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Wie war noch mal der Anfang?

Google baut sein Angebot aus. Mit seinem eigenen sozialen Netzwerk „Google Plus“ will Google nun gegen Facebook antreten und hat auch noch gute Chancen. Geboten wird alles was Facebook nicht besser machen könnte: Eine Freundesliste, Toolbar und natürlich eine App.

Aber auch Facebook macht dieser Tage einen Ausbau seines Angebots und plant die Integration von Videochat in seinem Programm. Diese Funktion ist uns ja schon von Skype bekannt, dem Online-Telefondienst, der bei diesem Ausbau von Facebook seine Finger im Spiel hat. Und auch Twitter bietet immer wieder Updates für Skype auf der Twitterwall.

Alles in allem werden immer mehr Funktionen die das Internet anbietet von den sozialen Netzwerken übernommen und umgekehrt.

Medienwissenschaftlich interessant zu untersuchen wäre, wie die Rezipienten auf so eine globale Anpassung der Internetplattformen aufeinander, und somit auch auf das Überangebot, reagieren? In welche Richtung geht ihr Konsumverhalten? Zu Untersuchen wäre die Reaktion der Internetnutzer im Bezug auf die Angebote. Wo wird die Entscheidung hinfallen?auf die mit einem kleinen aber übersichtlichen Angebot, oder doch auf die sehr großen und somit komplexeren Anbieter?Dazu bietet sich eine Datenerhebung der über einen gewissen Zeitraum benutzten sozialen Netzwerke um dann die Zahlen für sich sprechen zu lassen.

 

Quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771959,00.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771207,00.html

 

 

ZDF-Kultur

Das neue ZDF-Spartenprogramm, ZDF-Kultur, ist schon seit dem 7.Mai digital zu empfangen. Es löst den ZDF-Theaterkanal ab. Die Vorsätze dieses Programmwechsels wurden sofort klargestellt: Das Programm und seine Ausrichtung ist für jede Generation gedacht, soll jedoch vor allem die jüngeren Zuschauer locken. Mit Musik, Reportagen über Produzenten von Kultur, Club- und Szenetrends, live -übertragungen von Musikfestivals – darunter Hurricane, Glastonbury, Roskilde, splash und Wacken – Bands aus Rock, Indie-Pop, Hip Hop und Metal aber auch klassische Programme wie Theater und moderne Kunst, soll so gut wie jeder Geschmack getroffen werden. Da die eigentliche Zielgruppe jedoch die Jüngeren sind, sollen vor allem die modernen Musikformen eine prägende Rolle spielen.

Doch ist der Sender wirklich so jung wie er sich angepriesen hat?

Auch wenn das neue Programm weniger Theater enthält, wirklich jünger ist es trotzdem nicht. Man bemerkt doch einige Versuche bei den Produzenten der Dokus mit dem „Trend“ mitzuhalten, gelungen ist es ihnen aber nicht ganz. Die Themen, noch recht interessant, von Songproduktion zur Vorstellung von Videospielen, Computeranimationen usw. in dem 30-minütigen Computer- und Videospiele-Magazin „Pixelmacher“, fallen einem durch die versucht moderne Aufmachung des Vorspanns und des Verlaufs der Sendung schwer ernst zu nehmen. Außerdem sind die ganzen Magazine durch theatralische Inszenierungen durchzogen, was es dem jüngeren Publikum schwer macht sich für die angebotenen Themen zu interessieren. Leider sind auch die aus Eigenproduktion entstammenden und übernommenen (aus dem ZDF-Theaterkanal) Filme und Serien sehr schwerfällig was das jugendliche betrifft. Meistens sind es Filmklassiker, die zwar die eingefleischten Filmfans interessieren werden, es jedoch den neuen Zuschauern schwer macht am Schirm zu bleiben. Was man jedoch behaupten kann ist, dass dieses Spartenprogramm es schafft die Zuschauer in 10minütigen Kurzfilmen an der Kultur jedweder Art teilhaben zu lassen, und sogar eine gewisse Neugier aus ihnen herauskitzelt.

Allem in allem, würde ich behaupten, dass das Programm sich noch immer eher an ältere Altersgruppen zuwendet, man aber reichliche Versuche erkennen kann dies zu ändern.

 

Quellen:

http://www.dwdl.de/features/fotostrecke/250_programmschema_von_zdfkultur/image_0.html

http://www.dwdl.de/nachrichten/30641/zdfkultur_so_sieht_das_programm_des_senders_aus/

http://www.digitalfernsehen.de/ZDF-Kultur-Viele-Wiederholungen-und-UEbernahmen.52259.0.html

 

Trojaner und Würmer: Im Internet geht der Terror weiter..

Neben den Hackerangriffen bei Sony, zeigt sich die Branche mal wieder Innovativ was unsere ‚Hausschleppies‘ anbelangt.

Der 2.Mai 2011: Der Todestag Osama BinLadens. Doch nun steht dem schon das nächste nie endende Problem entgegen. Es hat sich regelrecht ein ‚Geschäft mit dem Tod BinLadens‘ entwickelt. Obwohl Barack Obama die Videos und Bilder von der Erschießung Osama BinLadens unter Verschluss hält und dies auch öffentlich bestätigt hat, fallen einem doch immer wieder Links in die Hände wo man angeblich genau das sehen kann. Doch Achtung, die Links halten nicht was sie versprechen!!Trojaner und Würmer, also Internetviren, das ist das was sie wirklich erwartet…

Verbreitet werden die Würmer auf Facebook und verstecken sich oft hinter einem Link, der die ’schockierende‘ Erschießung BinLadens verspricht – schließlich muss es ja schmackhaft gemacht werden. Kopiert man einen solchen Link in den Webbrowser, wird dieser an alle Kontakte die man auf Facebook hat, verschickt. Es geht also darum die Internet-Überwachungssoftwares zu überlisten, und das über das Eingabefeld auf der „Pinnwand“ von Kontakten. Die Trojaner wiederum werden einem als Anhang in einer E-mail zugeschickt. Sie sollen persönliche Dateien knacken und klauen, die man zur persönlichen Identifizierung im Online-Banking braucht. Darüber hinaus können sie sich in Online-Banking-Sitzungen einklinken und das Geld wird anstatt auf das gewünschte Konto auf die Konten der Betrüger geleitet.

Man kann sich also dem FBI anschließen und hoffen, dass die Neugierde nicht siegt…

Wer sich nun doch den Tod Osamas antun möchte, kann dies in der neuen Episode des First-Person-Shooters „Kuma War“, die der Hersteller Kuma Reality Games ins Netz gestellt hat.

Quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,760677,00.html

 

Kochen mit iPhone

Kennt ihr das, man steht vor dem Herd und weiß einfach nicht was man kochen könnte, oder man weiß WAS aber nicht WIE..?Auch dieses Problem, wie nicht anders erwartet, wurde nun mit einem App für’s iPhone gelöst. Statt das lästige Durchblättern eines Kochbuches um dann doch nichts zu finden, einfach den Namen der gewünschten Mahlzeit in die Suchfunktion eingeben und die Ergebnisse werden präsentiert.

Die Angebote locken, und es ist für jeden etwas zu haben: vom Minuten-Ei zur Sterneküche. Eine ganz breites Angebotsvielfalt für unerfahrene Köche. Sogar Tv-Köche wie Jamie Oliver oder Tim Mälzer haben von diesem Konzept profitiert und ihre eigene Verfügbare App zusammengestellt. Mit Fotos wie aus einem Kochbuch und ganz genauer Beschreibung, wird das kochen ein Klacks.

Jetzt nur noch die App für die Einkaufsliste herunterladen alles drauf schreiben. Während dem Einkauf ständig Häckschen hinter schon Erledigtes machen und wieder schnell nachhause.

Also ich bin eigentlich überrascht wie detailgenau die einzelnen Schritte erklärt und abgebildet sind. Und so wird sogar das Einminuten-Ei endlich so wie man es möchte. Also es lohnt sich schon, vor allem für Studenten.

Einziger Nachteil: Man muss ständig mit den schmutzigen Finger weiter drücken, aber kochen muss man schon noch selbst, das übernimmt das iPhone nähmlich noch nicht!

