?Hackerangriff auf amerikanische und südkoreanische Regierungs-websites

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Seit dem vergangenen Unabhängigkeitstag in den USA am 04. Juli sind wichtige Websites der amerikanischen Regierung von Hackern angegriffen worden. Betroffen sind unter anderem die Internetangebote des Weißen Hauses, des Außenamtes und der Ministerien für Finanzen, Verteidigung und Verkehr. Zeitweise wurden auch die Seiten der ?Washington Post?, der New Yorker Börse und des Geheimdienstes blockiert. 3 Tage nach den ersten Hakerangriffen in den USA, meldete auch Südkorea Angriffe dieser Art.

 
Während sich die USA vorerst mit möglichen Verursachern bedeckt hielt glaubte der Geheimdienst Südkoreas bereits einen Tag nach Bekanntgabe der Probleme zu wissen, wer dahinter steckt. In Seoul hieß es, verantwortlich sei Nordkorea oder Sympathisanten des kommunistischen Nachbarlandes, die in Südkorea leben. Mittlerweile verdächtigt die USA ebenfalls Mitglieder der nordkoreanischen Armee als Quell der Internetattacken.

 
Bei den Angriffen handelt es sich um Denial-of-Service-Attacken. Die Funktionsweise klingt einfach: die Server werden mit riesigen Mengen von Anfragen bombardiert, wodurch die Website lahmgelegt wird. Da Internetangebote mehrere Tage betroffen waren muss es sich um eine besonders heimtückische Art von Hackerzugriffen gehandelt haben.

http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E4E2DDBAB4956441BBDCDA42529AED079~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.us-cert.gov/cas/tips/ST04-015.html

http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn/NewsSearch?st=Denial%20of%20Service%20Attack&

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I.Play: Kinder dürfen draußen bleiben!

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Kommunikationsformen2 Kommentare »

Als Erziender hat man es im Zeitalter einer allgegenwärtigen Technologisierung und medialen Globalisierung durch das Internet wahrscheinlich wirklich nicht einfach. Auf der einen Seite gibt es eine nicht von der Hand zu weisende Signifikanz der neuen Medien, die im späteren Leben der Kinder eine wichtige Rolle spielen werden, wodurch immer wieder auf eine möglichst frühe Heranführung an digitale Medienangebote hingewiesen wird, auch im Zusammenhang mit Studien, die eine mit der Internetnutzung verbundene Steigerung der Schreibfähigkeit und Allgemeinbildung sowie sowie dem Aufbau wichtiger sozialer und technischer Fertigkeiten belegen. Auf der anderen Seite beinhaltet die Nutzung von Computern und Internet eine schier unendliche Zahl von Gefahren und Gesundheitsrisiken, vor denen Eltern ihre Sprößlinge natürlich schützen wollen. „Und überhaupt“, werden sich diese Eltern fragen: „…sollten Kinder nicht viel mehr draußen herumtollen dürfen als ihre Zeit vor einen Bildschirm zu verbringen? Natürlich ist alles eine Frage des richtigen Maßes, trotzdem:  Gibt es denn keine Möglichkeit, Kinder auf spielerische Weise ins neue Multimediazeitalter zu  geleiten ohne dass sie ständig vor dem PC sitzen müssen?“

Diese oder ähnliche Fragen hat sich der Sportwissenschaftler Phil Hodgkins wohl auch gestellt und präsentiert nun scheinbar die Lösung: I.Play! Der ein wenig nach Apple klingende Namen steht für „Intelligent Play“ und bezeichnet ein mit einem Computer ausgestattetes Spielgerüst. Auf diesem Gerät befinden sich an Streben angebrachte Schalter, die es nacheinander zu drehen, zu drücken oder zu ziehen gilt. Das Gerüst besitzt eine Sprachausgabe, welche dem Kind nach dem Betätigen eines Schalters mitteilt, welchen es wie als nächstes in Angriff nehmen muss. Das soll die Kinder dazu bringen, hochzuspringen, hin- und herzulaufen und dadurch die unterschiedlichsten Muskelgruppen zu trainieren, während ihnen der  Umgang mit einem technischen Gerät geradezu nebenbei beigebracht wird.  Neben dem physischen Lerneffekt kommt am Ende nämlich sogar noch ein virtueller hinzu: I.Play merkt sich die für den Parcours benötigte Zeit und bietet den Kindern auf der I.Play-Website die Möglichkeit, sich über eine Highscoreliste mit anderen auszutauschen, was die medial-sozialen Fähigkeiten der Kinder verbessern soll.

Fragt sich nur, was hier im Vordergrund steht, denn eigentlich ist das Konzept für ein derartiges Spielgerät durchaus lobenswert. Der Entwickler von I.Play sieht jedoch das Erstellen und Vergleichen von Highscores als das eigentlich Innovative an seiner Erfindung (vgl. Interview auf Spiegel-Online). Doch gerade dieses Feature hat den Effekt, dass die Kinder vom Spielplatz direkt wieder vor den PC gelockt werden. Die körperliche Betätigung am Spielgerüst wird dadurch zur Nebensache degradiert, Spielen wird Mittel zum Zweck. Darüber hinaus ist eine derartige Internetnutzung pädagogisch eher weniger wertvoll, denn sinnvolle Inhalte bietet das Vergleichen von Highscores nicht wirklich.

Nichtsdestoweniger wurden in Großbritannien bereits mehr als 40 I.Play-Gerüste aufgebaut. Bei einer derartigen Wachstumsquote scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Potenzial der internationalen Nachkommenschaft nicht mehr durch vergleichende Bildungsstudien wie Pisa bewertet wird, sonder durch I.Play.

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DvB-T-Fernsehen in Trier

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Es ist vollbracht! Endlich hat Trier als vermutlich letzte Stadt in ganz Deutschland einen die Möglichkeit eines DvB-T-Fernseh-Empfang, und zwar seit dem 12. November 2008.
Jetzt ist auch hier möglich, was in Berlin und Köln seit fünf Jahren Alltag ist.
Naja, fast: „Private Sender waren aufgrund der geringen Bevölkerungsdicht nicht daran interessiert, ihr Programm über DvB-T zu verbreiten. “
Dies gilt nur für Trier, wohlgemerkt, und wird sich offensichtlich auch nicht ändern.
Überall sonst in Deutschland tun sie dies sehr wohl.
Deshalb empfägt man in Trier nur magere 12 öffentlich-rechtliche Sender mit DvB-T.
Doch auch hier will mit der „neuen“ Technik Geld verdient werden.
Wer nicht mitzieht und sich umstellt, muss befürchten, dass der Bildschirm eines Tag unerbittlich schwarz bleiben wird.
DVB-T sei der einzige weg, die Grundversorgung auf der Höhe der Zeit zu sichern, denn es sei möglich, dass die Satellitenbetreiber sich eines Tages entschliessen, ihre Signale zu verschlüsseln.
Wer nach dem 12. noch analog empfängt schaut dann jedenfalls „in die Röhre“.
Aber die DvB-T- Reciever seien ja erschwinglich, kosten um die 50 euro.Dazu noch eine Zimmer-Antenne.
Ich hab mir vor kurzem so einen Reciever geholt. Er kostete 30 euro. Allerdings erklärte mir der nette Saturn-Kaufberater, da das Gerät so günstig sei, müsse ich deshalb eine etwas teuere Antenne kaufen, deren Preies zwischen ca 5 bis 80 euro schwanken. Als würden sich die Preise der Geräte exponentiell beeinflussen.
Eine dreiste Lüge, wie sich herausstellen sollte.
Ich erstand ein klobiges Modell für 20 euro.
Zu Hause angekommen sagte mir mein Mitbewohner, diese teure Antenne sei absolut unnötig und lieferte gleich den Beweis:
Er bastelte mir aus einer Essgabel und einem Antennenkabel für einen euro eine wunderbare Zimmerantenne, mir der ich die 12 Programme genau wie mit der mir angedrehten überteuerten Saturn-Antenne in schönster Qualität empfangen konnte!

Die 20-Euro-Antenne hab ich zum Saturn zurückgebracht und mein Geld zurückbekommen.

