Das Google Art Project: virtuelle Kunstwerke für Jedermann

Das Google Art Project wurde vom Cultural Institute Google vor zwei Jahren als langangelegtes Projekt gestartet. Über die Website: http://www.google.com/culturalinstitute/project/art-project?hl=de ist es möglich virtuelle Rundgänge in Museen weltweit zu unternehmen.

Sehr bekannte Museen gehören hierbei zu den Partnern des Projektes. Namentlich unter anderem das Rijksmuseum in Amsterdam, das Tate Museum in London oder die Berliner Nationalgalerie. Auf der genannten Homepage ist es dem Benutzer möglich, nach Sammlungen, Kunstwerken und Künstlern zu suchen. Nebenbei kann dieser ebenfalls eine eigene Galerie erstellen, die seine favorisierten Kunstwerke zeigt und die mit Freunden online geteilt werden kann. Die Modi reichen von der genaueren Analyse eines Einzelobjektes bis hin zum Rundgang durch das gesamte Museum.

Berühmte Museen und Kunstwerke werden so für Jederman virtuell zugänglich. Auch jemand, der sich den Besuch des New Yorker Museum of Modern Arts nicht ohne Weiteres leisten kann, findet hier die Alternative. Kunstinteressierte und auch Wissenschaftler können sich die Datenbank zu Nutze machen, wenn das Original nicht in Reichweite ist. Denn durch die besonders hohe Auflösung der Kunstwerke sind selbst kleinste Details zu erkennen. Natürlich gibt es sowohl Befürworter als auch Kritiker dieses Projekts. Doch dahingehend ist es wohl das Beste sich seine eigene Meinung zu bilden.

Quellen:

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article116610856/Google-Art-Project-zeigt-Kunst-deutscher-Museen.html

Google Art Project: Virtueller Rundgang durch Museen für alle

http://www.google.com/culturalinstitute/project/art-project?hl=de

(Quellen aufgerufen: 27.10.2013)

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Ein Gedanke zu „Das Google Art Project: virtuelle Kunstwerke für Jedermann

  1. Grundsätzlich eine großartige Sache, die vielleicht auch Leute „ins Museum“ lockt, die sonst nicht so leicht den Weg dahin fänden.
    Vom künstlerischen Standpunkt aus bitte ich aber zu bedenken, dass selbst bei hochpreisigen Kunstbänden die genaue Farbigkeit der Orginale selten zu erreichen ist. Und Monitore zeigen die Farben, die ihr Benutzer ihnen „beigebracht“ hat, NICHT die der Realität.
    Was außerdem fehlt, denn 3D kann der Computer halt immer noch nicht, ist ein Blick auf die (Pinsel-)Techink, auf Struktur und Oberfläche der Gemälde. Und dieses Manko ist nicht nur bei Künstlern wie Jackson Pollock fatal.

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