Endlich beantwortet eine Suchmaschine alle Fragen

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Google war gestern. ehow.com repräsentiert die Suchmaschine der Zukunft. Jeder weiß wovon ich rede und jeder hat bestimmt schon mal einige Minuten damit verbracht irgendwelche Dinge zu ?googeln?. Bei einzelnen Begriffen wird man meistens schnell fündig. Allerdings scheint google bei zusammenhängenden Fragen oft ein wenig überfordert. Hierbei könnte ehow.com Abhilfe schaffen. Gibt man dort zum Beispiel die Frage ein, wie man ein Auto mit Automatikschaltung fährt, erhält man einen 6-Punkte-Ablaufplan inklusive weiterer nützlicher Tipps. Mittlerweille hat auch google seine Suchparamater angepasst. Zudem strebt ehow.com eine Topplatzierung bei den google-Suchergebnissen an. Interessant ist aber vor allem auch das Konzept, welches sich hinter ehow.com verbirgt. Denn im Prinzip versucht ehow.com journalistisch ?leichte Kost? verpackt mit gezielten Werbeangeboten an den User zu bringen. Hinter dem Projekt steckt übrigens Richard Rosenblatt, der sich bereits mit seiner Sozialnetzwerk-Plattform MySpace vor einigen Jahren eine goldene Nase verdient hat. Auch für das Suchmaschinenprojekt gelang es ihm wieder zahlungskräftige Investoren an Land zu ziehen. So stellte Goldman Sachs 355 Millionen Dollar für die Finanzierung zu Verfügung. Allerdings soll Yahoo bereits 2008 an die 2 Milliarden Dollar für Rosenblatts neues Projekt geboten haben.  Rosige Zeiten?

Quellen:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E6EA904DBFFEB439790CADE0E9AF8C53D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.ehow.com/how_2239466_drive-car-automatic-transmission.html

Ipad als Silberstreif am Verlagshorizont

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Wenn man am Boden liegt kann oftmals nur noch ein Wunder helfen. Solch ein Wunder scheint für die arg gebeutelten Zeitungsverlage auf einmal in greifbarer Nähe zu sein. Apple bleibt seinem Konzept auch beim Ipad treu: Man nehme ein technisch hochwertiges Endgerät, hängt ein ?I? davor und bietet es  zu überteuerten Preisen an. Ipod und Iphone sind der lebende Beweis, dass diese Strategie mehr als nur aufgeht. Nun hoffen auch die Zeitungsverlage ein Stück vom Apfelkuchen abzubekommen. Nach dem die Plattform Internet komplett verschlafen wurde und man die Zeitungsinhalte einfach kostenlos den Usern zur Verfügung stellte will man nun den neuen Trend ? das Ipad ? zur Wiederauferstehung nutzen. Scheinbar verhandelt Apple bereits mit findigen Verlegern. Gegen Gebühr, die über die Apple-eigene Plattform Itunes zu entrichten ist, sollen diese dann auf ihrem Ipad die Zeitung der Zukunft genießen. Ob sie da die Rechnung mal nicht ohne die Kunden gemacht haben?

Quelle: http://www.macazin.de/apple/verhandelt-apple-in-sachen-tablet-mac-mit-zeitungsverlagen-und-inhalte-anbietern/301438/

Leider immer noch unpraktisches Format

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines, Medienkritik, PrintmedienKeine Kommentare »

Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung sind nur zwei Beispiele für renommierte deutsche Tageszeitungen. Leider ist die Rezeption dieser Zeitungen in meinen Augen immer noch unpraktisch. Nachdem ich die Zeitung aufgeklappt habe und dann die verschiedenen Bücher aufschlage, habe ich meine Arme so weit ausgespannt als würde ich versuchen jemanden zu umarmen. Die gute Strukturierung der Zeitung leidet unter der unhandlichen Form. Am Frühstückstisch nimmt die Zeitung einen enormen Platz ein. Noch deutlicher wird dieser Nachteil beim Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Breite ich beispielsweise im Bus meine Süddeutsche aus, bedankt sich der Sitznachbar entweder, weil er kostenlos mitlesen kann oder er beschwert sich über Platzmangel. Dabei gibt es doch gute Gegenbeispiele. Die Frankfurter Rundschau, die B.Z. oder die taz sind Zeitungen die ihr Format schon seit längerem auf leserfreundliche Formate umgestellt haben. Kompakteres, d.h. kürzere und schmalere Blätter, tragen in meinen Augen deutlich zum Lesekomfort bei.

Quelle: Leseerfahrung Süddeutsche Zeitung

Verlage kriseln

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Obwohl der Springer-Verlag in diesem Jahr einen Gewinn von 260 Mio. Euro verbucht hat, gab Vorstandschef Mathias Döpfner bekannt, dass das Unternehmen in Zukunft sparen müsse. Immer mehr Journalisten bangen um ihren Job. Die WAZ-Gruppe verkleinerte ihre Redaktion erst kürzlich und setzte ein Drittel ihrer Redakteure auf die Straße. Die Redaktionen schrumpfen immer mehr, bekommen gleichzeitig aber auch immer mehr Arbeit. Klingt unlogisch ? ist es auch! Die verkleinerten Redaktionen übernehmen zunehmend mehr Aufgaben. Darunter leidet die journalistische Qualität. Die Quantität des journalistischen Schaffens nimmt parallel dazu ebenso ab. So kooperiert die Redaktion der Berliner Zeitung beispielsweise mit der Frankfurter Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger. Die Berliner Zeitung steuert seit neuestem den Wissenschaftsteil der Frankfurter Rundschau bei. Derselbe Inhalt also in beiden Zeitungen. Bei Zapp gab es einen interessanten Beitrag zu dieser Thematik.

Quelle: http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_wirtschaft/verlagskrise100.html

Cyberspace WM

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Computerspiele erfreuen sich weitverbreiteter Beliebtheit. Gerade die aktuelle Teenager-Generation scheint komplett im Bann der Computerspiele versunken zu sein. Mittlerweile rotten sich die User in großen Gruppen zusammen und tragen weltmeisterschaftsähnliche Conteste aus. In der chinesischen Stadt Chengdu treffen momentan  700 Computersportler aus 65 Nationen beim Finale der World Cyber Games aufeinander und ermitteln die Weltmeister des virtuellen Sports.

Die besten Gamer werden bejubelt wie Rockstars. Die Hallen sind voll. Aber nicht nur für die Veranstalter ist es ein gewinnbringendes Geschäft. Die Spieler fechten um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar.

Während sich Computerspiele in Asien bereits als echte ?Sportart? etabliert haben, schwappt die Euphoriewelle noch nicht nach Europa über. Nur eine Frage der Zeit oder doch nur eine ?regionale? Anomalie?

Eine weitere interessante Frage in diesem Zusammenhang ist die Tatsache ob es sich bei Computerspielen denn überhaupt um eine Art von Sport handelt. Die wirklichen körperlichen Aktivitäten beschränken sich auf ? allerdings extrem schnelle und dauerhafte ? Tipporgien auf Tastatur, Maus oder Gamepad. Die größere Herausforderung stellt wohl die schnelle Verarbeitung der Bilder und das daraus folgende reagieren da. Andererseits gilt das denkintensive Schach ja auch als Sport?

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,tt6m1/computer/994/494333/text/

Maulkorb für Lahm?

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Philipp Lahm, deutscher Fußballnationalspieler und Spieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München, hat mit seiner Kritik am Vorstand des FC Bayern für Sprengstoff gesorgt. In der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Lahm dezidiert über die Lage des kriselnden Vorzeigeclubs. Unter anderem warf er der Bayern Chefetage eine mangelnde Philosophie und eine verfehlte Transferpolitik in den vergangenen Jahren vor. Das Interview war nicht, wie sonst üblich, vom Verein organisiert und authorisiert worden. Uli Hoeneß, Manager der Münchner, ließ bereits am Rande der Bundesligapartie gegen den FC Schalke 04 verlautbaren, dass Philipp Lahm dieses Interview noch bereuen werde.

Nach dem er zu Beginn der Woche zum Rapport in die Vorstandetage musste, erhielt Lahm eine saftige Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Dies nahm der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zum Anlass dem FC Bayern ?Maulkorbpolitik? vorzuwerfen. Zur öffentlichen Meinungsbildung sei es ?unerlässlich, dass auch Spieler mit ihren Ansichten dazu beitragen? können.

