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Die Renaissance des 3D – Kinos

Gestern berichtete Faz.net über die Renaissance des 3D -Kinos.

Seit der Entstehung des Fernsehens in den fünfziger Jahren und der Einführung des Buntfernsehens in den Sechzigern muss das Kino um seine Stellung als die größte Illusionsmaschine der Welt kämpfen. Die Maßnahmen, die das Kino dazu einsetzte waren Breitwand-Formate, Mehrkanal ? Systeme, der Neubau von Multiplexen oder auch die stereoskopische  Bild- Darstellung.

Die Konkurrenz legte jedoch nach mit der Einführung der DVD und dem Dolby Mehrkanal ? Ton sowie mit der Blue ray Disc, mit der die Filme in kinoähnlicher Detailtreue auf dem Bildschirm erscheinen.

Auf den Kinomessen wie der Cinema Expo (Amsterdam) oder auch der ShowEast (Orlando) wird daher die Einführung von 3D ? Kino diskutiert.

Studios wie Dreamworks oder Pixar, wollen ihre Produktionen sogar ganz auf 3D umstellen. Die berühmtesten 3D Animationsfilme sind der 2005 erschienene Film ?Himmel und Huhn? (Disney) und ?Toy Story? (Pixar), die 2009 in der 3D Neufassung erscheinen soll.

In dem Artikel wird erklärt, dass der Eindruck des 3D dadurch entsteht, dass ?die Augen die Abbilder der Welt aus leicht unterschiedlichen Perspektive einfangen und das Gehirn bringt die Bilder zur Deckung und entnimmt den Differenzen Informationen über die räumliche Tiefe.?

Die Idee des 3D Kinos startete bereits in den fünfziger Jahren und löste einen kurzzeitigen Boom aus. Dieser verebbte jedoch schnell, denn die Technik war nicht genug entwickelt; die bewegten Bilder aus Zelluloid ? Filmen standen nie vollkommen still, die Darstellungen für beide Augen vibrierten , sodass das Hirn des Betrachters überfordert wurde, was zu Stress, Schwindelgefühlen oder auch Kopfschmerzen geführt hat.

Damals brauchte man zudem zur Vorführung zwei Kopien des Films, je eine die das Bildmaterial für das linke und für das rechte Auge lieferte.

In der neuen Technologie ?sitzt vor jeder Projektionslinse ein sogenanntes lineares Polarisationsfilter, das nur solche Licht strahlen durchlässt, deren Wellen auf einer Ebene schwingen. Der Zuschauer bekommt eine Brille, die mit entsprechenden linearen Polarisationsfiltern ausgerüstet ist. So sieht jedes Auge nur das, was es soll.? Die Studios müssen zudem nicht mehr zwei Kopien anliefern.

Ob sich das neue 3D Format durchsetzt ist noch ungewiss. Schwierigkeiten könnten darin liegen, dass nicht alle Aufnahmen zur plastischen Abbildung geeignet sind ( z.B. Szenen in geschlossenen Räumen) . Zudem bricht nach jedem Schnitt im 3D Film die 3D Illusion zusammen und kann erst mit einer Verzögerung vom Gehirn wieder aufgebaut werden.

Es bleibt daher abzuwarten, ob das 3 D Kino mehr wird, als nur eine interessante Bereicherung für das Kino.

World of Computersucht

WELT ONLINE hat vorgestern ein sehr interessantes Interview mit dem Berliner Diplom-Sozialpädagigen Jannis Wlachojiannis online gestellt, der von den Gefahren der Computersucht berichtet und darüber spricht, wie er den Betroffenen dieses Phänomens hilft. 

Heutzutage sind die meisten Computerspiele spannend und grafisch sehr gut ausgestaltet, besonders sogenannte Online-Rollenspiele. Das berühmteste von ihnen ist das Spiel ?World of Warcraft?. In dem Spiel geht es darum, eine virtuelles Ich (einen Avatar) zu erschaffen, das in einer virtuellen Welt, in der dieselben Werte herrschen wie in der realen Welt, mit und gegen andere Spieler kämpft. Hinter jedem Spieler steckt ein realer Mensch und häufig kommunizieren die Spieler untereinander per Headset.

Der Erfolg hängt zum größten Teil davon ab, wie viel Zeit der Spieler hineininvestiert und dies lockt zum langen Verweilen vor dem Computerbildschirm, was sehr schnell zur Sucht führen kann.

