Ausflug ins Filmmuseum

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Am Samstag, den 28.1.2012 war es also so weit. Der Ausflug ins Filmmuseum sollte heute stattfinden. Mit knapp 50 weiteren Studenten startete der Bus pünktlich um 8:00 Uhr am Trierer Hauptbahnhof in Richtung Frankfurt. Organisiert wurde dieser Ausflug von unserem Dozenten für Mediengeschichte, Herrn Loiperdinger. Unser Ziel war also das Filmmuseum, welches erst seit dem Herbst 2011 wieder geöffnet hat. 14 Monate lang wurde hier hart gearbeitet, um die Geschichte des Films der neuen Zeit etwas anzupassen. Ganze Wände sollen verrückt worden sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Kurz vor elf Uhr landeten wir also in Frankfurt vor dem Museum und konnten unsere Führung um elf Uhr pünktlich starten. Eine ehemalige Studentin der Universität Trier, die in dem Museum arbeitet, gab uns zunächst einen kleinen Einblick darüber, was uns den Tag erwarten würde und erzählte und auch noch einiges zur Geschichte des Museums und welche Projekte derzeit laufen.

Direkt im Anschluss konnte der eigentliche Rundgang starten und dafür wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe startete mit der zweiten Etage. Herr Loiperdinger selbst übernahm die Führung für diesen Bereich. Hier ging es vor allem um die Mittel des filmischen Erzählens. Bild, Ton, Montage und Schauspiel wurden hier näher vorgestellt. Aber es gab auch jede Menge zu entdecken und auszuprobieren. An interaktiven Stationen konnten Filme wie die Matrix mit verschiedenen Tonspuren und Effekten belegt werden. Wer an der „Greenscreen- Wall“ vorbei lief, wurde per Kamera mitten in die Stadt von New York projiziert. Außerdem konnten verschiedene Kostümentwürfe aus „Pretty Woman“, „Vom Winde verweht“ sowie ein Stuntkostüm aus dem Film „Alien“ bewundert werden.

Nach der Mittagspause ging es dann in die erste Etage des Museums. Dort drehte sich alles um das filmische Sehen. Insgesamt wurden hier die Themenbereiche Schaulust, Bewegung, die Aufnahme, die Projektion und die Wege zum Lauf- oder Bewegtbild dargestellt. Visuelle Effekte wurden hier genauestens beleuchtet. Wundertrommeln, Thaumatrope, Daumenkinos und vieles mehr luden hier wieder zum ausprobieren ein. Auch die Laterna Magica (übersetzt: Zauberlampe) fand hier ihren Platz und konnte genauestens begutachtet werden.

Ab 16:00 Uhr stand wieder die Heimreise an, obwohl viele sicher gern noch länger geblieben wären. Es war wirklich ein tolles Erlebnis und dafür noch mal ein herzliches Dankeschön an Herrn Loiperdinger, der den Ausflug für uns möglich gemacht hat. Wir haben sicher alle viele neue Eindrücke mitnehmen können und haben zudem auch sehr viel Wissenswertes über die Filmentstehung erfahren. Begriffe wie stroboskopische Effekte sind uns von nun an kein Fremdwort mehr. Es war eine Reise zurück zu den Anfängen der Filmgeschichte, in die wir uns sehr gern entführen ließen.

Filmkritik: Wasser für die Elefanten

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Der Film spielt im Jahre 1931 in den USA – einer Zeit wo gerade die große Depression ausgebrochen ist. Es gibt kaum Arbeit und wenn dann sehr schlecht bezahlt. Jacob steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Eltern sind kürzlich verstorben. Rücklagen hinterlassen sie ihm nicht. Er bricht sein Studium in Veterinärmedizin ab und sucht Arbeit. Das Schicksal führt ihn zu einem Zirkus, wo er als Tierarzt arbeiten kann. Dabei stößt er auf Marlena. Sie ist die Hauptattraktion und er verliebt sich prompt in sie. Doch Marlena ist mit dem Zirkusleiter August zusammen. Er ist bekannt für seine Brutalität und seine Unberechenbarkeit. Er kämpft um das Überleben des Zirkus – geht dabei auch über Leichen. Auch Marlena muss immer wieder für seine Wutausbrüche herhalten. Jacob schafft es das Herz von Marlena zu gewinnen und überredet sie, mit ihm zu flüchten. Er will mit ihr ein neues Leben beginnen, doch sie haben die Rechnung ohne August gemacht…

