PSN Ausfall – Sony US Chef entschuldigt sich

Kurz nach der Nachricht, dass Sony bereits in der finalen Testphase ist ihre Online Dienste wieder optimiert und repariert bereit zu stellen, hat sich auch US Sony Chef Howard Stringer zu Wort gemeldet. Er bedauert die Vorfälle sehr und bestätigt nochmal, dass bis zum Zeitpunkt der Presseaussendung bisher kein Missbrauch von Kreditkartendaten bekannt ist, Sony jedoch weiterhin wachsam bleiben wird. Weiterhin hat man ein Programm gestartet das die PlayStation Network- und Qriocity-Kunden aus den USA (Ankündigungen bezüglich der Kunden aus anderen Ländern folgen) unter anderem mittels einer Identitätsdiebstahl-Versicherungspolice über je einer Millionen US-Dollar pro Nutzer geschützt werden sollen.

Darüber hinaus betont Stringer, dass es ein „Welcome back“-Paket für alle Kunden geben wird, wo es neben diversen Preissenkungen zusätzlich noch einen Monat Gratis Playstation Plus Zugang oder für bereits bestehende Plus-Mitglieder eine 30-tägige Verlängerung geben wird. Außerdem erwähnt er in seinem Brief auch warum so „spät“ reagiert wurde. Sony sei zurzeit hauptsächlich damit beschäftigt, das Sicherheitssystem so zu verbessern, dass den Usern optimale Sicherheit geboten werden kann.

Schlussendlich klingt diese öffentliche Ansage sehr vielversprechend. Fraglich ist nur, dass Sony kein Missbrauch von Kreditkartendaten bekannt ist, wobei jedoch schon mehrere Meldungen über nicht genehmigte Abbuchungen gemacht wurden. Man spricht bereits davon, dass die meisten essentiellen Funktionen Playstation Network sehr wahrscheinlich wohl wieder dieses Wochenende den Usern zur Verfügung stehen werden (mit Außnahme des Playstation Stores).

Quelle: Sony Playstation Blog

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Ein Gedanke zu „PSN Ausfall – Sony US Chef entschuldigt sich

  1. Erschreckenderweise gaben Internetseiten, wie focus.de und onlinewelten.com, in den letzten Tagen vermehrt bekannt, dass die bisher unbekannten Täter, die im April mehr als 100 Millionen Sony Nutzerdaten gestohlen hatten, nun die erbeuteten Namen, Adressen und Kreditkartennummern teilweise oder vollständig veröffentlichen wollen. Das FBI, das amerikanische Justitzministerium und auch die Staatsanwaltschaft von New York beschäftigen sich derzeit mit dem Fall.

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