WhatsApp für PC

geschrieben von in Allgemeines, Kommunikationsformen1 Kommentar »

WhatsApp ist der beliebteste Smartphone Messenger-Dienst, der nun auch mit Hilfe von WhatsApp Web am Computer oder Notebook, im Browser funktioniert.

Voraussetzung dafür ist der „Google Chrome“ Browser, die WhatsApp Web – App sowie die aktuelle Messenger Version für das eigene Smartphone.
Eine Anmerkung hierbei ist, dass das aktuelle iOS-Betriebssystem von Apple nicht unterstützt wird und damit allen iPhone- und iPad-Nutzern, die Funktion nicht zur Verfügung steht.

Der WhatsApp Web – Dienst wird wie folgt gestartet. Zunächst wird der Browser geöffnet und die Seite geladen. Dann muss WhatsApp geöffnet werden und im Menü die Funktion WhatsApp Web aktiviert werden. Jetzt kann man den QR-Code scannen und sich somit automatisch anmelden. Die Nachrichten werden dann sowohl auf dem PC und auf dem Handy angezeigt, solange eine aktive Verbindung besteht.

Allerdings sollte man eventuelle Sicherheitsrisiken nicht außer Acht lassen.

Eine mögliche Schwachstelle ist der Browser, da Google an der Datenspeicherung interessiert ist. Somit ist es möglich, dass Google Chrome die Daten mitspeichert und für eigene Zwecke nutzt.

In Bezug auf den QR-Code kann man sagen, dass die Möglichkeit besteht diesen auszutauschen. Daraus folgt, dass die Daten nicht mehr an WhatsApp gesendet werden, sondern an den vom Hacker gewünschten Client.

Abschließend lässt sich sagen, dass es jedem selbst überlassen ist, ob man WhatsApp über PC nutzen möchte. Oder man die möglichen Sicherheitsrisiken eingeht und das Programm zusätzlich neben dem Handy nutzen möchte.

 

Quellen:

http://www.chip.de/news/WhatsApp-fuer-PC-Messenger-im-Browser-nutzen_64974891.html http://www.pc-magazin.de/ratgeber/whatsapp-pc-client-mac-web-browser-download-anleitung-2857297.html
http://www.inside-handy.de/news/34133-chat-messenger-fast-ohne-smartphone-nutzen-so-funktioniert-der-whatsapp-client-am-pc

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WhatsApp als Newskanal?

geschrieben von in Allgemeines, Kommunikationsformen, Medienwandel1 Kommentar »

Dass das, erst im Februar für 19 Milliarden Dollar von Facebook aufgekaufte, Unternehmen sich längst zum Versenden von Nachrichten etabliert hat ist kein Geheimnis. WhatsApp gehört in Deutschland zu den beliebtesten Apps und steht laut „Chip“ auf der Liste der iPhone-App-Downloads aktuell auf Platz eins. Neuerdings kommt nun die Frage auf, ob der Nachrichtendienst sich auch zur Verbreitung von Tagesnachrichten und damit als Newskanal eignet.

Mit rund 600 Millionen Nutzern bietet WhatsApp ohne Frage eine große Plattform und eine hohe Durchdringung der Gesellschaft. Während der Wahlen in Indien sammelte BBC bereits erste Erfahrungen mit verschiedenen instant-massaging-Diensten, so unter anderen auch mit WhatsApp. Die Verbreitung der Meldungen via WhatsApp wies dabei die größte direkte Beteiligung der Empfänger auf. Die Reaktion der Nutzer verlief positiv, lediglich bei der Auswahl der, sie auf diesem Weg erreichenden, Inhalte wünschten sie sich mehr Mitbestimmung. BBC sieht daher durchaus Potential in dieser Form der Nachrichtenvermittlung und hat vor diese weiterzuentwickeln. So sagte Trushar Barot von BBC: „From what we’ve done so far, there clearly seems to be potential for news content within these services“.

Der schweizer Fernsehsender SRF führte anlässlich der Schweizer Volksabstimmung im September einen Test zur Verbreitung von Nachrichten via WhatsApp, mit ebenfalls überwiegend positiver Rückmeldung, durch. 79 Prozent der Tester wünschten sich einen solchen Dienst für den Alltag. Seit dem ersten Dezember hat die Mediengruppe Oberfranken offiziell ihren WhatsApp-Nachrichtendienst „InFranken.de“ gestartet. Dieser begann zuvor im Rahmen einer Studie, die deutlich positive Resonanz aufwies. 91 Prozent der Tester gaben an, dass sie den Dienst auch gerne nach dem Ende der Studie weiternutzen möchten (die-Zeitungen.de). Die neue Version der iPhone-App der Tagesschau, Version 1.7, bietet  die Möglichkeit Meldungen über WhatsApp mit Freunden zu teilen und die Redakteure der „Heilbronner Stimme“ erzählten  am 04.12.2014 zum 70. Jahrestags des Luftangriffs die Bombardierung in Echtzeit auf WhatsApp nach.

Auch als Recherchekanal ist WhatsApp in der Diskursion, zum Beispiel beim SRF. Es lässt sich beobachten, dass Eindrücke, darunter auch die der Betroffenen von Naturkatastrophen und anderen bedeutenden Ereignissen,  immer öfter via WhatsApp geteilt werden.

Ein bedeutender Negativaspekt, die Tauglichkeit von WhatsApp als Newskanal betreffend, ist deren Beschränkung auf das Medium des Smartphones. Dies hat zur Folge, dass jede Meldung entweder direkt am Telefon eingetippt oder umständlich vom Computer an das Smartphone gemailt und dann aus dessen E-Mail-Eingang in WhatsApp kopiert werden muss, um endlich gesendet werden zu können. Einen weiteren bildet die Erstellung der Broadcast-Listen, die von Hand am Smartphone erfolgen muss. Bei etwa 2500 Abonnenten kann dies schnell zehn Stunden dauern, so zum Beispiel bei der Berichterstattung der Heilbronner Stimme zum 70. Jahrestag des Luftangriffs. Außerdem liegt hier auch keine Statistik vor, die die Anzahl der Adressen innerhalb einer Broadcast-Liste anzeigt, was eine Auswertung der Nutzung des Angebots enorm erschwert.

Alles in allem lässt sich also sagen, dass WhatsApp durchaus als Newskanal gefragt und nützlich ist. Solange der Dienst nur manuell am Smartphone möglich ist, aber, aufgrund des großen Zeitaufwands, wahrscheinlich eher keinen Einzug in den Alltag des redaktionellen Journalismus finden wird.

Quellen:

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&dig=2014%2F12%2F22%2Fa0095&cHash=4fcc94dc66941f066deabc8e5b2d73f8

http://www.bbc.co.uk/blogs/blogcollegeofjournalism/posts/How-BBC-News-covered-Indian-elections-on-WhatsApp-and-WeChat

http://www.die-zeitungen.de/die-zeitungen/news/article/infrankende-nutzt-whatsapp-als-newskanal.html

http://www.chip.de/Handy-Downloads-Download-Charts-Top-100-der-Woche_50159909.html?xbl_category=59059

http://de.engadget.com/2014/12/29/iphone-app-der-tagesschau-jetzt-mit-whatsapp-integration/

 

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Die Sicherheit unserer Daten

geschrieben von in Internet, Zukunft des Internet1 Kommentar »

Ob Facebook, Whatsapp oder diverse andere andere Applikationen, sie alle nehmen, speichern und geben unsere Daten weiter. In welchem Ausmaß ist nicht bekannt und wird es wohl so schnell auch nicht werden.

