US-Justizministerium lehnt neue Vereinbarung von Google und Verlagen ab

Das US-Justizministerium hat die neu ausgehandelte Vereinbarung zwischen Google und Verlegerverbänden zur Digitalisierung von Büchern erneut abgelehnt. Hierbei wird vor allem die mögliche Monopolstellung Googles befürchtet.

Hauptkritikpunkt ist auch bei dem erneut vorgelegten Kompromiss die Tatsache, dass Google mit seinem Bücherdienst Google Books exklusive Rechte an Millionen von Büchern gewinnen würde. Im Bericht des Justizministeriums heißt es hierzu: ?Das Kernproblem ist, dass aus dieser Vereinbarung für Google und keinen anderen Wettbewerber die Möglichkeit erwächst, in dem Markt aufzutreten, den die an der Vereinbarung beteiligten Parteien schaffen wollen.?

Seit Jahren veröffentlicht Google über den Onlinedienst Google Books digitalisierte Bücher – die Zustimmung zu dieser kostenlosen Veröffentlichung von Seiten der Verlage und Autoren fehlte Google zunächst. Um Autoren- und Publikationsrechte endgültig zu vergüten, plante Google in Vereinbarung mit Verlegerverbänden eine Zahlung von 125 Millionen Dollar.

Bereits die erste Vertragsvereinbarung wurde von der US-Regierung abgelehnt und nun sind trotz Änderungen an der Vereinbarung weitere Verbesserungen gefordert.

Quelle:

http://www.focus.de/digital/internet/google/buecherdienst-google-ist-us-regierung-zu-maechtig_aid_477412.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,676082,00.html

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