Jan07
Die Wirtschaftskrise erreicht spätestens jetzt auch den Zeitschriftenmarkt: Viele Titel müssen große Defizite im Anzeigengeschäft hinnehmen. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) teilte am Mittwoch in Berlin aktuelle Zahlen mit. Aus diesen geht hervor, dass besonders die drei großen Nachrichtenmagazine Verluste zu verzeichnen haben: “Der Spiegel” verliert gegenüber dem Vorjahr 10,1, der “Stern” 12 und “Focus” sogar 19,5 Prozent der Anzeigenseiten.
Der Grund für den Rückgang der Anzeigen ist laut VDZ ein gekürztes Marketingbudget vieler Unternehmen, vor allem durch die anhaltene Rezession der Wirtschaft. Allerdings sind nicht alle Zeitschriften betroffen. Als Beispiel sind die wöchentlichen oder monatlichen Frauenzeitschriften zu nennen, deren Anzeigenvolumen weitesgehend stabil blieb. Steigerungsraten im zweistelligen Prozentbereich gab es im letzten Jahr bei den Titeln “Bild der Frau” oder “Essen & Trinken”.
Für das laufende Jahr geht der VDZ von einer düsteren Prognose aus: Die Investitionen im Bereich der Werbung sollen demnach weiter fallen.
Quelle: http://www.netzeitung.de/medien/1246738.html
Dec10
Der Google-Konzern erweitert seine Büchersuche, in der zur Zeit schon rund 7 Mio. (Stand Oktober 2008) Bücher eingescannt wurden, um ein weiteres Feature. Nach Verhandlungen mit einigen Zeitschriftenverlagen in den USA wird es in Zukunft auch möglich sein, alte Zeitschriften digital abzurufen. Interessant dabei ist, dass die gescannten Magazine auch hierzulande zugänglich sein werden. Bisher waren viele Buchinhalte nur amerikanischen Surfern vorbehalten.
Wie der Software-Engineer Dave Foulser im Google-Unternehmens-Blog berichtet, werden die Zeitschriftenartikel als komplette und farbige Scans eingestellt. Die Suche nach Artikeln in den Magazinen wird über die Büchersuche möglich sein. Bei Aufruf einer Zeitschrift wird dem Nutzer zuerst ein Inhaltsverzeichnis der Ausgabe präsentiert, in der er dann blättern kann. Außerdem findet er eine Liste aller Orte, die in der Zeitschrift erwähnt werden.
Titel aus verschiedenen Sparten werden angeboten, so beispielsweise der Wissenschaftstitel Popular Science, das Männermagazin Men’s Health oder die Sportzeitschrift Baseball Digest. Fraglich ist für mich allerdings, wie aktuell die eingescannten Zeitschriften sein werden. Ich kann mir nicht vorstellen kann, dass es den Verlagen Recht ist, ihr Printerzeugnis kurz nach Veröffentlichung in der kostenfreien Google Bildersuche wiederzufinden. Foulser machte hierzu keine Angabe.
Quellen:
http://googleblog.blogspot.com/2008/12/search-and-find-magazines-on-google.html
http://www.golem.de/0812/64046.html
Dec03
Die Presselandschaft in Deutschland ist recht bunt und bietet Zeitschriften und Magazine für fast jeden Geschmack. Es ist aber vermutlich die Größe des heimischen Marktes die verhindert, das wirklich jede Randgruppe ihr eigenes Magazin bekommt.
In den USA ist man da weiter. Dort gibt es mit Girls and Corpses sogar ein Magazin das sich an Nekrophile richtet. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wird von seinem Gründer Robert Rhine mit “Maxim meets Dawn of The Dead” beschrieben und beinhaltet neben Photos, auf denen knapp bekleidetet Frauen mit Leichen posieren Artikel um diverse Lifestyle Themen etc. Girls and Corpses gab es zu Beginn als reine Online Ausgabe. Inzwischen existiert eine Print Ausgabe.

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