Skandal um das Studivz

In den letzten Monaten geriet das Studivz immer wieder in den Blickwinkel von Journalisten und ermunterte diese zu spannenden Berichten über eines der größten Internetplattformen.

In dem ?RTL Extra Magazin? wurde nun ein Beitrag zu dem Thema: ? Sex über studivz? gesendet.

In einem Versuch erstellte sich eine junge Frau auf der Internetplattform ein Profil. Nach nur einer Woche hatte diese bereits ca. 150 eindeutige Nachrichten wie: ?Sex??,  ?Treffen?? oder ?Einfach nur heiß und sexy?, in ihrem Posteingang.

Auf der anderen Seite wurde ein junger Mann interviewt, der berichtete, dass er sich schon seit längerem über studivz regelmäßig zu ?Sex- dates? verabredet, da dies eine sehr einfache Lösung sei und man so auch sehr schnell ? sexwillige? Frauen findet. Eindeutige Gruppen wie: ?Sex gegen Taschengeld?, ließen das Journalistenteam vermuten, dass sich möglicherweise sogar ein kleiner Prostituiertenring auf Studivz gebildet hat. Ein Journalist schrieb eine Frau an, die vielen solcher Gruppen zugehört und bat sie um ein Treffen. Tatsächlich, die junge Frau erschien in dem verabredeten Hotel. 150 Euro sollte der Spaß mit ihr kosten. Sie berichtete dem Journalisten, dass sie sich so ihr monatliches Budget aufbessere. Sie betonte: ?Es sei immer noch besser als kellnern und wenn man sich einmal dran gewöhnt habe, fühle es sich gar nicht mehr so ungewöhnlich an.?

 

In einem Interview mit den Gründern von studivz und der Frage nach diesen Gruppen, fiel die Reaktion sehr schwach aus. Ihnen seien diese Gruppen nicht bekannt. Sollte es sich jedoch geben, würde man sie und alle dazugehörigen Profile sofort löschen.

Doch auch nach Wochen war dies nicht geschehen.

 

Ich habe den Bericht leider nicht online gefunden und gebe darum als Quelle nur den link zu der Seite der Themenübersicht des Extra Magazins an. Wenn jemand die Sendung zufällig aufgezeichnet hat, kann er sie ja vielleicht hochladen.

   http://www.rtl.de/tv/4146.php

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3 Gedanken zu „Skandal um das Studivz

  1. Ich habe den Bericht auch gesehen und war vorallem über die Reaktionen der studi.vz Betreiber entsetzt. Ziemlich bedröpselt hatten sie sich ohne wirkliche Stellungnahme aus den Vorwürfen zurückgezogen.
    Aber man muss auch sehen,dass bei über 4Mio Nutzern und tausenden von Gruppen eine Kontrolle schwer fällt.
    Wenn jedoch explizit auf bestimmte Gruppen hingewiesen wurde und diese immer noch nicht gesperrt sind so fragt man sich nicht,ob da mehr dahinter steckt und event. Geld hinter den Kulissen fliesst…

  2. So krass würde ich das nicht sehen. Viele dieser Accounts, die Mitglieder in solchen Gruppen sind, sind meiner Meinung nach ohnehin gefälscht. Grundsätzlich ist die Kontrolle von StudiVz, z.B. im Bezug darauf, wer sich anmelden kann, wirklich mangelhaft.

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