Die Nutzung von Sms in der Gesellschaft

 

Vor kurzem brachte die Zeitung der Weser Kurier, einen Artikel über das Versenden von Kurznachrichten mit dem Handy.

 

Dargestellt wurden die verschiedensten Situationen und was Sms aus ihnen machen bzw. was sie zum Resultat haben.

 

Handys sind nicht mehr weg zu denken aus unserer Gesellschaft. ?Wer kein Handy hat, ist uncool? beschreibt der Artikel ganz richtig. Besonders Jugendliche nutzen das Schreiben von Sms für jede Art von Informationsweitergabe. Sei es zum versenden von Geburtstagsgrüßen mit kleinen Bildchen die Kuchen abbilden, oder sogar um ihre erste große Liebe mit den drei Worten: ? Ich mache Schluss!? in den Wind zu schießen.

Doch was passiert, wenn wir dieses Medium nutzen um derartige, besonders die unangenehmen Dinge im Leben vor denen wir uns fürchten, auf so einfach und feige Art und Weise zu erledigen? Meiner Meinung nach, geht damit nicht nur ein großer Teil der direkten bzw. der face to face- Kommunikation zwischen Menschen verloren, sondern auch wichtige Teile der Persönlichkeit, die jeder Mensch haben sollte, nämlich Stärke, Mut und Anstand.

Zu oft werden Sätze die in Sms extra kurz gehalten werden um Platz und damit Geld zu sparen, missverstanden. Eben genau aus dem Grund der Begrenztheit der Worte. Dies hat wiederum zur Folge, dass es sicher einige Streits und traurige Menschen mehr da draußen gibt.

 

Doch wie schon erwähnt ist es beinahe undenkbar, dass es keine Handys mehr gibt, mit dem man überall und immer erreichbar ist.

Ich persönlich habe auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Sms und bevorzuge seitdem definitiv das Anrufen, zumindest wenn es um mehr geht als eine bloße Verabredung zu vereinbaren und auch dort kann es sogar immer noch zu Missverständnisse kommen.

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4 Gedanken zu „Die Nutzung von Sms in der Gesellschaft

  1. Davon abgesehen ist das Medium SMS recht ineffizient. Oft würde man gut daran tun, einen kurzen Anruf zu tätigen, anstatt zahllose SMS-Nachrichten hin- und herzuschicken. In einem kurzen Telefonat lassen sich mit geringerem Zeitaufwand wesentlich mehr Informationen austauschen – auch der Kostenfaktor sollte bedacht werden.

  2. SMS sind sicherlich des Öfteren eine sehr angenehme Sache. Man kann kurze Informationen an eine andere Person schicken, ohne sich lange aufhalten zu müssen. Aber daran liegt ja letztlich auch das Problem. Manchmal ist es wirklich besser die Person anzurufen, oder noch besser, sich einfach mit ihr zu Treffen, wobei das Treffen ja meist auch über Handy abgewickelt wird…
    Wobei ich letztlich gesehen nicht nur das Handy als Problem sehe, auch Emails und Socialnetworks bieten ideale Möglichkeiten sich der face-to-face-Kommunikation zu entziehen und sich so vor unangenehmen Gesprächen zu drücken.

  3. Meiner Meinung nach dienen Socialnetworks sowie SMS-Nachrichten nicht dazu, die face-to-face-Kommunikation zu ersetzen, sondern sie bieten die Möglichkeiten, nebenbei Vereinbarungen zu treffen. Zur Terminabsprache oder nur um einen Gruß zu verschiecken finde ich sie sehr nützlich.

  4. Also ich finde’s sehr praktisch für Zeitplanung, Terminabsprache oder um jemandem kurz einen kleinen, lieben Gedanken zu senden. Aber es heisst nicht umsonst SMS (Short Message Service) – und für mich leitet allein schon der Name ab dass dies nur für Kleinigkeiten anzuwenden ist und nicht um ganze Kommunikatinen zu ersetzen.
    Aber manchmal ist mailen,sms verschicken auch besser/einfacher als face-to-face-Kommunikation. Weil man sich klar und deutlich ausdrücken kann, so wie man es nie könnte wenn man sich gegenüber steht und rumstammelt und rumdruckst und eventuell seine Worte schriftlich besser abwägen kann als wenn man sie ausspricht und sie nicht mehr rückgängig zu machen sind.

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