17 Minuten – mehr nicht

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17 Minuten, dass war in etwa die Länge, die ich Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt folgen konnte, als sie am 11. Juni 2011 das erste Mal mit ihrer neuen Sendung „17 Meter“ auf Pro7 zu sehen waren. Danach musste ich umschalten.

Das Konzept der 105-minütigen Sendung ist schnell zu erklären.
Es treten jeweils zwei Fünferteams gegeneinander an – eins für Joko, eins für Klaas. Bei jedem Durchlauf scheidet jeweils der Letzte der Gruppe aus. Im Finale kämpfen schließlich die Gruppensieger um 25.000 Euro Gewinn.
„17 Meter“ heißt die Sendung, da die Kandidaten vor dem Beantworten einer Quizfrage einen 17 Meter langen Parcours überwinden müssen. Es handelt sich also um eine sportliche Sendung mit Ratespaß. Die Fragen sind schnell und einfach zu beantworten, worauf es wirklich ankommt, ist das Leiden und Kämpfen der Kandidaten.

Etwas Wissen, Sportlichkeit, Geschicklichkeit und Nervenstärke… schön und gut, aber die Sendung zieht ganz und gar nicht. Sie ist zu stark durchstrukturiert, die Pointen wirken zu aufgesagt und die Kandidaten waren langweilig und kamen nicht so recht zur Geltung – sie wirkten wie notwenige und etwas verlorene Statisten. Außerdem bekam man den Eindruck, die Moderatoren wüssten selbst nicht so richtig, was sie in solch einer Sendung verloren haben.

Leider, denn das Moderatorenteam ist mir sehr sympathisch und eigentlich sonst auch recht kompetent in der Sache, für die sie bekannt sind: Unterhalten. Und das gerne auch auf Kosten ihrerseits. Die beiden Moderatoren arbeiten schon etwas länger auf dem (nun privaten) Sender MTV zusammen, bei dem sie in der Sendung „MTV Home“ einem anarchischen Moderationsstil frönen und ihre spielerische Rivalität ausfechten. Der Grundton der Moderation ist bei der Sendung „17 Metern“ ähnlich – lachen und rumblödeln. Am Besten auf Kosten der Kandidaten oder eben des anderen Moderators. Große Samstagabendunterhaltung ist das nicht. Die Show gewinnt zwar an den Moderatoren, jedoch tun sich diese keinen Gefallen mit der Show. Und dem Zuschauer meiner Meinung auch nicht wirklich.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/17_Meter
http://www.tvmatrix.de/?newsid=12705
http://www.welt.de/fernsehen/article13426093/Ich-tu-Moebel-kaufen-Vielleicht-nen-Duden-dazu.html

Der Abschied der Oprah Winfrey

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Die Grande Madame der Talk – Shows verabschiedete sich nun nach 25 Jahren mit ihrer TV-Sendung „The Oprah Show“.

So eine Persönlichkeit wie Oprah Winfrey kennen wir im der deutschen Fernsehlandschaft nicht wirklich. Da gibt (oder gab) es Entertainer wie Thomas Gottschalk und Steffan Raab, die unser Fernsehprogramm der letzten Jahre kontinuierlich dominieren, jedoch beeinflusst keiner der deutschen TV-Prominenten das Leben der Zuschauer so, wie Oprah es 25 Jahre lang in den USA tat.
Rund 40 Millionen Amerikaner – und weit mehr Zuschauer in 150 Ländern außerhalb der USA – warteten jede Woche vor dem Bildschirm auf Erleuchtung, Stärkung, Lebenshilfe, Klatsch, Glamour und Gossip.
So verkündete sie regelmäßig ihre Lebensweisheiten, ermutigte, gab Ratschläge in Sachen Nachhilfe in Sachen Sex, Gesundheit, Geld, Einrichtung und Kochen und gab an was man essen, anziehen und wen man zum Präsidenten wählen sollte.