Doch sind wir zu leichtsinnig mit unseren Daten? Fortwährend werden neue Abhörskandale bekannt, ob von der NSA oder dem BND. Doch kaum einer verschwendet einen zweiten Gedanken darüber, was mit unseren Daten passiert: „Was wollen die schon machen? Ich habe nichts zu verheimlichen.“

Aber dieses Phänomen haben wir im Verlauf der Geschichte schon häufig gesehen. Zum Beispiel in der DDR, dort gab es auch immer wieder Gerüchte, dass Telefone abgehört, oder die Post gelesen wurde. Manche Menschen waren sich dessen auch sehr wohl bewusst. Heute denken wir: Wie konnten die Menschen damals so leichtsinnig sein? Wieso haben sie nicht gemerkt, dass sie abgehört wurden? So etwas merkt man doch. Aber hinterher ist man immer schlauer. Die Chance, dass wir in zwanzig Jahren ebenso über unsere Leichtsinnigkeit denken ist hoch.

Da bleibt nur zu hoffen, dass wir Whatsapp und Konsorten vertrauen können, dass sie neue Datenschutzrichtlinien umsetzen und ihre Verschlüsselungsprogramme auch keine Lücken haben.

Immerhin veröffentlichte Facebook gerade heute erst neue Datenschutzrichtlinien, die ab 1.1.2015 in Kraft treten sollen. Und das, obwohl Facebook als die größte Datenquelle überhaupt gilt und die Fotos und Posts ihrer Nutzer unwiderruflich im Internet und auf ihren Servern speichert. Verbraucherschützer haben sich lange für neue Richtlinien im Datenschutz eingesetzt, doch jetzt zeigen sie sich skeptisch. Es sei der nette Tonfall, der die Nutzer glauben lässt ihre Daten sein jetzt sicherer. Doch tatsächlich sei das Gegenteil der Fall:

Beim Verbraucherzentrale Bundesverband warnt man davor, sich vom Tonfall täuschen zu lassen. „Letztendlich bedeuten die Änderungen, dass Facebook künftig noch mehr Daten sammelt und verknüpft und ein noch größeres Profil von jedem seiner Nutzer erstellt“, erklärt Internet-Experte Dennis Romberg…

Doch was tun um sich und seine Daten zu schützen?

Hier zeigt sich nun das größte Problem der Datensicherheit. In unserer heutigen modernisierten und auch technisierten Gesellschaft kommt man kaum drumherum Daten von sich preis zugeben, es sei denn man verzichtet bewusst auf die Benutzung des Internets, oder sogar die eines Smartphones. Dies wiederum zieht ebenfalls Konsequenzen mit sich. Wie oft am Tag benutzen wir das Internet? Nur um mal eben kurz zu gucken, wann der nächste Bus kommt, oder um die Mails zu checken während wir auf diesen warten. Auch der komplette Uni-Alltag wird über das Internet geregelt. Dort meldet man sich für Vorlesungen und Prüfungen an. Ein Studium ohne Internet? Undenkbar!

Wer will auf solche Annehmlichkeiten denn schon verzichten? Niemand. Also müssen wir damit leben, dass unsere Daten weitergegeben oder gespeichert werden. Zur Zeit ist das nicht vermeidbar, aber wer weiß welche Datenschutzrichtlinien die Zukunft bringt?

 

Quellen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-07/internet-ueberwachung-datensicherheit-kommentar

http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Was-hinter-den-neuen-Bedingungen-und-Richtlinien-bei-Facebook-steckt-id32142292.html

http://www.tagesspiegel.de/themen/nsa/

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/whatsapp-android-update-mit-verschluesselung-von-textsecure-a-1003660.html

http://www.berliner-zeitung.de/politik/neue-dokumente-im-abhoerskandal-bnd-und-nsa-kooperieren-ueberaus-eng,10808018,27937746.html

 

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Neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Whatsapp

geschrieben von in Kommunikationsformen, MedienkritikKommentare deaktiviert für Neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Whatsapp

Ein wichtiger Schritt in Richtung Datensicherheit oder nur ein kläglicher Versuch, seine Nutzer als  scheinbar ’sorgender Beschützer‘ noch mehr an sich zu binden?