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Vom Blog ins Fernsehen

geschrieben von in Internet, Weblogs, Zukunft des Internet2 Kommentare »

ZDF übernimmt in einer freundlichen Übernahme den preisgekrönten Weblog „Elektrischer Reporter“.

Hiermit erhofft sich das ZDF einen Zuwachs von jungen Zuschauern sowie Informationen über die Annahme von Medienportalen im Internet unter ihnen. Doch nicht nur dem ZDF soll diese Fusion zu gute kommen, sondern auch dem Blog soll dadurch eine größere Plattform gegeben werden. Darüber hinaus soll  der Weblog zu einem „online-getriebenen Fernsehformat“ weiterentwickelt werden.

Die Entwicklungen die sich durch diese Übernahme für andere Blogs ergeben werden wir sehen. Ob sich dadurch die Blogosphäre weiterverbreitet und eine höhere Beachtung finden wird.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/computer/810/449539/text/

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Wer wir waren, wer wir sind…

geschrieben von in FernsehenKommentare deaktiviert für Wer wir waren, wer wir sind…

…hieß es auch diesen Sonntag wieder im ZDF. Die 10-teilige Sendung „Die Deutschen“ klärt nun schon seit dem 26.10.2008 zweimal wöchentlich (dienstags und sonntags) den Zuschauer auf „wer wir waren, wer wir sind.“ Detailgetreu und aufwendig inszeniert die Sendung die wichtigsten Stationen der deutschen Geschichte in den letzten tausend Jahren, von Otto dem Großen bis hin zu Kaiser Wilhelm II. Dies geschieht jedoch immer im Hinblick auf den Schwerpunkt deutscher „Einigung“. Seit wann haben „wir“ das Gefühl zusammenzugehören? Wie kam es dazu, dass ein Haufen Fürstentümer oder Kleinstaaten sich zusammenfügten und 1871 schließlich das vereinte „Deutsche Kaiserreich“ entstand?

Doch in erster Linie möchte das ZDF wohl Geschichte vermitteln. Den Zuschauern vor Augen führen, dass es auch noch andere wichtige historische Ereignisse auf deutschem Boden gab als den Ersten und den Zweiten Weltkrieg oder den Mauerfall.

Selbstverständlich kann diese Art der „Aufklärung“ über die deutsche Geschichte nicht wie eine langweilige Schulstunde heruntergebetet werden. Die Sendung bemüht sich um Darstellung, um Anschaulichkeit; was wohl unumgänglich ist bei der Tatsache, dass viele Zuschauer bei dem Wort „Geschichte“ den Mund verziehen und sich sagen: langweilig und trocken. Aus diesem Grunde wird die monotone Lehrstunde zu einer anschaulichen Inszenierung: Szenen und Situationen werden so genau wie möglich im Hinblick auf Kostüme, Schauspieler und Drehort nachgestellt, Originalschauplätze (wie z.B. die Schlösser in Wien, Dresden oder den Kreml) werden gezeigt und wo das nicht ausreicht werden aufwendige Computeranimationen verwendet, um Schlachten oder Schauplätze in ihrer damaligen Form zu rekonstruieren. Doch nicht nur der „Show-Gedanke“ zählt hier allein: Man bemüht sich um wahrheitsgetreue Darstellungen, die durch die Kommentare von einer Vielzahl von Historikern fundiert werden soll. Und um das ganze abzurunden werden Originalzitate von Zeitzeugen, wie zum Beispiel von einem französischen Soldat in der Völkerschlacht von Leipzig 1813, eingebracht, um das Ganze auf ein für den Zuschauer reales und menschennahes Level zu bringen.

