Homer Simpson for President…

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… Barack Obama!

Glaubt man den Ausschnitten aus der diesjährigen Halloween-Folge der US-Kultserie „The Simpsons“ die offiziell am 2. November – also 48 Stunden vor den US-Präsidentschaftswahlen 2008 – im US-Fernsehen ausgestrahlt werden soll, so würde die idealisierte Verkörperung des typischen Durschnittsamerikaners in Form des liebenswürdigen Homer Simpson den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten und Senator von Illinois zum nächsten US-Präsidenten wählen und damit in vielerlei Hinsicht Geschichte schreiben lassen…

Aber wie das immer so ist bei den Simpsons, so wird in dieser Sonderfolge lustig aber kritisch das Auszählungschaos von vor 8 Jahren in Florida auf die Schippe genommen…

Feine Sache für Obama und coole Wahlkampfunterstützung der besonders „gelben“ Art… 😉

YES we Can | Change | Go for Obama

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China-Wochen im Web

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Bild-Logo in Deutsch-Chinesisch
Die ersten Goldmedaillen für die Deutsche Olympia-Mannschaft sind eingefahren, Michael Phelps schwimmt allen davon und ist mittlerweile bester Olympionike aller Zeiten…
Das und noch viel mehr kann man seit Freitag – sofern man das halt möchte – bei Bild.de nachlesen…

Olympia-News auf Chinesisch

Na klar, warum nicht!? Das Besondere daran:

Bild.de bietet die Nachrichten – womöglich als einzige deutsche Newssite – auf CHINESISCH an!!!

Wer sich mal anschauen möchte, wie es aussieht, wenn deutsches Onlinedesign auf chinesisches Schriftgut trifft,
dem sei die olympiaaffine China-Seite der BILD ans Herz gelegt!

Wer’s lieber in good old English mag, der probiert’s mal mit Bild.de in Englisch (die Seite gibt es aber wohl immer)!

Also viel Spaß beim „Leseln“… 😉

Quelle: BILD

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Ich glaub, ich vertick meine Fotos auf Flickr…

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… möglich macht’s eine neue Kooperation der Foto-Community FLICKR mit dem weltweit größtem Bildlizenzverkäufer GETTY IMAGES!

Mitarbeiter der renomierten Bildagentur werden in den nächsten Wochen und Monaten die Nutzeralben auf FLICKR nach brauchbarem Material durchsuchen. Sollten sie fündig werden, treten sie in Kontakt mit dem jeweiligen Nutzer und bei einem beiderseitigen Einverständnis wird ein entsprechender Lizenzvertrag geschlossen, vorausgesetzt natürlich die Rechte sind auch im Besitz des vermeintlichen Fotografen. Diese Verträge sollen den richtigen Profiverträgen in nichts nachstehen.

Extra für diesen Zweck soll eine spezielle Fotokollektion bei GETTY IMAGES eingerichtet werden, die auf den „FLICKR“-Ursprung und damit verbunden auf den „unverbrauchten Status des Bildmaterials“ verweist…

Ziel und Sinn der ganzen Sache erklärt Jonathan Klein, Mitbegründer und Vorstandssprecher von GETTY IMAGES, folgendermaßen: „Wir glauben daran, das FLICKR eine wichtige Ergänzung für unseren Angebotsmix sein wird, weil die Bilder dort nicht für kommerzielle Zwecke gemacht wurden, sondern viel authentischer sind. Werbeagenturen suchen diese Authentizität!?

Wer also noch unverbrauchtes Foto- und Videomaterial daheim in seinem (digitalen) Schuhkarton liegen hat, jetzt gilt’s:
raus damit, hochgeladen auf FLICKR und hoffen das demnächst der (virtuelle) Postmann zweimal klingelt:
– einmal die Mitarbeiter von GETTY IMAGES, die ein oder mehrere Fotos lizensieren möchten
– und ein zweites Mal, wenn Werbekunden dieses Foto tatsächlich haben wollen und Geld dafür zahlen!

Yippie! Da bin ich dabei… ;-))

Quelle: Bild.de; nytimes.com; golem.de

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Was die Bayerische Motoren Werke dürfen und die Deutsche Bahn längst praktiziert…

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… das möchte Volkswagen jetzt auch:

nämlich das Firmenkürzel als Internetadresse verwenden!!!

Das scheiterte bisher an der deutschen Vergabe- und Registrierungsstelle DENIC und deren Richtlinie,
dass zu kurze Second-Level-Domains zu technischen Schwierigkeiten führen könnten und daher das Minimum bei DREI Buchstaben lag.

Alles „Quatsch“ und an den „Haaren herbeigezogen“ urteilte jetzt das OLG Frankfurt und beschloss auf Grund einer Wettbewerbsgleichheit und damit verbunden einer Wettbewerbsgleichbehandlung zwischen den beiden deutschen Fahrzeugherstellern, dass die DENIC die Domain „www.vw.de“ akzeptieren muss, genauso wie sie die Domain „www.bmw.de“ ordnungsgemäß seit längerem registriert hat.

Davon mal abgesehen, ist das nicht die erste Ausnahme, welche die Denic in den letzten Jahren gemacht hat:
immerhin firmiert die Deutsche Bahn bereits seit geraumer Zeit unter der Domain „www.db.de“ und das ganz erfolgreich…

Ob dieser Sonderstatus daher rührt, dass die Bahn staatlicher Herkunft ist, sei mal dahin gestellt, aber es funtioniert ja auch hier technisch einwandfrei, warum also diese Bedenken!?!?

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Gelungene Mischung aus Emotionen und Tatsachen

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Na, wer hat schon den neusten Werbespot der Deutschen Telekom im Fernsehen gesehen!?

Ansonsten schaut mal hier… 😉

Ich finde ihn famos und sehr gut gelungen… besonders die Mischung aus tatsächlichen Emotionen, die man absolut nachvollziehen kann (oder wer von uns hat etwa nicht zuerst gelacht und dann die Tränchen zurückhalten müssen, während er oder sie den Auftritt von Paul zum ersten Mal gesehen hat!?!?) und der Tatsache, dass wir mittlerweile zu jeder Zeit und nahezu überall solche „medialen Highlights“ mitverfolgen können… dank super moderner Technik und Crossmedialität beim Schulsport auf dem Handy, daheim im Fernsehen oder im Büro auf dem Laptop…

Auch wenn ich die Telekom ansonsten eher etwas kritischer sehe, hier ein großes Lob an die Kreativabteilung: einfach GENIAL!!!

Hier noch ein Beispiel für provozierende Fernsehwerbung:
dieses Mal nicht von Frosta sondern von der Deutschen Telekom… 😉

Werbespot „zu Blöd“

Smart gegen Bulli – oder wer hat die richtige Größe!?

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Wie ich heute im Seminar erfahren habe, leisten sich Smart und VW einen witzigen „Wettstreit“ via Fernsehn- und Printanzeigen… momentan steht es 2:1 für den „Smarti“… 😉

Wenn Werbung immer so pfiffig ist, schau ich sie mir auch gerne an…
davon abgesehen schlägt mein Herz sowieso für FORD… 🙂

Was haltet IHR von diesem Wettstreit der besonderen medialen Art!?!?

zur Erinnerung:

das ist der mittlerweile altbekannt Werbespot von Smart zum Thema „Umweltschutz“:
Umweltschutz bleibt dufte (Smart Werbespot, 2008)

das ließ sich VW nicht gefallen und schickte den Bulli mit dieser Werbeannonce in den großen Zeitschriftenblättern der Republik in den Ring:
VW kontert Smart

aber Smart konnte auch darauf kontern und das nicht zu knapp (erschienen im aktuellen Playboy B-) )
und auch Smart kann kontern

in Groß gibt’s die Anzeigen z.B. hier:

eGames made in Trier

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Medienwandel, Zukunft des Internet7 Kommentare »

JA, ihr lest richtig… ;o)

Bald erobern „eGames“ aus Trier den Markt der Computerspiele… besser gesagt Computerspiele, die von Studenten des ersten Informatik-Studiengangs für Computerspiele entwickelt wurden. Dieser in der Bundesrepublik erstmalig ausgeschriebene sechssemestrige Bachelorstudiengang ?Digitale Medien und Spiele? wird von der Trierer Fachhochschule (FH) ab dem kommenden Wintersemester 2008/09 angeboten. Laut Aussage des verantwortlichen Professors für digitale Lernspiele, Maic Masuch, sei die Nachfrage nach diesem Studiengang enorm und müsse im ersten „Lehrjahr“ auf 30 Plätze begrenzt werden, da das Studium auf Grund vieler verschiedener Projekte sehr betreuungsintensiv sei, frei nach seinem Motto ?Wir konzentrieren uns aufs Machen?… 😉

Lukrativ scheint der Markt auf jeden Fall zu sein: so soll sich der weltweite Umsatz mit digitalen Spielen, laut Prof. Masuch, in den nächsten zwei Jahren von etwa 25 Mrd. auf rund 50 Mrd. Euro verdoppeln, oha! 🙂

Heißen wir also demnächst unsere Freunde der „Medien- und Spieleinformatik“ an der FH zu Trier herzlich willkommen… B-)

Wer mehr wissen möchte kann sich auf der Seite der FH mal umschauen: www.fh-trier.de/go/dms

Quelle: Volksfreund.de und Sueddeutsche.de

Verdienen jetzt die Scheichs auch an der BILD?

geschrieben von in Allgemeines, Medienwandel, Printmedien, Zeitungskrise5 Kommentare »

Wie betitelte die BILD dieser Tage ihr neustes Quiz… „Reich wie Scheich“!?
Nur auf WEN bezieht sich diese Aussage!?

Nachdem kurz vor Pfingsten die tägliche BILD Zeitung ihren Verkaufspreis von 50 auf 60 Cent deutschlandweit anhob (das sind sage und schreibe ZWANZIG Prozent AUFSCHLAG, hallo!?!?) zog letzten Sonntag die BamS nach und erhöhte ebenfalls ihren Preis von 1,40 EUR auf 1,50 EUR (sind zwar auch NUR 10 Cent mehr, aber in der Relation gesehen immerhin noch rund SIEBEN Prozent TEURUNG!!!)

Summasummarum macht das also 70 Cent (!!!) mehr pro Woche (das sind bei rund 4 Millionen verkauften Exemplaren pro Tag immerhin rund 3 Mio. EURO MEHR-Einnahmen und das PRO WOCHE, ergibt sich auf das JAHR gesehen einen MEHR-Betrag in der BILD-Kasse von 145 Mio. EURO!!!) ob sich die BILD damit einen so großen Gefallen bei der ansonsten so treuen Leserschaft tut, zumal die 60 Cent total unhandlich zu bezahlen sind, oder wer hat schon immer 10 Cent-Stücke im Geldbeutel…. hmmmmm 🙁

Auf jeden Fall wäre mal interessant zu wissen, mit was diese Teurung begründet wird, immerhin befindet sie sich ja in guter Gesellschaft neben Eier, Butter, Käse, Brot, Milch und Sprit, welche die BILD Zeitung ja selbst ständig publikumswirksam beklagt!?!? Also WER beklagt jetzt die Teurung der BILD!?!? die Frankfurter Allgemeine!?!? die Süddeutsche!?!?

PS: Da ne Million oder zwei für den „Gewinner-Scheich“ abzudrücken, ist ja dann schon eher lächerlich… ;-P

Handkurbel-Notebook für Dritte-Welt-Länder – 2.0

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Kommunikationsformen, Medienwandel, Zukunft des Internet4 Kommentare »

Nachdem ich bereits im November 2005 folgenden Post geschrieben hatte, freute es mich die Tage umso mehr, als ich in der BILD Zeitung über eine Neuauflage dieses „Billig-Laptops“ für die Entwicklungsländer dieser Welt las…

Aber aus dem „Handkurbel-Notebook“ von einst (das damals zwar nicht für 100 Dollar, aber immerhin für nur 188 Dollar über die Ladentheke ging) ist ein richtiges schmuckes Gerät in seiner geplanten Neuauflage geworden:

Unter dem Arbeitstitel „XO-2“ entwickelt die gemeinnützige Initiative OLPC unter Federführung des US-Internet-Wissenschaftlers Nicholas Negroponte und der früheren Cheftechnikerin Mary Lou Jepsen einen Kinder-Laptop, der es in sich hat und zukünftig nicht nur Kinder in Entwicklungsländern den Umgang mit Computern und dem Internet näher bringen soll wird… Mit einem zweigeteilten Touchscreen ala iPhone soll sich das Gerät komplett bedienen lassen und das Beste daran: geht es nach der Designstudie von OLPC soll das Multifunktionsgerät nicht nur zum „Arbeiten“ dienen sondern auch für Spiele und zur Unterhaltung genutzt werden. Möglichst machen dies die drei Nutzungsarten:

  • Komplett flach auf dem Tisch aufgeklappt verwandelt sich der Touchscreen in ein virtuelles Spielfeld
  • öffnet man den Rechner quer (also in der Vertikalen) , hält man ein digitales Buch in Händen
  • öffnet man diesen hingegen „klassisch“ in der Horizontalen, so wird der unter Touchscreen zu einer virtuellen Computertastatur (besonderer Clou: diese Tastatur passt sich individuell der Größe der Kinderhände an!)

Zusätzlich zu diesen pfiffigen Nutzungsmöglichkeiten setzt das neue „Notebook für Arme“ „SmartPremium-Notebook“ aber auch Maßstäbe in Sachen Stromverbrauch: mit nur EINEM Watt würde es rund 60-mal weniger Strom verbrauchen als heute vergleichbare Computer… WOW!

Also wenn da mal kein Trend-Potential liegt, dann weiß ich es auch nicht bzw. andere herkömmliche Hersteller können sich da ruhig mal ne Scheibe abschneiden… und wenn dieser neue Laptop tatsächlich nur 75 Dollar kosten wird, dann will ich auch so einen haben… ;o))

also stay tuned, was OLPC da noch so alles austüfteln wird…

Quelle: BILD Zeitung

Fotos findet ihr hier: 1 2 3

DU bist Deutschland 2.0

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Heute Abend um 19.57 Uhr startet deutschlandweit die neue Social-Marketing-Kampagne „DU bist Deutschland“.
Nachdem bereits im Vorfeld der Fußball-WM 2006 im eigenen Land mit einer gleichlautenden Kampagne für mehr Engagement und Identifikation mit Deutschland geworben wurde, stehen nun die Kinder im Mittelpunkt. Die Neuauflage der erfolgreichen überparteilichen Initiative, die von 30 Medienunternehemen mit einem Mediawerbevolumen von mehr als 35 Millionen Euro unterstützt wird, fordert ein kinderfreundlicheres Deutschland und appelliert an Jeden im Lande, dabei mitzuhelfen.

Mittlepunkt der Kampagne wird ein zweiminütiger TV-Spot sein, der heute zwischen 19.56 Uhr und 20.13 Uhr nahezu zeitgleich von zwölf deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt wird. Damit sollen schätzungsweise 17 Millionen Bundesbürger erreicht werden. Laut TV soll der Spot ja sehr anrührend sein: bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Familienministerin Ursula von der Leyen kamen bei der internen Erstaufführung das ein oder andere Tränchen. Dann sind wir mal auf heute Abend gespannt… ;o))

Musik ohne digitalen Kopierschutz bei Apple!?

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Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein… Apple vertreibt seit Mittwoch vergangener Woche Musik ohne digitalen Kopierschutz (DRM). Man kann die Lieder also beliebig oft kopieren, sichern und anhören. Doch so ganz ohne geht es dann doch nicht, zumindest nicht ohne eine gewisse Kontrolle seitens Apple:

Wie die BamS berichtet, bestätigte der Pressesprecher von Apple, dass egal ob mit oder ohne DRM in jeder bei iTunes gekauften Musikdatei, neben dem Namen und dem Kaufdatum auch die eMail-Adresse des ehrlichen Käufers gespeichert wird. Dies finde zumindest versteckt und in einem geschützten Bereich der Datei statt, doch wie sicher ist das und ist das überhaupt vereinbar mit den Grundsätzen der deutschen Datenschutzbestimmungen!? Erste Zweifel werden laut…

Vor einem ähnlichen Problem wird wohl auch Amazon stehen, wenn diese demnächst digitale Musikdateien ohne Kopierschutz per Internet vertreiben möchten…

Bin mal gespannt, wie sich diese „Datenschutzaffäre“ weiterentwickelt… ;o)

Quelle: BILD am SONNTAG, Ausgabe vom 3. Juni 2007

BILD wird immer häufiger zitiert

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Laut dem Bonner Medienanalyse-Institut MEDIA TENOR wird die ?Bild?-Zeitung immer häufiger zitiert. Das Nachrichtenmagazin ?Der Spiegel? liegt zwar im 1. Quartal 2007 nach wie vor auf dem Spitzenplatz als meist-zitiertes deutsches Meinungsführer-Medium. Die ?Bild? konnte aber die Lücke zum ?Spiegel? weiter schließen, indem sich die Zahl der Verweise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 60 % erhöhten:

Der ?Focus? erreichte beispielsweise im 1. Quartal 2007 nur 58 % Zitierhäufigkeit im Vergleich zum ?Spiegel?, die ?Bild? hingegen knapp 80 %. Der Ableger ?Bild am Sonntag? konnte es seiner Mutterzeitung gleich tun und ebenfalls an Zitierhäufigkeit zulegen, so ist die BamS von Platz 5 auf Platz 3 vorgerückt.

Quelle: www.mediatenor.de

Karlsberg geht neue Wege!

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Hab gerade im Weblog von meinem Landsmann Thomas S. die Meldung vernommen, dass die ursaarländische Karlsberg Brauerei im Geschäftsjahr „2007 keine Produktkampagne in den klassischen Medien wie Plakat, Funk, Fernsehen etc. schalten“ wird. Statt dessen möchten die Marketing-Experten „in diesem Jahr neue Wege gehen und alternative Medien einsetzen, die von einem Werbeverbot nicht direkt bedroht sind“!

Was läge da näher, als verstärkt die Allgegenwärtigkeit von Web 2.0 und Co zu nutzen!?

Die klassischen Medien (zumindest in Deutschland) müssen also vermehrt um ihre Anzeigenumsätze bangen, sollten staatliche Werbegesetze diese Art der Werbung zukünftig in den klassischen Medien einschränken oder gar ganz verbieten… Immerhin ist die Alkohol- und auch die Zigarettenindustrie eine der werbestärksten Anzeigenkunden der klassischen Medien…

PS: Auch von mir noch der LINK anbei zu den m.E. genialen Plakatmotiven der Karlsberg Brauerei… ;o)

GoogleMaps bereits „Salonfähig“!?

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Was mir letztens bezüglich Google auch noch aufgefallen ist:

Neuerdings verwenden auch die Öffentlich-Rechtlichen – ich glaube die ARD war’s – die so genannten „GoogleMaps“ in ihren Nachrichten um z.B. Schauplätze von wichtigen Ereignissen auf der Weltkarte zu verorten inkl. dem Ranzoomen von der Weltkarte auf die Vor-Ort-Perspektive… wow… o

Da warte ich nur noch drauf, dass die großen deutschen Tageszeitungen im Rahmen von „Outsourcing“ auch noch auf diese Karten zurückgreifen, dann ist Google endgültig „salonfähig“… ;-)

– Sind wir mittlerweile nicht alle ein wenig GOOGLE!? –

Googleidoo oder wer hat Angst vorm Bunten Mann!?

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Heute Abend ist der bereits von Christian erwähnte Themenabend „Zu den neuen Herren der Welt“ auf ARTE gelaufen…

Eine sehr interessante Dokumentation wie ich finde und auch der Spielfilm – wenn gleich er wohl nicht ganz der Wahrheit entspricht – fand ich sehr aufschlussreich… das Thema fand ich so sehenswert, dass ich heute mal nen Filmabend eingelegt habe… und ich wurde nicht enttäuscht… ;-)
Falls ihr den Sendetermin heute Abend verpasst haben solltet, so könnt ihr euch zumindest die Doku „Wer hat Angst vor Google?“ noch die nächsten 7 Tage auf ARTE anschauen, hier die direkten Links zu den Videos:

Viel Spaß bei EUREM Fernsehabend… o

Quelle: arte.tv

Die einen stört’s, die anderen machen Kasse damit

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Im BILD-Seminar von Herrn Loiperdinger hatten wir u.a. den furchtbaren Amoklauf in den USA als Thema:

Dieser wir von der BILD-Zeitung seit Tagen als Aufmacher und dankbarer Schlagzeilenlieferant genutzt und gnandenlos zu Geld gemacht.

Anders scheint da Kabel EINS zu denken, zumindest was das Thema „Amoklauf in Schulen“ an sich betrifft. Wie mir gerade berichtet wurde, ist gestern Abend zur Hauptsendezeit der Film „Teaching Mrs. Tingel“ kommentarlos ausgefallen, nachdem die ganze Woche über vermehrt Werbung hierfür gemacht wurde. Dieser Film sorgte ja bereits schonmal im Zusammenhang mit Amokläufen in USA bzw. Europa für Aufsehen, daraufhin wurde ja der deutsche Titel „Tötet Mrs. Tingel“ in den englischen Originaltitel geändert.

Scheinbar ist Kasse machen, auch nicht immer das Maß aller Dinge (auch bei den Privaten nicht)! ;o)

Wikipedia wieder online

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Die einstweilige Verfügung wurde bis auf weiters außer Kraft gesetzt:
Das heißt, wikipedia.de darf seit dem 20.Januar wieder auf die deutschsprachige Wikipedia de.wikipedia.org weiterleiten.
Auf der Startseite steht als Erklärung der Umstände geschrieben:

Da der Verein Wikimedia Deutschland e.V. nicht Betreiber der freien Enzyklopädie Wikipedia ist und auch unabhängig von diesem Umstand keine Möglichkeit sah, die Nennung des besagten Nachnamens auf der von der Wikimedia Foundation betriebenen Plattform Wikipedia wirksam zu unterbinden, hat der Verein der Verfügung durch Abschaltung der Weiterleitung Folge geleistet.

Unsere Rechtsanwälte haben daraufhin mit einem Eilantrag bei Gericht die Einstellung der Zwangsvollstreckung aus diesem gerichtlichen Beschluss gegen Sicherheitsleistung in Höhe von EUR 500,00 erwirkt. Dies bedeutet, dass die einstweilige Verfügung formaljuristisch zwar noch Bestand hat; bis endgültig über die Rechtmäßigkeit des Beschlusses entschieden ist, entfaltet dieser aber keine Wirkung mehr für uns. Daher dürfen wir seit dem 20. Januar 2006 wieder auf die deutschsprachige Wikipedia weiterleiten.

Wir rechnen damit, dass das Gericht in Kürze über unseren Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung entscheidet, und hoffen, dass dann die einstweilige Verfügung endgültig aufgehoben wird.