Diese kann sich in folgenden Symptomen äußern: dauerndes Denken an das Spiel, Nervosität, die aufkommt, wenn der Spieler aufhört zu spielen, Vernachlässigung der eigenen Pflichten und Bedürfnisse sowie körperliche Entzugserscheinungen.

Das Spiel wird für den Betroffenen zur einzigen Quelle des Glücksgefühls und irgendwann tauchen sie so tief in die virtuelle Welt hinein, dass sie sich dort glücklicher fühlen als in der realen Welt. Dort können sie Erfolge feiern, die im wahren Leben oftmals ausbleiben. Dadurch fixieren sie sich noch mehr auf das Spiel und schotten sich von der Umwelt ab. Der Teufelskreis schließt sich. Die meisten Betroffenen sind zwischen 16 und 25 Jahre alt, es gibt aber auch Menschen zwischen  30 und 50 Jahren, die der Sucht zum Opfer fallen.

Die Forschung in dem Bereich Online- und Internetsucht ist noch nicht weit entwickelt, da es sich bei der Computersucht um ein relativ junges Phänomen handelt. Der einzige Ausweg für die Gefangenen in der virtuellen Welt ist die Therapie. Jannis Wlachojiannis leitetet Gruppensitzungen, in denen Betroffenen sich austauschen können. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, den Alltag und Tagesablauf der Süchtigen neu zu strukturieren und ihnen zu zeigen, dass es auf das reale Leben ankommt, in denen es sehr vieles gibt, das einen glücklich machen kann.

Der Medienterminator ist zurück!

ProSieben strahlt seit dem 24. Juni 2008 immer dienstags um 23.15 Uhr die insgesamt 12 neuen Folgen der satirischen Sendung ?Kalkofes Mattscheibe? mit und von Oliver Kalkofe aus.

Wie auf der offiziellen Webseite Kalkofes nachzulesen ist, wurde dieses Mediensatire-Format von Kalkofe selbst entwickelt und startete 1990 bei radio ffn. 1994-1999 errang die TV-Version von Kalkofes Mattscheibe beim PayTV-Sender Premiere Kultstatus.

Die Sendung besteht aus mehreren, zum Teil mit Überleitungen versehenen Clips. Nach dem jeweiligen Ausschnitt aus einer kreuz und quer aus der TV-Landschaft ausgewãhlten Sendung, montiert sich Kalkofe mit Hilfe der Bluescreen-Technik selbst in diese hinein, parodiert und kommentiert diese anschließend.

Ganz gleichgültig, wer zur Zielscheibe seiner Kritik wird, ob es Bruce Darnell oder ein verrueckter Weissager aus dem ASTRO TV ist, Kalkofe passt sich ihnen sowohl optisch durch eine genaue Nachahmung ihres Stylings an und imitiert ebenfalls ihre Art sich zu bewegen und zu sprechen.  Treten mehrere Personen in einem Clip auf, werden sie alle von Kalkofe nachgeahmt und einander gegenüber gestellt. Ergãnzt durch die scharfsinnigen und witzigen Dialoge wird alles zu einer wirklich gelungenen Medienkritik, die verschiedene Peinlichkeiten und Missgeschicke im TV aber auch inhaltslose Sendungen zur Schau stellt und den Zuschauer darauf aufmerksam macht. 

Wie Oliver Kalkofe dem Tagesspiegel vom 22.06.2008 verrät, glaubt er nicht, dass es besser wäre all dies zu ignorieren.  ?Ich bin ja nicht der, der sich hinstellt und sagt: Ihr seid alle scheiße. Erstens bin ich genauso angreifbar. Und zweitens ist die Mattscheibe auch eher dazu gedacht, wieder den eigenen Blick zu schärfen, was da an Irrsinn auf dem Bildschirm passiert.? , sagt Oliver Kalkofe.

Fest steht, dass manch Zuschauer von Kalkofes Mattscheibe vor Lachen weinen muss…Wenn wir uns jedoch wirklich daruber bewusst wären,  wie viel Zeit wir damit verbringen uns täglich inhaltslosen Müll im Fernsehen anschauen, würden die Tränen ganz von alleine kommen…

 

Hier noch einige Links zu Webseiten mit verschiedenen Interviews mit Oliver Kalkofe:

STERN, Die Welt, Neue Presse, Kölner Stadtanzeiger, Tagesspiegel 

Das World Wide Web wird 15 Jahre alt

Am 30. April 2008 wird das World Wide Web (WWW) 15 Jahre alt und in dieser Zeit hat es sich schneller zum Massenmedieum entwickelt als das Telefon oder der Fernseher.

Rund 1,3 Milliarden Menschen nutzen weltweit das Internet.  In Deutschland gibt es 52 Millionen Internetnutzer – das entspricht 63 Prozent der Bevölkerung. Es hat einen riesigen Einfluss auf die Gesellschaft und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.  Es bietet Möglichkeiten wie die Bestellung von Waren und Dienstleistungen, Kontaktaufnahme mit anderen Usern, die Gestaltung einer eigenen Homepage, Onlinebanking,…  Jedes TV- Magazin ist im Web mit einer eigenen Informationsseite präsent.

Als Erfinder des WWW gilt Tim-Berners Lee. Die Idee entstand ursprünglich, um die Informationsflut in komplexen wissenschaftlichen Projekten besser zu beherrschen . 1990 entstanden der erste Browser und die erste Webseite (info.cern.ch).

Quelle:  web.de

Die ?I love Hitler? ? Kollektion bei Amazon

Der US-Onlineversand Amazon hat bis Donnerstag Kleidungsstücke mit dem Aufdruck ?I Love Hitler? und Nazidevitionalien zum Kauf angeboten.Die Sprecherin bei Amazon USA, Patricia Smith versicherte, dass die naziverherrlichenden Artikel von der Website entfernt worden sind, äußerte sich jedoch nicht dazu, weshalb die fragwürdigen Produkte in das Angebot von Amazon überhaupt erst aufgenommen worden sind. Als möglichen Grund kommt in erster Linie natürlich der finanzielle Gewinn in Frage.

Aus welchen Gründen das Internetgeschäft Amazon jedoch seine Marke und seinen Ruf riskierte, ist für Rainer Gries, Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, dennoch nicht nachvollziehbar .

Er ist der Meinung, dass Amazon sich als Plattform für Propaganda missbrauchen ließe und eigentlich die Pflicht habe, die Produkte auf ihrer Seite zu kontrollieren. Die zahlreichen T-Shirts, die es übrigens auch in Kindergrößen und in allen denkbaren Variationen gab, wurden auf der Deutschland-Website von Amazon nicht angeboten.Thomas Günter, Justiziar der Initiative jugendschutz.net  erklärte, dass dieses Angebot nach deutschem Recht strafbar wäre, da sie eine Verherrlichung des Nazi-Regimes darstellen, welche seit 2004 verboten sei.

Quellen:

pressetext.de

netzzeitung.de

Investieren um zu studieren

In den Numerus-Clausus-Fächern bestehen immer weniger Plätze für Studienbewerber. Ohne Exzellente Noten, Aufnahmetests und im schlimmsten Fall langes Warten auf einen frei werdenden Studienplatz ist der gewünschte Studienplatz kaum noch zu erreichen.

Aus diesem Grund spezialisieren sich immer mehr Anwälte in Deutschland darauf, abgewiesenden Abiturienten doch noch zu ihrem erträumten Studium zu verhelfen. Der Jurist versucht in solchen Fällen bsw. nachzuweisen, dass die Universitäten eigentlich mehr Plätze anbieten könnten, als sie über die ZVS und in dem Auswahlverfahren tatsächlich tun. Dieser letzte Ausweg ist aufgrund der so aufkommenden Anwalts- und Gerichtsgebühren  jedoch sehr kostenspielig und verspricht bei weitem nicht immer Erfolg, da viele Hochschulen (besonders in den alten Bundesländern) auf die Anforderungen der Verwaltungsgerichte vorbereitet sind.

Quelle: sueddeutsche.de

The simple life of Gülcan and Collien

Wie in der Unterhaltungsrubrik des Internetportals msn.de berichtet wird, plant der Sender Pro7 eine deutsche Version der US – Erfolgsdoku „The simple Life“, in welcher die Hotelerbin Paris Hilton und ihre Freundin Nicole Richie einen Monat lang auf ihr Geld und allen Luxus verzichtet haben, um das „einfache Leben“ zu meistern. In der deutschen Besetzung sollen nun die zwei VIVA – Moderatorinnen Gülcan Kamps und Collien Fernandes auftreten und mehrere Wochen auf einem Bauernhof verbringen, um dort alle anstehenden Arbeiten zu verrichten.

MSN bezieht diese Information aus der BILD – Zeitung. Ob wir die beiden Damen also tatsächlich in Bauerntracht auf Pro7 bewundern können, bleibt abzuwarten. Nach Sendungen wie „Gülcans Traumhochzeit“, die vor mehreren Monaten von Pro7 ausgestrahlt wurde, ist dies sehr wahrscheinlich.