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	<title>Trierer Medienblog</title>
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	<description>Medien-Weblog des Faches Medienwissenschaft an der Universität Trier</description>
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		<title>Wer sind diese Oben-ohne Frauen?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 16:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s4vvsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer öfter sind sie zu sehen: Frauen, die Oben-ohne mit einer Aufschrift auf Ihrem Körper eine Veranstaltung stürmen. Doch wer sind diese Demonstrantinnen? Sie nennen sich FEMEN und sind eine feministische Gruppe die für Frauenrechte eintritt. Entstanden ist diese Gruppe in der Ukraine, doch mittlerweile sind sie weltweit bekannt. Vor allem durch ihre &#8220;Auftritte&#8221; in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer öfter sind sie zu sehen: Frauen, die Oben-ohne mit einer Aufschrift auf Ihrem Körper eine Veranstaltung stürmen. Doch wer sind diese Demonstrantinnen? Sie nennen sich FEMEN und sind eine feministische Gruppe die für Frauenrechte eintritt. Entstanden ist diese Gruppe in der Ukraine, doch mittlerweile sind sie weltweit bekannt. Vor allem durch ihre &#8220;Auftritte&#8221; in Europa finden sie erhebliche Resonanz in den Medien.</p>
<p>Beim Germanys Next Topmodel Finale zum Beispiel stürmten FEMEN auf die Bühne. Sie wurden zwar sofort von Security Mitarbeitern abgefangen, doch in die Medien und in die Köpfe der Menschen haben sie es geschafft. Durch ihre provokanten Oben-ohne Aktionen fallen sie natürlich auf; sie selbst begründen diese Aktionen damit, dass sie auf eine andere Weise keine Aufmerksamkeit erlangen würden. Womit sie Recht haben. Eine halbnackte Frau mit einer Demo-Aufschrift auf ihrem Oberkörper ist auffälliger als ein beschriftetes Plakat.</p>
<p>Auch aktuell beim Staatsbesuch des US-Präsidenten in Berlin ließen die Aktivistinnen nicht lange auf sich warten. Sie sind dort, wo viel Medienöffentlichkeit am Start ist.</p>
<p>Ob ihre Auftritte wirklich etwas erreichen? Warten wir es ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article117261003/Was-waere-ein-Staatsbesuch-ohne-Femen-Auftritt.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article117261003/Was-waere-ein-Staatsbesuch-ohne-Femen-Auftritt.html</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Femen">http://de.wikipedia.org/wiki/Femen</a></p>
<p><a href="http://www.stern.de/kultur/tv/germanys-next-topmodel/lektion-in-feminismus-femen-sprengt-gntm-finale-2018478.html">http://www.stern.de/kultur/tv/germanys-next-topmodel/lektion-in-feminismus-femen-sprengt-gntm-finale-2018478.html</a></p>
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		<title>Weblog &#8211; ein Trend?</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15778</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 08:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2besoer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weblog wird zu vielen Dingen verwenden; einige benutzen ihn als Tagebuch während anderer Leute ihn für Diskussionsbeiträgen über Politik und andere Themen benutzen. Viele Leute in der ganzen Welt haben ein Blog und sie haben das Bedürfnis etwas der Welt zu erzählen. Aber warum haben so viele Leute dieses Bedürfnis etwas erzählen? Oder ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weblog wird zu vielen Dingen verwenden; einige benutzen ihn als Tagebuch während anderer Leute ihn für Diskussionsbeiträgen über Politik und andere Themen benutzen. Viele Leute in der ganzen Welt haben ein Blog und sie haben das Bedürfnis etwas der Welt zu erzählen.  </p>
<p>Aber warum haben so viele Leute dieses Bedürfnis etwas erzählen? Oder ist der Weblog nur ein Trend, den die Leute folgen? Meiner Meinung nach gibt es viele Weblog mit gleichgültigem Inhalt, wo die Person eine Meinung von etwas hat, die sie nicht selbst ganz versteht. Ich kann es verstehen, wenn man sich für ein bestimmtes Thema engagiert und gern in die Diskussion mitteilen möchte. Aber ich habe es ein bisschen schwierig mit dem Weblog, die  nichts aussagen, und wo das Thema nicht gründlich durchdacht ist. In diesen Weblogs ist die Quantität wichtiger als Qualität.<br />
Ein Weblog funktioniert auch als Tagebuch. Es ist smart, wenn man gern die Familie und Freunde etwas von einer Reise oder so erzählen möchte. Aber wer möchte gern ein Tagebuch einer anderen Person über das Alltagsleben einer Person lesen? Meiner Meinung nach ist ein Tagebuch Privat, und soll auch Privat bleiben. </p>
<p>Was im Internet ist, wird immer im Internet sein. Auch die qualitätslosen Kommentare mit gleichgültigem Inhalt über gleichgültige Themen. </p>
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		<title>Wi-Fi im Grünen – „Wi not?“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 21:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2lianto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Kostenloser „Wi-Fi“-Internet-Zugang ist in dem öffentlichen Raum,  wie z. B. in Café, Restaurant, am Bahnhof usw., schon seit langem kein Wunder mehr. Menschen nutzen ihre Smartphones, iPads, Laptops allüberall, und diese Möglichkeit, im Internet kostenlos zu surfen, wird ihnen gern gegeben. Jedoch, um WLAN-Zugang in einem Café zu bekommen, muss man manchmal erst eine Tasse [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kostenloser „Wi-Fi“-Internet-Zugang ist in dem öffentlichen Raum,  wie z. B. in Café, Restaurant, am Bahnhof usw., schon seit langem kein Wunder mehr. Menschen nutzen ihre Smartphones, iPads, Laptops allüberall, und diese Möglichkeit, im Internet kostenlos zu surfen, wird ihnen gern gegeben. Jedoch, um WLAN-Zugang in einem Café zu bekommen, muss man manchmal erst eine Tasse Kaffee bezahlen. In vielen Ländern (z. B. in den USA, in den Niederlanden etc.) gibt es auch frei zugänglichen WLAN in den Parken. Da haben die zahlreichen Besitzer der internetfähigen Geräte die Gelegenheit, sich gemütlich unter dem Baum hinzusetzen oder hinzulegen und alle ihre Facebook-Neuigkeiten zu checken. Davon, offenbar, inspiriert, haben der Bürgermeister der lettischen Hauptstadt Riga Nils Uschakovs und ein lettisches Telekommunikationsunternehmen und Internetdienstanbieter <i>Lattelecom</i> auf die Idee gekommen, in den Parken in Riga die sogenannte „Wi-Fi“-Bänke aufzustellen. Die Verwirklichung dieser Idee folgte fast ohne Aufschub. Die erste Demo-Bank wurde im April in Vermanes darzs (Vermanes Park) der Öffentlichkeit präsentiert. Nachdem im Laufe des Monats in vielen anderen Rigas Parken und Gärten wurden gleiche Bänke aufgestellt. Für die Riga-Einwohner besteht jetzt nicht nur die Möglichkeit, an der frischen Luft im Internet kostenlos zu surfen, sondern auch an manschen sogenannten „Hot-Spots“ ihre Geräte aufladen. Die Idee war so erfolgreich, dass die <i>Lattelecom</i> hat sich die Mühe gemacht, und seit Mai 2013 gibt es jetzt über 2000 solche Bänke in ganz Lettland. In der nächsten Zeit werden es auch weitere aufgestellt. Allerdings funktioniert das ganze Ding noch nicht ganz perfekt: um die Verbindung mit kostenlosen WLAN herstellen zu können, muss man jedes Mal 15 Sekunden langen Werbung ansehen. Danach darf man Internet unbegrenzt nutzen. 30 Minuten lang.</p>
<p>Sie können sich jetzt fragen: „Was soll die ganze Geschichte und von welcher Bedeutung ist sie? Kostenlosen WLAN gibt es heutzutage überall. „Wi-Fi“-Bänke – was für ein Wunder!“ Aber bevor man die Sache sarkastisch betrachtet, müssen noch ein paar Dinge geklärt werden. Selbstverständlich, die meist von der Einwohner werden die Gelegenheit doch wahrnehmen: wer wird bezahlen, wenn man auch kostenlos nutzen kann. Auch diejenige, die Internetanschluss in ihren Handys haben, werden auch die Möglichkeit nicht versäumen, kostenlosen Internet zu benutzen. Wofür ist das alles? Ich erkläre es gleich: vor genau zwei Wochen fanden in Riga die Bürgermeisterwahlen statt. Wer hat gewonnen? Herr Uschakovs natürlich. Er und seine Partei haben in Riga vergangene 4 Jahren geherrscht und werden auch folgende 4 Jahren herrschen. Ist es ihm mithilfe dieser Bänke gelungen? Glaub ich nicht. Nils Uschakovs ist an sich eine sehr beliebte Person in Riga und zwar ein guter Bürgermeister. Die Bänke haben hier jedoch eine Rolle gespielt. Sie waren eine Art der latenten Wahlkampagne von Herrn Uschakovs. Damit wollte er zeigen, dass Riga eine moderne Stadt ist, dass die Regierung an ihre Mitbürger denkt, und dass Riga auch sehr Touristenfreundlich ist. Das hat ihm auch gelungen. Außerdem sollte man sagen, dass Riga 2014 die Kulturhaupstadt Europas wird. Das heißt für die Stadt – noch mehr Touristen. Und diese werden sich über viele „Wi-Fi“ Hot-Spots sehr freuen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle:</em></p>
<p>Greetings from Latvia (Juni 2013): Nachrichten aus der Tourismusbranche. Kostenlose „WiFi”-Punkte in ganz Lettland. URL:  http://greetingsfromlatvia.lv/?lang=de&amp;cat=317&amp;id=680 (abgerufen am 18.06.2013)</p>
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		<title>Kann man alles auf Facebook Posten?</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15767</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 18:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2matoen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist aber einfach! Man kann alles schreiben. Es gibt keine Grenzen. Wir leben in einem freien Land, und wir haben Redefreiheit. Man kann aber nie damit rechnen, dass es nur deine Freunde sind, die deine Posts auf Facebook sehen können, egal wie verschließbar dein Profil ist. Man hat die Möglichkeit Party-Bilder von gestern auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist aber einfach! Man kann alles schreiben. Es gibt keine Grenzen. Wir leben in einem freien Land, und wir haben Redefreiheit. Man kann aber nie damit rechnen, dass es nur deine Freunde sind, die deine Posts auf Facebook sehen können, egal wie verschließbar dein Profil ist.<br />
Man hat die Möglichkeit Party-Bilder von gestern auf Facebook hoch zu laden und seine Freunde in eine peinliche Situation zu bringen. Außerdem kann man öffentlich über seine Freunde petzen.</p>
<p>Aber möchtest du dass wirklich? Manchmal haben die Posts, die man veröffentlicht, ein anderes Ergebnis als man gedacht hat. Viele Facebook-Freunde sind nur Bekannte oder jemand, den man nur einmal getroffen hat, aber sie sind Teil deines Netzwerkes und Privatlebens und kriegen genau so viel mit wie deine wirklichen Freunde.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist die Chef-Mitarbeiter Problematik. Vielleicht bist du mit deinem Chef auf Facebook befreundet? Laut einer Umfrage ist jeder Fünfte auf Facebook mit seinem Chef befreundet. Und mehr als die Hälfte der Kollegen gucken auf seine Timeline. Wenn man den Chef als Facebook-Freund bestätigt hat, sollte man sich ganz genau überlegen, welche Inhalte man auf seiner Pinnwand veröffentlicht. Es wird Konsequenzen haben, wenn man über sein Privatleben postet. Wenn man zum Beispiel auf Facebook schreibt, dass man sich auf der Arbeit langweilt oder mit der Arbeit nicht zufrieden ist, ohne nachzudenken, dass eine Kollege dies vielleicht dem Chef erzählen könnte. Darüber hinaus hat dein Chef die Möglichkeit zu sehen ob du in deiner Arbeitszeit bei Facebook online bist anstatt zu arbeiten.</p>
<p>Überlege noch einmal was du auf Facebook schreibst oder welche Bilder du hochlädst, weil dein Chef, die Freunde deiner Freunde oder deine Großmutter alles sehen können.<br />
Man kann ja alles auf Facebook schreiben aber nicht alles erlauben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.heise.de/ct/artikel/Megacommunities-948944.html</p>
<p>(12.06.13)</p>
<p>http://www.cio.de/facebook/2898664/index.html</p>
<p>(12.06.13)</p>
<p>http://wordsandvisions.wordpress.com/2012/01/07/hvad-kan-man-skrive-pa-facebook-dos-donts-i-din-statusopdatering/</p>
<p>(12.06.13)</p>
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		<title>Demokratie – oder was?</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15764</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 18:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2ripaas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. Juni wurde in Dänemark ein umstrittenes neues Gesetz durchgesetzt – das Öffentlichkeitsgesetz. Das Gesetz soll Offenheit bei den Behörden sichern, um die Informations- und Redefreiheit, die bürgerliche Teilnahme in der Demokratie, die öffentliche Beaufsichtigung der öffentliche Verwaltung, die Vermittlung der Medien von Informationen für die Öffentlichkeit und das Vertrauen zu der öffentlichen Verwaltung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. Juni wurde in Dänemark ein umstrittenes neues Gesetz durchgesetzt – <i>das Öffentlichkeitsgesetz</i>. Das Gesetz soll Offenheit bei den Behörden sichern, um die Informations- und Redefreiheit, die bürgerliche Teilnahme in der Demokratie, die öffentliche Beaufsichtigung der öffentliche Verwaltung, die Vermittlung der Medien von Informationen für die Öffentlichkeit und das Vertrauen zu der öffentlichen Verwaltung unterstützen.</p>
<p>Die Regierung hat das Gesetz mit drei Hauptargumenten vorgebracht. Das erste Argument ist ein historisches Argument. Das vorherige Öffentlichkeitsgesetz ist von 1985. Das neue Gesetz ist notwendig um die Entwicklung des politischen Lebens zu verfolgen. Das zweite Argument ist ein Argument der Verbesserung. Die Regierung meint, dass das Gesetz mehrere Verbreiterungen als Einschränkungen der Öffentlichkeit umfasst. Das dritte Argument ist ein Argument der Freiheit. Die Minister brauchen die Möglichkeit frei zu agieren um die Politik zu entwickeln und verbessern.</p>
<p>Die Gegner des Gesetzes sagen, dass das Gesetz Einschränkungen der Demokratie bedeuten wird. Sie argumentieren, dass die Änderungen im Gesetz den Behörden die Möglichkeit gibt, Informationen zurückzuhalten. Eine Geheimhaltung von politisch sensitiver Kommunikation wird hierdurch ermöglicht laut den Kritikern.</p>
<p>Das Gesetz tritt am 1. Januar 2014 in Kraft. Das Öffentlichkeitsgesetz ist mit dem deutschen <i>Informationsfreiheitsgesetz </i>vergleichbar.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://politiken.dk/debat/profiler/filosofferne/ECE1991291/offentlighedsloven-blev-vedtaget-uden-fornuftige-argumenter/">http://politiken.dk/debat/profiler/filosofferne/ECE1991291/offentlighedsloven-blev-vedtaget-uden-fornuftige-argumenter/</a></p>
<p><a href="http://politiken.dk/politik/ECE1987851/folketinget-har-vedtaget-omstridt-offentlighedslov/">http://politiken.dk/politik/ECE1987851/folketinget-har-vedtaget-omstridt-offentlighedslov/</a></p>
<p><a href="http://www.information.dk/461034">http://www.information.dk/461034</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdogan und die Medien</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15749</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 17:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2nialtm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Verhältnis zwischen Recep Tayyip Erdogan und „den Medien“ ist nicht nur angespannt, sondern verkompliziert sich seit Beginn der Proteste Ende Mai auf vielen Ebenen. Den ausländischen Medien wirft Erdogan vor, sich gegen seine Regierung zu verbünden, eine Verschwörung sei im Gange, offenbar mit dem Ziel den wirtschaftlichen Aufschwung in der Türkei zu stoppen. Das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--<br />
P { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }<br />
-->Das Verhältnis zwischen Recep Tayyip Erdogan und „den Medien“ ist nicht nur angespannt, sondern verkompliziert sich seit Beginn der Proteste Ende Mai auf vielen Ebenen.</p>
<p>Den ausländischen Medien wirft Erdogan vor, sich gegen seine Regierung zu verbünden, eine Verschwörung sei im Gange, offenbar mit dem Ziel den wirtschaftlichen Aufschwung in der Türkei zu stoppen. Das Bild, das CNN, BBC und Reuters von der Türkei zeichneten, sei ein verzerrtes, das nicht der Wahrheit entspreche. Mit der „wahren Türkei“ meint er in diesem Fall seine eigenen Anhänger, vor denen er medienwirksam am Sonntag auf einer Kundgebung eine Rede hielt.</p>
<p>Die Demonstranten im Gezi-Park wiederum klagen über die einseitige Berichterstattung der türkischen Medien, die zu wenig über die Polizeigewalt gegenüber Demonstranten berichteten. Zahlreiche (vor allem religiöse,) türkische Medien wiederum kritisieren die Protestbewegung.</p>
<p>Türkische Journalisten kritisieren die türkische Regierung, denn die Pressefreiheit scheint in dem Land nicht schrankenlos gegeben zu sein. „Reporter ohne Grenzen“ berichtet nicht nur über 70 inhaftierte Journalisten in der Türkei, auch Twitter-Nutzer seinen betroffen.</p>
<p>Das Bild, das Erdogan vermittelt, ist insgesamt ein gespaltenes. Er lehnt einseitige Berichterstattung aus dem Ausland über seine Regierung ab, fördert sie aber in den Medien im eigenen Land.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen</p>
<p>Spiegel-Online (2013): Proteste in der Türkei: Erdogan macht Stimmung gegen ausländische Medien.<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-erdogan-macht-stimmung-gegen-auslaendische-medien-a-906041.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-erdogan-macht-stimmung-gegen-auslaendische-medien-a-906041.html</a> (18.06.2013)</p>
<p>Michael Sontheimer (2013): „Alle haben Angst“. Hamburg. Spiegel. (Juni 2013)</p>
<p><a name="div_article_headline"></a>Stern (2013): Erdogan attackiert westliche Medien. <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/unruhen-in-der-tuerkei-erdogan-attackiert-westliche-medien-2025778.html">http://www.stern.de/politik/ausland/unruhen-in-der-tuerkei-erdogan-attackiert-westliche-medien-2025778.html</a> (18.06.2013)</p>
<p>Reporter ohne Grenzen (2013): 14 verletzte Journalisten seit Beginn der Taksim-Proteste. <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/14-verletzte-journalisten-seit-beginn-der-taksim-proteste/">http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/14-verletzte-journalisten-seit-beginn-der-taksim-proteste/</a> (16.06.2013)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn ich mal groß bin….</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 16:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2sajone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jung, wild und frei. „Ach der Jugend von heute werden doch keine Grenzen mehr gesetzt“, hört man so mancher sagen. Wenn sie sich da mal nicht gründlich geschnitten haben. Denn mit 16Jahren darf man zwar Bier, Wein und Sekt trinken, Geschlechtsverkehr haben und in manchen Ländern sogar Auto fahren, doch für einen Fernsehauftritt nach 23 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jung, wild und frei. „Ach der Jugend von heute werden doch keine Grenzen mehr gesetzt“, hört man so mancher sagen. Wenn sie sich da mal nicht gründlich geschnitten haben. Denn mit 16Jahren darf man zwar Bier, Wein und Sekt trinken, Geschlechtsverkehr haben und in manchen Ländern sogar Auto fahren, doch für einen Fernsehauftritt nach 23 Uhr reicht es leider noch nicht.</p>
<p>Das musste Lovelyn, die 16 Jährige Gewinnerin von „Germanys Next Topmodel“ an jenem Donnerstag, am eignem Leib spüren. Kurz nach der, auf ProSieben übertragene Siegerehrung, hieß es für das frisch gebackene Topmodel: „ <i>Zu Bett, zu Bett, wer Liebste hätt‘ wer keine hätt‘ geht auch zu Bett</i>“. Denn das deutsche Jugendschutzgesetz ist eine richtige Spaßbremse  wenn es um die Arbeitszeiten von Jugendlichen geht.</p>
<p>Das Jugendschutzgesetz ist ein Bundesgesetz, das dem Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit und im Bereich der Medien dient.  Das Gesetz schreibt vor, dass Jugendliche unter 18 Jahren nicht länger als bis 23 Uhr arbeiten dürfen. Deshalb musste Lovelyn auch kurz nach ihrem Sieg die Bühne verlassen.</p>
<p>Ob sie auf der Bühne steht oder bei ihren Eltern im Publikum sitzt, könnte im Prinzip Schnuppe sein, aber bei einem Verstoß würde ProSieben ein Bußgeld von 15 000 Euro drohen. Allerding könnte dieses Gesetz dem einen oder anderen etwas spanisch vorkommen, denn es gestattet den 16-Jährigen bis in die Puppen zu tanzen und bis Mitternacht in Kneipen abzuhängen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wie Bruno Mars und Co. sagen würden: „<em>So what we get drunk. </em><em>So what we don&#8217;t sleep. We&#8217;re just having fun. We don&#8217;t care who sees. So what we go out. That&#8217;s how its supposed to be. Living young and wild and free.” </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>. Quellen:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendschutzgesetz_(Deutschland)">http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendschutzgesetz_(Deutschland)</a> abgerufen am 03.06.2013</p>
<p><a href="http://www.koma-emsland.de/faq.html%20%20abgerufen%20am%2003.06.2013">http://www.koma-emsland.de/faq.html  abgerufen am 03.06.2013</a><span style="text-decoration: underline">  </span></p>
<p><a href="http://www.bild.de/unterhaltung/tv/germanys-next-topmodel/was-darf-ein-model-mit-16-eigentlich-nich-nicht-30631860.bild.html">http://www.bild.de/unterhaltung/tv/germanys-next-topmodel/was-darf-ein-model-mit-16-eigentlich-nich-nicht-30631860.bild.html</a> abgerufen am 03.06.2013</p>
<p><a href="http://www.bild.de/politik/inland/fuehrerschein/in-diesen-laendern-duerfen-teenies-auto-fahren-23733294.bild.html">http://www.bild.de/politik/inland/fuehrerschein/in-diesen-laendern-duerfen-teenies-auto-fahren-23733294.bild.html</a> abgerufen am 03.06.2013</p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/kurz-erklaert-sex-mit-minderjaehrigen_aid_655621.html">http://www.focus.de/politik/deutschland/kurz-erklaert-sex-mit-minderjaehrigen_aid_655621.html</a> abgerufen am 03.06.2013</p>
<p><a href="http://www.metrolyrics.com/young-wild-free-lyrics-wiz-khalifa.html">http://www.metrolyrics.com/young-wild-free-lyrics-wiz-khalifa.html</a> abgerufen am 03.06.2013</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Tom Buhrow&#8217;s &#8220;letzten Themen des Tages&#8221; zum neuen WDR-Intendanten</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15748</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 16:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2jumare</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ungefähr sieben Jahren in seiner Funktion als Anchorman sowie als das Gesicht der &#8220;Tagesthemen&#8221; verabschiedete sich Tom Buhrow vorgestern von den Zuschauern. Dies war zwar sein Abschied vor der Kamera, aber&#8230; keine Sorge, er bleibt der Medienwelt in einer anderen wichtigen Rolle erhalten. Denn am 01. Juli 2013 tritt er offiziell sein Amt als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ungefähr sieben Jahren in seiner Funktion als Anchorman sowie als das Gesicht der &#8220;Tagesthemen&#8221; verabschiedete sich Tom Buhrow vorgestern von den Zuschauern. Dies war zwar sein Abschied vor der Kamera, aber&#8230; keine Sorge, er bleibt der Medienwelt in einer anderen wichtigen Rolle erhalten. Denn am 01. Juli 2013 tritt er offiziell sein Amt als WDR-Intendant an. Der WDR-Rundfunkrat schenkte ihm diesbezüglich bei der Wahl für dieses Amt sein Vertrauen. Mit 41 von 47 Stimmen anwesenden Mitgliedern wurde Tom Buhrow Nachfolger von Monika Piel. Als besonders in der Bevölkerung bekannte Persönlichkeiten in diesem Amt sind den meisten vor allem Friedrich Nowottny sowie Fritz Pleitgen ein Begriff.  Warum? Nun ja, weil diese wie Tom Buhrow  sich zuvor mit Ihrer Arbeit als TV-Journalist einen Namen gemacht hatten.</p>
<p>Mir stellt sich jedoch die Frage, was für den Kandidaten Tom Buhrow sprach ? Ruth Hieronymi, die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates, betonte im direkten Vergleich mit den anderen zu Wahl gestandenen Kandidaten, dass er am meisten Kooperationsbereitschaft sowie Kommunikationsstärke mitbringe. Auch der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor erwähnte unter anderem, dass er ein umsichtiger, gewinnender Kommunikator sei.</p>
<p>Sicherlich könnte man vermuten, dass der Rundfunkrat, nach Journalisten und den damit verbundenen sehr erfolgreichen Intendaten wie Pleitgen und Nowottny, wieder eine in der Öffentlichkeit bekannte und beliebte Personlichkeit an der Spitze des WDR haben möchte. Tom Buhrow das ehemalige Gesicht der Tagesthemen könnte dem WDR sozusagen wieder ein neues und vor allem &#8220;besseres&#8221; Gesicht geben.</p>
<p>Quellen (abgerufen am 18.06.2013):</p>
<p>http://www.ksta.de/medien/-tagesthemen&#8211;tom-buhrows-letzte-nachrichten,15189656,23379960.html</p>
<p>http://www.rp-online.de/gesellschaft/fernsehen/tom-buhrow-wird-neuer-wdr-intendant-1.3431563</p>
<p>http://www.tagesspiegel.de/medien/neuer-wdr-intendant-tom-buhrow-will-bruecken-nach-innen-und-aussen-bauen/8273514.html</p>
<p>http://www.dwdl.de/nachrichten/41020/tom_buhrow_zum_neuen_wdrintendanten_gewaehlt/</p>
<p>http://www.digitalfernsehen.de/Neuer-WDR-Intendant-Tom-Buhrow-wuenscht-sich-Mut-zu-Experimenten.102667.0.html</p>
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		<title>Das ZDF gratuliert dem PDF</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 13:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2mabrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Andernfalls wäre dieser 20. Geburtstag wahrscheinlich völlig untergegangen1 im Ringen um viel quotenträchtigere Meldungen. Zuletzt lag das Augenmerk wohl auf der schmucken Neuauflage von Apples iOS auf der Worldwide Developers Conference2. Trotzdem kann auch einer solchen Notiz eine gewisse Daseinsberechtigung zugestanden werden. Wo sonst möchte man heute noch etwas ausfindig machen, das Bestand hat, während [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Andernfalls wäre dieser 20. Geburtstag wahrscheinlich völlig untergegangen<sup>1</sup> im Ringen um viel quotenträchtigere Meldungen. Zuletzt lag das Augenmerk wohl auf der schmucken Neuauflage von Apples iOS auf der Worldwide Developers Conference<sup>2</sup>.</p>
<p style="text-align: left">Trotzdem kann auch einer solchen Notiz eine gewisse Daseinsberechtigung zugestanden werden. Wo sonst möchte man heute noch etwas ausfindig machen, das Bestand hat, während an anderer Stelle vom „Depublizieren“<sup>3</sup> die Rede ist oder sich gar herausstellt, dass das vermeintlich gute Gedächtnis des Internets nur ein Trugschluss ist?<sup>4</sup></p>
<p>Eine Erfolgsgeschichte wie jene des pdf-Formats, die erst ins Rollen kam, als Adobe das Programm zur Freeware deklarierte, ist wahrlich schnell erzählt und hat nur geringen informativen Mehrwert. Trotzdem hinterlässt sie ein gutes Gefühl.<br />
Und sei es das Gefühl, dass meine Bewerbungen/Texte/Dokumente beim Empfänger genau so ankommen, wie ich sie ihm zugedacht habe.</p>
<p>In diesem Sinne: alles Gute.</p>
<p style="text-align: left"><em id="__mceDel"><i><b>Quellen (Stand vom 18.6.2013)</b></i></em></p>
<p style="text-align: left"><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"><i>1. http://www.heute.de/PDF-Erfolgsstory-mit-Schönheitsfehlern-28416478.html<br />
2. http://www.basicthinking.de/blog/2013/06/10/iphone-5s-iwatch-macbook-air-ios-7-unser-live-ticker-zur-apple-keynote-ab-19-uhr/<br />
</i><i>3. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/depublizieren-die-leere-hinter-dem-link-11009309.html<br />
4. http://www.zeit.de/2012/40/Internet-Digitales-Gedaechtnis-Daten-Speicherung</i></em></p>
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		<title>Liebe im Kino</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15734</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 09:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2lemart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben die Zeit der Blockbuster. Filme wie „After earth“ (die geballte Familienladung von Will und Jaden Smith) „White house down“ und „Olympus has fallen“ (zwei Filme bei denen in jeder zweiten Einstellung die amerikanische Fahne gezeigt wird) dominieren die Kinoprogramme. Da fällt es schwer sich für das Medium Kino zu begeistern und mal wieder [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben die Zeit der Blockbuster.<br />
Filme wie „After earth“ (die geballte Familienladung von Will und Jaden Smith) „White house down“ und „Olympus has fallen“ (zwei Filme bei denen in jeder zweiten Einstellung die amerikanische Fahne gezeigt wird) dominieren die Kinoprogramme. Da fällt es schwer sich für das Medium Kino zu begeistern und mal wieder nachdenklich aus einer Vorstellung zu kommen, weil der Inhalt so packend war.</p>
<p>Doch Gott sei Dank gibt es noch Institutionen, die Kino als Kunstform bewahren. Dazu zählen die Berlinale oder auch die Filmfestspiele in Venedig und Cannes. Letzteres hat dieses Jahr wieder vom<br />
15-26. Mai 2013 stattgefunden, allerdings ohne großes mediales Aufsehen.<br />
Es gab ein paar Beiträge im Radio unter der Rubrik Kultur, aber im Fernsehen ist mir das Spektakel kaum begegnet.<br />
Hängt das vielleicht mit der thematischen Brisanz des diesjährigen Gewinnerfilms der goldenen Palme &#8220;La vie d&#8217;Adèle&#8221;  zusammen?<br />
Der Film des französischen Regisseurs Abdellatif Kechiche erzählt die Liebesgeschichte zweier junger Frauen: vom Kennenlernen über das gemeinsame Zusammenleben bis hin zur Krise, eine ganz normale Beziehungskiste eben.<br />
Dennoch wirkt diese Geschichte besonders spektakulär vor dem Hintergrund der Protestbewegungen in Frankreich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, die am 18.Mai 2013 von dem französischen Parlament legitimiert wurde.<br />
Bei Ausschreitungen kurz nach den Filmfestspielen sollen sich Anhänger der Bewegung Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben und 350 Demonstranten festgenommen worden sein.<br />
Obwohl Jury-Präsident Steven Spielberg keine Parallelen zu den tagespolitischen Ereignissen ziehen will, wird in dieser Szenerie der Film einer lesbischen Liebe geehrt.</p>
<p>Natürlich darf man den gerade dominierenden Kontext nicht zum Auswahlkriterium der Gewinner erheben, dennoch sehe ich die Entscheidung der Jury in Cannes als durchaus positiv an, da sie einen ruhigen und tiefsinnigen Film mit einem absolut aktuellen Thema ausgezeichnet hat.<br />
Er mag nicht jedermanns Sache sein (sei es wegen des Inhalt, oder wegen der Tiefe der Darstellung), aber er ist zum Glück keine Beweihräucherung schon erfolgreicher Filmstars oder (wie schon oft gesehen) der USA in Krisensituationen. </p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.festival-cannes.fr/en.html (18.06.13; 11:24)<br />
http://www.zeit.de/kultur/film/2013-05/cannes-resumee-vie-adele (18.06.13; 11:00)<br />
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/gewalt-nach-demonstration (18.06.13; 11:25)</p>
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		<title>Die Telekom-Drossel: eine Option für alle?</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15724</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 20:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2mabrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis Ende des letzten Jahres schienen die Aussichten für das digitale Zeitalter noch sehr vielversprechend zu sein. Mit dem ersten monatlichen Pauschaltarif von rund 80 DM in den 90ern1 verlief die Verbreitung des Internets ganz ähnlich der in Telefonie und Mobilfunk: man hat sich regelrecht daran gewöhnt, das Internet und seine Techniken für immer geringere [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Bis Ende des letzten Jahres schienen die Aussichten für das digitale Zeitalter noch sehr vielversprechend zu sein. Mit dem ersten monatlichen Pauschaltarif von rund 80 DM in den 90ern<sup>1 </sup>verlief die Verbreitung des Internets ganz ähnlich der in Telefonie und Mobilfunk: man hat sich regelrecht daran gewöhnt, das Internet und seine Techniken für immer geringere Preise um sich zu haben. Auch die Pläne der EU im November 2012 zur Erweiterung des LTE-Netzes<sup>2 </sup>standen noch ganz im Zeichen dieses Prozesses und versprachen größeren Komfort zum günstigeren Tarif.</p>
