La Vista ? Neues Magazin für Lohas

geschrieben von hami3301 in Medienwandel, Printmedien, Zeitschriften5 Kommentare »

Nein, es geht nicht um die spanische Version von Windows Vista oder asiatische Land Laos, sondern tatsächlich um eine neue Zeitschrift, die ab Freitag in den Kiosks (oder heißt es Kiosken ???) liegt wird.

La Vista hat nachhaltigen Lebensstil, Spiritualität und die Natur als Thema und richtet sich Marketing-technisch (Wow, ich kann direkt anwenden was wir heute im Seminar gelernt haben) an die Gruppe der Lohas, worunter man ?Lifestyle of health and sustainability?interessierte Menschen versteht. Inhaltlich sollen auch Gesundheit (natürliches Gesichtslifting ) Bewegung, Ökologie (eigene Stromerzeugung ), Lifestyle sowie aktuelle Berichte und Prominenteninterviews dominieren.

Das Magazin soll alle zwei Monate erscheinen, einen Umfang von 68 und 76 Seiten haben und 2,90 Euro kosten. Die von der VU Verlagsunion KG in Walluf gelaunchte Zeitschrift startet mit der mutigen Erstauflage von 35.000 Exemplaren.

Auch wenn mir die Existenz von Lohas bisher nicht bekannt war, denke ich schon, dass sich das Magazin etablieren kann. Es tritt zwar in Konkurrenz zu Magazinen wie dem Spiegel, der ja zumindest gefühlt fast schon ein Spiritualitätsmagazin ist, oder zu diversen Lifestyle und Frauenzeitschriften, jedoch erscheint mir die Themenmischung recht ausgewogen zu sein. So dürfte sich wahrscheinlich eine breite Käuferschaft angesprochen fühlen.

Via vital-genuss und DWDL

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MIKI ? Magazin trifft Wiki

geschrieben von hami3301 in Internet, Kommunikationsformen, Medienwandel, Online-Magazine, Printmedien, Zeitschriften, Zukunft des Internet4 Kommentare »

Auch wenn Micky Maus jüngst seinen 80. Geburtstag feierte, soll es an dieser Stelle nicht um Walt Disneys Zeichentrickmaus gehen. Denn MIKI ist weder ein Nagetier noch über ein halbes Jahrhundert alt sondern eine technische Innovation die beim BarCamp in Hamburg (Webseite ist selbst ein miki) vorgestellt wurde. Wie das upload-magazin berichtet soll ein Miki (Wortmischung aus Magazin und Wiki) für seine Leser das klassische Magazinformat ins Internet und auf den Computerbildschirm übertragen und für seine Macher eine Möglichkeit sein, ohne Spezialwissen ein recht professionelles Ergebnis zu erzielen.

Mikis funktionieren zwar mit Flash, aber da dies in puncto Suchmaschinenoptimerung absolut tödlich ist, ist jede Seite trotzdem einzeln verlinkbar. Eine Unsitte die manch andere Online Magazine zelebrieren, nämlich das Nachahmen des Umblättern von Seiten spart sich ein Miki. Jedoch lässt sich so natürlich kein Wissen aus der Rezeption eines Print Produkts auf das neue Medium übertragen (vgl. hierzu Rezeptionsstudie: Digitale Zeitungen als ePaper) da die Seiten im Miki einfach hintereinander gelegt werden.

Ich persönlich finde das Miki Konzept das von der Firma IntelliMedia (Webseite ist auch ein miki), auch wenn es auf den ersten Blick etwas befremdlich wirkt durchaus interessant. Gerade weil auch die Möglichkeit besteht sein eigenes Miki zu erstellen. Auf jeden sollte man sich das ganze mal ansehen. Zum Beispiel in diesem Outdoor Miki.

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Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO