Mehr Qualität bei Bloggern

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Amerikanische Wissenschaftler fordern mehr Qualität bei Bloggern. Eine Studie der amerikanischen University of Missouri untersucht den Informationsgehalt von Bloggern und Bürgerjournalismus Seiten.  Sie stellte fest, dass Blogger, die Einschnitte die durch Kürzungen im Mediengeschäft entstanden sind, nicht abdecken können. Und die Informationslücken immer größer werden. Aus diesem Grund  fordern sie mehr Qualität bei der Informationsbeschaffung der Blogger.

Für die weitere Entwicklung des Mediensystems müsse man verstehen, wie Bürgerjournalismus und die klassischen Medien in Zukunft nebeneinander stehen werden. Laut der Studie kann es zukünftig  so sein, dass Blogger eine größere Verantwortung im Mediensystem haben werden.  Es kann durchaus sein, dass Bürgerjournalismus künftig für die lokalen Informationen einer Gemeinde verantwortlich ist, falls das Mediensystem mit noch mehr Einschnitten rechnen muss. Die Studie fordert deshalb, die Bloggern darauf hinzuweisen, wie sie vorgehen müssen um die Qualität ihrer Informationsbeschaffung langfristig zu verbessern.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,705538,00.html

Die Fußball WM in Südafrika – Ein Rückblick

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Der Umsatz in der ersten WM-Woche…

„Südafrikas Unternehmen haben laut Schätzungen von Analysten bereits in der ersten WM-Woche 6,5 Milliarden Rand (650 Millionen Euro) eingenommen. Allein am WM-Eröffnungswochenende soll eine Milliarde Rand (100 Millionen Euro) umgesetzt worden sein, schreibt die Zeitung“. (Sunday Times)

…und die Bezahlung der Arbeiter…

„Die vom WM-OK (Organisationskomitee) beauftragte private Sicherheitsfirma Stallion soll ihren Angestellten laut Medienberichten nur 150 Rand (etwa 15 Euro) pro Tag bezahlen. Vereinbart seien aber rund 350 Rand pro Tag gewesen, versichern die Streikenden. In Durban beendeten viele noch am Dienstag den Protest, als ihnen 205 Rand ausgezahlt wurden“. (Quelle: Spiegel Online)

…und ihre Anzahl…

„ In den beiden Stadien von Johannesburg geht es um 4.000 Angestellte, in Kapstadt um 3.800 und in Durban um 3.500.“ (Quelle: taz.de)

…und die Demonstration…

„Die Demonstranten seien vorher gewarnt worden, dass ihre Protestversammlung illegal sei, sagte der Polizeisprecher“. (Quelle: nzz online)

…und die Maßnahmen…  [video]

…und die Ethik…

„Die FIFA trifft eine besondere Verantwortung, die Integrität und das Ansehen des Fussballs weltweit zu wahren. Die FIFA ist unablässig bestrebt, den Ruf des Fussballs und insbesondere der FIFA vor unmoralischen oder unethischen Machenschaften und Praktiken zu schützen. Vor diesem Hintergrund wurde das folgende Reglement erlassen.“ (FIFA Code of Ethics 2009 edition, S. 45)

…und die Poesie! [video]

Danke.

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Wenn eine Markting Aktion zum Selbstläufer wird

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Ich habe jüngst mit meinem Blog an einer kleinen Aktion teilgenommen, bei der es lustige RSS Feed ? Me T-Shirts ?für umsonst? geben soll. Die Markting Idee T-Shirts an Blogger zu verschenken, wenn sie auf die Anbieter Seite verlinken ist ja ganz nett, auch wenn die Umsetzung im Vergleich zu anderen Web2.0 Kampagnen, wie man sie z.B. von Trigami her kennt, recht unprofessionell wirkt.

Was die Aktion jedoch interessant macht, ist die Tatsache, dass sich daraus nun eine Blogparade bzw. eine Blogkette entwickelt hat. Irgendein Teilnehmer hatte damit begonnen, andere Teilnehmer der T-Shirt Aktion zu verlinken und andere Blogger folgten. Allein mein Blog Eintrag hat so schon 13 Trackbacks bekommen.

Meine Nachfrage bei Frau Rogalsky vom 3Dsupply Versandhandel ergab, dass es sich dabei tatsächlich um einen Selbstläufer handelt.

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Klassische Medien und das Internet

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Durch den Medienblog „www.medienrauschen.de“ bin ich heute auf drei lesenswerte Artikel gestoßen, die für angehende Medienwissenschaftler definitiv interessant sein sollten. Die Autoren setzen sich darin kritisch mit den Entwicklungen des Journalismus in Zeiten des Internet auseinander.

Der erste Artikel stellt die Frage, wie Zeitungsredaktionen und Verlage zukünftig mit Online-Angeboten umgehen sollten, wie wichtig der Online-Auftritt für eine Zeitung ist und in welchem Verhältnis beide Angebote zueinander stehen. http://www.mediale-aufmerksamkeit.de/blog/home/texte/crossmedia/

Der Autor des zweiten Artikels setzt sich kritisch mit den Begriffen „Content“, „User Generated Content“ und „Contentlieferanten“ auseinander. Er beschreibt schwarzmalerisch ein Szenario, das entstehen würde, wenn die inhaltliche Bedeutung dieser Begriffe in die Praxis und das Selbstverständnis der Medienredaktionen übernommen würde: Nämlich Medien als reine „Zwischenhändler“ für die Ware Information. http://medienlese.com/2008/03/20/inhalt-war-gestern-die-contentlieferanten/

Der letzte Beitrag von Holger Schmidt aus der FAZ beschreibt die Problematik, dass das Internet die „Verluste der Medien im Stammgeschäft nicht ausgleicht“. Die Rezipienten klassischer Medien wandern verstärkt ins Internet ab, doch die (Online-)Werbung hinkt im Vergleich zu dieser Entwicklung noch stark hinterher und ist (noch) nicht gewinnbringend genug für die Medienunternehmen. http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/03/19/web-macht-print-verluste-nicht-wett.aspx

WordPress 2.5 ist erschienen

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Wie der Online-Nachrichtendienst heise.de berichtet, ist die neuste WordPress-Version verfügbar.

 Die neue Version erhält zahlreiche neue Eigenschaften, wie z.B. eine verbesserte Nutzeroberfläche, die nun individuell anpassbar ist; es besteht nun die Möglichkeit, mehrere Dateien in einem Vorgang upzuloaden und vieles mehr.

 Einen ausführlichen Bericht über die neuen Funktionen findet man unter http://wordpress.org/development/2008/03/wordpress-25-brecker/

 Mal sehen, wann das Update hier im Medienblog eingespielt wird.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/WordPress-2-5-ist-fertig–/meldung/105723

Gerüchte über iTunes-Flatrate

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Laut Financial Times sollen zwischen Musikkonzernen und Apple Verhandlungen über neue Abo-Modelle stattfinden. Ähnlich dem von Nokia angekündigten Modell „Comes with Music“ könnten Kunden zukünftig unbeschränkt auf alle Musiktitel bei iTunes zugreifen. Voraussetzung dafür wäre der Kauf eines Appleproduktes wie dem iPod oder das iPhone zu einem gewissen Aufpreis. Wie lange dieses Abonnement gültig sein soll und was mit den heruntergeladenen Titeln alles angestellt werden kann und darf wird allerdings noch nicht genannt. Bei dem Modell von Nokia ist die Gültigkeit des Abonnements beispielsweise auf ein Jahr beschränkt. Darüber hinaus soll man bei Apple noch über ein weiteres Flatratemodell nachdenken. Für einen geringen Preis (7-8 Dollar) könnten die Kunden im Rahmen eines Monatsabos unbegrenzt Musik hören und pro Jahr 40-50 heruntergeladene Musikstücke behalten. Dieser Dienst würde sich jedoch nur auf das iPhone beschränken, da die Abrechnung über die Telefonrechnung laufen würde.