<p style="text-align: left">Die so genannte <i>Telekom-Drossel </i>im Mai diesen Jahres besiegelte ein vorläufiges<i> </i>&#8216;Ende der Flatrate-Ära&#8217;<sup>3</sup> und drohte dem Verbraucher mit einer vorsintflutlichen Surfgeschwindigkeit von 384 kBit/s, wenn ein Datenkontingent von 75 GB (in Abhängigkeit des Tarifes) erreicht worden ist.<br />
Unterdessen war die Welle des Protests angesichts der Telekom-Offensive, gelinde gesagt, <em>enorm</em>. Angefangen bei den gerne beschworenen Shitstorms, über die #Drosselcom-Hashtags bei Twitter mündete sie in einer Meldung machenden Petition des 19-jährigen Physikstudenten Johannes Scheller<sup>4</sup>, die innerhalb von vier Tagen das Antragsquorum im Bundestagsausschuss erfüllte.<br />
Neben dem Verdacht über die Abschaffung der Internetflatrate fiel immer wieder das Schlagwort der <em>Netzneutralität </em>im aktuellen Diskurs<sup>5</sup>. Der Versuch, einige Internetdienste von der Drossel auszunehmen und damit im Wettbewerb zu begünstigen, war die zweite große Provokation in einer emotional geführten Kontroverse.</p>
<p style="text-align: left">Dahingegen verlief die Argumentation des Branchen-Primus auf ganz nüchterner Ebene: mit 20GB Verbrauch im Durchschnitt bliebe ein Großteil der Telekomkunden von den Änderungen unberührt (und die erste Obergrenze von 75GB könnte fast als generöser Akt der Wohltätigkeit gewertet werden). Ungeachtet blieben gewichtige Faktoren wie der exponentiell wachsende Datenhunger der Deutschen und wie solche Zahlen überhaupt zustande kamen.</p>
<p style="text-align: left">Tatsächlich sind die Pläne nach den jüngsten Verlautbarungen erst einmal vom Tisch<sup>6</sup>. Was aber bleibt, ist der Kern der Debatte: in Zeiten der viel bescholtenen Gratismentalität, des Leistungsschutzrechts und des kostspieligen Netzausbaus wird es für Unternehmen und Verlage zunehmenden schwieriger gewinnbringend Geld über das Internet zu erwirtschaften. Die radikalen Drosselansätze der Telekom waren ein Versuch, die Kosten an den Verbraucher weiterzugeben.<br />
Es bleibt abzuwarten, ob solche Vorhaben Schule machen werden und wie andere Ansätze, die Kosten auf Internetnutzer umzuschichten, aussehen könnten.</p>
<p style="text-align: left"><i><strong>Quellen (Stand vom 17.6.2013)</strong></i></p>
<p style="text-align: left"><i>1. http://www.heute.de/Das-Ende-der-Flatrate-Ära-27771980.html<br />
</i><i>2. http://www.basicthinking.de/blog/2012/11/05/eu-kommission-will-lte-frequenzband-aufstocken/<br />
</i><i>3. siehe 1<br />
</i><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"><i>4. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/online-petition-telekom-gegner-sammeln-mehr-als-50-000-unterschriften-a-901740.html<br />
</i></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"><i>5. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/roesler-plant-verordnung-gleiches-internet-fuer-alle-12223720.html<br />
</i></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"><i>6. http://www.sueddeutsche.de/digital/dsl-geschwindigkeit-telekom-knickt-vor-drosselkom-protest-ein-1.1694478 </i></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Inflation der Medien</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15718</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 16:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2salars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Inflation der Medien Die Qualität dänischer Nachrichten ist sinkend. Das ist die Meinung der Hälfte der Dänen, wie eine große Analyse der Glaubwürdigkeit der Medien zeigt. Es gibt zu viele Sensationsberichte, fehlende Quellenkritik und faktische Fehler, die zur Folge haben, dass die Dänen dieses strenge Urteil über ihre Medien fällen. Drei von vier meinen nämlich, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><span style="font-size: large"><b>Inflation der Medien</b></span></p>
<p lang="de-DE">
<p>Die Qualität dänischer Nachrichten ist sinkend. Das ist die Meinung der Hälfte der Dänen, wie eine große Analyse der Glaubwürdigkeit der Medien zeigt. Es gibt zu viele Sensationsberichte, fehlende Quellenkritik und faktische Fehler, die zur Folge haben, dass die Dänen dieses strenge Urteil über ihre Medien fällen. Drei von vier meinen nämlich, dass die Medien sich zu viel mit Sensationsnachrichten beschäftigen, während zwei Drittel der Dänen denken, dass die Medien sich zu sehr auf negative Nachrichten und Konflikte konzentrieren.</p>
<p lang="de-DE">Die Dänen sehen das Radio als das glaubhafteste Medium. Danach kommt das Fernsehen, gefolgt von den Printmedien wie Zeitschriften und Tageszeitungen. Onlinenachrichten sind das am wenigsten glaubhafte Medium.</p>
<p lang="de-DE">Auch das Vertrauen zu den Medien in Deutschland ist gesunken. Das Radio wird hier wie in Dänemark als das glaubhafteste Medium gesehen; das Internet hat die geringste Glaubwürdigkeit.<br />
Für alle Medien gilt, dass das Vertrauen im Vergleich zu früher abgenommen hat.</p>
<p lang="de-DE">
<p>Wie ist es zu diesem Misstrauen gekommen? Sind wir es selbst, die das Misstrauen geschürt haben?<br />
Der Job der Journalisten ist es, Nachrichten, die wir interessant finden, zu publizieren. Oft sehen wir jedoch sensationelle Nachrichten als diejenigen an, die am interessantesten sind. Also haben wir eigentlich uns selbst für dieses Misstrauen zu danken, oder?<br />
Das Problem ist wahrscheinlich, dass die Journalisten zu weit gegangen sind. Alle Nachrichten müssen immer interessanter als die letzten sein und jetzt sind wir an einer Grenze, die die Journalisten überschritten haben. Man kann sagen, dass die Nachrichten entwertet worden sind.</p>
<p lang="de-DE">Die Frage ist, ob wir jemals Nachrichten interessant finden werden, wenn diese nicht sensationell sind. Wir sind so an diese Sensationsberichte in den Medien gewöhnt, dass Nachrichten, die nicht so sind, mittlerweile als langweilig und uninteressant wahrgenommen werden.</p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE"> Quellen:</p>
<p><a href="http://www.dr.dk/Nyheder/Kultur/Medier/2013/06/14/083809.htm" target="_top">http://www.dr.dk/Nyhed</a><a href="http://www.dr.dk/Nyheder/Kultur/Medier/2013/06/14/083809.htm" target="_top">er/Kultur/Medier/2013/06/14/083809.htm</a></p>
<p><a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/222657/umfrage/vertrauen-der-deutschen-in-medien/" target="_top">http://de.statista.com/statistik/daten/studie/222657/umfrage/vertrauen-der-deutschen-in-medien/</a></p>
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		<title>30 Jahre Handy &#8211; Segen oder Fluch?</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15709</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 16:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2lemehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Bezeichnung  „Dynatac 8000X“ denkt man wohl eher an einen Staubsauger, als an einen der wichtigsten Beiträge zur Handygeschichte. So hieß nämlich das erste Mobiltelefon, was Motorola im Jahr 1983 auf den Markt brachte. Obwohl beide die neudeutsche Bezeichnung Handy tragen, haben das „Dynatac 8000X“ und das aktuelle „Iphone 5“ nicht sehr viel gemeinsam. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Bezeichnung  „Dynatac 8000X“ denkt man wohl eher an einen Staubsauger, als an einen der wichtigsten Beiträge zur Handygeschichte. So hieß nämlich das erste Mobiltelefon, was Motorola im Jahr 1983 auf den Markt brachte. Obwohl beide die neudeutsche Bezeichnung Handy tragen, haben das „Dynatac 8000X“ und das aktuelle „Iphone 5“ nicht sehr viel gemeinsam. Um das erste Motorola Handy zu erwerben musste man damals ca. 3500 $ zahlen, was dieses Modell unvermeidlich zu einem Luxusgüter machte, den sich nur sehr privilegierte Geschäftsmänner leisteten – ein deutlicher Unterschied zum heutigen Zeitalter, in dem fast jedes 12 jährige Kind ein Smartphone besitzt.<br />
Zwischen den bereits genannten Modellen liegen 30 Jahre und viele, bewundernswerte Entwicklungsschritte der Mobilfunkindustrie, die ab dem 13. 06. 1983 stetig begann zu wachsen.</p>
<p>Zunächst dauerte es noch 10 Jahre, bis  das Mobiltelefon auch „mobilfähig“ wurde und in eine Hosentasche passte, ohne ein Loch hinein zu reißen. Und noch eine weitere Entwicklung revolutionierte das Handy – die Short Text Message, kurz SMS und somit löste auch das bekannte D1 – Netz das durchschnittliche analoge „B-Netz“ ab. Von da an verbreitete sich der Trend des tragbaren Telefons auch in der Durchschnittsbevölkerung. In den folgenden Jahren wurde der Schwerpunkt bei der Handyentwicklung immer anders gelegt – mal war es die Doppelfunktion Handy/MP3 Player, mal lag der Fokus auf einer Kamera, die jedes Ereignis perfekt ablichten sollte. Doch nichts veränderte die Handywelt so wie die Verknüpfung mit dem Internet und somit der Entstehung der „Generation Smartphone.“</p>
<p>Nicht nur die Handywelt veränderte sich, sondern auch die soziale Welt. Ständige Erreichbarkeit, keine Wissenslücke hält länger an als fünf Sekunden – die Durchschnittsgeschwindigkeit um eine App im Smartphone zu öffnen und „Google“ zu befragen. Die Liste der Vorteile, die uns diese Erfindung vor 30 Jahren bis heute beschwerte ist sicherlich groß, doch wo soll die stetige Entwicklung noch hinführen? Nicht nur unsere Kommunikation verändert sich, auch unsere Sprache.<br />
Sprachwissenschaftler streiten sich immer noch aussichtslos, ob die Sprache einen ganz normalen Wandel vollzieht oder ob wir es mit dem „Sprachsterben“ zu tun haben, was durch die veränderten Kommunikationsformen zu Stande kommt. Wie oft befindet man sich in Situationen, die quasi ein Zentrum der Kommunikation bilden könnten – könnten.. denn jedem von uns ist wohl dieses Bild bekannt: Mehrere Menschen auf einem Fleck, egal ob ihm Café, einer Kneipe oder eben der Uni, irgendjemand tippt immer auf sein Smartphone ein. So entwickelt sich parallel zu all den Vorteilen eben auch eine lange Liste Nachteile, die jeder kennt, die jeden schon einmal störten – und trotzdem will eigentlich niemand auf sein Handy verzichten.<br />
Es bleibt abzuwarten, wie die Handygeschichte sich die nächsten 30 Jahre weiter schreibt und welche Entwicklungen noch auf uns zukommen.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Leonard Weigel, Florian Schmidt (2013): 30 Jahre Handy. Vom Knochen zum Smartphone. In: Computer Bild online (12.06.2013)<br />
URL: <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-30-Jahre-Handy-Vom-Knochen-zum-Smartphone-7563381.html">http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-30-Jahre-Handy-Vom-Knochen-zum-Smartphone-7563381.html</a></p>
<p>Martin Gropp (2013): Das Handy wird 30. Der klingelnde Knochen feiert Geburtstag. In: FAZ (12.06.2013). URL: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/das-handy-wird-30-der-klingelnde-knochen-feiert-geburtstag-12218240.html">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/das-handy-wird-30-der-klingelnde-knochen-feiert-geburtstag-12218240.html</a></p>
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		<item>
		<title>Dinge, die einen Trierer Studenten nicht interessieren</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15596</link>
		<comments>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/15596#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 21:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2jowarl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem seit gut drei Monaten einsame Seelen und hoffnungslos Verliebte ihre verloren geglaubten Traumprinzen/Traumprinzessinnen mit Hilfe der &#8220;Spottet&#8221;-Seiten auf Facebook finden können, wartet seit kurzer Zeit eine neue Art von Seiten im allseits beliebten blauen Netzwerk darauf, den geneigten Nutzer zu unterhalten. &#8220;Dinge die ein Trierer/Mannheimer/Kölner/Buxtehuder/xxx Student nicht sagt&#8221; sammelt mehr oder weniger alltägliche Sätze, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem seit gut drei Monaten einsame Seelen und hoffnungslos Verliebte ihre verloren geglaubten Traumprinzen/Traumprinzessinnen mit Hilfe der &#8220;Spottet&#8221;-Seiten auf Facebook finden können, wartet seit kurzer Zeit eine neue Art von Seiten im allseits beliebten blauen Netzwerk darauf, den geneigten Nutzer zu unterhalten. &#8220;Dinge die ein Trierer/Mannheimer/Kölner/Buxtehuder/xxx Student nicht sagt&#8221; sammelt mehr oder weniger alltägliche Sätze, die im Kontrast zu den tatsächlichen Verhältnissen am Campus stehen und versucht sich so über Eigenarten und Missstände der Lehranstalt zu amüsieren. Tummeln sich also beispielsweise die Glutamate im Mensa-Essen, postet ein Nutzer der Seite den Satz: &#8220;Mann, das Mensa-Essen ist super für meine Gesundheit!&#8221;. Humor der feinsinnigsten Sorte also. Während sich in den Untiefen der Seiten der ein oder andere lustige Spruch wie &#8220;Hurra, ein Aal-Tablett&#8221; (gemeint sind die appetitanregenden Bebilderungen der Mensa-Tabletts) verbirgt, besteht ein Großteil des Inhalts aus allgemeiner, unspezifischer Kritik, die sich in den meisten Fällen auf jede Hochschule und Stadt Deutschlands anwenden lassen. So schreibt ein Nutzer der Trierer Seite beispielsweise &#8220;Die Dönerpreise in Trier sind total niedrig&#8221;. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass der/die NutzerIn das Prinzip einer solchen Seite verstanden hat, kann man davon ausgehen, dass er oder sie die Preise für ein Döner Kebab in Trier überzogen findet. In der Stadt Mannheim, in der es verhältnismäßig meisten Dönerläden Deutschlands gibt (0,63 pro Quadratkilometer nebenbei bemerkt), kostet ein normaler Döner 3,50 bis 4 Euro, ähnlich verhält sich die Preissituation in Trier. Wenn der/die AutorIn nicht gerade aus Berlin kommt, wo der Döner im Durchschnitt 2,25 kostet (über die Größe finden sich in der Statistik allerdings keine Angaben) ist diese Kritik an der Stadt Trier also völlig unberechtigt. Sie zeigt jedoch die Mentalität des dem Klischee entsprechenden studentischen Internetnutzers, der mit (wie er selbst glaubt) witzigen, ironischen Kommentaren die aktuelle Situation in seiner Umgebung kritisiert. Dabei zeigt sich auch, dass Studenten allerorts die gleichen Probleme zu haben scheinen: So wird auf gleich mehreren Seiten die &#8220;Party-Situation&#8221; kritisiert. Ob es sich dabei um Trier, in dessen unmittelbarer Umgebung sich (laut www.stadtleben.de) über 10 Clubs und Discos befinden oder um Mannheim, wo es immerhin 78 sind, ist egal, Fazit für den &#8220;Dinge, die ein Student nicht sagt&#8221;-Nutzer ist: &#8220;Das Nachtleben ist ja so abwechslungsreich und es geht immer was.&#8221; Der geneigte Leser stellt sich die Frage, mit welchen Erwartungen Studierende in eine bestimmte Stadt ziehen. Dieses Verhaltensmuster zieht sich durch alle dieser Seiten, die meisten Beiträge sind allgemeine Kritik, die einen Nicht-Studierenden glauben lassen könnten, die Situation an den Hochschulen sei absolut verheerend. Ob sich die Leute, die auf Seiten wie &#8220;Dinge, die ein Trierer Student nicht sagt&#8221; posten um möglichst viele Daumen zu ergattern auch in der Realität über scheinbar alles und jeden beschweren würden ist fraglich. Die scheinbare Anonymität des Internets hat es zu einer attraktiven Plattform für Kritik gemacht, denn wer Zustimmung erhält, kann sich zwar zeigen, derjenige, dessen Kritik allerdings als ungerechtfertigt abgetan wird, kann dezent im Hintergrund bleiben. Das Like-System bei Facebook spornt außerdem Hobby-Komödianten an, einem großen Publikum ihre mehr oder weniger witzigen Sprüche zu präsentieren &#8211; Feedback und ein durch viele &#8220;Gefällt mir&#8221;-Angaben gesteigertes Selbstvertrauen gibt es ja quasi automatisch. Ob es allerdings legitim ist, hierfür teilweise ungerechtfertigte Kritik an einer Hochschule oder Stadt zu üben und ob es der angeblich schwer im Magen liegende Kaffee aus einem Uni-Automaten wirklich wert ist, sich in epischer Breite über ihn aufzuregen, ist äußerst fraglich.</p>
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		<title>Griechenland bald ohne öffentlich- rechtlichen Rundfunk</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 21:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s2inraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 75 Jahre andauernde Ära des staatlichen Rundfunks in Griechenland soll heute um Mitternacht zu Ende gehen. Die griechische Regierung gab die Schließung der Sendeanstalten des öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsenders ERT im Zuge der Sparmaßnahmen bekannt.  Die Sender sollen vorübergehend geschlossen und in den nächsten Monaten ein neues Sparkonzept erarbeitet werden, bevor der Betrieb dann [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die 75 Jahre andauernde Ära des staatlichen Rundfunks in Griechenland soll heute um Mitternacht zu Ende gehen. Die griechische Regierung gab die Schließung der Sendeanstalten des öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsenders ERT<strong> </strong>im Zuge der Sparmaßnahmen bekannt.  Die Sender sollen vorübergehend geschlossen und in den nächsten Monaten ein neues Sparkonzept erarbeitet werden, bevor der Betrieb dann wieder aufgenommen wird. Die vorübergehende Schließung soll dazu beitragen die Sparauflagen zu erfüllen. Die rund 2900 Beschäftigten sollen entlassen werden und bekommen ihren Job nach Wiedereröffnung, falls es zu einer kommen sollte, nicht etwa wieder, sondern müssen sich neu bewerben.</p>
<p>Sicher ist es positiv zu sehen, dass Griechenland etwas unternimmt, um die Sparauflagen zu erfüllen, doch ist es ein gewagter Schritt 2900 Menschen ohne Vorwarnung zu entlassen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Nacht abschalten. Hier sollte man darüber nachdenken, ob das ein wirklich eine sinnvolle und Erfolg versprechende Maßnahme ist oder nur ein Akt der Verzweiflung, um dem Druck der internationalen Geldgeber nachzugeben.  Außerdem ist es für ein europäisches Land nahezu undenkbar ohne öffentlich rechtlichen Rundfunk auszukommen. Die Medienwelt blickt gespannt nach Griechenland und auf die Entwicklungen der nächsten Tage.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Athen-schaltet-staatlichen-Rundfunk-ab-article10804516.html">http://www.n-tv.de/wirtschaft/Athen-schaltet-staatlichen-Rundfunk-ab-article10804516.html</a> (11.06.2013)</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sparbemuehungen-griechenland-schaltet-staatlichen-rundfunk-ab-a-905170.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sparbemuehungen-griechenland-schaltet-staatlichen-rundfunk-ab-a-905170.html</a> (11.06.2013)</p>
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