Reese Witherspoon alias Marlena zeigt wieder einmal mehr Ihr Talent als Schauspielerin. Die Rolle der Zirkusartistin nimmt man Ihr glaubhaft ab. Christoph Waltz, also Zirkusdirektor August, glänzt schauspielerisch mit einer Hochleistung und stellt damit Robert Pattinson alias Jacob ein wenig in den Schatten.
Untermalt wird der Film durch beeindruckende Landschaftsaufnahmen. Überhaupt ist der ganze Film sehr aufwendig inszeniert und musikalisch wird diese Geschichte fantastisch abgerundet durch Musikproduzent James Newton Howard.
Ich selbst bin mit geringen Erwartungen ins Kino gegangen und war begeistert. Obwohl er mit zwei Stunden Spielzeit recht lange geht, habe ich mich in keiner Sekunde gelangweilt. Der Regisseur Francis Lawrence hat hier großartige Arbeit geleistet und ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.

Auf den Spuren einer Katze… =)

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Daniela Katzenberger – ein Name, der mittlerweile jedem ein Begriff ist. 2009 wurde sie durch die Sendung „Goodbye Deutschland“ bekannt und ist seither nicht mehr aus dem deutschen Fernsehen wegzudenken. Die gelernte Kosmetikerin versucht sich seitdem als TV-Reality Darsteller, Model, Sängerin, Gastronomin, und Fernsehmoderatorin und seit neuestem sogar als Buchautorin.

„Sei schlau stell dich dumm“ heißt ihr Buch und lässt damit die Menschen hinter die Kulissen schaun, die immer noch nicht genug von Ihr bekommen können. Daniela lässt uns ein bisschen teilhaben an Ihrem verrückten Leben, erzählt über Ihre Träume, Ihre Prinzipien, über Dinge die sie geprägt haben (z.Bsp. Scheidung Ihrer Eltern). Ihr gesamter Werdegang wird grob angerissen, von der Einschulung zur ersten Periode, die erste Liebe, und wie sie es langsam aber sicher ins Fernsehen geschafft hat. Schon von klein auf an hatte sie das Ziel berühmt zu werden. Mittlerweile hat Sie es geschafft, eine der meistgesuchtesten Internetpersonen in Deutschland zu sein.

Welche Tipps und Tricks hat sie denn nun für uns auf Lager? Hier wären zum Beispiel die zehn Gebote der Katze:

1. Dir dürfen manchmal die richtigen Ausdrücke fehlen aber niemals die Worte
2. Was du nicht im Kopf hast, musst du im Körbchen haben
3. Schminke dich gut, dann brauchst du weniger Schlaf
4. Wenn du morgens zerknitter bist, kannst du dich tagsüber besser entfalten
5. Du darfst billig aussehen, aber nicht käuflich sein
6. Gehe nie auf den Strich, auch wenn du manchmal so aussiehst
7. Lerne aus deinen Fehlern, mache lieber immer wieder neue
8. Das Leben verrückt zu genießen ist besser, als sich normal zu langweilen
9. Der zweite Platz ist immer der erste Verlierer
10. Du hast niemals eine zweite Chance für den ersten Eindruck

Wie erst man diese Gebote am Ende nimmt, kann jeder selber entscheiden. Sehr spannend finde ich den Teil, wo Ihr Team einmal zu Wort kommen darf. Sie weichen Daniela seit fast zwei Jahren nicht mehr von der Seite und filmen Sie in allen erdenklichen Lebenslagen. Das Team besteht aus sieben Leuten. Dazu gehören der Redakteur, der Kameramann, der Tontechniker, Ihre Managerin, Die Stylistin und eine Fotografin. Sie werden von Daniela auch liebevoll „Katzenpfleger“ genannt. Sie plaudern ebenfalls aus dem Nähkästchen und dabei erfährt man zum Beispiel, wie sparsam die Katze eigentlich ist. Das Geld was sie verdient, rührt sie nicht an. Wie Dagobert Duck scharrt sie das Geld um sich. Zudem ist sie ist professionell. Sie ist zu Ihren Terminen noch kein einziges Mal zu spät gekommen. Und sie hat ein großes Herz. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig und sie würde auch nicht von aus Ludwigshafen wegziehen. Es ist ihr Ruhepol – ihr Ort, wo sie auftanken kann.

