ARD und ZDF starten Online-Offensive

Binnen der nächsten zwei Jahre wollen die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehesender ihr digitales Angebot sowie Internetfernsehen weiter aubauen. Dabei will das ZDF etwa eine Programmdatenbank im Internet aufbauen, auf der man sich mehr als die Hälfte des wöchentlichen Angebots des Senders herunterladen kann. Zurückzuführen ist diese geplante Erweiterung des Angebotes auf die Einstellung eines von der EU-Kommission und der Privatfernseh-Lobby VPRT geführten Verfahrens gegen ARD und ZDF:

„Worum ging es? Der VPRT wollte durchsetzen, dass die Rundfunkgebühren reduziert werden – auf einen Betrag, der die Grundversorgung der Bürger sicherstellt, und zwar ohne große Internet-Aktivitäten von ARD und ZDF und ohne zusätzliche digitale Fernsehkanäle. Der Vorwurf: Indem sich die Öffentlich-Rechtlichen in diesen Bereichen oder bei teuren Sportrechten engagieren, konkurrieren sie mit privaten Medienunternehmen – finanziert durch das Geld der Gebührenzahler.“ (www.spiegel.de)

Näheres zum Thema und über Details zum geplanten Ausbau des Angebotes gibt es auf:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,479596,00.html

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2 Gedanken zu „ARD und ZDF starten Online-Offensive

  1. Dass ARD und ZDF in Zukunft verstärkt auf eine Internetpräsenz setzten wollen, ist doch nur zu gut verständlich. Schließlich liegt hier die Zukunft; das lineare, gewohnte Fernsehen ist eine längst überholte Angelegenheit. Um ihre Aufgaben auch in Zukunft erfüllen zu können , haben die Öffentlich-Rechtlichen also gar keine andere Wahl, als ihr Onlineangebot kontinuierlich auszubauen.

  2. Die Erweiterung der digitalen Angebote von den zwei öffentlich- rechtlichen Sender finde ich sinnvoll. Es ist klar , dass sie sich bei der großen Konkurrenz weiter entwickeln müssen. Um das Bedürfnis der Zuschauer zu befriedigen, die eigene Zufriedenheit und Einschaltquoten behalten und steigern zu können. Vor allem ist es so, dass die Sender eine Art Individualisierung mit sich bringen sollen, das heißt sie sollen Abwechslung in den eigenen Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten reinbringen. Außerdem sehe ich die stärkere Internetpräsenz der TV- Sender als sehr praktisch für die Zuschauer. Diejenigen, die aus zeitlichen Gründen keine Möglichkeit hatten sich die Lieblingssendung anzuschauen, werden diese nun downloaden können.

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