Olympische Flamme ist erloschen

Ca. 3000 Polizisten sollten heute in Paris die Störung des olympischen Fackellaufs verhindern. Jedoch wurde wegen massiven Protesten gegen die chinesiche Tibetpolitik der Fackellauf unterbrochen. Die Fackel wurde unter Polizeischutz in einen Bus gebracht und ist anscheinend dabei erloschen. Grund hierfür sein nach Polizeiangaben ein „technischer Fehler“.

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/panorama/artikel/44/167560/

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8 Gedanken zu „Olympische Flamme ist erloschen

  1. Warum protestierten sie gegen Fackellauf der Olympischen Spiele, weil sie von Medien negativ beeinflusst wurden. Warum haben wir fast wenige positive Berichten über olympische Spiele in Beijing gesehen oder gehört? Ist es richtig, dass nur negative Nachricht zu einem guten Journalismus gehört? Kein Wunder, dass das Vorurteil der Medien sich tatsächlich befindet. Die Berichten von manchen westen Medien waren nicht objektiv und sorgfältig, deshalb konnte das Publikum nur die verarbeiteten Nachrichten bekommen. Warum wurde die Olympischen Spiele von machen Politiker und Medien ausgenutzt? Hoffentlich könnten die Medien von diesem historischen Ereignis zur Selbstbesinnung lassen und objektive Reportage anbieten.

  2. Vielleicht sollte man sich einfach mal zurückbesinnen, dass der Fackellauf von je her als Propagandaveranstaltung konzipiert wurde. Denn den haben weder die alten Griechen, noch irgnedwelche friedliebenden Erfinder der Olympischen Spiele der Neuzeit erfunden, sondern die Nazis.

    Und bevor ichs vergesse: Medienbezug?^^

  3. Es stimmt, dass es wenig positive Berichterstattung über die Vorbereitungen der Spiele gibt, es wird aber vor allem generell auch sehr wenig über die Vorbereitung der Spiele selbst geschrieben, was bei vorigen Spielen völlig anders war. Dafür geht es um so mehr um die generelle (Nicht?)Berechtigung der Spiele in China, also eher um Politik. Dass diese Berichte aus westlicher Sicht negativ ausfallen, verwundert angesichts der Lage in Tibet nicht und die Reaktionen (wie hier der zu vermutende Boykott dieser Propagandaveranstaltung, um ein öffentliches Zeichen gegen die chinesische Politik zu setzen) sind absehbar. Abgesehen davon berichten westliche Medien wesentlich objektiver über die Situation als die chinesischen Medien. Aber dank Internet kann man sich ha heutzutage beide Seiten anhören und sich seine eigene Meinung bilden.

  4. Also was mich erstaunt ist weniger die Tatsache, dass ein sportliches Großereignis nun quasi zu einer politischen Diskussion geworden ist, sondern warum wir ein Ereignis wie die Olympischen Spele überhaupt brauchen um uns für Tibet zu interessiern?! Ich wage zu bezweifeln,dass wir derart viel über die politische Situation zu hören bekommen hätten, würden die Spiele nicht in China stattfinden.
    Und wenn an dem so ist, dann unterstütze ich den Vorwurf, dass es hier um Sport und nicht um Politik ginge nicht, denn ich halte es für eine bedenkliche Einstellung sich ganz entspannt athletische Höchstleistungen anzusehen, während ein Volk viele Opfer zu beklangen hat, weil es um seine Unabhängigkeit kämpft.
    Man sollte diese beiden Vorgänge nicht zu 100% getrennt voneinander betrachten.

  5. Ich kann mich s2caarde nur anschließen. Es gibt so viele Krisenregionen und nun berichten die Medien fast ausschließlich über dieses Thema.
    Dies beweist, dass Sport doch mehr mit Politik zu tun hat als man denkt.
    Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Organisatoren die Spiele nicht absagen, obwohl weltweit so viele Menschen protestieren.
    Aber hier ist das Geld wohl wieder wichtiger als die Opfer.

  6. Ich glaube es wäre spätestens jetzt an der Zeit den Fakellauf zu beenden. Der eigentliche Charakter der Flamme ist spätestens in Paris verloren gegangen. Eine Weiterführung wäre nur ein Machtspiel der chinesischen Führung.

  7. zweite frage:
    was hat das ganze mit medien zu tun ausser das in medien darüber berichtet wird?

    ich seh wirklich keinen bezug zum medienblog, will aber auch niemandem auf den schlips treten, bitte verbessert mich ggf…

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