Darf ein Spieler, also ein Angestellter, sich so deutlich und in der Öffentlichkeit über mögliches Fehlverhalten seiner Chefs äußern? Was würde mit einem ?normalen? Arbeitnehmer geschehen, der sich z.B. bei Opel oder Karstadt so über die Arbeit des Vorstands äußern würde?

Quelle:

http://www.tz-online.de/sport/fc-bayern/journalisten-verbandwirft-bayern-maulkorbpolitik-524313.html

http://www.sueddeutsche.de/sport/566/493908/text/

Bundestagsabgeordneter ab jetzt Pirat!

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss ist aus der Partei ausgetreten und hat sich der Piratenpartei angeschlossen. Damit ist er der erste Abgeordnete der 2006 ins Leben gerufenen  Partei von Internet-Aktivisten im deutschen Bundestag. Pikant wird der Wechsel durch die Schlagzeilen die Tauss in den vergangenen Monaten schrieb. Im Zuge von Ermittlungen wurde bei dem 55-Jährigen kinderpornografisches Material gefunden und sichergestellt. Er beteuerte allerdings stets, diese Daten nur für Recherchezwecke gegen die Kinderporno-Szene benötigt zu haben. Den Wechsel auf die Oppositionsbank begründet der ehemalige SPD-Fraktionssprecher für Bildung und Forschung wie folgt: ?Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Grundwerte, denen ich mich auch in Zukunft verpflichtet fühle (?)Auf dem Feld der Innen-, Rechts- und Internetpolitik gibt es in der SPD jedoch eine schlimme Fehlentwicklung.?

Die Piratenpartei behandelt das Angebot des MdB pragmatisch und wird die Chance, im Bundestag vertreten zu sein, wahrnehmen: ?Solange in dieser Sache gegen Herrn Tauss keine Verurteilung erfolgt ist, hat die Piratenpartei keinen Anlass, an seiner Unschuld und moralischen Integrität zu zweifeln.?

Quellen:

http://spdnet.sozi.info/bawue/tauss/dl/Austritt.pdf

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB6FF7680A8984FF9A09B9212ABD9A2BA~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell_sc

Tom Buhrow und seine Nebenverdienste

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Der smarte und eloquente Tom Buhrow, seines Zeichens Nachrichtensprecher des ARD-Flaggschiffes Tagesthemen, ist auch neben seiner Arbeit bei der ARD sehr beschäftigt. Wie Zapp nun berichtete verdient sich der ehemalige USA-Korrespondent nebenbei ein goldenes Näschen. Er hält Vorträge bei Wirtschaftsunternehmen und Verbänden und streicht dabei Tagesgagen von 20.000 Euro ein. Buhrow ist hierbei jedoch lediglich die Spitze des Eisberges. Petra Gerster und Claus Kleber, die Kollegen des ZDF, sind nur weitere Beispiele für eine lange Kette von Moderatoren für die sich neben ihrer Fernsehtätigkeit oder besser gesagt gerade wegen ihrer Fernsehtätigkeit nette Nebenerwerbsfelder ergeben. Interessant ist hierbei der moralische und journalistische Aspekt. Nehme ich einen Bank-Manager, bei dessen Unternehmen ich womöglich vor Wochenfrist noch einen Vortrag über die Bankenlandschaft gehalten und am Büffet nett geplaudert habe, in einem Tagesthemen- oder heute-Interview durch spitzfindige Fragen noch genauso in die Mangel? Oder schlägt das üppige Honorar die journalistische Sorgfaltspflicht?

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/kultur/935/472460/text/

Onlineangebot deutlich reduziert

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Ab dem 1. Juni tritt der neue Rundfunkstaatsvertrag in Kraft. Wegen des Streits über die Zuständigkeitsbereiche und auf Drängen der Verlegerverbände schränken die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF ihre Online-Datenbanken drastisch ein. So wurde aus ZDF-Kreisen bekannt, dass 93.500 Beiträge von der Online-Bildfläche verschwinden werden. Das entspricht immerhin 80 Prozent des gesamten Online-Angebots des ZDF. Neben Textdokumenten sind auch Audio- und Videodateien aus der Mediathek betroffen. Das Angebot wird auch hier gekürzt und die Halbwertszeit der Videos von 13 auf drei Monate reduziert.

Quelle: http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E99D71E3FCE3544BBAE18DDB65B8C721C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Premiere-Konzern vor Namensänderung

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Der deutsche Pay-TV Sender Premiere hat im ersten Quartal des Jahres große Verluste eingefahren. Der Umsatz stieg zwar leicht um 1,7 Mio. Euro auf 232,7 Mio. Euro, doch das EBITDA wies einen Verlust von 28,1 Mio. Euro aus. Auch die Abonnentenzahl sank trotz breit angelegter Werbung, die seit geraumer Zeit auch die zahlende Kundschaft z.B. während der Bundesliga-Übertragung nervt, um 28.000 Kunden auf nunmehr 2,371 Mio. Abonnenten.

Ab diesem Sommer möchte der Konzern unter dem Namen “Sky” an den Markt gehen und somit eine Art Neuanfang starten. Es bleibt jedoch insgesamt fraglich, ob das Konzept eines Pay-TV-Senders in Deutschland Zukunft hat. In den Nachbarländern Frankreich, Italien und vor allem England haben sich diese Formate schon seit Jahren durchgesetzt. Bei uns wartet Premiere schon längere Zeit auf den Durchbruch…

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/premiere-steht-auf-einem-abstiegsplatz;2277007

Wenn PR zu Terror wird

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New York befand sich am vergangenen Montag gegen 10 Uhr Ortszeit in heller Aufruhr. Eine tieffliegende Boeing 747 schwebte über Manhattan und ließ in der Innenstadt kurzfristig Panik ausbrechen. Viele Leute fühlten sich an den Terroranschlag vom 11. September zurück erinnert, als zwei Jets das World Trade Center zum Einsturz brachten. Zu allem Überfluss wurde die Boeing von einem F-16-Kampfjet “verfolgt”. Als sich der Jumbo im Tiefflug befand, konnte man die großen Letter an der Rumpfseite deutlich erkennen. Dort stand “Air Force One”. Die US-Präsidentenmaschine kreiste also über der Skyline von New York. Zahlreiche Bürger wählten in Angst vor einem neuerlichen Terrorangriff Notrufnummern und sogar die Börsenkurse an der Wall Street knickten kurzfristig deutlich ein.

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich um eine “Luftfoto-Mission” für das Weiße Haus handelte. Barack Obama war bei dem Fotoshooting in luftiger Höhe natürlich nicht an Bord. Aus PR-Gründen wurden Fotos für das Pentagon geschossen. Diese Mission war so geheim, dass nicht einmal Michael Bloomberg, der Bürgermeister von New York, über diese Aktion informiert worden war.

Quellen:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,621513,00.html

http://www.handelsblatt.com/journal/nachrichten/air-force-one-versetzt-new-york-in-panik;2256088

JBK kehrt zurück

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines, Fernsehen1 Kommentar »

Johannes B. Kerner wechselt nach 13-jähriger Tätigkeit beim ZDF wieder zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Sat.1. Kerner zeigte sich erfreut über die neue Herausforderung und wird mit folgenden Worten zitiert: ?Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Sat.1 bietet erstklassige inhaltliche Perspektiven in der Kombination von Information, Show und Sport.?

Kerner soll ab dem 1. Januar 2010 ein wöchentliches Live-Magazin beim Privatsender übernehmen. Zudem reizte ihn die Aussicht als Sportmoderator die Champions-League Live-Spiele, die Sat.1 im Free-TV überträgt, zu begleiten.

Ganz überraschend kam der Abschied von Kerner beim ZDF nicht. Markus Lanz, der seit letztem Jahr beim ZDF tätig ist, übernahm in letzter Zeit zusehends Formate von Kerner. So wurde aus “Kerner kocht” bspw. “Lanz kocht”.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/johannes-b-kerner-wechselt-zurueck-zu-sat-1;2248663

Obama und der doppelte Eid

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines1 Kommentar »

Das hätte sich der neue amerikanische Präsident Barack Obama wohl auch anders vorgestellt: Am Tag seiner scheinbar perfekt inszenierten Amtseinführung unterlief ihm und dem Obersten Richter John Roberts beim Eid ein Fauxpas. Nachdem Roberts den Eid falsch vortrug, hielt Obama kurz inne. Der Oberste Richter wiederholte den in der amerikanischen Verfassung verankerten Spruch ? jedoch erneut falsch. Der verwirrte Obama gab dann eine falsche Fassung wieder. Sicherheitshalber erneuerte der 44. US-Präsident den Eid heute im Weißen Haus nochmals. Diesmal jedoch nicht vor einem Millionenpublikum.

