“…Vom Abakus zum Smartphone” [1]

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Unvorstellbar!
- Ein Student ohne Pc, Laptop oder zumindest Internetzugang an der örtlichen Uni.
Unmöglich!
- Das medienwirksame Klischeebild des Buisness-High-Society-Managers, ohne ein schickes hochglanz-Mobilteil zum hektischen Vor- und Ausführen im besseren Viertel der Stadt.
Unglaublich!
- Die Idee, nicht mit größter Leichtigkeit immer und überall Internetzugang und somit die aktuellsten Informationen zu bekommen, sich nicht alle halbe Stunde auf der Internetplattform Facebook oder im Mailfach davon überzeugen zu können, dass man genug virtuelle Freunde besitzt um den Mangel eben solcher im „Real live“ aufwerten zu können!

Kurzum, Was wäre unsere Welt heute ohne Computer?… Etwa undigitalisiert?

Zum Glück lassen sich darüber nur Spekulationen anstellen.
Das „Computer History Museum“ , welches in Mountain View in Kalifornien zu finden ist, zeigt nun eine bemerkenswerte Ausstellung zum Thema “Revolution: The First 2000 Years of Computing“.
Ein wunderbarer Anlass, wie ich finde, um sich die überaus interessante Entwicklung des Computers oder eben der „Rechner“ im Verlauf der Zeit genauer  anzusehen.
Leider liegt Kalifornien nicht um die Ecke, aber auch in nicht ganz so weit entfernten Museen beispielsweise hier in Deutschland lässt sich die tollkühne Entwicklung der Technik durchhaus anschaulich verfolgen
(das „ Technikmuseum“ in Berlin, oder auch das „Heinz-Nixdorf-MuseumsForum“  in Paderborn …u.s.w.) .
Es ist natürlich klar, dass unsere Welt wie sie heute ist maßgeblich von den technischen Errungenschaften getragen wird, die in vergangenen Jahrzehnten immer wieder für erleichterte Handhabungen, für Komfort, nicht zuletzt für die schnellere Kommunikation der Menschen untereinander gesorgt haben.
Hierzu ein wie ich finde sehr passendes Zitat von SPIEGEL ONLINE Redakteur Frank Palaton:

„Sie sitzen genau in diesem Augenblick vor einer Maschine, deren Existenz und Funktionieren auf den Erkenntnissen und Entwicklungen zehntausender Menschen über tausende von Jahren beruht.“ [2]

Ohne digitalisierte Technik  wäre unser größtes Speichermedium heute wohl immernoch die Innenwand einer Höhle oder Steintaflen. Fortschritt ist gut, nur so kam der Mensch so weit wie er heute ist!
Trotzdem drängt sich mir eine gewisse Unsicherheit auf bei dem Gedanken an die sehr rasante Entwicklung von Computern in eben diesen letzten Jahrzehnten und auch an die immer ausgefeilteren Datenspeicherungsmethoden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ist die zunehmende Digitalisierung in unserem Leben eher Fluch oder Segen?
- Unvorhersehbar?    ;)


Zitat:
[1]
Copyright © 2011 Computer History Museum
“Revolution: The First 2000 Years of Computing is a rich, multimedia exhibition that traces the history of modern computing, everything from the abacus to the smart phone.”
Die Besucherseite des Computer History Museums in Kalifornien:
http://www.computerhistory.org/visit/

[2]
Der Artikel in SPIEGEL ONLINE)
Patalon, Frank (23.01.2011), Kaliforniens History Museum. Der Tempel der Computer-Kultur , S.1. In:©SPIEGEL ONLINE 2011
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,741029,00.html

Quellen:

1.       Besucherseite des „Heinz-Nixdorf-MuseumsForum (HNF)“
http://www.hnf.de/

2.       Passender Artikel von „Gamespot.de“ – Vorstellung der neuen Ausstellung:
“Revolution: The First 2000 Years of Computing“
URL: http://www.gamespot.com/special_feature/computer-history-museum/image-feature/index.html

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