Communities im Internet – Was sie wollen, was sie sollen

Die „social networks“ beschäftigen uns wirklich, wenn man sich mal die Zahl der Blogeinträge hier ansieht. Nur noch getoppt von Dschungelcamp und DSDS…

Dabei werden sie vielfach überschätzt. Entgegen der gängigen Annahmen, dass die (jugendlichen) User vor allem coole neue Features und Spielereien wollen, sind sie wohl doch konservativer. Das hat zumindest eine Studie der FH Bonn-Rhein-Sieg und der Freundlichen Netzwerke GmbH herausgefunden. Demnach legen Nutzer Wert auf einen kostenlosen Zugang (Oh Wunder..), übersichtliche Suchfunktion und aktuelle Nachrichten auf der Startseite. „Gruscheln“ ist out.  Auch die Kontaktaufnahme via Internet wird gemeinhin überschätzt. 70 % der Nutzer haben nur Freunde aus ihrem Umfeld. Die Communities werden genutzt um sich über deren Leben auf dem Laufenden zu halten.

Soweit zu den Nutzern. Die Betreiber wollen natürlich vor allem eines. Viele Nutzer, damit sie viele Werbeeinnahmen erhalten. Die Studie hat jedoch herausgefunden, dass Werbung über diesen Weg eher ineffektiv ist.

Fazit: StudiVZ, Facebook und Co. werden uns wohl noch eine Weile beschäftigen, bis wir wirklich wissen, was die Nutzer wollen, Werbung effektiver wird, Datensicherheit geklärt ist usw. usf.

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Ein Gedanke zu „Communities im Internet – Was sie wollen, was sie sollen

  1. Die Frage, die sich auch stellt ist, in wiefern werden uns diese Social Networks denn noch beschäftigen und werden sie unsere Gewohnheiten, Mediengewohnheiten, einschränken. Hören wir weniger Radio, weil wir Musik über myvideo hören können?

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