Die bekannte Messaging-App Whatsapp, die bisher viel Kritik für ihre Sicherheitslücken bekommen hat, schirmt nun die Nachrichten seiner Nutzer von dem Zugriff der Geheimdienste ab. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die von dem Entwicklerteam „Open Whisper System“ für die App umgesetzt wurde, soll die gesendeten Daten den ganzen Weg vom Sender zum Empfänger verschlüsseln und somit eine höhere Sicherheit für Nutzerdaten leisten. Doch auch, wenn dies wie ein großer Schritt in die richtige Richtung erscheint, kristallisieren sich auf den zweiten Blick Probleme und Fragen heraus, die die tatsächliche Leistung und Intention betreffen.

Whatsapp ist eine der populärsten Nachrichten-Dienste, welche laut einer Twittermeldung des Gründers Jan Koum weltweit bereits 600 Millionen Nutzer hat, die mit der App Textnachichten, Fotos, Videos sowie Sprachnotizen versenden und empfangen. Bevor der Kurznachrichtendienst von dem sozialen Netzwerk Facebook für insgesamt 19 Millionen Dollar gekauft wurde, wies Whatsapp gravierende Sicherheitslücken auf: Die Nachrichten wurden nicht verschlüsselt und konnten somit von jedem, der wusste wie, mitgelesen werden. Auch darauf folgende kleinere Verbesserungen der Sicherheit taten nichts daran, dass die App mit Kritik für ihren Umgang mit Nutzerdaten überhäuft wurde. Doch das soll jetzt mit der eingeführten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung alles der Vergangenheit angehören.

Das Entwicklerteam, das hinter „Open Whisper System“ steht und für Apps wie Signal, Redphone und TextSercure bekannt ist, arbeitet laut eigenen Angaben schon seit einem halben Jahr mit Whatsapp zusammen, um den offenen Quellquode von TextSecure nun auch bei der Instantmessaging-App geltend zu machen: „Today we’re excited to publicly announce a partnership with WhatsApp, the most popular messaging app in the world, to incorporate the TextSecure protocol into their clients and provide end-to-end encryption for their users by default.“ Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Nachrichten auf dem kompletten Weg vom Sender zum Empfänger verschlüsselt werden und Whatsapp diese nicht mehr lesen, geschweige denn für Werbezwecke auswerten kann. „Our mission is to make private communication simple“ lautet das Motto von Open Whisper System, doch was so „simple“ erscheint, ist in Bezug auf Whatsapp wesentlich komplizierter. Rein technisch gesehen ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die bestmögliche Lösung für Datensicherheit, die auch von Fachleuten hochgelobt wird.
Doch erstens ist die Verschlüsselung bisher nur für persönliche Textnachichten vorgesehen, lässt also Gruppenchats, Fotos, Dateien etc aus.
Zweitens benötigt der Nutzer das Android-Betriebssystem auf seinem Smartphone, um von dieser neuen Verschlüsselung bei Whatsapp profitieren zu können.
Und drittens saugt Whatsapp weiterhin das Adressbuch seiner Nutzer aus und sendet die Telefonnummern und Kontaktinformationen zu einem Server im Silicon Valley. Davon lenkt das Unternehmen nun allerdings geschickt ab, indem es sich als Beschützer vor dem alleinigen Feind, den Geheimdiensten, deklariert und so dem Nutzer das Gefühl vermittelt, dass all seine Daten in Sicherheit wären.
Des Weiteren muss der Nutzer, der vielleicht durch die Ankündigung der neuen Verschlüsselung alle Bedenken über die App aufgegeben hat, bedenken, dass diese seit Februar 2014 von der „Datenkrake“ Facebook verwaltet wird. Der Datenschützer Johannes Caspar warnte davor, dass man aufgrund des hohen Geldbetrages, der von Facebook aufgebracht wurde, um mit Whatsapp zu fusionieren, davon ausgehen kann „dass eine Kapitalisierung über die personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgen muss.“
Die Verzahnung der Social-Media-Plattform mit der Instant-Messaging-App und die damit verbundene Datenzusammenführung und Konzentration der Datenmacht sei somit nicht auszuschließen.

Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass die eingeführte Verschlüsselung für Textnachichten von Whatsapp einen positiven Startpunkt setzt für weitere Wege zu mehr Datenschutz, jedoch noch ausgeweitet werden muss. Außerdem muss ein jeder Nutzer sich fragen, ob er damit einverstanden ist, dass seine persönliche Daten auf einem Server in den USA gesammelt und auf unbestimmte Zeit gespeichert werden, was uns zu der grundlegenden Frage führt: Wem gehören eigentlich all diese Daten? Gehören sie uns, den Verbrauchern, die sie im Alltag erst schaffen und freigeben oder liegen sie in der Gewalt des Unternehmens, das sie über die technischen Gerätschaften und Angebote erfasst, auswertet und speichert?

 

 

Quellen:

Twitternachicht: https://twitter.com/jankoum/status/503725598414368768
Fusion mit Facebook: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/whatsapp-facebook-aufkauf
Open Whisper System: https://whispersystems.org/blog/whatsapp/
Süddeutsche: Meinung zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/digital/verschluesselung-bei-whatsapp-freund-oder-feind-1.2228275
Spiegel Online: Meinung zum Thema: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/whatsapp-android-update-mit-verschluesselung-von-textsecure-a-1003660.html
Epoch Times: Meinung zum Thema: http://www.epochtimes.de/WhatsApp-fuehrt-Komplett-Verschluesselung-ein-a1197622.html
Die Welt: Meinung zum Thema: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article134483522/WhatsApp-fuehrt-Nachrichten-Verschluesselung-ein.html
Aufkauf durch Facebook: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/whatsapp-facebook-aufkauf
Stiftung Warentest 2012: https://www.test.de/Datenschutz-bei-Apps-Welche-Apps-Ihre-Daten-ausspaehen-4378643-
4378676/
NTV: Meinung zum Thema: http://www.n-tv.de/technik/Whatsapp-verschluesselt-bald-sicher-article13992241.html

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Das blaue Häkchen

geschrieben von in Allgemeines, InternetKommentare deaktiviert für Das blaue Häkchen

Dass der Messengerdienst WhatsApp mittlerweile zu Facebook gehört wissen die meisten Nutzer. Dies gefiel nicht allen, Verbraucherschützer zeigten sich besorgt. Facebook versuchte daraufhin die Nutzer zu beruhigen und versprach, dass die Dienste getrennt voneinander weiter laufen werden. Facebooknutzer kennen den grauen Haken und das „Gesehen: Uhrzeit“ hinter den gesendeten und empfangenen Nachrichten.

Seit kurzem gibt es nun eine Neuerung bei WhatsApp. Dem Nutzer war bis jetzt die Bedeutung der Haken bei WhatsApp bekannt. Ein grauer Haken bedeutete, dass die Nachricht vom eigenen Gerät verschickt wurde, zwei graue Haken, dass die Nachricht auf dem Handy des Empfängers angekommen war. Seit dem neuen Update werden diese Haken nun blau, sobald der Empfänger die Nachricht gelesen hat.

Diese Änderung führt bei den Nutzern zu Verärgerung, da sie den Druck erhöht auf eine Nachricht antworten zu müssen. Das Verstecken des Online Status bei WhatsApp ist somit nicht mehr effektiv.

Die Neuerung ist ohne Update verfügbar und funktioniert auf allen Smartphones, somit wird dem Nutzer die Wahl genommen, ob er über diese Funktion verfügen möchte oder nicht.