Fazit: Das Buch ist gut für ein paar unterhaltsame Stunden. Es ist einfach und umgangssprachlich geschrieben ohne allzu viel Tiefgang. Sie steht zu Ihren Schwächen und macht sie mit Ihrer Offenheit zum Sympathiefaktor. Sie hat Prinzipien und bleibt diesen treu. Ihr ist nichts peinlich. Wenn sie etwas nicht weiß, dann fragt sie nach, auch wenn es das zehnte mal ist. So ist sie eben… die Katze.. Ja man muss schmunzeln über diese verrückte Frau, die am liebsten über sich selber lacht. Wir können also gespannt sein, was sie sich als nächstes ausdenkt.

Quelle: Katzenberger, Daniela (2011): Sei schlau stell dich dumm, Köln

…one person dies and 100 Million cry – one million dies no one cries…

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Quelle: http://ozyism.blogspot.com/2012/02/one-dies-million-cry-millions-die-no.html

Bei dieser Gegenüberstellung, die ich vor ein paar Tagen in Facebook entdeckt habe, war ich zunächst irritiert. Auf der rechten Seite wird ein Foto mit Kindern aus Afrika gezeigt, die täglich Hunger leiden müssen. Und im Vergleich dazu, wird ein Foto von Whitney Houston gegenübergestellt, die Ihr Leben aufgrund von Drogen selbst zerstört hat.

Hier werden in meinen Augen zwei wichtige Probleme angesprochen die unsere volle Aufmerksamkeit verdienen. Zum einen das Drogenproblem welches Whitney nicht besiegen konnte und zum anderen das Problem in der dritten Welt, das Kinder nach wie vor Hunger leiden müssen und daran täglich sterben. Man versucht hier also zwei verschiedene Welten unter dem Aspekt der Trauer auf einen Nenner zu bringen. Zusätzlich wird dann auch noch versucht, eine Wertigkeit herzustellen. So als ob es hier ein besser oder schlechter gibt. In meinen Augen ist das in diesem Fall wirklich fehl am Platz, denn was viele nicht wissen – Whitney selbst ist afrikanischer Abstammung und hat sich stark für obdachlose und kranke Kinder in Afrika eingesetzt. Zusätzlich hat sie immer wieder größere Summen aus Benefizkonzerten dem Roten Kreuz gespendet.

Von einigen wird Whitney als schlechtes Vorbild beschimpft aber mal ehrlich, das ist doch das Hauptproblem welches von den Drogen ausgeht. Man verliert die Kontrolle über das eigene Leben und muss mit ansehen wie die Angehörigen leiden. Einige schaffen den Entzug aber es sind leider die wenigsten, die sich diesem Teufelskreis wieder entziehen können. Der öffentliche Absturz ist in meinen Augen abschreckender als jede Anti-Drogenkampagne und somit auf seine Weise sehr wirkungsvoll.

Und natürlich Ihre Musik die unvergessen bleiben wird. Sie war eine absolute Größe im Musikbusiness und hat viele andere Künstler inspiriert. Sie hat es geschafft mir Ihrer Stimme die Herzen der Menschen zu berühren. Es sind Erinnerungen und Gefühle, die Menschen mit Ihrer Musik verbinden.
Whitney reiht sich also ein, in die Liste der großen Musiker wie Michael Jackson, Ray Charles, Elvis Presley usw. Es sind Menschen die unsere Gesellschaft für lange Zeit geprägt haben und ja wir dürfen trauern, wenn solche „Sternchen“ von uns gehen…

Quelle:

http://www.looktothestars.org/celebrity/1196-whitney-houston

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