Als sie einmal in ihrer Show die Vorzüge einer relativ kleinen Kosmetikfirma, stieg deren Umsatz flugs von zwei auf 30 Millionen. An ihr hochbeglücktes Publikum verteilte sie regelmäßig Kameras, Kaschmirpullover, Küchenutensilien, aber auch mal einen Kleinwagen und kürzlich, mit dem beginnendem Abschiedsschmerz, Flugtickets nach Australien. Im Cockpit steuerte dann kein geringerer als John Travolta die Maschine.

Ihre Beziehung zu den Prominenten war sowieso von besonderer Art. So gelang es ihr mit ihnen zu plaudern, ihnen Geheimnisse zu entlocken und sie zum Weinen bringen, wie es sonst keiner schaffte.

Die Aufzeichnung der Show „Überraschung für Oprah! Ein spektakulärer Abschied“ wurde in zwei Teilen am 23. und 24. Mai gesendet. Showgrößen wie Madonna, Tom Hanks, Halle Berry und Tom Cruise feierten mit ihr und 13.000 Fans. Die absolut und wirklich letzte „Oprah Winfrey Show“ wurde dann am 25. Mai übertragen. In Zukunft will sie sich nun verstärkt ihrem eigenen Kabelsender OWN kümmern, der im Januar an den Start ging. Doch so wie man Oprah Winfrey einschätzen kann, wird es nicht allzu lange dauern, bis man wieder von ihr hört.

Quellen

http://www.sueddeutsche.de/medien/das-ende-der-oprah-winfrey-show-eine-frau-wie-amerika-1.1101221

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,763292,00.html

Die Geste der Hillary Clinton

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Als uns die Nachricht von Osama bin Ladens Tötung erreichte, ging ein Bild um die Welt, das den US-Präsident Barack Obama und sein Kabinett im so genannten „Situation Room“ zeigt, wie sie life den Einsatz in Pakistan verfolgen. Auf dem Bild starren 11 Männer und zwei Frauen gebannt auf den Bildschirm. Eine Frau fällt jedoch mit ihrer Reaktion aus dem Rahmen: US-Außenministerin Hillary Clinton. Sie hält sich die Hand vor den Mund und hat die Augen vor Entsetzten weit aufgerissen, scheinbar erschrocken vor dem, was sie sieht. Sie scheint als Einzige im Raum ihr Entsetzen nicht verbergen zu können. Im Vergleich zu den anderen, zeigt Hillary Clintons Gesicht mehr. Die mediale Kommentierung sieht „Angst“ in ihrem Gesicht, eine Schockstarre des Grauens, als würde sie in einem Moment äußerster Anspannung den Atem anhalten, gefroren im Entsetzen darüber, was sie gerade zu sehen bekommt, in der Sorge darum, ob es richtig ist und gut gehen wird. Hillary Clinton scheint stärkere Emotionen zu zeigen, als alle anderen Anwesenden. Und das ist anscheinend ein wunder Punkt – zumindest für einige.

So kam es, dass die Außenministerin in den USA jetzt heftig kritisiert und beschimpft wird. Ihr wird vorgeworfen, sie mache auf diesem Bild einen schwachen Eindruck. Und ihre Reaktion sei ein Affront für die Opfer des Terroranschlags und die eigenen Soldaten. Außerdem wir ihr vorgeworfen, sie habe sich mit diesem Foto für eine verantwortliche Regierungsposition disqualifiziert.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hillary Clinton mit öffentlichen Gefühlen schlechte Erfahrungen macht. Im Kampf um die Präsidentschaft ließ sie im Januar 2008 in einem Café in New Hampshire einen Moment wahren Empfindens zu. Sie ließ auch zu, dass dieses Empfinden sichtbar wurde. Tränen stiegen ihr in die Augen, sie musste im Sprechen innehalten. Dieser Moment hat auch damals auf Youtube Karriere gemacht und ist umfassend kritisch kommentiert worden. „Kann sich Hillary ins Weiße Haus zurückheulen?“, fragte damals eine Kolumnistin der „New York Times“. Möglicherweise hat sie nun die Befürchtung, sich aus ihrer Position geängstigt zu haben.

