Für alle Nicht Handelsblatt Leser

geschrieben von in Printmedien, Qualität3 Kommentare »

Für All diejenigen die kein Handelsblatt lesen (Solltet Ihr; Meiner Meinung die beste Deutsche Tageszeitung [nach BILD^^]):

Also ich muss wirklich gestehen, dass es mich gefreut hat, von unserer Twitterwall oder generell von die Uni Trier, in einer anderen Zeitung als dem Volksfreund zu lesen.

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Bin Laden: Verbreitung der Todesnachricht auf Twitter

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Internet und PolitikKommentare deaktiviert

Als sich am vergangenen Montag die Nachricht des Todes von Osama bin Laden verbreitete spielte auch der Kurznachrichtendienst Twitter wieder einmal eine der wichtige Rolle. Eine von der Webseite SocialFlow erstellte Grafik zu diesem Ereignis zeigt an, wie sich die Neuigkeiten über die erfolgreiche “Kill Misson” in den ersten Momenten auf Twitter verbreitet hat. Aus der Visualisierung ist zu entnehmen, dass hierbei im wesentlichen zwei Nutzer des Dienstes eine herausgehobene Rolle spielten: Der eine, Keith Urbahn, Büroleiter des früheren US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, und New York Times Reporter Brian Stelter bildeten mit ihren Meldungen die beiden großen Epizentren der Nachrichtenverbreitung.

Urbahn war zwar nicht der Erste und Schnellste von allen Twitter-Nutzern als es um die Verbreitung der Nachricht ging,  jedoch stellte es sich laut SocialFlow heraus, dass er durch seine Verbindungen innerhalb des Netzwerkes, seine durch die berufliche Position gewonnene Authorität und das damit verbundene Vertrauen der anderen Nutzer eine riesige Welle erzeugte. Noch bevor US-Präsident Obama im Fernsehen an die Öffentlichkeit trat vermeldete er:

“So I’m told by a reputable person they have killed Osama Bin Laden.  Hot damn.”

Hierdurch wurde das Thema bereits eine ganze Stunde vor der eigendlichen Fernsehansprache heiß auf Twitter diskutiert.

Noch am ersten Mai betrug die Anzahl der Personen, die seine Nachrichten verfolgen (“Followers”)  “nur” 1,016 . Durch seine Rolle in der Informationsverbreitung dieses Themas stieg diese Zahl jedoch bis zum 2. Mai auf 6,125 Menschen; ein Plus von 5,109 binnen eines Tages.

 

 

Quellen:

http://blog.socialflow.com/

http://www.gizmodo.de/2011/05/09/wie-sich-die-nachricht-uber-bin-ladens-tod-bei-twitter-verbreitete.html

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13325459/Keith-Urbahn-meldet-es-als-Erster.html

http://twittercounter.com/compare/keithurbahn/month/followers

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SuperRTL startet “Glee” für multimediale Zuschauer

geschrieben von in Allgemeines, Fernsehen, Internet1 Kommentar »

Heute Abend startet die von vielen Teenies lang ersehnte US-Musical-Serie “Glee” auf SuperRTL. Erstmals will der Sender das Feedback der Zuschauer gleich mitliefern. Via Twitter Nachrichten können sich die deutschen Zuschauer während der Ausstrahlung austauschen. Das ist ja erstmal nichts neues, denn häufig ist zu beobachten, wie sich die Internetgemeinde in sozialen Netzwerken über das aktuelle Fernsehgeschehen austauscht. (Ich habe den Eurovision Song Contest 2010 nur über Facebook Kommentare verfolgt).Heute Abend soll das aber möglich sein, ohne sich von Sofa zu erheben und den Blick vom Fernseher zu wenden, nämlich über den Teletext Umweg.

Alle Tweets, die mit dem Hashtag #glee gekennzeichnet sind und in Deutschland verfasst wurden, sollen demnach während der Ausstrahlung im Super RTL-Teletext auf Seite 777 abrufbar sein. “So können sich die TV-Zuschauer über die Diskussionen im Netz informieren – und verpassen trotzdem keine Sekunde “Glee”, wirbt der Sender. Gleichzeitig gehen dem Sender so natürlich auch keine Zuschauer durch das Twittern verloren.

Damit Glee auch in Deutschland an den Erfolg der Serie in den USA anknüpfen kann, legt sich SuperRTL ganz schön ins Zeug. Seit Wochen laufen bereits aufwendige Trailer auf SuperRTL, auch bei RTL gab es in den letzten Tagen einige Programmverweise. RTL leistete gestern schon Schützenhilfe und strahlte die Pilot-Serie im Anschluss an die DSDS Wiederholung mit dem Verweis auf den Serienstart bei SuperRTL aus. In Essen wurde sogar ein Glee-Musical-Flashmob auf die Beine gestellt. Mit dem neuen Feedback-Dienst will SuperRTL vor allem die jungen Zuschauer begeistern und (ein)binden.