Quellen:

http://www.apple.com/de/iphone/apps-for-everything/cooks.html

PC-Revolution?

In San Francisco stellte der HP-Computergigant seine neue Marktidee vor. Jon Rubinstein, Ex-Apple-Manager, Ex-Palm-Chef und heute Chef der Palm-Abteilung von HP verkündete gestern Abend: „Ich bin stolz, unseren Plan anzukündigen, webOS auf das Gerät mit der weitesten Verbreitung zu bringen: den Personal Computer“

Das Betriebssystem webOS, das sich HP mit der Übernahme von Palm vor einem Jahr für 1,2 Milliarden Dollar eingekauft hat, das ursprünglich nur als Software für die beiden Smartphones HP Pre3 und Veer gedacht war, soll bald auf das bestehende Windows 7 auf Raten installiert werden verkündete HP-Technikchef Phil McKinney.

Die Konkurrenz seitens Google (Android) und Apple (iOS), machte es dem Betriebssystem schwer sich in dem Smartphone-Bereich durchzusetzen. Außerdem gab es keine Angebote für die Programmation von Apps passend zu webOS. Die Übertragung von webOS auf das Computersystem, soll dieses Manko erheben.

Nun stellt sich die Frage ob HP sich von Microsoft abwendet und webOS als alleiniges Betriebssystem auf Touchscreen-Desktop-Rechnern überträgt. Auf letzteren läuft derzeit eine von HP programmierte „Touchscreen-Software“, um das darunter liegende Windows anzupassen. Eine HP-eigene webOS-Oberfläche würde diese Computer ungleich attraktiver machen. Nicht nur, weil diese Oberfläche von Grund auf für Touchscreen-Bedienung entwickelt wurde, sondern auch, weil auf solchen Rechnern Apps laufen würden.

Quellen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,744684,00.html

Ein Tweet muss gelernt sein

So jedenfalls sieht es nun bestimmt auch der US-Designer Kenneth Cole. Für das von ihm veröffentlichte Tweet :„Millionen sind in Aufruhr in #Kairo. Das Gerücht geht um, sie hörten, dass unsere neue Frühjahrskollektion online verfügbar ist.“, mit Anspielung auf die Massenproteste in Ägypten gegen Präsident Hosni Mubarak,urünglich gedacht als witzige Werbung seiner neuen Kollektion, musste er harte Kritik für sich und seine millionenschwere Firma einstecken.

Ein hagelte nur so von Endrüstungskommentaren, und das schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung des Tweets. Viele verwiesen auf die Menschen, die sterben mussten oder verletzt sind. Die Unruhen in Kairo als Werbung zu benutzen, ist sogar, für den für schockierende Werbungen bekannten Designer, ein hartes Stück.

Nachdem sich etwa 300, fast nur negative, Kommentare in kürzester Zeit gesammelt hatten, entschied er sich die Kurznachricht wieder zu entfernen. Außerdem schrieb er eine öffentliche Entschuldigung auf Facebook, indem er den Tweet als „absolut unangemessen“ beschreibt. Einen Teil seiner Anhänger dürfte er jedoch verloren haben.

Quellen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,743549,00.html

Augmented Reality

Augmented Reality , zu Deutsch „erweiterte Realität“, für das IPhone, ist das neue Produkt der technischen Innovation unserer Zeit. Die „virtuelle Welt, legt sich über die Reale“! Die visuelle Darstellung von Informationen soll uns schnell und einfach durch den Altag bringen. Man befindet sich in einer „Mischwelt“, einer Verbindung von Realität und Fiktion.

Alles was wir mit unserem geistigen Auge erfassen können, erscheint auf dem Display des IPhones, nur mit zusätzlichen Informationen verlinkt die sofort abrufbar sind. Ob wir nun als Tourist  eine Stadt besichtigen, und eine Stadtführung wollen oder die Schilder im Auland (z.B China) übersetzt brauchen, alles kein Problem, lassen wir uns doch elekronisch unterstützen.