Es scheint so, als wären solche Abomodelle der neue Hoffnungsschimmer, auf den die Musikindustrie setzt. Interessant ist dabei auch die Verknüpfung mit dem Kauf bestimmter Produkte, welche dadurch neue Attraktivität erlangen würden und was den Umsatz dieser potentiell steigern könnte. Bei den neuen Modellen handelt es sich meiner Meinung nach sicherlich um massenkompatible Konzepte, die in ihrer Einfachheit einen großen Kundenkreis ansprechen. Wem die geplanten Konzepte allerdings nicht zusagen, der kann immer noch auf die altbewährten Wege zurückgreifen oder idealerweise sogar altes und neues kombinieren. Damit ist die Musikindustrie sicherlich auf dem besten Weg um die derzeitige Krise endlich hinter sich zu lassen.

Quelle: http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Musiklabels%20Apple%20Abomodell/332812.html

Virales Marketing für Kinofilm

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Virales Marketing bezeichnet eine Methode der Werbung, bei der existierende soziale Netzwerke (also heutzutage besonders das Web2.0) genutzt werden, um Aufmerksamkeit auf ein Produkt zu lenken. Dadurch, dass Nutzer andere Nutzer über die Kampagne (die z.B. die Form eines Youtube Videos haben) informieren, verbreitet sich die Werbebotschaft mit dem Schneeballeffekt, bzw. wie ein Virus.

Diese Methode macht sich auch der Film Cloverfield z.B. in Form dieser Nachrichtensendung über eine von dem Monster zerstörte Öl-Bohrinsel, zu Nutzen.

Hierarchie der Deutschen Blogosphäre

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Im Blog von Peter Kröner habe ich eine interessante Grafik zum Thema Blogosphäre entdeckt. Für alle die sich für gewöhnlich nicht in eben dieser bewegen sollte ich dazu sagen, dass Trigami eine Firma ist, die Blogger für ihre Beiträge bezahlt, so dass diese Geld mit ihrem Blog verdienen in dem sie bestimmt Artikel schreiben.

Kunst im Netz

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Ein typisches Beispiel für das Spiel mit Kunst und neuen Medien habe ich gerade online entdeckt. Auf teelanovela.de gibts Filme, Literatur und viele kleine Spielereien. Berliner Untergrund-Avantgarde-Kunst mit Blogs und mehr…

Blogger machten Sportlerin (unfreiwillig) zum Sexsymbol

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Die 18 Jährige US amerikanische Stabhochspringerin Allison Stokke wurde innerhalb von kürzester Zeit zu einem Sexsymbol vom Schlage Anna Kournikovas hochstilisiert. Die Stabhochspringerin ist davon allerdings gar nicht so begeistert. Denn ihre Popularität verdankt sie unter anderem einem Blogger, der ein Photo von ihr veröffentlichte auf dem die weiblichen Reize und die ihres athletischen Körpers, seiner Meinung recht gut zur Geltung kamen. Das wäre an sich ja noch nicht so schlimm, aber der Kommentar des Bloggers: ?Ich masturbiere, während ich an sie denke. Ich hoffe, sie verletzt sich bald, damit sie gezwungen wird in die Porno-Industrie zu wechseln.? Dürfte klar machen, warum Allison nicht wirklich froh über ihren Ruhm ist. Innerhalb kürzester Zeit haben sich nun auf ihrer Myspace FAN (!) fast 2000 Freunde gefunden und Google spuckt bei der Suche nach ihrem Namen fast 600000 Treffer aus. Die inoffizielle Allison Stokke Fanpage hat derweil ihre Dienste eingestellt und wünscht ihr nur noch viel Glück bei ihrer Sportlichen und Akademischen Laufbahn. Derweil hat der Hype um das Mädchen die Blogsphere übrigens auch verlassen. Sogar die Washington Post berichtete über denn Fall.

Bericht in der Washington Post

Das Bild, das den Hype auslöste

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