Geschäftsführer Claude Schmit: “Mit dem neuen Angebot tragen wir den veränderten Sehgewohnheiten Rechnung: Insbesondere junge TV-Zuschauer wollen bereits während der Ausstrahlung einer Sendung mit ihren Freunden über das Gesehene diskutieren. Mit der Verbindung des sozialen Netzwerkes Twitter mit dem Super RTL-Teletext bieten wir eine neue Schnittstelle, die das einfache Mitlesen der Web-Diskussionen über den Fernsehbildschirm ermöglicht.”

Ob der Plan für SuperRTL aufgeht, wird sich zeigen, denn standesgemäß sind Tweets und Co ja immer eher kritischer Natur. Auch stellt sich die Frage, ob die Twitter-Diskussion moderiert stattfindet und Kommentare vor der Veröffentlichung im Videotext geprüft und gefiltert werden. Was die Weiterverbreitung von Twitter-Nachrichten angeht, gibt es noch keine klaren rechtlichen Vorgaben. Zwar sind einzelne Tweets nicht urheberrechtlich geschützt, allerdings sind sie auch nicht zur kommerziellen Veröffentlichung freigegeben. Grundsätzlich geht SuperRTL mit diesem Angebot einen richtigen Schritt in Richtung Interaktives Fernsehen.

Quellen:

http://www.presseportal.de/pm/6892/1748182/super_rtl

http://glee.superrtl.de/

http://twitter.com/about

http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/94-Twitter-und-Recht-Sind-Tweets-urheberrechtlich-geschuetzt.html

www.youtube.com/watch?v=LGpuhl-tFfc

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Und schon wieder…

geschrieben von in Internet, Internet und Politik1 Kommentar »

Nach der Wahl des Bundespräsidenten im Mai, jetzt also auch bei den Landtagswahlen: Über Twitter sollen vorab Wahlprognosen veröffentlicht worden sein. Wie schon im Mai kommt es also auch jetzt wieder zu einer Diskussion über diese Form der Veröffentlichung, auch wenn der Fall bei den Landtagswahlen ein gänzlich anderer ist: Durch die Veröffentlichung der Prognosen vor der Schließung der Wahllokale kann das Wahlergebnis beeinflusst werden und die Wahl wird anfechtbar.
Ich bin gespannt, was in 4 Wochen bei den Bundestagswahlen auf Twitter geschieht…

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Johannes Rau ist tot – zumindest bei Twitter

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Kommunikationsformen, Medienkritik, Medienwandel, Qualität, Weblogs, Zukunft des Internet1 Kommentar »

Nicht nur der King of Pop ist tot. Nein auch Altbundespräsident Johannes Rau!

Was daran so spannend ist?

Stefan Keuchel, seinerseits “press spokesperson for Google Germany”, hat die Nachricht, dass Johannes Rau heute verstorben sei getwittert (Versehen mit dem Kommentar, dass er dies erst über twitter mitbekommen habe. Dabei verlinkte er auf einen Spiegel.de Artikel.

Spannend an der ganzen Sache ist, dass sich diese Meldeung sehr schnell bei twitter durch ReTweets verbreitete.  Viele Twitterer haben die Tatsache, das Johannes Rau schon seit über drei Jahren tot ist wohl vergessen und nicheinmal auf die Datumsangabe des Spiegel.de Artikels geschaut. Auch das hohe Ansehen, dass frischkopp innerhalb von Twitter hat dürfte ein Rolle gespielt haben.

Interessant an der ganzen Sache ist nun, wie sich eine solche Falschmeldung bei Twitter einerseits rassend schnell verbreitet (der normale Twitter User muss ja keine Inforamtionen nachrecherchieren) und dass der Fehler andererseits innerhalb von kürzester Zeit durch das Netzwerk bzw. die kollektive Inteligenz korregiert wurde.

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Sonntagsumfrage in der Twitterwelt

geschrieben von in Internet, Internet und Politik, MedienwandelKommentare deaktiviert

Gestern verbreitete sich über Twitter eine kleine Umfrage was die Twitterer wählen würden, wenn huete (bzw. gestern Bundestagswahl gewesen wäre. Schon spannend wie das Ergebnis ausgefallen ist.