Die Reality-Tools sind ganz einfach, schnell und kostenlos als App für’s IPhone zu bekommen. Dieses Reality-Tool funktioniert durch eine Verbindung des Internets, eines Kompases und einem GPS-Sensor.

Das Problem dieser neuen Handytechnik: Sie ist eine Spielwiese für Hacker und kann sogar Menschen einscannen. Menschen die an uns vorbei gehen, werden fotografisch eingefangen und anhand der Informationen die sie selbst über sich im Internet (auf Websites wie Facebook u.s.w) veröffentlicht haben, wird ein Profil erstellt das man als Fremder jederzeit abrufen kann.

Diese Technologie erweist sich jedoch in vielen anderen Bereichen als nützlich, wie der Industrie, Militär und Katastrophenmanagement, oder sogar der Architektur.

Fazit, diese Technologie bietet eine super Gelegenheit der erweiterten Wahrnehmung der Realität sieht jedoch keine Grenzen darin.

Quellen:

http://www.wikipedia.de/

http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_augmented_reality_apps_fuer_android_und_iphone_story-20000103-41537112-1.htm

Dem Trend nachlaufen

Niveaulose Unterhaltung hat einen Namen, ob DSDS, Dschungelcamp oder „Bauer sucht Frau“!
Alle 3 dieser genannten Serien basieren sich auf dem Trend des Tabubruchs.

Damit die Einschaltquoten steigen, muss immer öfters auf eine eher altmodische Methode der Unterhaltung zurückgegriffen werden. Was bei den alten Römern die Gladiatorenkämpfe waren, waren im Mittelalter die öffentlichen Hinrichtungen.
Der Mensch fungiert als sensationsgieriges Wesen das sich auf Kosten missgünstiger Umstände anderer Leute
amüsiert. Man kennt dieses Phänomen auch bei Verkehrsunfällen, wo sich oftmals Menschenmengen ansammeln,
nicht um zu helfen, sondern um die pure Sensationsgier zu stillen.
In der modernen Medienwelt muss schockiert werden, um diesem „Voyeurismus“ gerecht zu werden.

Wie es öfters der Fall ist, werden willkürlich, ob bei Casting Shows, Verkupplungssendungen oder bei den schon länger bekannten Talk Shows, Menschen vorgeführt, die oftmals an eine  angrenzende geistige Behinderung erinnern, oder aus „assozialen“ Verhältnissen stammen. Diese Umstände werden von den Medien zur Belustigung des Publikums ausgenutzt.
Ob nun kleine Gagen angeboten werden um sich öffentlich zum Deppen zu machen, oder ob das Fernsehen Leute
ohne Niveau bevorzugt, sei hier in den Raum gestellt.

Immer wieder wird auch auf das Prinzip des „Sex sells“ aufgegriffen, und es funktioniert.
Vor allem in den Live-Shows von „Deutschland sucht den Superstar“
berufen sich die weiblichen Kandidaten auf sexy Autfitts um die Zuschauer von sich zu „überzeugen“.
Bei „Bauer sucht Frau“ werden sexuelle Situationen nur so heraufbeschworen. In Wellnesshotels oder
Zuhause im Badezimmer, hauptsache romantisch und anregend. Die Kamera bleibt natürlich stäts bis zur
letzten Minute. Auch die Bewohner der aktuellen Staffel des Dschungelcamps sind nur auf Terror und
Sex ausgelegt. Der Zuschauer weiss von Anfang an : „Das kann nichts werden“, und genau deshalb schaut
er es dann auch. Dieses Format ist ein super Fallbeispiel, es bewegt sich ständig an der Grenze von
Kritik und Neugierde seitens des Publikums.
Nun stellt sich die Frage, wie weit muss man gehen um die Sensationslust der Menschen zu stillen?

Quellen:


http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/Sex-ist-wichtiger-als-Stimme-bei-DSDS-id2562517.html
http://www.sueddeutsche.de/kultur/tv-kritik-bauer-sucht-frau-besser-fettgeschwabbel-als-knochengerappel-1.524710

http://www.sueddeutsche.de/kultur/tv-kritik-rtl-dschungelcamp-tranige-tropen-1.797204

http://www.google.de