Denn sie lies nach den Anfeindungen und der umfassenden Kritik verlauten, dass sie sich an den Grund für die Geste nach eigenen Worten nicht mehr erinnern kann. „Ich habe keine Ahnung, was wir in der Millisekunde sahen, in der das Foto geschossen wurde“, sagte sie nach Angaben des US-Fernsehsenders ABC vom Donnerstag. Clinton schließt auch nicht aus, dass die Geste gar nichts mit den dramatischen Ereignissen zu tun hatte. „Ich fürchte fast, dass ich einen frühlingsbedingten allergischen Hustenanfall unterdrücken wollte. Es könnte also überhaupt keine Bedeutung haben.“ Der Einsatz der Spezialeinheit seien jedoch die 38 intensivsten Minuten ihres Lebens gewesen.

Ungeachtet ihres etwas seltsamen Dementi und der Diskussionen, inwiefern Politiker Gefühle zeigen dürfen und sollen und sich Frauen im Vergleich zu Männern in Machpositionen verhalten, zeigt dieses Beispiel, inwieweit sich Medien beeinflussen – aus intraspezifischer und interspezifischer Sicht. In diesem Fall steht am Anfang das veröffentlichte Bild, dann entwickelt sich in den sozialen Netzwerken eine Diskussion, welche dann wiederum in den Massenmedien wieder aufgegriffen wird.

Außerdem zeigt die Geschichte um die Geste der Hillary Clinton, welche Macht Bilder haben. Insbesondere dieses Bild beeinflusste die Medienwelt in den letzten Tagen besonders. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass nach Angaben des Senders ABC, das Foto bis Donnerstag 1,9 Millionen Mal angeklickt wurde und ist dabei, das populärste auf der Fotoplattform Flickr zu werden.

Quellen:
http://www.nytimes.com/2011/05/08/weekinreview/08johnson.html?scp=3&sq=hillary%20clinton%20bin%20laden%20sitation%20room&st=cse

http://www.focus.de/politik/ausland/osama-bin-laden/hillary-clinton-hatschi-statt-horror_aid_624545.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,761000,00.html

Das große Suchen hat begonnen

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Was dem Verteidigungsminister Guttenberg im Moment vorgeworfen wird ist peinlich und (wenn es sich als wahr herausstellt) wirklich verwerflich: Er soll sich in seiner Doktorarbeit unter anderem bei CDU-Politikern, Wissenschaftlern, Juristen und Journalisten bedient haben – an sich nicht verwerflich, jedoch tat er dies alles, ohne anscheinend korrekt zitieren zu haben.
Verweise auf die jeweiligen Artikel sind entweder gar nicht oder unzureichend in den Fußnoten und im Literaturverzeichnis der Guttenberg-Dissertation zu finden.

Nun hat die Universität Bayreuth, bei der der CSU-Politiker seine 475 Seiten starke Doktorarbeit mit dem Titel „Verfassung und Verfassungsvertrag“ an der juristischen Fakultät 2006 einreichte, den Verteidigungsminister aufgefordert, binnen zwei Wochen zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
Die möglichen Konsequenzen reichen von der Aufforderung, die Doktorarbeit nachzubessern, bis hin zur Aberkennung des Doktortitels.

Nun ist interessant, dass sich im Netz eine Bewegung entwickelt hat, die die Dissertation Guttenbergs genau unter die Lupe nimmt. Auf der Seite „GuttenPlag Wiki“ sammeln freiwillige Rechercheure ununterbrochen dubiose Fundstellen aus der Doktorarbeit des Verteidigungsministers. Inzwischen sollen es bereits 76 sein – das wären 16 % der Seiten in der Dissertation. Ob es sich jedoch wirklich um Textstellen ohne eindeutige Quellenverzeichnisse handelt, ist bis jetzt ungeklärt.

