Girls and Corpses

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Die Presselandschaft in Deutschland ist recht bunt und bietet Zeitschriften und Magazine für fast jeden Geschmack. Es ist aber vermutlich die Größe des heimischen Marktes die verhindert, das wirklich jede Randgruppe ihr eigenes Magazin bekommt.

In den USA ist man da weiter. Dort gibt es mit Girls and Corpses sogar ein Magazin das sich an Nekrophile richtet. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wird von seinem Gründer Robert Rhine mit „Maxim meets Dawn of The Dead“ beschrieben und beinhaltet neben Photos, auf denen knapp bekleidetet Frauen mit Leichen posieren Artikel um diverse Lifestyle Themen etc. Girls and Corpses gab es zu Beginn als reine Online Ausgabe. Inzwischen existiert eine Print Ausgabe.

Nicht unwesentlich für die Rezeption von Girls and Corpses ist vermutlich, dass es sich dabei um ein Satiremagazin im Geiste des MAD Magazine handelt.

http://en.wikipedia.org/wiki/Girls_and_Corpses

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4 Kommentare zu “Girls and Corpses”

  1. Leichen, M?ls, Lifestyle. | Medienrauschen, das Medienweblog sagt:

    […] Spitzer als die Zielgruppe von Girls and Corpses geht kaum. Ist aber alles nur Spaß. (via) Autor: Thomas Gigold Veröffentlicht am: 04.12.2008, 10:53 […]

  2. weil2c01 sagt:

    Danke für diesen kuriosen Einblick in den amerikansichen Zeitschriftenmarkt. 🙂
    Was genau wird denn bei diesem Magazin parodiert? Ich bin, obwohl es zugegeben eine lustige Idee ist, nicht ganz sicher, ob jedem auf Anhieb klar wird, dass es sich hier um eine Satire handelt und, selbst wenn man merkt, dass diese Zeitschrift wirklich nicht Ernst gemeint sein kann, ob diese Art von Humor einen Anklang finden kann, der groß genug ist, dass sich die Printausgabe halten wird. Nach einem oder maximal zwei Heften ist der Witz doch schon alt und verbraucht, oder?

  3. kowa1301 sagt:

    Na, lustig finde ich die Idee ganz und gar nicht! Es gibt einfach Grenzen des guten Geschmacks, die nicht überschritten werden dürfen. Dazu gehört meiner Meinung nach der Respekt einem Verstorbenen gegenüber und seinen „sterblichen Überresten“. Bei diesem Thema hört für mich der Humor auf.
    Parodien, Satiren, bitte – sehr gerne… aber nur im Zusammenhang mit jemandem, der sich dagegen wehren kann!
    Für mich gibt es nur eine abschließende Beurteilung dieses Magazins: PFUI!!!

  4. s2laalbi sagt:

    Ich find das ganze auch eher anstößig, die kulturelle offenheit der amerika in allen ehren…das dies satire is verstehen bestimmt nicht alle, ich dachte auch zunächst es wäre ernst gemeint un bin mir da auch noch nicht ganz so sicher, weil die prüden amerikaner ja doch auf einige kuriose ideen kommen um aufmerksamkeit zu erregen un damit die auflagenzahlen zu steigern, weil letztlich gehts ja nur um den verkauf un das geld.
    Interessieren würde mich jetz aber noch, wo man menschen findet freiwillig mit leichen posieren bzw. wieviel die models dafür bekommen?

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Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO