Abgeordnete im sozialen Netzwerk!

Immer häufiger bekommen wir in den Medien von Lücken  der sozialen Netzwerke zu hören!

Besonders Facebook steht hier an erster Stelle.

Eine der  häufigsten Nachrichten ist der Mangel an Datenschutz, doch trotzdem steigt die Anzahl von Facebook-Usern immer weiter. Gerade bei Jugendlichen ist das soziale Netzwerk sehr beliebt.

Eltern sehen diesem Trend kritisch entgegen doch was ist nun wenn Personen mit einer Gewissen Vorbildsfunktion diesem Trend folgen anstatt die Gesellschaft davor zu warnen.

– 381 von 620 Abgeordnete haben ein Facebook-Account das sind 61 %

– 63 % aller männlichen Abgeordneten sind bei Facebook angemeldet

– 57 % aller weiblichen Abgeordneten sind bei Facebook angemeldet

– Bündnis 90/ Grüne sind am meisten in sozialen Netzwerken vertreten

– CDU/ CSU ist am wenigsten in sozialen Netzwerken vertreten

Also warum orientieren sich so viele Abgeordnete an diesem Trend?

Ist es nur aus persönlichen Gründen und teil ihres Privatlebens oder locken sie damit ihre Wählerstimmten an.

Der FDP-Politiker „Hermann Otto“ hat 5.002 Facebook-Freunde. Sind das tatsächlich nur Bekannte aus dem Privatleben?

Ebenfalls interessant ist das Angela Merkel sogar eine Fanseite auf Facebook betreibt.

Nun kann sich jeder selber die Frage beantworten, ob Abgeordnete Facebook rein aus privaten Gründen nutze.

 

Quelle: In „Das Medienmagazin journalist“, Nummer10, Oktober 2010, Seite 10

 

 

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3 Gedanken zu „Abgeordnete im sozialen Netzwerk!

  1. Ganz klar, dass Politiker Ihren Account nicht nur zu privaten Zwecken nutzen. Ich verstehe auch nicht, warum sie das tun sollten. Facebook ist doch ideal, um Wähler_innen an sich zu binden und eben Kontakte zu knüpfen. Wenn wir uns in die Facebook-Gruppe „Uni Trier …“ einklinken, dann ist das ja auch beruflich.

  2. Hier stellt sich für mich die Frage, ob diese Facebookseiten von den Politikern selbst erstellt wurden, oder es nur Fakeseiten sind? Die meisten dürften wohl selbst erstellt worden sein und werden sicherlich nicht nur für private Zwecke genutzt, sondern auch, um Wähler und Wählerinnen zu gewinnen (vor allem die jüngere Generation). Dennoch weiß man nicht, ob das nun der Politiker selbst ist, der die Seite verwaltet oder sich irgendein anderer für diesen ausgibt.
    Wohlmöglich mag es sein, dass diese Fakes in der Sparte der Politik nicht so ausgeprägt sind. In anderen Bereichen aber, z.B. im Sport, wundern sich manche, wie viele Profile sie auf facebook haben ohne sie selbst erstellt zu haben.

  3. Warum melden wir uns bei facebook an?

    Es fällt schwer zu widerstehen, denn die Frage „Hast du facebook?“ wird oft kurz nach dem Kennenlernen gestellt. Viele nutzen die Chance, um mit Menschen aus unterschiedlichen Bekanntenkreisen in Verbindung zu sein oder unverbindlich mit neuen Kontakten zu chatten. Man tauscht sich aus oder verabredet sich- kurzum man ist präsent. Und genau auf diese Präsenz kommt es doch vor allem bei Politikern an.
    Der jungen Wählerschaft näher kommen, greifbar werden und wissen, was die Welt bewegt und wenn nötig die ganze Welt wissen lassen, was einen selbst beschäftigt. Ideal, oder?
    Wer braucht da noch Datenschutz? Denn was Politiker von sich preis geben, weiß wahrscheinlich sowieso schon jeder und wer es nicht weiß, den muss man es unbedingt noch wissen lassen.

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