Quellen:

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746251,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,745919,00.html

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Eine traurige Bilanz

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Dass der Beruf „Journalist“ oftmals ein gefährliches Geschäft ist, zeigte sich nun wieder anhand der Berichterstattung aus Ägypten während der letzten Wochen.

Wie die unabhängige Organisation „Committee to Protect Journalists“ mitteilte, sind seit Ausbruch der Proteste in Ägypten insgesamt 52 Journalisten angegriffen und 76 verhaftet worden. Zudem wurden mehrere Büros von Medien überfallen und Ausrüstungen wie Kameras und Material konfisziert oder zerstört.

Die Welle der Gewalt erreichte ihren traurigen Höhepunkt offenbar am 11. Februar, als die Reporterin Lara Logan vom renommierten US – TV – Sender CBS während einer live – Übertragung, mitten unter tausend Menschen am Tarhir – Platz, von einem wütenden Mob aus rund 200 Menschen von ihrem Kamerateam getrennt, geschlagen und sexuell genötigt wurde.
Für die Angriffe werden regimetreue Demonstranten verantwortlich gemacht, die darauf abzielten, die Berichterstattung zu unterdrücken.

Durch diese Geschichte wird einem mal wieder bewusst, dass manche Journalisten für ihre Arbeit wirklich viel Gefahr in Kauf nehmen.

Quellen:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745924,00.html
http://www.cpj.org/blog/mideast/egypt/

Unter dieser Adresse findet ihr eine detailliertere Auflistung der Angriffe:

http://www.satundkabel.de/index.php/nachrichtenueberblick/medien/78318-situation-fuer-journalisten-in-aegypten-immer-brenzlicher-zdf-frau-wieder-frei

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Pressefoto des Jahres 2010

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Das von der „World Press Photo Foundation“ prämierte beste Pressefoto des Jahres 2010 zeigt die Afghanin Bibi Aisha.
Für das Time – Magazin lichtete die südafrikanische Fotografin Jodi Bieber 2010 die 18 – jährige Afghanin ab. Bibi Aisha wurden, nachdem sie vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu ihrer Familie floh, auf Anweisung eines Talibangerichts von ihrem Mann Ohren und Nase abgeschnitten. Später wurde sie von Entwicklungshelfern und US-Soldaten gefunden. In den USA, wo die junge Frau heute lebt, erhielt sie psychologische Beratung und wurde durch Spenden chirurgisch behandelt.

Das Bild und die dazugehörende Geschichte ging im August vergangenen Jahres um die Welt und rückten das Thema Afghanistan wieder in den Fokus, vor allem weil die „Times“ das Bild provokativ mit dem Satz „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen.“ betitelte.

Insgesamt zeichnete die Jury des World Press Fotowettbewerbs 56 Fotografen in neun Kategorien aus 23 Ländern aus.

Quellen:
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Bibi-Aisha-Pressefoto-des-Jahres;art4304,838584

An american nightmare

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Es schien zu schön, um wahr zu sein. Und tatsächlich, der „american dream“ von Ted Williams scheint sich eher in einen Albtraum zu verwandeln. Der Höhenflug zum neuen Publikumsliebling war zu schnell und unkontrolliert – jetzt endete er.

Erinnert ihr euch noch an ihn – der neue Stern am Radiohimmel und das neue gefragte Werbegesicht?
Als er vor einem Monat durch ein YouTube – Video zum Star gehyped wurde, wusste man nichts über den Mann, nur sagenumwobene und ziemlich melodramatische Geschichten rankten sich um ihn. Nun, das hat sich geändert. Jetzt ist er ein offenes Buch.
Nachdem er durch sämtliche talk shows gereicht wurde, steht der Mann da, wo er gefunden wurde – auf der Straße.

