Millionenfacher Identitätsdiebstahl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einem millionenfachen Identitätsdiebstahl. Bei der Analyse von Botnetzen wurden 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt. Die meisten Nutzer gebrauchen diese Daten aber nicht nur für ihr Email-Konto, sondern auch für Konten bei Internetdiensten, Onlineshops oder Sozialen Netzwerken. Die E-Mail-Adressen wurden dem BSI mitgeteilt, welches nun einen Sicherheitstest eingerichtet hat, mit dem überprüft werden kann, ob man selbst vom Identitätsdiebstahl betroffen ist.

Wer nun der Meinung ist, dass sowieso niemand Interesse an den privaten Inhalten von Emails, Facebook Chats und Co. haben kann, der muss jedoch durchaus weiter denken : mit den Daten könnten Kriminelle  in Online-Shops einkaufen, wichtige Mails versenden oder Bank-Konten knacken.

Ein neuer Fall der bestätigt, dass wir uns im Internet mit unseren Daten noch lange nicht sicher fühlen können…

 

https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.html [23.01.2014]

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bsi-warnt-vor-identitaetsdiebstahl-16-millionen-nutzerkonten-betroffen-a-944643.html [23.01.2014]

print

3 Gedanken zu „Millionenfacher Identitätsdiebstahl

  1. Meiner Meinung nach hat diese Hackattacke gezeigt, wie einfach es ist sich millionenfach die Daten anderer anzueignen. Doch solche Hackangriffe sind keine Einzelfälle wie sich bereits gezeigt hat. 2009 wurde das Online- Netzwerk „Schüler VZ“ Opfer eines solchen Angriffs, weshalb eine Überarbeitung der Sicherheitsarchitektur durchgeführt wurde. Bereits 2010 gelang es einem Hacker wieder sich Zugang zu den Daten der User zu verschaffen.
    Allerdings finde ich, dass man dem Ganzen ein wenig vorbeugen kann, indem man seine Passwörter in regelmäßigen Zeitabständen ändert und nicht immer ein universelles Passwort benutzt.

  2. Experten raten den Usern die Passwörter zu ändern. Sie empfehlen ein Passwort nur einmalig zu verwenden und Zahlenkombinationen bzw. Sonderzeichen mit einzubeziehen. Ein Passwort ist erst dann schwierig zu entschlüsseln, wenn es lang und kompliziert ist. Es dauert mehrere Stunden um ein solches zu knacken. Ein kurzes Passwort ohne Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung kann in wenigen Sekunden sichtbar gemacht werden. Es gilt also: Je komplizierter, desto sicherer!

  3. Persönliche Daten kann man im Internet an jeder Ecke loswerden. Wie bereits oben erwähnt ist dieser Vorfall ein erschreckendes Beispiel dafür, wie einfach es ist, diese Daten auszuspäen und zu klauen. Man sollte sich stets bewusst darüber sein, was bzw. wie viel man wo preisgibt. Dieses Bewusstsein und etwas Sorgfalt können schon einige größere Schäden vermeiden.

Kommentare sind geschlossen.