Der Sendung gelingt es, den Geschichtsstoff gut zu verarbeiten, sodass auch Laien der Handlung folgen können und bekommen, wie man so schön sagt, auch was „fürs Auge“. Selbstverständlich bleibt die Sendung in Bezug auf die Fülle der Daten und Informationen oberflächlich. Aber sie versteht es dem Zuschauer einen Überblick zu verschaffen und vielleicht Lust auf mehr zu machen. So auch in der heutigen Sendung mit dem Titel „Napoleon und die Deuschen – Zwischen Freiheit und Repression“, in der der Zuschauer lernt, dass der Eroberungsfeldzug Napoleons ohne es zu wollen den deutschen Kleinstaaten ein Zusammengehörigkeitsgefühl im Angesicht des großen Feindes gab, und dieser somit der erste große Schritt für die Einigungsbewegung in Deutschland war. So lehrt uns das ZDF anhand der Geschichte, wenn auch nur im Groben, „wer wir waren, wer wir sind.“

Quelle:

http://www.zdf.de/

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Zum Fall Jürgen Emig: Ist der hr wirklich das Opfer?

geschrieben von in Fernsehen, Medien und Politik, Qualität1 Kommentar »

Anfang Oktober diesen Jahres wurde Jürgen Emig, der frühere Sportchef des hessischen Rundfunks, wegen Untreue und Bestechlichkeit vom Landgericht Frankfurt zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Emig legte Revision beim Bundesgerichtshof ein.

Der 63 jährige Jürgen Emig soll laut Urteil Produktionskostenzuschüsse von Sponsoren und Sportveranstaltungen erhalten haben, diese aber nicht vollständig an den hr weitergeleitet haben. Über die von seiner Frau gegründete Tarnfirma SMP soll er zwischen 2001 und 2003 mehr als 300.000 Euro kassiert haben. Emig behauptet allerdings, dass der Sender seine Aktivitäten zur Geldbeschaffung für die Produktion von Sportsendungen ausdrücklich gebilligt habe. Emig soll also über Jahre hr- Sportsendeplätze an Verbände und Vereine verkauft haben. Somit wirft dieser Prozess die Frage nach der journalistischen Unabhängigkeit auf.

Helmut Reitze, hr-Intendant, sagte aus, dass er Emig im Juli 2003 verboten habe, zusammen mit seiner Frau Atlanta Killinger Produktionsgelder zu besorgen, weil es da einen Interessenkonflikt gebe. Er habe die sogenannten Beistellungen zur Finanzierung von Sportsendungen bereits im Jahr 2004 abgeschafft. Durch den Prozess rückt auch die Gebührenfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Mittelpunkt. Der hr erklärt auf www.hr-online.de, dass seit 2005 Wirtschaftsprüfer jährlich alle Buchungsvorgänge des hr untersuchen. Außerdem seien die Führungskräfte erneut auf die Einhaltung der Richtlinien zur Trennung von Werbung und Programm hingewiesen worden.

Emig spricht von neuen Zeugen aus den Reihen des hr und wirft der Rundfunkanstalt vor, die frühere Praktik der Beistellung sei ?im Grunde Schleichwerbung? gewesen. Das erste Urteil des Frankfurter Landgerichts erklärt jedoch den hr als Opfer. Ob an Emigs Anschuldigungen etwas dran ist, wird das Revisionsverfahren zeigen.

Meiner Meinung nach geht es für den hr vor allem darum, seine Vertrauenswürdigkeit wiederherzustellen. Es stellt sich für mich in diesem Zusammenhang generell die Frage, ob die Methode, Sponsorengelder für TV- und Rundfunkproduktionen zu verwenden, bei einer öffentlich-rechtlichen Anstalt moralisch vertretbar ist. Schliesslich finanziert sich eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt durch staatliche Gelder, die über Gebühren eingezogen werden. Wer garantiert, dass Sponsoren über das Finanzieren von diversen Sendungen nicht Einfluss auf das Programm nehmen und damit das Prinzip der Öffentlich-rechtlichen ad absurdum geführt wird?

Quellen:

http://www.hr-online.de/website/derhr/home/presse_meldung_einzel.jsp?rubrik=4820&key=presse_lang_35401016

http://www.sueddeutsche.de/kultur/888/308830/text/

http://www.netzeitung.de/medien/1210818.html

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Die neuen Bachelorstudiengänge

geschrieben von in Allgemeines4 Kommentare »

Die neuen Bachelorstudiengänge oder auch-

                                

                               ? Die Studentenfabrik?

Begriffe wie: Hochschulrevolution, Turbo- Absolventen, praxisnahe, verschulte, schnelle und einheitliche Ausbildung, werden mit dem neuen Studiensystem in Deutschland verwendet.

 

Die Meinungen gehen weit auseinander, wenn es zur Diskussion um die neuen Bachelorstudiengänge kommt.

Die einen heben positiv hervor, dass es ab sofort, aufgrund des straffen Zeitplans und der einzuhaltenden Fristen, weniger Langzeitstudierende geben wird. Es ist nicht wie früher möglich, Klausuren aufzuschieben oder auszulassen. Wer nicht mitschreibt und durchfällt, wird aus dem Studiengang verwiesen. Negativ hierzu sei zu sagen, dass man sich erhoffte und es als eines der wichtigsten Ziele der Reform galt, durch die klar vorgegebenen Linien, weiniger Studienabbrecher in Deutschland zu haben. Eingetreten ist jedoch genau das Gegenteil. Zu viele Studenten können dem Leistungsdruck und der komprimierten Lehrstoffzufuhr nicht standhalten und geben auf.

Auch eine lockere und individuelle Einteilung bzw. Planung des Stundenplans, ist nun nicht mehr länger möglich. Durch Module und ein Credit Point System, sind die Kurse und VL vorgeschrieben und geplant.

Was aber wohl am meisten zu bemängeln ist, ist nicht das System des Bachelors an sich, sondern die Umsetzung der deutschen Hochschulen und der Umgang mit der Situation.

Wie der ?SPIEGEL? in seiner Ausgabe 18/ 2008 betont, wurde sich einst für den Bachelor entschieden, um ein international einheitliches Studiensystem zu erschaffen. Davon sind wir jedoch weit entfernt. So dauert der Bachelor bei uns lediglich drei Jahre, in anderen Ländern aber immer noch vier Jahre. Wenn man nun sein Master an einer Uni machen möchte, wo der Bachelor vier Jahre dauert, man selber aber nur einen drei- Jahres Bachelor hat, kann man an dieser Uni nicht studieren, weil man nicht die angemessenen Vorraussetzungen mitbringt.

Wofür genau machen wir uns dann solche Mühe? Wofür krempeln wir alles um und lassen uns auf einen derart komplizierte Umstellung ein, wenn es am Ende nicht einmal zu dem einen wichtigen Ergebnis führen wird- ein EINHEITLICHES STUDIENSYSTEM zu schaffe?

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EIT bereit

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Am 15. September 2008 ist es soweit – der Verwaltungsrat des neu gegründeten „Europäischen Innovations- und Technologieinstituts“ (kurz: EIT) trifft sich erstmals am Standort Budapest/Ungarn.
Das Institut nach dem Vorbild des „Massachussetts Institute of Technology“ (MIT) will die EIT als neues Flaggenschiff der wissenschaftlichen Recherche in Europa sich etablieren.
Ziel sind „Innovationen in Bereichen von zentralem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse herbeiführen und fördern“, dazu zählen Klima, Energie, IT.
In den nächsten fünf Jahren wird die EIT von der EU mit rund 308 Millionen Euro subventioniert.
Deutschland wird im 18-köpfigen EIT-Verwaltungsrat durch Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München, und Peter Tropschuh, Leiter der AutoUni des Volkswagen-Konzerns, repräsentiert.

Quellen:

Heise Online

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Rettet „Onleihe“ unsere Bibliotheken?

geschrieben von in Allgemeines, Internet2 Kommentare »

Nur noch vier Prozent aller Jugendlichen besuchen eine Bibliothek. Zum Vergleich: 92 Prozent aller deutschen Haushalte besitzen einen Internetanschluss.

Dieser Tatsache haben bis jetzt auch schon 19 Bibliotheken in Deutschland gestellt. Ein Beispiel nahmen sie sich die Public Library in Brooklyn, New York. Sie stellte 2005 als erste E-Books, MP3-Dateien und Videos zum Download bereit.

Das Unternehmen, das das elektronische Leihsystem erstellt hat, kommt aus Wiesbaden und nennt sich Divibib.

Anders als bei sonstigen Downloads, gilt bei der „Onleihe“ das alte Bibliotheksprinzip: Ist ein Buch, eine Zeitschrift oder ein Video ausgeliehen, dann ist es in dieser Zeit für andere Nutzer nicht verfügbar. Dahinter steckt, dass die Verlage den Bibliotheken Nutzungslizenzen verkaufen. Außerdem sind die Dateien mit einem Kopierschutz versehen und nach Ablauf der Ausleihfrist nicht mehr abrufbar.

