Wenn es nicht mehr genügt milliardenschwerer Facebookgründer zu sein

geschrieben von in Kommunikationsformen, Medien und Politik, Medienwandel, Printmedien, Zukunft des Internet1 Kommentar »

Neues Jahr, neue Vorsätze. Das denkt sich so mancher. Was letztendlich aus diesen Vorsätzen wird bleibt einem selbst überlassen.

Das hat sich auch Facebook founder Mark Zuckerberg gedacht als er der Facebook-Community seine Jahresvorsätze mitteilte. Nach Vorsätzen wie mehr zu lesen kommt nun ein Vorsatz der erst einmal ungewöhnlich klingt:

Zuckerbergpost 1 möchte einen Roboter erschaffen der ihm im Haushalt hilft. Man könnt meinen, dass der Mann der vermeintlich alles hat, jetzt über das Ziel hinausgeschossen sei. Kann man diesen Post denn ernst nehmen? Wie ein Scherz klingt er nicht. Der Plan von diesem Roboter, den man sich übrigens wie „Jarvis“ aus „Iron-Man“ vorstellen kann, hat bereits Form angenommen.

 

 

 

Dass Zuckerberg auch wirklich an seinen Vorsätzen festhält hat er bewiesen indem er seinen Vorsatz, aus dem Jahre 2010, Mandarin zu lernen an der chinesischen Universität Tsinghua, Peking, in einer zwanzig-minütigen Rede unter Beweis gestellt hat, so berichtet auch „The Guardian“ . Also womit werden wir zu rechnen haben? Dass wir Facebook Technologie auch irgendwann in unseren Häusern haben können? So weit entfernt ist das smarte wohnen nämlich gar nicht mehr. Samsung legt bereits mit der Gerätereihe „smart home“ vor in Sachen zukunftsorientiertem Wohnen. Das Smartphone mit allen kompatiblen Geräten verbinden und dann auf alles zugreifen können ist schon Realität, da spielt es keine Rolle mehr ob man zu Hause ist oder nicht. Das einzige was man braucht ist einen Internetzugang, um alle Geräte steuern zu können.

Nicht nur das Wohnen ist betroffen vom technischen Fortschritt, im letzten Jahr kam auch immer wieder das Wort Industrie 4.0 zum Vorschein. Was kann man sich darunter bloß vorstellen? Alles kommuniziert miteinander, alles ist vernetzt. Das scheint so der Kern der Industrierevolution zu sein. Diesen Fortschritt will auch die Universität Stuttgart nutzen und zeigen wie es ablaufen kann. Auf deren Website kann man sich individuell Joghurt zusammenstellen. Der Clou an der Sache ist, dass Maschinen mit programmierten Chips die Bestellung aufnehmen und weiterverarbeiten können. Die Roboter kommunizieren miteinander und produzieren die individuellen Joghurts. Die Technologie schreitet voran doch was heißt das konkret für den „Otto – Normalverbraucher“? Roboter in der Industrie erreichen nicht die breiten Massen doch das smarte Wohnen könnte von hoher Bedeutung für den einzelnen in der Zukunft sein.

Inwiefern wirkt sich diese technologische Entwicklung auf die Mediennutzung aus?

Dem Menschen wird so einiges erleichtert, jedoch gewinnen Smartphone und Co. an Bedeutung im Alltag. Alles wird digitalisiert, ein neues Zeitalter von Fortschritt bricht an. Doch bedeutet dies, dass Printmedien auf dem absteigenden Ast stehen? Dass die Auflagen der Zeitungen von Jahr zu Jahr sinken ist kein Geheimnis mehr, doch die Umgestaltung des Heimes könnte möglicherweise massiv dazu beitragen, dass sich der Umgang mit Medien radikal verändert. Die Sonntagszeitung wird nicht mehr beim Bäcker um die Ecke gekauft, sondern wird digitalisiert an die Wand projiziert oder erstrahlt möglicherweise als Hologramm. Jedoch wird eines feststehen, Medien egal in welcher Form werden bestehen bleiben, denn sie haben einen sehr wichtigen Platz in unserem Leben eingenommen. Was wären Politiker ohne legendäre Fernseh-Interviews oder Promis ohne Boulevardpresse. Um es nach Luhmann zu sagen, die Teilsysteme sind aufeinander angewiesen. Die Politik braucht die Medien und die Medien die Politik. Diese wechselseitige Abhängigkeit kann nicht verhindert werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Fortschritt unaufhaltsam ist, jedoch bestimmte Systeme wie die Medien bestehen bleiben. Auch wenn äußerliche Veränderungen vorgenommen werden, die nicht unbedingt kontraproduktiv sein müssen, bleibt der Kern der Kommunikation, Unterhaltung etc. in den Medien bestehen.

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Genug googeln, lassen wir uns sprechen

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Internetstatistik, Zukunft des InternetKommentare deaktiviert für Genug googeln, lassen wir uns sprechen

Einstein sagte:  „Ich fürchte den Tag an dem die Technologie  unsere Menschlichkeit  überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.“ Hatte der Physiker  das Recht ? Sind wir schon soweit, dass wir ohne die Netzwerke zu benutzen , nicht existieren können?

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Das sehen wir nicht, fühlen aber sehr stark. Statistiken zeigen, dass es immer mehr und mehr Internetsurfers geben wird. „Anzahl der Nutzer sozialer Netzwerke weltweit in den Jahren 2010 bis 2013 sowie eine Prognose bis 2018 (in Milliarden) :

 

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Diese Statistik zeigt die Anzahl der Nutzer sozialer Netzwerke weltweit in den Jahren 2010 bis 2013 und eine Prognose zur Entwicklung der Nutzerzahl bis zum Jahr 2018. Laut eMarketer werden 2018 weltweit rund 2,44 Milliarden Personen soziale Netzwerke nutzen..“

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Quelle:(https://www.facelift-bbt.com/de/facebook-dominiert-bei-der-nutzung-sozialer-netzwerke/ )

Es ist erstaunlich, oder? Im Jahr 2018 wird es 2,44 Milliarden Nutzer prognostiziert.

Die Alltagskommunikation hat heutzutage ein paar Regeln; darüber spricht man aber nicht laut. Unsere Geräte sind nicht nur schöne  Accessoires , sondern psychologisch starke Anlagen, die unser Leben als auch uns selbst von innen wechseln.  Wir können unsere Handys in einem anderen Zimmer ruhig liegen lassen. Doch aber nicht länger als für 1-2 Stunden. Dann streckt sich die Hand nach den vertrauten Facebook, Twitter und MySpace aus.

Es ist jetzt Zeit  anzuerkennen , dass echte, lebendige Beziehungen  viel wichtiger sind  als Chats in Facebook  oder WhatsApp . Wir sind einzigartig und verdienen herzliche , hemmungslose Verbindungen.

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