Die Offenbarungsreise begann frisch geschniegelt bei talk-queen Oprah Winfrey. Klatschportale und people – magazine rissen sich um ihn. Es folgen Angebote für Werbeverträge und viele Geschenke von angeblich wohlwollenden Helfern. Doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Nach der Familienzusammenführung in der Show des bekannten TV – Psychologen Dr. Phil eskaliert die Situation und es kommt zu einem Handgemenge zwischen Williams und seiner Tochter in einem Hotel, die Polizei wird gerufen. Später stellt sich heraus, dass die Williams gemeinsam einige Flaschen Alkohol getrunken haben sollen. In den darauf folgenden, langen Interviews mit Dr. Phil wird vor den Augen der Nation die Familiengeschichte der Williams bis ins letzte Detail ausgebreitet. Sein Leben wir auseinandergenommen und analysiert bis ins kleinste Detail. Das Bild eines äußerst kaputten Mannes entsteht. Die alkoholseligen Ausbrüche in der Nacht werden am nächsten Tag im Studio aufgearbeitet. Es wird geschrien, geheult, gehasst und gelogen. Zu guter Letzt überredet Dr. Phil Ted Williams vor laufender Kamera zu gestehen, dass er nach wie vor alkoholabhängig ist. Kleinlaut nimmt Ted Williams schließlich das Angebot von Dr. Phil an, sich in eine Reha – Klinik einliefern zu lassen.
Und tatsächlich – einige Tage später geht in die Reha. Allerdings verließ er sie auch schon nach einigen Tagen wieder.

Ende der Geschichte?
Ja, die traurige Geschichte des Ted Williams endet damit vorläufig. Verheizt und gedemütigt ist er von der Bildfläche verschwunden. Wahrscheinlich ist das das Beste für ihn. Die Medien können ja sooo grausam sein.

Wer war noch mal Knut?

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Heidi, das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo ist der neue Liebling der Internetgemeinde. Bekannt wurde die etwas pummelige Opossumdame durch eine Reportage über die Tiere des Leipziger Zoos. Seitdem Heidi nun im Dezember kurz vor der Kamera herumwuselte hat sie alles, was man als Berühmtheit braucht: ein riesiges Presseecho, ein Lied auf YouTube und eine Facebook – Seite mit weit mehr als 100.000 Fans. Doch Heidis Ruhm beschränkt sich nicht nur auf Deutschland, auch in den USA, ihrem Heimatland, ist man ihr verfallen. Einige Kommente der US – amerikanischen Berichterstattung:
– „Washington Post“: „Deutschlands größter Star“
– „New York Daily News“:„Heidi […] die mehr als doppelt so viele Facebook – Anhänger hat wie Bundeskanzlerin Angela Merkel“
– CNN: „Sie hat einfach mehr Facebook-Freunde als Du.“
– „Time“: „Nicht mehr nur Knut, der Eisbär, Paul, der Krake, und David Hasselhoff – Deutschland hat eine brandneue Faszination.“
Ein US – Fernsehsender will das Tierchen sogar für einen Gastauftritt bei der Oscar – Verleihung am 27. Februar gewinnen. Heidi soll dort dann nicht über den roten Teppich laufen, viel mehr wird über eine Videoübertragung nachgedacht.
Ob das possierliche Opossum jedoch im Februar noch schielt ist fraglich, seit es mit einer neuen Diät die Gefahr läuft, sein Markenzeichen zu verlieren. Da der Zoo vermutet, dass Heidi aufgrund ihres Übergewichts schielt, hat er nun einen straffen Ernährungsplan verordnet, der bereits Wirkung zeigt: Das Tier werde immer flinker.
Wir sind gespannt, ob Heidi auch rank und schlank und vor allem nicht schielend in Hollywood Karriere macht.

http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article11623187/Das-schielende-Opossum-Heidi-ist-ein-Star.html

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,742621,00.html

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