Wikimedia Deutschland ? Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Berlin, 20. Januar 2006 (Update am 24. Januar 2006)

Man kann dort sogar Einsicht in die Einstweilige Verfügung bekommen… Seite 1 und Seite 2

Wow! Und sie kann es doch…

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ganz gut aussehen! Von wem die Rede ist? Von unserer Angie, ihrerseits Chefin unserer derzeitigen Bundesregierung. Zwei Berliner Studenten und nebenbei Hobbyfotografen, haben sich der Herausforderung gestellt und das Experiment gewagt, was dabei heraus kommt, wenn man(n) Angie (bzw. ihr offizielles Wahlkampffoto) mit den hübschesten Frauen der Welt klont…
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: unter www.angelina-merkel.de kann man(n) „ANGELINA. Merkel in vierzig Gestalten“ bewundern… zumindest konnte man das bis letzte Woche! Wohl auf Grund einer richterlichen Abmahnung mussten die Fotos ersatzlos aus dem Netz genommen werden und übrig blieb die Mahnung: „Vergreif dich nie an der Schönheit unserer Politiker, denn sie wollen es nicht!“
Schade, denn die Fotos waren toll gemacht und eine originelle Idee war’s sowieso… 😉

Aber es soll ja eine Fortsetzung geben, mit welchem VIP steht aber noch nicht fest!!!

Weitere Infos unter oder in der neuen Stern VIEW 🙂

Werden die Gebühren verjodelt? – Fernseh zwischen Qualität und Quote

geschrieben von in Allgemeines, Fernsehen4 Kommentare »

Zu diesem Thema lief gerade im WDR die neuste Folge der „hartaberfair„-Diskussionsrunde mit Frank Plasberg. Das neue/ alte Reizthema begründete sich auf dem 50. Geburtstag des WDR, den er 2006 groß feiert. Etwa auf Kosten der Rundfunkgebührenzahler!?
Es wurde auch unser Seminarthema „Finanzierung“ angesprochen, indem auf Product Placements bzw. Schleichwerbung hingewiesen wurde und das nicht nur bei den Öffentlich-Rechtlichen in Serien wie dem Marienhof oder dem Schimanski-Tatort, sondern auch bei den Privaten in Infosendungen wie dem „Mittagsmagazin“ auf Sat1. Sowohl der amtierende ARD-Programmdirektor als auch der damals verantwortliche Geschäftsführer der Sat1-Media AG wurden damit konfrontiert, dass sie von der ganzen Sache gewusst haben müssen. Beide gelobten Besserung und das sowas nie nie wieder vorkommen wird.

Ein Zuschauer wollte wissen, warum Politmagazine wie „Monitor“ auf 30 min beschränkt werden und andererseits die Volksmusik-Sendungen an Sendezeit gewinnen!? Gibt es da etwa eine Lobby der Volksmusiker und Jodel-Mafia!?

Ein weiterer Vorschlag eines Zuschauers war auch interessant:
ARD und ZDF schauen und Gebühren bezahlen ist ok, aber nur wenn per Decoder genau festgelegt ist, was geschaut wurde und was nicht und nur für das tatsächlich genutzte Programm möchte er bezahlen. Ist das eine Lösung oder werden die Öffentlich-rechtlichen dadurch zu Pseudo-Privaten und richten sich nur noch nach der Quote!?

Die letzten 1000 Pixel Internetgeschichte sind weg

geschrieben von in Allgemeines, Internet und Politik, Zukunft des Internet1 Kommentar »

Ended: 11-Jan-06 18:42:28 GMT
… so steht es bei eBay.co.uk geschrieben! Eine der kuriosesten Versteigerungen der letzten Zeit wurde mit einem Höchstgebot von US $38,100.00 soeben beendet. Und was war Objekt der Begierde: 1000 Pixel als Werbefläche nutzbar auf der „The Million Dollar Homepage„… Glückwunsch an denjenigen, der den Zuschlag am Ende bekam, denn zwischendurch lag ein anderes eBay-Mitglied ganz weit vorne mit einem Gebot von US $144,400.00… Dieses wurde aber kurz vor Schluss aus dem Rennen genommen: „Faked Bid“ hieß es da von eBay…

Wie können die denn überhaupt feststellen, dass ein Gebot gefälscht oder nicht ernst gemeint ist!?!? Hätte eher gedacht die ganze Auktion sei ein Fake…

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