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Deutsche Politik(er) und das Web 2.0

geschrieben von in Medien und Politik5 Kommentare »

Das sich die deutsche Politik mit dem Internet und seinen Möglichkeiten nicht so recht anfreunden will, ist wirklich keine neue Nachricht. Da aber PR Berater und ihre Politiker es für wichtig erachten über all präsent zu sein, fehlt kaum ein wichtiger Politiker auf den großen Community Homepages. Doch ist das wirklich nötig?

Prinzipiell mag es sicherlich nicht unsinnvoll sein ein funktionierendes Netzwerk im Internet zu haben, wie der Wahlkampf Obamas in den USA beweißt, allerdings spielt die Mobilisierung von Wählern in Amerika auch eine ganz andere Rolle. So findet man auf der Homepage von Obama dann auch einen regelmäßig geführten Blog, der zwar von seinem Team mit Inhalten gefüllt wird aber immerhin. Man findet Obama auch auf Myspace oder Facebook und auf beiden Plattformen hat er relativ gut ausgefüllte Profile, so dass man zum Beispiel rausfindet, dass Obama gerne der Pate guckt oder Miles Davis hört. Und damit erfüllt die Seite, neben dem Netzwerkcharakter als Selbstzweck, ihren Zweck Bodenständigkeit zu zeigen und dem Kandidaten ein “menschliches Gesicht” zu geben schonmal relativ gut.

Wie sieht die Lage jetzt in der Bundesrepublik aus. Es gibt zum einen natürlich offizielle, große und gepflegte Projekte wie den Merkel Podcast, aber es gibt auch Merkels Facebook Seite. Und hier offenbart sich dann das Dilemma in dem Angela Merkel, aber auch Frank-Walter Steinmeier oder Guido Westerwelle in ihrer Beziehung zum Internet stecken. Beginnen wir mit dem “Selbstzweck” solcher Communityauftritte, dem Netzwerkcharakter. Hat Merkel immerhin noch über 1400 Freunde, was für ein Profil auf einer amerikanischen Seite noch halbwegs akzeptabel ist, sieht es bei ihren Kollegen Westerwelle und Steinmeier deutlich trüber aus. Steinmeier ist trauriger Rekordhalter mit 12 Myspace-Freunden und auch Westerwells Facebook Seite hat nicht mehr als 42 Fans.  Das sind alles keine Netzwerke, die ienem die Brust vor Stolz schwellen lassen, wie vielleicht bei Obama mit seinen 1,8 Millionen “Freunden”.
Auch mit den Inhalten sind deutsche Politiker deutlich zurückhaltender, außer Presse Informationen, die man ohnehin überall zu lesen kriegt, die hier zweit- – naja wohl eher fünft- – -verwertert werden, gibt es auf den Auftritten der deutschen Politiker nicht viel zu holen.

Der Nutzen so eines Profils dürfte bei der Art geringer Beteiligung ohnehin schon gering sein. Wird aber durch den Inhalt noch deutlich gemacht, dass man die Seite zwar aus einem falschverstandenen Öffentlichkeitsbewusstsein braucht, aber man sich eigentlich nicht daraum kümmert, dann stellt sich doch die Gefahr ein, dass der Effekt Bürgernähe herzustellen, sich eher ins Gegenteil verkehrt. Denn er zeigt nur, dass Politiker sich zwar PR-mäßig auf alles einlassen, aber das ihnen tatsächlich nichts daran liegt. Mir erscheint es zusätzlich fragwürdig, ob es für “seriöse” Politiker ratsam ist auf jeden schnellvorbeifahrenden Web 2.0 Zug aufzuspringen. Muss z.B. ein Fanz Müntefering wirklich Twittern (auch wenn es bisher so aussieht als würde er tatsächlich durchhalten regelmäßig selbst zu twittern)? Oder eben ein Steinmeier Myspacen? Ich weiß es nicht. Ob je ein Image- oder Inforamtiosngewinn durch halbherzige und informationsarme Web 2.0 Auftritte realisiert werden kann, steht für mich noch in den Sternen. An den Erfolg Obamas oder Kerrys (im letzten US Wahlkampf) werden deutsche Politiker allerdings so schnell nicht anknüpfen können, wenn sie das Medium Internet weiterhin nicht wirklich ernstnehmen. Egal ob das jetzt unfertige Myspace Seiten von Bundesministern oder unregelmäßig gefüllte Blogs von Bundestagsabgeordneten sind. Vielleicht ist aber auch Müntefering mit seinem Twitter und restlichem Webauftritt der erste deutsche Politiker, der das Internet wirklich ernstnimmt. Wir werden es sehen.

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