Alle Beiträge von Ann-Kathrin Nahl

Ist auch wirklich drin was drauf steht?

In den letzten Tagen haeufen sich die Meldungen ueber Lebensmittel in denen nicht drin ist was drauf steht. Der Pferdefleischskandal zieht seine Kreise und ganz Deutschland ist verunsichert ob wir wirklich das essen was wir kaufen. Die neuste Meldung heute bei n-tv.de: Auch Doenerfleisch ist von dem Skandal betroffen. Eine Frage die sich mir hier stellt: Wie kann es sein, dass trotz starker Kontrollen noch so ein Skandal moeglich ist? In Deutschland muessen alle Lebensmittel genauesten Gekennzeichnet sein und die Inhaltsstoffe muessen angegeben werden (BVL). Fuer mich ist es unverstaendlich, wie solch ein Skandal so lange verborgen blieb. Zwar ist Pferdefleisch ansich nicht schaedlich fuer den Menschen, wenn man allerdings Rindfleisch kauft, moechte man auch Rindfleisch. Eine weitere Frage im Bezug auf diesen Skandal waere: Was ist noch alles moeglich? Wie sehr werden wir heute getaeuscht? In meinen Augen ist es sehr erschreckend wie wenig man sich auf die Lebensmittelindustrie offenbar verlassen kann. Eine Panik mache halte ich allerdings dennoch fuer unangebracht.

 

Quellen

http://www.tagesschau.de/inland/pferdefleisch-deutsche-supermaerkte102.http://www.bvl.bund.de/DE/Home/homepage_node.html

http://www.n-tv.de/politik/Debatte-ueber-Kennzeichnung-article10142036.html

Mehr Waffen für mehr Freiheit?!

Littleton, Columbine, Winnenden und zuletzt auch Newtown haben sich fest in das Gedächtnis von vielen Menschen gebrannt. Und jedes Mal kommen die laschen Waffengesetze in Amerika zur Sprache.  Schätzungsweise 30.000 Menschen sterben Jährlich durch Schusswaffen in den USA (n-TV).  Aber auch in Deutchland (siehe Winnenden) ist man nicht sicher vor Waffen. Die Frage, ob man Waffen in den USA komplett verbieten sollte ist weitläufig, allerdings hat selbst US Präsident Barrack Obama erkannt, dass es Handlungsbedarf gibt. Dennoch: Es sträuben sich zahlreiche Amerikaner (vorallem, aber nicht nur, Südstaatler) sogar gegen das Verbot von halbautomatischen Maschienengewehren, die unter Anderem von der US Army eingestzt werden. Häufig lautet das Argument: Wir müssen unsere Familien schützen. Doch wozu braucht man dann Kriegswaffen? Würde es (wenn schon) nicht auch eine normal Pistole tun um einen Einbrecher zu erschrecken bzw. hinzuhalten? Wohl nicht, aber eins steht fest: Die Wut der Amerikaner richtet sich gegen Obama, der schliesslich das Gesetz durchboxen muss. Die Vergleiche sind weitreichend und meiner Meinung nach ziemlich erschreckend.

Hier nur einige Facebookbeispiele: https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/72290_459094147488716_1646128498_n.png , https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/544039_485788838131635_335181771_n.jpg , https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn1/67917_466451883410302_1520744070_n.jpg

Man kann sich selbstverständlich über Obama und seine Politik streiten, ihn allerdings aufgrund der Waffendiskussion mit Hitler oder Stalin zu vergleichen ist ziemlich lächerlich und naiv. Die oben angegebenen Beispiele sind alle von US Amerikanern, die ihr right to bare arms behalten wollen. Die Frage die sich mir stellt ist wozu brauchen wir solche Waffen? Wir leben in einer Welt in der keine natürlichen Fressfeinde haben und in der wir unser einzigster Feind sind. Morde werden passieren und Menschen, die töten wollen, werden das auch mit einem Verbot schaffen. Allerdings braucht man ihnen den Weg zu einer Waffe nicht auch noch erleichtern und sie geradezu anpreisen.

 

Quellen:

DTH. AFP. Jedes Jahrsterben in den USA 30.000M Menschen durch Schusswaffen.17.12.2012.http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Jedes-Jahr-sterben-in-den-USA-30-000-Menschen-durch-Schusswaffen;art4306,1771318

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Sexismus im Alltag

Die Sexismus-Debatte rund um Brüderle reist nicht ab. Am Mittwoch waren wieder einmal Anne Witzorek (Auslöserin der Twitter #Aufschrei Aktion) und Nicole von Horst (Bloggerin)  zu Gast bei einer Fernsehsendung. Diesesmal war es bei SternTV. Dort erläuterten die beiden Frauen noch einmal ihre Meinung zum Thema Sexismus. Da ich bereits zahlreiche Talkrunden mit Anne Witzorek (unter Anderem Günther Jauch ) gesehen hatte, war ich besonders gespannt auf den zweiten Gast Nicole Horst. Nach dem zweiten Satz war ich allerdings stark dazu geneigt einfach umzuschalten. Während die meisten Disskusionen über Sexismus am Arbeitsplatz gingen, brachte Steffen Hallaschka  eine interessante Wendung. Was ist mit einfachen Komplimenten? Ist das Sexismus? Oder ein Flirt in der Disco? Nicole von Horst’s Antwort war klar, „Ja, weil die Frau in dem Moment zum Objekt degradiert wird“. Auf die Frage, ob es beim Mann dann auch Sexismus wäre meinte sie lächelnd, dass das nicht zu vergleichen sei, da die Frau immer in einem Machtgefälle gefangen wäre, der Mann aber nicht. Frauenrechtlerin hin oder her, aber wo ist dort der Unterschied? Können Frauen sich nicht genauso sexistisch über Männer äussern? Es besteht kein Zweifel darin, dass Frauen sexistischen Äußerung im allgemeinen häufiger ausgesetzt sind als Männer , allerdings ist es nicht ganz so drastisch wie es zur Zeit in den Medien vermittelt wird. Wenn eine Frau in eine Bar geht und sich aufreizend anizeht, dann spielt sie doch mit ihren Reizen und weiss, dass sie so ihre Getränke finanzieren kann. Wenn die Männerwelt dann darauf reagiert, ist das doch kein Sexismus. Im Allgemeinen ist die Sexismus Debatte vielleicht wirklich hilfreich, dann aber zu argumentieren, dass die Frau ein Opfer der Gesellschaft ist halte ich für sehr weit hergeholt. Ich für meinen Teil kann mich gegen lässtige Anmachsprüche sehr gut wehren. In einem Arbeitsverhältnis mag das was Anderes sein, im Alltag jedoch halte ich diese Debatte für übertrieben. Anstelle von Frau von Horst würde ich den Frauen lieber raten, sich ihrem Auftreten bewusster zu werden, anstatt sich auf die Empathie der  Männer zu verlassen. Vorallem, wenn es sich um einen Discobesuch handelt.

 

 

Quellen:

SternTV.Die Wut über die ganz alltägliche Belästigung. 30.01.2012.http://www.stern.de/tv/sterntv/diskussion-um-sexismus-die-wut-ueber-die-ganz-alltaeglichen-belaestigungen-1962190.html