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Karriere wichtiger als Familienleben?

Gerade in Zeiten des demographischen Wandels spielt die Frage, wie haben sich die Familienwerte verändert, eine immer größere Rolle in der Gesellschaft. Diese Problemfrage entsteht zum ersten Mal, wenn wir in unserem Alltag  durch die Massenmedien immer öfter Nachrichten über die Globalisierung hören, lesen oder sehen.

Manche Entscheidungen sind nicht so leicht zu treffen – wiruns ganz der Karriere oder dem Familienleben zu career-family-black-woman-business-suit-standing-fork-road-deciding-vector-illustration-no-56209365widmen?

Die Schwierigkeiten sind viel zu viel, aber wenn es Kompromisse gibt, ist es  leichter. Sowohl die Frauen als auch die Männer beeilen sich mit der Arbeit zu beginnen. Sie wollen nichts in den beruflichen Bereichen wegen des Familienlebens verpassen. Darin sind auch die Ursachen für die meisten Familienscheidungen zu finden. Heutzutage  ist die Idee, erst die beruflichen Erfolge zu erreichen und dann die Familiengründung zu planen, stark in unserer Gesellschaft ausgeprägt. Die Mehrheit von den Leuten ist der Meinung, dass sie finanziell gesichert  und unabhängig sein müssen, um später eine Familie zu bilden.

Ist aber diese Vereinbarkeit als Nachteil wirklich akzeptiert, wenn es um die Arbeitswelt geht?
Wer Kinder bekommt, ist im Job zunächst weniger leistungsfähig, langsam und fällt dauernd wegen Krankheiten aus – das stimmt nicht! Eine internationale Studie über die Arbeitseffizienz von Eltern zeigt, wie produktiv Mütter und Väter arbeiten.

In Wirtschaftsunternehmen wird Familienfreundlichkeit inzwischen häufig als „Erfolgsfaktor“ bezeichnet und als Gewinn für die bereitwirtschaftlichen Arbeitsstellen bewertet.  Wer weniger Probleme hat, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen, der kann motivierter arbeiten. Auf diese Weise verbessert sich die Arbeitsatmosphäre.

Es kommt zur Recht, dass der Beruf einen zentralen Platz in unserem Leben nimmt, denn unsere Interessen bestimmen uns wie Leute.  Aber es ist auch sehr bedeutsam, dass die berufsstätigen Menschen für die Familie entscheiden können, ohne für ihren beruflichen Aufstieg zu fürchten, ohne Angst vor der Zukunft zu haben.

Obwohl es Kompromisse gemacht werden, warum ist heutzutage der Beruf  wichtiger? Weil wir dadurch unsere Einkommen verdienen? – Nein! Das Privatleben nimmt mehr Zeit als Geld in Anspruch – die Menschen können ihre Ziele nicht erreichen, wenn sie keine Unterstützung von ihrer Familie bekommen. Deswegeng müssen wir keine Materialisten sein, denn das Wertesystem wertvoller  ist  als alles , was wir kaufen können.

Und wie jemand einmal gesagt hat: “The reason why the world is in chaos  is because things are being loved  and people – used.”

 

Bildquelle:

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Das Reich der Mitte erobert den Globus

Chinas weltwirtschaftliche Bedeutung wächst kontinuierlich. Die Volksrepublik in Fernost gilt als viertgrößte Volkswirtschaft, drittgrößte Handelsnation und verfügt mit über 1.900 Milliarden US-Dollar weltweit über die höchsten Devisenreserven. Nun möchte Peking auch die Bedeutung in der weltweiten Medienlandschaft ausbauen und möchte deshalb laut Angaben der taz etwa fünf Milliarden Euro in den Ausbau der chinesischen Auslandsmedien investieren.

Den Anfang machte bereits vor Jahren der Fernsehsender CCTV mit seinem englischsprachigen Kanal. Seit letztem Sommer ist das Programm außerdem in spanischer und französischer Sprache zu empfangen. Um den potenziellen Nutzerkreis weiter auszubauen, soll im Spätsommer ein russischer und ein arabischer Kanal hinzukommen. Derzeit werden dafür offenbar noch Journalisten gesucht.

Im Printsektor möchten die Chinesen neben der „China Daily“ künftig auch die Boulevardzeitung „Huanqiu Shibao“ („Global Times“) als englische Ausgabe international verfügbar sein. Hierzu werden derzeit offenbar noch Mitarbeiter gesucht, die nach Angaben der taz „Teamplayer und kreativ sein und dynamische Überschriften [kreieren] sowie Artikel komplett umschreiben können“ sollten.

Am deutlichsten zeigt sich der mediale Expansionswille Chinas jedoch an den Plänen der amtlichen Agentur „Xinhua“. Sie soll demnächst mit einem englischsprachigen TV-Nachrichtensender weltweit vertreten sein und ferner die Zahl ihrer Auslandsbüros von 100 auf 186 erhöhen.

Der Journalismus-Professor Wang Handong von der chinesischen Universität in Wuhan erklärte gegenüber der taz hinsichtlich der Medienoffensive, dass deren Erfolg davon abhänge, ob man Chinas Medien im Alltag als unabhängig oder als Propagandawerkzeug wahrnehme. Diese Befürchtungen wurden auch in jüngster Zeit wieder durch verschiedene Vorkommnisse bestätigt. Während der Antrittsrede von Barack Obama wurde die Übertragung zum Beispiel unterbrochen, als der US-Präsident das Wort „Kommunismus“ auch nur erwähnte. Außerdem riefen chinesische Intellektuelle kürzlich zu einem Boykott des Senders CCTV auf. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass dort meist positiv über China und negativ über das Ausland berichtet wird und Nachrichten über chinesische Protestbewegungen oder ähnliches nicht gesendet werden. Auch der Boykottaufruff fand bei CCTV keine Erwähnung.

Einblicke in eine fernöstlich geprägte Medienzukunft bieten die Nachrichten und Videos auf der englischsprachigen Seite von CCTV: http://english.cctv.com/

Gute Unterhaltung!

Quellen:

taz
Auswärtiges Amt