Black Friday – Wer profitiert wirklich?

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Wohl kaum jemand ist in den vergangenen Wochen an den riesigen Plakatwänden oder unzähligen Bannern im Internet an dem Begriff Black Friday vorbei gekommen. Doch was ist der Black Friday und woher kommt er?

Black Friday Sale

(https://www.bakertillyhb.ie/black-friday-cyber-monday/)

Wie sollte es anders sein, der Black Friday ist natürlich aus Amerika zu uns Deutschen herübergeschwappt. Er findet traditionell am Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest statt, den viele Amerikaner als Brückentag und somit zum Weihnachtseinkauf nutzen. Das Weihnachtsgeschäft wird dadurch eingeläutet. Er ist einer der umsatzstärksten Tage des Jahres, da viele Händler hohe Rabatte oder andere Angebote anbieten. Konzentriert wird sich hierbei vor allem auf Fashion und Elektronik. Wir Deutschen haben dieses Phänomen seit 2006 übernommen und können uns somit auch alle Jahre wieder über unzählige Angebote freuen.

Was bedeutet dieses Massenaufgebot an Schnäppchen für den Online-Markt?

Online-Händler bemühen sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Online-Riese Amazon beispielsweise bot sagenhafte Rabatte über eine ganze Woche an, dabei konzentriert er sich final auf den Cyber Monday, dieser ist traditionell der Montag nach dem Black Friday. Beim Fashion Händler Zalando gab es eine ganze Woche über bis hin zum Black Friday verschiedene Rabattaktionen und das mit Erfolg! Rund eine Millionen Bestellungen wurden verzeichnet, dabei lag der Rekord bei 2.000 pro Minute. Als Erflog sind zusätzlich 100.000 Neukunden registriert worden. Diese Zahlen verdeutlichen weshalb es für längere Zeiträume bei vielen Händlern wie z.B Zalando, Notebooksbilliger, H&M oder auch Mediamarkt zum Absturz von Webseiten kam.

Black Friday 2016 – The Online Spectacle Gripping the Nation

(https://yayvo.com/blog/black-friday-online-spectacle-gripping-the-nation/)

Somit hat der Black Friday sich hinsichtlich des Marketings und des Umsatzes für die Online Händler gelohnt. Aber was ist mit dem Einzelhandel?

Interessant ist, dass dieses Jahr am Balck Friday 40% mehr Einkäufe über mobile Endgeräte abgeschlossen worden sind als im Vorjahr. Dies erklärt vielleicht warum in den USA 1,7% weniger Menschen in lokalen Geschäften die Angebote nutzten. Laut den Prognosen die es für dieses Jahr gab sollte diese Zahl sogar noch weitaus höher sein. Viele Einzelhändler können sich im Vergleich zu den Konzernriesen auch keine großen Rabattaktionen leisten. Vielleicht liegt es aber auch an der Bequemlichkeit der menschlichen Natur, so ganz nebenbei ein paar Klicks zu tätigen und sich die besten Angebote nach Hause liefern zu lassen oder auch an der riesen Auswahl in den Webshops, dass sich der Einzelhandel in den kommenden Jahren wahrscheinlich immer weiter auf leicht sinkende Zahlen am Black Friday einstellen muss.

 

Quellen:

http://www.rp-online.de/wirtschaft/schnaeppchen-tage-befluegeln-den-handel-aid-1.7228655

https://www.e-commerce-magazin.de/black-friday-erfolgreiche-online-shops-verfolgen-dreistufigen-prozess

https://www.internetworld.de/e-commerce/black-friday/so-verlief-cyber-week-online-haendler-1439269.html

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