re:publica Berlin – Wohin mit dem Internet?

Am Freitag ging die diesjährige, dreitägige Konferenz für Blogger und Internetaktivisten „re:publica“ in Berlin zu Ende. Die re:publica findet seit 2007 statt, ist die größte derartige Veranstaltung im deutschsprachigen Raum und wird von den beiden deutschen Blogs „Spreeblick“ und „Netzpolitik.org“ organisiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Unter dem diesjährigen Motto „Act!on“ – der Begriff soll die Schubkraft des Internets und der sozialen Medien bezeichen – versammelten sich vom 2. – 4. Mai in der STATION BERLIN ingesamt etwa 4000 Besucher und 350 Redner aus der ganzen Welt, beispielsweise Blogger Mark Kaigwa aus Kenia („Silicon Savanna – How Technology in Africa is changing the Globe„), aber auch der Regierungssprecher Steffen Seibert ( „Social Media Nutzung der Bundesregierung – Ein Interview mit @RegSprecher„) oder Netzaktivist Sascha Lobo („Der digitale Dorfplatz: Privat oder öffentlich?„).Alle Vorträge wurden per Videostream im Internet live übertragen.

Zentraler Themenkomplex der Konferenz war vor allem das durch das Internet und seine modernen Möglichkeiten in seiner Funktion immer fragwürdigere Urheberrecht und mögliche Veränderungen und Modernisierungen desselben, aber auch beispielsweise der Einfluss von Blogs und Social Media-Netzwerken auf die lokale und internationale Politik. Die re:publica sieht sich selbst explizit nicht als Marketingveranstaltung, sondern als Konferenz der Avantgarde und Vordenker der Netzkultur und Internetgesellschaft.

 

Quellen:

– http://www.zeit.de/digital/internet/2012-05/republica-2012-programm

http://re-publica.de/12/speaker/

http://re-publica.de/12/info/

http://re-publica.de/12/sessions/

print