The Avastar

Der Springer-Verlag ist nun auch auf dem virtuellen Zeitungsmarkt vertreten. Seit kurzem erscheint die Boulevard-Zeitung „The Avastar“ in der Online-Spielewelt „Second Life“. Diese Zeitung setzt sich ausschließlich mit virtuellen Ereignissen auseinander und kann nur in elektronischer Form erworben werden, für einen Preis von 42 Cent.

Kann sich so ein Format durchsetzten?

Den ganzen Artikel gibt es unter:

http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/136/96040/

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4 Gedanken zu „The Avastar

  1. Ob sich das durchsetzen wird kann man glaube ich so nicht fragen, oder?! Es ist ja eine virtuelle Zeitschrift für die Rollenspieler in dieser „Second Life“ Welt. Meiner Meinung nach komplettiert „THE AVASTAR“ die Wahrhaftigkeit einer solchen virtuellen Welt. Zeitschriften gehören in ein reales Leben, wieso dann nicht auch dort hin?! Und die Thematik dürfte ja genau die richtige Zielgruppe treffen :o)

  2. Da es bei „Second Life“ so ziemlich alles gibt, was es im wirklichen Leben auch gibt, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass es auch virtuelle Zeitschriften gibt.
    Die Spieler können ihrem „Alter Ego“ ja all das kaufen, was sie für angemessen halten, oder sie gönnen sich und ihrer Figur einfach mal was.
    Man muss dabei nur bedenken, dass die Spieler alles bezahlen müssen – mit richtigem Geld! Aber 42 Cent kann man ruhig investieren, damit die eigene Figur Bescheid weiß, was in der virtuellen Welt so vor sich geht. Wem’s Spaß macht….. 🙂

  3. Lange Freude am Logo des Online-Magazins „Avastar“ hatte der Springer-Verlag ja nicht. Wie der „Spiegel“ berichtet, hat die Zeitschrift „Stern“ beim Springer-Verlag Beschwerde eingelegt. Der Stern auf dem Schriftzug der Online-Zeitschrift habe zu große Ähnlichkeit mit dem Erkennungszeichen des Gruner+Jahr-Erzeugnisses „Stern“. Der Springer-Verlag hat eine Ähnlichkeit eingeräumt und reagiert: künftig muss „Avastar“ ohne Stern im Logo auskommen!

  4. Und wenn wir bald alle mehr in unserer virtuellen als ind der realen Welt umherschwirren, dann dürfen wir in der virtuellen Zeitung vielleicht lesen, was in der echten Welt passiert. Das nenn würde ich mal Medienrealität nennen ;0)

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