Bei einer Abstimmung von giga.de am Donnerstagnachmittag stellte sich heraus, dass mit einer Mehrheit von fast 48,1 Prozent (3759 Stimmen) die Nutzer die neue Funktion nicht gutheißen. 36,8 Prozent befürworteten die blauen Haken und 15,1 Prozent waren die Haken gleichgültig.

Die Twittergemeinde fasst die blauen Haken ebenfalls gemischt auf:

So twitterte User @YiliJan: „Jetzt bekommt der Trennnungsgrund „ich war blau“ eine völlig neue Definition #whatsapp

User @christelmett meint: „Hätte gerne ein drittes blaues Häkchen wenn die #NSA mitgelesen hat #WhatsApp“

und User @STN_Benny freut sich: „Dank der blauen #whatsapp Häkchen, sehen die Leute endlich, dass ich keinen Bock habe zu antworten!“

 

Quellen:

http://www.stern.de/digital/online/facebook-schliesst-kauf-von-whatsapp-ab-2143409.html

http://www.stern.de/digital/telefon/whatsapp-blaue-haken-veraergern-viele-whatsapp-nutzer-2150755.html

http://www.stern.de/digital/computer/whatsapp-veraergert-nutzer-mit-lesebestaetigung-2150874.html)

http://www.focus.de/digital/whatsapp-neu-bei-whatsapp-der-blaue-gelesen-haken_id_4252699.html

http://www.giga.de/blaue-haken-bei-whatsapp-was-meint-ihr/page/2/

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Großer Aufschrei der Smartphone-Benutzer!

geschrieben von in Allgemeines4 Kommentare »

In den letzten Tagen ist zunehmend öffentlich geworden, was bisher nur die Wengisten wussten, das beliebte Programm zum Verschicken von online-Nachrichten, „WhatsApp“ soll kostenpflichtig werden. Eine offizielle Bestätigung blieb jedoch bisher aus.

Dabei wirbt das Unternehmen stolz auf seiner Homepage, dass sie es Kunden ermöglichen, Nachrichten zu verschicken ohne für SMS zahlen zu müssen. Bei einer Umfrage gaben 50 % der Beteiligten an, das Programm auf ihrem Smartphone installiert zu haben. Täglich werden mehr als 10 Milliarden Nachrichten verschickt, Tendenz steigend. Nun sollen Kunden also zahlen, Iphone-Besitzer einmalig und Kunden mit einem Android-System ab dem zweiten Jahr jeweils jährlich rund 80 Cent.

Dieser Preis scheint dabei durchaus vertretbar. Die Mehrheit der Smartphone-Nutzer bedient sich heutzutage an Flatrates oder sogenannten „all-inclusive“-Paketen. Diese ermöglichen für einen monatlichen Festpreis, unbegrenzt im Internet zu surfen oder SMS zu verschicken. Kaum einer erinnert sich an die Zeit, als man für eine einzelne SMS, also gerade mal 160 Zeichen, noch bis zu 19 Cent zahlen musste.

Aus diesem Blickwinkel erscheinen 80 Cent pro Jahr ein angemessener Preis und eine wirklich vernünftige Investition zu sein. Es ist das Recht eines jeden Unternehmens für ihre Dienstleistung eine Bezahlung zu verlangen. Zwar möchte niemand freiwillig zahlen, da das Angebot an kostenlosen Apps immer mehr zunimmt, doch letzten Endes möchten die wenigsten Nutzer auf „WhatsApp“ verzichten.

Sollte die App kostenpflichtig werden, wird das Unternehmen in naher Zukunft einen großen wirtschaftlichen Gewinn einfahren und die Nutzer weiterhin täglich  über das Programm kommunizieren und Milliarden Nachrichten in der ganzen Welt verschicken.

Quellen:

http://www.whatsapp.com/

http://www.focus.de/digital/handy/tid-28210/geruechte-um-messaging-dienst-whatsapp-soll-fuer-android-nutzer-kostenpflichtig-werden_aid_864478.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/android-smartphones-whatsapp-kuenftig-kostenpflichtig-a-868241.html

 

 

 

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