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„Stuttgart 21- Denk mal!“

Am 3. März ist Kinostart des neuen Films „Stuttgart 21-Denk mal!“ einem Projekt zweier junger Studenten der Filmakademie Ludwigsburg.

Lisa Sperling (24) und Florian Kläger (23) dokumentieren in ihrem Werk die Zeit der ersten Demonstrationen bis hin zum Schlichterspruch von Heiner Geißler.

Die Filmaufnahmen waren zunächst für den Privatgebrauch gedacht gewesen, dazu daraus einen Film zu machen, entschlossen sich Sperling und Kläger erst nach dem 30. September 2010, dem traurigen Höhepunkt der Proteste um Stuttgart 21, bei dem mehrere Demonstranten, darunter Kinder und Rentner, mit Wasserwerfern und Tränengas verletzt wurden. Traurigstes Beispiel hierfür ist Dietrich Wagner. Das Foto des aus den Augen blutenden Rentners ging um die Welt. Bei der Demonstration am 30. September verlor er sein Augenlicht.

„Bei den Berichterstattungen, die man sonst gesehen hat, war es immer so: In einer Minute die krassesten Bilder“, sagte Lisa Sperling bei der Vorstellung des Films auf der Berlinale. „Wir wollten, dass man noch die Zeit hat, sich eine eigene Meinung zu bilden.“ Ein Jahr lang dokumentierten die 24-Jährige und ihr Mitstreiter den Protest mit der Kamera. „Uns ist aufgefallen, dass es so unterschiedliche Leute sind, die sich normalerweise nie miteinander unterhalten würden“, sagte Sperling. „Und dort kämpfen sie für die gleiche Sache.“

Zudem betonte die Regisseurin: „Es geht nicht nur um Stuttgart 21, sondern um das, was das Thema begleitet: ein neues Verständnis von Demokratie.“

Quellen:

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=7653272/xemvjy/

Ausbildung der „Cyber-Krieger“

Das University of Maryland University College (UMUC) hat auf die Nachfrage nach Spezialisten für Internet-Sicherheit reagiert und jüngst einen neuen Studiengang eingeführt, der sich „Cyber Security“ nennt. Um diesen wirkungsvoll zu vermarkten spricht die Uni von einer Rekrutierung von „Cyber-Kriegern“.

Auch andere Universitäten in den USA wollen nun auf diesen Zug aufspringen und vergleichbare Studiengänge einfühen.  Sogar in Deutschland gibt es mit dem Institut für Internetsicherheit der FH Gelsenkirchen ein ähnliches Projekt.

Ein echtes Studentenleben erleben die Studierenden der Cyber Security an der UMUC jedoch nicht. „Vorlesungen finden nur vor der Videokamera statt“, erklärt Pressechef Chip Cassano. 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche stehen die Module im Internet. Diskussionen mit anderen Studenten laufen im Chat, auch die Prüfungsleistungen werden digital eingereicht . Wie sollte es auch anders sein: Die Studenten können den Studiengang Cyber Security nämlich ausschließlich online belegen.

Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ist gigantisch, denn Internet-Attacken sind längst keine Utopie mehr, sondern Realität. Selbst US-Präsiden Barack Obama sagte 2009 dass der wirtschaftliche Wohlstand Amerikas im 21. Jahrhundert von IT-Sicherheit abhängen wird und ernannte einen eigenen Koordinator für Cyber Security.

Der Ex-Direktor der Nationalen Nachrichtendienste Mike McConnell, Amerikas ehemaliger Top-Spion warnte sogar vor einem „Cyber Pearl Harbor“:Ein von den Ausmaßen her ähnlich dramatischer Angriff wie der auf den Militärstützpunkt in Hawaii 1941 – nur eben digital.

Quellen:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/

Heidi Klum, die Frau mit der Lizenz zum Quälen

Mittlerweile dürfte so ziemlich jedem die Gnadenlosigkeit bekannt sein, mit der Heidi Klum in ihrer Show „Germany’s next topmodel“ ihre Kandidatinnen bewertet. Mädchen an denen kein Gramm Fett zu sehen ist, müssen sich anhören, dass sie mehr Sport treiben und auf ihre Ernährung achten müssen und dass sie den Wünschen der Kunden gerecht werden müssen, auch wenn das bedeutet ihre eigenen Vorstellungen von Stolz über Bord zu werfen.

Nun startete die Klum ein neues Fernseh-Format in den USA. Am 1. Februar hatte ihre neue Sendung „Seriously Funny Kids“ auf dem Sender Lifetime Television Premiere.

„Seriously Funny Kids“ ist eine Art „Verstehen sie Spaß“-Abklatsch bei dem kleine Kinder die Opfer von Frau Klum sind. Schon nach der ersten Sendung überschlugen sich die Kritiken, Klum sei viel zu sadistisch. Beliebtestes Beispiel hierfür war ein Gag, bei dem ein kleines Mädchen welches ein großer Fan von Heidi Klum war, dieser sagen musste, dass sie zur am schlechtesten gekleideten Person gewählt worden war. Das Mädchen litt so darunter ihrem Idol diese schlechte Nachricht überbringen zu müssen, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitt.

Alles was Frau Klum dazu zu sagen hatte war „Sie war so niedlich und voll auf meiner Seite. Ich kam zurück und sie hatte einen Zusammenbruch. Aber ich durfte ja nicht lachen, weil sie sonst gemerkt hätte, dass wir mit versteckter Kamera filmen.“

Erboste Eltern wollen nun gegen die Show vorgehen, der Vater des kleinen Mädchen wolle sogar vor Gericht, wie viel Erfolg sie damit haben werden ist jedoch fraglich, denn Skandale erhöhen nun mal die Quoten.

Quellen:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E4B2F3DB2B52546F595C941F94EC245EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.fem.com/stars/heidi-klum-im-tv-seriously-funny-kids-heidis-neue-show-11601.html

http://www.people.com/people/article/0,,20460612,00.html

Ab März erste ZDF-App

ZDF-Intendant Markus Schächter kündigte den Start der ersten ZDF-App an, mit Hilfe derer man auf die Mediathek des Senders zugreifen kann. Weitere Apps sind schon in Planung, so sollen  Angebote für „heute.de“, „ZDF.de“ und die tivi-Videothek schon im Sommer folgen, ab Anfang 2012 dann auch ein Angebot für „sport.zdf.de“

Dieser Schritt soll ein jüngeres Publikum ansprechen und vorallem eine zusätzliche Reichweite schaffen, die mit herkömmlichen Websiten nicht zu erzielen sei, so Schächter.

Die ZDF-Apps werden kostenlos sein, da das ZDF Apps für seine staatsvertraglich bestimmten Angebote kostenlos anbieten muss. Sie schließen jedoch kostenpflichtige oder werbefinanzierte Angebote zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus, so könnten zum Beispiel Rezepte aus der Sendung „Lanz kocht“ kostenpflichtig angeboten werden, da diese nicht vom Telemedienkonzept umfasst sind.

Damit folgt das ZDF dem Beispiel der ARD, die schon im Dezember ihre „Tagesschau“-App mit großem Erfolg herausgebracht hat.

Quellen:

http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_zdf_intendant_kuendigt__heute_app_fuer_ios_und_android_an_story-39002364-41549046-1.htm

http://www.dwdl.de/nachrichten/30223/schchter_kndigt_erste_zdfapp_schon_fr_mrz_an/

http://www.digitalfernsehen.de/ZDF-will-mehr-Juengere-erreichen-Apps-und-Digitalkanaele.50086.0.html

Facebook sucht für dich Freunde aus

Die meisten Nutzer haben es wohl noch nicht einmal bemerkt, doch ein paar Füchsen ist aufgefallen, dass einige ihrer Facebook-Freunde seit Tagen verdächtig inaktiv sind. Dieses Phänomen hängt mit einer neuen Funktion auf Facebook zusammen, die selektiert von welchen Freunden Beiträge angezeigt werden.

Ab sofort bekommt der Nutzer nur noch Statusmeldungen von Freunden zu sehen, mit denen er auch regelmäßigen Kontakt hat, sprich, Freunden auf deren Pinnwand man schreibt oder deren Beiträge man kommentiert. Alle anderen verschwinden auf wundersame Weise von der Bildfläche.

Das ist ziemlich ärgerlich, ist Facebook doch die perfekte Plattform um sich auf dem Laufenden zu halten, denn auch bei Leuten, mit denen man sonst nicht mehr viel zu tun hat, will man doch wissen was sie momentan so treiben, wo sie studieren, arbeiten, mit wem sie ausgehen etc.

Warum die Facebook-Nutzer über die Einführung dieser neuen Funktion nicht vorher informiert wurden ist unklar.  Zwar kann man die Einstellung wieder ändern, doch kann man sich in Zukunft auch nie sicher sein, dass seine eigenen Statusmeldungen auch alle Freunde erreichen.

Da stellt sich die Frage in wieweit man ein online-Netzwerk darüber entscheiden lassen will, wer nun ein guter Freund ist und wer nicht…

Quellen:

http://diepresse.com/home/techscience/internet/633909/Wie-Facebook-Freunde-verschwinden-laesst?_vl_backlink=/home/techscience/index.do

http://de.news.yahoo.com/34/20110214/ttc-freunde-in-der-facebook-versenkung-f0c422d.html