Für die Bibliothek kommt die „Onleihe“ finanziell also aufs Gleiche raus. Auf lange Zeit gesehen wird sich diese Weitsicht aber sicherlich bezahlt machen.

 

Quelle: www.zeit.de
URL: http://www.zeit.de/online/2008/27/online-bibliotheken

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Mehr Reality-Shows! Aber gute, bitte!

geschrieben von in Fernsehen, Medienkritik, Seminarlinks6 Kommentare »

Vor einigen Tagen traute ich meinen Augen nicht, als ich einen Post las der von der Verwahrlosung der Fernsehkultur handelte. Reality-Shows = Verwahrlosung? Aber ich möchte doch bitten. Deswegen möchte ich hier nun eine Lanze für die Reality-Shows brechen…Ja, ich oute mich als Fan. Mit einer Einschränkung: sie müssen gut gemacht sein. Da gebe ich dem Autor vollkommen recht, denn ich finde „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“ auch sehr arm.

Dass die meisten Formate, die unsere Privatsender kopieren, aus dem amerikanischen Ausland kommen ist ja nun kein Geheimnis. Aber warum scheitern die deutschen Gewollt-aber-nicht-gekonnt-Abklatsche? Weil sie einfach nicht witzig sind!!! Zum Vergleich kann man sich die amerikanischen Originale auf den Musiksendern MTV und VIVA anschauen. Wie viele Tränen habe ich gelacht über Flavor Flaaaaaav “ Flavor of Love“? Unzählige sag ich euch. Und noch mehr als dann New York, die von Flavor gleich in beiden Staffeln der Sendung im Finale abgesägt wurde, auch dann noch in ihrer eigenen Dating-Show abserviert wurde… Zum zweiten Sieger ist man halt geboren, oder nicht. Und diese Art von Shows ist so erfolgreich, dass gleich drei weitere folgten: Tila Tequila, Domenico ( „will you be my bambina“, wurde von Tila dismissed) und Bret Michaels.

Allerdings kann ich mir nur schwerlich vorstellen, wer in einer deutschen Version die Hauptrolle spielen sollte…B-Sternchen meldet euch schon mal an.

Dass aber deutsche Sender durchaus gute Reality-Shows produzieren können, sieht man an dem RTL-Beispiel „Bauer sucht Frau“. Da gehen regelmäßig die Quoten durch die Decke. Das ist für mich ein Zeichen: Menschen lieben diese Sendung. Und wer will hier bestimmen was Fernsehkultur ist? Ich denke, die Zuschauer sollen sprechen: Entweder einschalten, oder wegbleiben.

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„Paparazzi-Trash“ vs. Kunst

geschrieben von in Printmedien1 Kommentar »

Wer von uns ist es nicht leid schlechte Fotos in Zeitungen und Zeitschriften zu sehen?

Seit langem ist der Trend zu immer mehr Amateurfotografien in den Medien zu verfolgen.

In Hannover eröffnet heute die LUMIX, die sich genau dem entgegenstellen will.

Junge Fotojournalisten aus verschiedenen Ländern stellen hier ihre Fotografien aus, mit dem Ziel den Menschen eine fast verschwundene Kunst wieder vor Augen zu führen.

Gründer Rolf Nobel will in seiner Ausstellung alle Facetten des Lebens betrachtet sehen. Düstere Ereignisse sollen ebenso gezeigt werden, wie erfreuliche Momente des Lebens.

Am Ende der Veranstaltungen (zur Ausstellung kommen noch Vorträge und Diskussionsrunden, die sogar teilweise online übertragen werden!!) steht die Kür eines der Fotografen im Vordergrund.

Wer sich von euch für Fotografie interessiert, oder einfach rund um das Thema etwas neues erfahren will kann sich unter der Seite des Festivals (http://www.fotofestival-hannover.de/index.php?id=71) näher informieren.

Gelesen bei: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,557494,00.html

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Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO