auch deren Qualität. Das Medium, welches all diese Funktionen in sich vereint, gibt folglich den Ton auf dem Markt der Instantmessenger an – durch lautere und unlautere Strategien hat sich WhatsApp wie ein perfider Marktschreier die meisten Menschen für sich gewinnen.

WhatsApp für PC

WhatsApp ist der beliebteste Smartphone Messenger-Dienst, der nun auch mit Hilfe von WhatsApp Web am Computer oder Notebook, im Browser funktioniert.

Voraussetzung dafür ist der „Google Chrome“ Browser, die WhatsApp Web – App sowie die aktuelle Messenger Version für das eigene Smartphone.
Eine Anmerkung hierbei ist, dass das aktuelle iOS-Betriebssystem von Apple nicht unterstützt wird und damit allen iPhone- und iPad-Nutzern, die Funktion nicht zur Verfügung steht.

Der WhatsApp Web – Dienst wird wie folgt gestartet. Zunächst wird der Browser geöffnet und die Seite geladen. Dann muss WhatsApp geöffnet werden und im Menü die Funktion WhatsApp Web aktiviert werden. Jetzt kann man den QR-Code scannen und sich somit automatisch anmelden. Die Nachrichten werden dann sowohl auf dem PC und auf dem Handy angezeigt, solange eine aktive Verbindung besteht.

Allerdings sollte man eventuelle Sicherheitsrisiken nicht außer Acht lassen.

Eine mögliche Schwachstelle ist der Browser, da Google an der Datenspeicherung interessiert ist. Somit ist es möglich, dass Google Chrome die Daten mitspeichert und für eigene Zwecke nutzt.

In Bezug auf den QR-Code kann man sagen, dass die Möglichkeit besteht diesen auszutauschen. Daraus folgt, dass die Daten nicht mehr an WhatsApp gesendet werden, sondern an den vom Hacker gewünschten Client.

Abschließend lässt sich sagen, dass es jedem selbst überlassen ist, ob man WhatsApp über PC nutzen möchte. Oder man die möglichen Sicherheitsrisiken eingeht und das Programm zusätzlich neben dem Handy nutzen möchte.

 

Quellen:

http://www.chip.de/news/WhatsApp-fuer-PC-Messenger-im-Browser-nutzen_64974891.html http://www.pc-magazin.de/ratgeber/whatsapp-pc-client-mac-web-browser-download-anleitung-2857297.html
http://www.inside-handy.de/news/34133-chat-messenger-fast-ohne-smartphone-nutzen-so-funktioniert-der-whatsapp-client-am-pc

WhatsApp als Newskanal?

Dass das, erst im Februar für 19 Milliarden Dollar von Facebook aufgekaufte, Unternehmen sich längst zum Versenden von Nachrichten etabliert hat ist kein Geheimnis. WhatsApp gehört in Deutschland zu den beliebtesten Apps und steht laut „Chip“ auf der Liste der iPhone-App-Downloads aktuell auf Platz eins. Neuerdings kommt nun die Frage auf, ob der Nachrichtendienst sich auch zur Verbreitung von Tagesnachrichten und damit als Newskanal eignet.

Mit rund 600 Millionen Nutzern bietet WhatsApp ohne Frage eine große Plattform und eine hohe Durchdringung der Gesellschaft. Während der Wahlen in Indien sammelte BBC bereits erste Erfahrungen mit verschiedenen instant-massaging-Diensten, so unter anderen auch mit WhatsApp. Die Verbreitung der Meldungen via WhatsApp wies dabei die größte direkte Beteiligung der Empfänger auf. Die Reaktion der Nutzer verlief positiv, lediglich bei der Auswahl der, sie auf diesem Weg erreichenden, Inhalte wünschten sie sich mehr Mitbestimmung. BBC sieht daher durchaus Potential in dieser Form der Nachrichtenvermittlung und hat vor diese weiterzuentwickeln. So sagte Trushar Barot von BBC: „From what we’ve done so far, there clearly seems to be potential for news content within these services“.

Der schweizer Fernsehsender SRF führte anlässlich der Schweizer Volksabstimmung im September einen Test zur Verbreitung von Nachrichten via WhatsApp, mit ebenfalls überwiegend positiver Rückmeldung, durch. 79 Prozent der Tester wünschten sich einen solchen Dienst für den Alltag. Seit dem ersten Dezember hat die Mediengruppe Oberfranken offiziell ihren WhatsApp-Nachrichtendienst „InFranken.de“ gestartet. Dieser begann zuvor im Rahmen einer Studie, die deutlich positive Resonanz aufwies. 91 Prozent der Tester gaben an, dass sie den Dienst auch gerne nach dem Ende der Studie weiternutzen möchten (die-Zeitungen.de). Die neue Version der iPhone-App der Tagesschau, Version 1.7, bietet  die Möglichkeit Meldungen über WhatsApp mit Freunden zu teilen und die Redakteure der „Heilbronner Stimme“ erzählten  am 04.12.2014 zum 70. Jahrestags des Luftangriffs die Bombardierung in Echtzeit auf WhatsApp nach.

Auch als Recherchekanal ist WhatsApp in der Diskursion, zum Beispiel beim SRF. Es lässt sich beobachten, dass Eindrücke, darunter auch die der Betroffenen von Naturkatastrophen und anderen bedeutenden Ereignissen,  immer öfter via WhatsApp geteilt werden.

Ein bedeutender Negativaspekt, die Tauglichkeit von WhatsApp als Newskanal betreffend, ist deren Beschränkung auf das Medium des Smartphones. Dies hat zur Folge, dass jede Meldung entweder direkt am Telefon eingetippt oder umständlich vom Computer an das Smartphone gemailt und dann aus dessen E-Mail-Eingang in WhatsApp kopiert werden muss, um endlich gesendet werden zu können. Einen weiteren bildet die Erstellung der Broadcast-Listen, die von Hand am Smartphone erfolgen muss. Bei etwa 2500 Abonnenten kann dies schnell zehn Stunden dauern, so zum Beispiel bei der Berichterstattung der Heilbronner Stimme zum 70. Jahrestag des Luftangriffs. Außerdem liegt hier auch keine Statistik vor, die die Anzahl der Adressen innerhalb einer Broadcast-Liste anzeigt, was eine Auswertung der Nutzung des Angebots enorm erschwert.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass WhatsApp durchaus als Newskanal gefragt und nützlich ist. Solange der Dienst nur manuell am Smartphone möglich ist, aber, aufgrund des großen Zeitaufwands, wahrscheinlich eher keinen Einzug in den Alltag des redaktionellen Journalismus finden wird.

Quellen:

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&dig=2014%2F12%2F22%2Fa0095&cHash=4fcc94dc66941f066deabc8e5b2d73f8

http://www.bbc.co.uk/blogs/blogcollegeofjournalism/posts/How-BBC-News-covered-Indian-elections-on-WhatsApp-and-WeChat

http://www.die-zeitungen.de/die-zeitungen/news/article/infrankende-nutzt-whatsapp-als-newskanal.html

http://www.chip.de/Handy-Downloads-Download-Charts-Top-100-der-Woche_50159909.html?xbl_category=59059

http://de.engadget.com/2014/12/29/iphone-app-der-tagesschau-jetzt-mit-whatsapp-integration/

 

Die Sicherheit unserer Daten

Ob Facebook, Whatsapp oder diverse andere andere Applikationen, sie alle nehmen, speichern und geben unsere Daten weiter. In welchem Ausmaß ist nicht bekannt und wird es wohl so schnell auch nicht werden.

Doch sind wir zu leichtsinnig mit unseren Daten? Fortwährend werden neue Abhörskandale bekannt, ob von der NSA oder dem BND. Doch kaum einer verschwendet einen zweiten Gedanken darüber, was mit unseren Daten passiert: „Was wollen die schon machen? Ich habe nichts zu verheimlichen.“

Aber dieses Phänomen haben wir im Verlauf der Geschichte schon häufig gesehen. Zum Beispiel in der DDR, dort gab es auch immer wieder Gerüchte, dass Telefone abgehört, oder die Post gelesen wurde. Manche Menschen waren sich dessen auch sehr wohl bewusst. Heute denken wir: Wie konnten die Menschen damals so leichtsinnig sein? Wieso haben sie nicht gemerkt, dass sie abgehört wurden? So etwas merkt man doch. Aber hinterher ist man immer schlauer. Die Chance, dass wir in zwanzig Jahren ebenso über unsere Leichtsinnigkeit denken ist hoch.

Da bleibt nur zu hoffen, dass wir Whatsapp und Konsorten vertrauen können, dass sie neue Datenschutzrichtlinien umsetzen und ihre Verschlüsselungsprogramme auch keine Lücken haben.

Immerhin veröffentlichte Facebook gerade heute erst neue Datenschutzrichtlinien, die ab 1.1.2015 in Kraft treten sollen. Und das, obwohl Facebook als die größte Datenquelle überhaupt gilt und die Fotos und Posts ihrer Nutzer unwiderruflich im Internet und auf ihren Servern speichert. Verbraucherschützer haben sich lange für neue Richtlinien im Datenschutz eingesetzt, doch jetzt zeigen sie sich skeptisch. Es sei der nette Tonfall, der die Nutzer glauben lässt ihre Daten sein jetzt sicherer. Doch tatsächlich sei das Gegenteil der Fall:

Beim Verbraucherzentrale Bundesverband warnt man davor, sich vom Tonfall täuschen zu lassen. „Letztendlich bedeuten die Änderungen, dass Facebook künftig noch mehr Daten sammelt und verknüpft und ein noch größeres Profil von jedem seiner Nutzer erstellt“, erklärt Internet-Experte Dennis Romberg…

Doch was tun um sich und seine Daten zu schützen?

Hier zeigt sich nun das größte Problem der Datensicherheit. In unserer heutigen modernisierten und auch technisierten Gesellschaft kommt man kaum drumherum Daten von sich preis zugeben, es sei denn man verzichtet bewusst auf die Benutzung des Internets, oder sogar die eines Smartphones. Dies wiederum zieht ebenfalls Konsequenzen mit sich. Wie oft am Tag benutzen wir das Internet? Nur um mal eben kurz zu gucken, wann der nächste Bus kommt, oder um die Mails zu checken während wir auf diesen warten. Auch der komplette Uni-Alltag wird über das Internet geregelt. Dort meldet man sich für Vorlesungen und Prüfungen an. Ein Studium ohne Internet? Undenkbar!

Wer will auf solche Annehmlichkeiten denn schon verzichten? Niemand. Also müssen wir damit leben, dass unsere Daten weitergegeben oder gespeichert werden. Zur Zeit ist das nicht vermeidbar, aber wer weiß welche Datenschutzrichtlinien die Zukunft bringt?

 

Quellen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-07/internet-ueberwachung-datensicherheit-kommentar

http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Was-hinter-den-neuen-Bedingungen-und-Richtlinien-bei-Facebook-steckt-id32142292.html

http://www.tagesspiegel.de/themen/nsa/

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/whatsapp-android-update-mit-verschluesselung-von-textsecure-a-1003660.html

http://www.berliner-zeitung.de/politik/neue-dokumente-im-abhoerskandal-bnd-und-nsa-kooperieren-ueberaus-eng,10808018,27937746.html

 

Neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Whatsapp

Ein wichtiger Schritt in Richtung Datensicherheit oder nur ein kläglicher Versuch, seine Nutzer als  scheinbar ’sorgender Beschützer‘ noch mehr an sich zu binden?

Die bekannte Messaging-App Whatsapp, die bisher viel Kritik für ihre Sicherheitslücken bekommen hat, schirmt nun die Nachrichten seiner Nutzer von dem Zugriff der Geheimdienste ab. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die von dem Entwicklerteam „Open Whisper System“ für die App umgesetzt wurde, soll die gesendeten Daten den ganzen Weg vom Sender zum Empfänger verschlüsseln und somit eine höhere Sicherheit für Nutzerdaten leisten. Doch auch, wenn dies wie ein großer Schritt in die richtige Richtung erscheint, kristallisieren sich auf den zweiten Blick Probleme und Fragen heraus, die die tatsächliche Leistung und Intention betreffen.

Whatsapp ist eine der populärsten Nachrichten-Dienste, welche laut einer Twittermeldung des Gründers Jan Koum weltweit bereits 600 Millionen Nutzer hat, die mit der App Textnachichten, Fotos, Videos sowie Sprachnotizen versenden und empfangen. Bevor der Kurznachrichtendienst von dem sozialen Netzwerk Facebook für insgesamt 19 Millionen Dollar gekauft wurde, wies Whatsapp gravierende Sicherheitslücken auf: Die Nachrichten wurden nicht verschlüsselt und konnten somit von jedem, der wusste wie, mitgelesen werden. Auch darauf folgende kleinere Verbesserungen der Sicherheit taten nichts daran, dass die App mit Kritik für ihren Umgang mit Nutzerdaten überhäuft wurde. Doch das soll jetzt mit der eingeführten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung alles der Vergangenheit angehören.

Das Entwicklerteam, das hinter „Open Whisper System“ steht und für Apps wie Signal, Redphone und TextSercure bekannt ist, arbeitet laut eigenen Angaben schon seit einem halben Jahr mit Whatsapp zusammen, um den offenen Quellquode von TextSecure nun auch bei der Instantmessaging-App geltend zu machen: „Today we’re excited to publicly announce a partnership with WhatsApp, the most popular messaging app in the world, to incorporate the TextSecure protocol into their clients and provide end-to-end encryption for their users by default.“ Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Nachrichten auf dem kompletten Weg vom Sender zum Empfänger verschlüsselt werden und Whatsapp diese nicht mehr lesen, geschweige denn für Werbezwecke auswerten kann. „Our mission is to make private communication simple“ lautet das Motto von Open Whisper System, doch was so „simple“ erscheint, ist in Bezug auf Whatsapp wesentlich komplizierter. Rein technisch gesehen ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die bestmögliche Lösung für Datensicherheit, die auch von Fachleuten hochgelobt wird.
Doch erstens ist die Verschlüsselung bisher nur für persönliche Textnachichten vorgesehen, lässt also Gruppenchats, Fotos, Dateien etc aus.
Zweitens benötigt der Nutzer das Android-Betriebssystem auf seinem Smartphone, um von dieser neuen Verschlüsselung bei Whatsapp profitieren zu können.
Und drittens saugt Whatsapp weiterhin das Adressbuch seiner Nutzer aus und sendet die Telefonnummern und Kontaktinformationen zu einem Server im Silicon Valley. Davon lenkt das Unternehmen nun allerdings geschickt ab, indem es sich als Beschützer vor dem alleinigen Feind, den Geheimdiensten, deklariert und so dem Nutzer das Gefühl vermittelt, dass all seine Daten in Sicherheit wären.
Des Weiteren muss der Nutzer, der vielleicht durch die Ankündigung der neuen Verschlüsselung alle Bedenken über die App aufgegeben hat, bedenken, dass diese seit Februar 2014 von der „Datenkrake“ Facebook verwaltet wird. Der Datenschützer Johannes Caspar warnte davor, dass man aufgrund des hohen Geldbetrages, der von Facebook aufgebracht wurde, um mit Whatsapp zu fusionieren, davon ausgehen kann „dass eine Kapitalisierung über die personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgen muss.“
Die Verzahnung der Social-Media-Plattform mit der Instant-Messaging-App und die damit verbundene Datenzusammenführung und Konzentration der Datenmacht sei somit nicht auszuschließen.

Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass die eingeführte Verschlüsselung für Textnachichten von Whatsapp einen positiven Startpunkt setzt für weitere Wege zu mehr Datenschutz, jedoch noch ausgeweitet werden muss. Außerdem muss ein jeder Nutzer sich fragen, ob er damit einverstanden ist, dass seine persönliche Daten auf einem Server in den USA gesammelt und auf unbestimmte Zeit gespeichert werden, was uns zu der grundlegenden Frage führt: Wem gehören eigentlich all diese Daten? Gehören sie uns, den Verbrauchern, die sie im Alltag erst schaffen und freigeben oder liegen sie in der Gewalt des Unternehmens, das sie über die technischen Gerätschaften und Angebote erfasst, auswertet und speichert?

 

 

Quellen:

Twitternachicht: https://twitter.com/jankoum/status/503725598414368768
Fusion mit Facebook: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/whatsapp-facebook-aufkauf
Open Whisper System: https://whispersystems.org/blog/whatsapp/
Süddeutsche: Meinung zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/digital/verschluesselung-bei-whatsapp-freund-oder-feind-1.2228275
Spiegel Online: Meinung zum Thema: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/whatsapp-android-update-mit-verschluesselung-von-textsecure-a-1003660.html
Epoch Times: Meinung zum Thema: http://www.epochtimes.de/WhatsApp-fuehrt-Komplett-Verschluesselung-ein-a1197622.html
Die Welt: Meinung zum Thema: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article134483522/WhatsApp-fuehrt-Nachrichten-Verschluesselung-ein.html
Aufkauf durch Facebook: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/whatsapp-facebook-aufkauf
Stiftung Warentest 2012: https://www.test.de/Datenschutz-bei-Apps-Welche-Apps-Ihre-Daten-ausspaehen-4378643-
4378676/
NTV: Meinung zum Thema: http://www.n-tv.de/technik/Whatsapp-verschluesselt-bald-sicher-article13992241.html

Das blaue Häkchen

Dass der Messengerdienst WhatsApp mittlerweile zu Facebook gehört wissen die meisten Nutzer. Dies gefiel nicht allen, Verbraucherschützer zeigten sich besorgt. Facebook versuchte daraufhin die Nutzer zu beruhigen und versprach, dass die Dienste getrennt voneinander weiter laufen werden. Facebooknutzer kennen den grauen Haken und das „Gesehen: Uhrzeit“ hinter den gesendeten und empfangenen Nachrichten.

Seit kurzem gibt es nun eine Neuerung bei WhatsApp. Dem Nutzer war bis jetzt die Bedeutung der Haken bei WhatsApp bekannt. Ein grauer Haken bedeutete, dass die Nachricht vom eigenen Gerät verschickt wurde, zwei graue Haken, dass die Nachricht auf dem Handy des Empfängers angekommen war. Seit dem neuen Update werden diese Haken nun blau, sobald der Empfänger die Nachricht gelesen hat.

Diese Änderung führt bei den Nutzern zu Verärgerung, da sie den Druck erhöht auf eine Nachricht antworten zu müssen. Das Verstecken des Online Status bei WhatsApp ist somit nicht mehr effektiv.

Die Neuerung ist ohne Update verfügbar und funktioniert auf allen Smartphones, somit wird dem Nutzer die Wahl genommen, ob er über diese Funktion verfügen möchte oder nicht.

Bei einer Abstimmung von giga.de am Donnerstagnachmittag stellte sich heraus, dass mit einer Mehrheit von fast 48,1 Prozent (3759 Stimmen) die Nutzer die neue Funktion nicht gutheißen. 36,8 Prozent befürworteten die blauen Haken und 15,1 Prozent waren die Haken gleichgültig.

Die Twittergemeinde fasst die blauen Haken ebenfalls gemischt auf:

So twitterte User @YiliJan: „Jetzt bekommt der Trennnungsgrund „ich war blau“ eine völlig neue Definition #whatsapp

User @christelmett meint: „Hätte gerne ein drittes blaues Häkchen wenn die #NSA mitgelesen hat #WhatsApp“

und User @STN_Benny freut sich: „Dank der blauen #whatsapp Häkchen, sehen die Leute endlich, dass ich keinen Bock habe zu antworten!“

 

Quellen:

http://www.stern.de/digital/online/facebook-schliesst-kauf-von-whatsapp-ab-2143409.html

http://www.stern.de/digital/telefon/whatsapp-blaue-haken-veraergern-viele-whatsapp-nutzer-2150755.html

http://www.stern.de/digital/computer/whatsapp-veraergert-nutzer-mit-lesebestaetigung-2150874.html)

http://www.focus.de/digital/whatsapp-neu-bei-whatsapp-der-blaue-gelesen-haken_id_4252699.html

http://www.giga.de/blaue-haken-bei-whatsapp-was-meint-ihr/page/2/

Großer Aufschrei der Smartphone-Benutzer!

In den letzten Tagen ist zunehmend öffentlich geworden, was bisher nur die Wengisten wussten, das beliebte Programm zum Verschicken von online-Nachrichten, „WhatsApp“ soll kostenpflichtig werden. Eine offizielle Bestätigung blieb jedoch bisher aus.

Dabei wirbt das Unternehmen stolz auf seiner Homepage, dass sie es Kunden ermöglichen, Nachrichten zu verschicken ohne für SMS zahlen zu müssen. Bei einer Umfrage gaben 50 % der Beteiligten an, das Programm auf ihrem Smartphone installiert zu haben. Täglich werden mehr als 10 Milliarden Nachrichten verschickt, Tendenz steigend. Nun sollen Kunden also zahlen, Iphone-Besitzer einmalig und Kunden mit einem Android-System ab dem zweiten Jahr jeweils jährlich rund 80 Cent.

Dieser Preis scheint dabei durchaus vertretbar. Die Mehrheit der Smartphone-Nutzer bedient sich heutzutage an Flatrates oder sogenannten „all-inclusive“-Paketen. Diese ermöglichen für einen monatlichen Festpreis, unbegrenzt im Internet zu surfen oder SMS zu verschicken. Kaum einer erinnert sich an die Zeit, als man für eine einzelne SMS, also gerade mal 160 Zeichen, noch bis zu 19 Cent zahlen musste.

Aus diesem Blickwinkel erscheinen 80 Cent pro Jahr ein angemessener Preis und eine wirklich vernünftige Investition zu sein. Es ist das Recht eines jeden Unternehmens für ihre Dienstleistung eine Bezahlung zu verlangen. Zwar möchte niemand freiwillig zahlen, da das Angebot an kostenlosen Apps immer mehr zunimmt, doch letzten Endes möchten die wenigsten Nutzer auf „WhatsApp“ verzichten.

Sollte die App kostenpflichtig werden, wird das Unternehmen in naher Zukunft einen großen wirtschaftlichen Gewinn einfahren und die Nutzer weiterhin täglich  über das Programm kommunizieren und Milliarden Nachrichten in der ganzen Welt verschicken.

Quellen:

http://www.whatsapp.com/

http://www.focus.de/digital/handy/tid-28210/geruechte-um-messaging-dienst-whatsapp-soll-fuer-android-nutzer-kostenpflichtig-werden_aid_864478.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/android-smartphones-whatsapp-kuenftig-kostenpflichtig-a-868241.html