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1663616_Obama-wiederholt-Amtseid.html

Schäuble schießt großkalibrig auf Spatzen

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Es ist soweit: Nachdem der Bundestag gestern das BKA-Gesetz in ?leicht? abgeänderter Form verabschiedete, stimmte der Bundesrat dem Gesetz heute zu ? und das denkbar knapp. Mit 35 zu 34 Stimmen passierte Wolfgang Schäubles Selbstverwirklichung den Bundesrat. Somit tritt das Gesetz ab 1. Januar 2009 in Kraft!

Wenn in der Silvesternacht die Korken knallen, können wir also nicht nur über das neue Jahr jubeln. Nein, vielmehr freuen wir uns alle darüber, dass Schäuble den ?Überwachungsstaat BRD? endgültig erschaffen hat. Jetzt können wir im neuen Jahr endlich wieder ein sicheres Leben führen. Kinder dürfen wieder frei und unbedarft auf den Straßen spielen. Vorbei die Zeiten der Bedenken beim Einsteigen in ein Flugzeug oder einen Zug. Danke, Herr Schäuble. Danke, dass der Vater Staat ab diesem Tag noch mehr für unsere Sicherheit tut. Dem Terrorismus wird also das Handwerk gelegt. Welche Errungenschaft! Erschreckend, dass das Deutsche Innenministerium die Herren Terroristen so unterschätzt. Den durchschnittlichen Terroristen scheinen Schäuble und Konsorten folgendermaßen zu skizzieren: Ein langbärtiger, Mitte 30-jähriger arabischer Mitbürger, der in einem Keller haust und dort riesige Datenmengen anhäuft und hortet. Ist der Verdächtige identifiziert, darf ein Richter die Online-Durchsuchung ?durchnicken? und Schwups?wieder mal ein Terrorist weniger, der die Menschheit – oder noch schlimmer ? Deutschland bedroht.

Leider, Herr Schäuble, haben die Terroristen ihr Ziel genau damit erreicht. Denn bedeutet Terror nicht vor allem, dass das ?normale? Leben eines Menschen eingeschränkt wird? Tägliche Abläufe eingeengt werden? Dabei sind Terroranschläge doch nur das Werkzeug, um breite Ängste zu streuen. Wer wirklich glaubt, in der heutigen Zeit speichern Terroristen ihre finsteren Pläne auf zugänglichen Privatrechnern, lebt an der Realität vorbei. Das öffentlich propagierte Ziel des Gesetzes, größere Sicherheit zu schaffen um mögliche Anschläge zu verhindern, wurde meiner Meinung nach deutlich verfehlt. Vielmehr könnte man annehmen, Schäubles wahre Intention sei die Überwachung der Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Denn das Damokles-Schwert der (möglichen) stetigen Überwachung schwebt nun permanent über uns Otto-Normal-Verbrauchern. Man könnte meinen, für diesen Sachverhalt wurde das Sprichwort ?Mit Kanonen auf Spatzen schießen? erfunden.

Hoffentlich wird mein PC am 1. Januar des neuen Jahres nicht alsbald untersucht. Fänden die Damen und Herren des BKA dort diese kritische Betrachtung, würde ich auf der Liste der Staatsfeinde wohl deutlich nach oben rücken.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,597652,00.html

Pendlerpauschale soll Bundeshaushalt kippen?

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Es läuft über alle Ticker und ist das Top-Thema aller Nachrichten-Sendungen der letzten 24 Stunden: Das Bundesverfassungsgericht, die höchste Instanz der deutschen Rechtssprechung, hat die von der Bundesregierung 2007 eingeführte Änderung der Pendlerpauschale als verfassungswidrig eingestuft. Der Anfahrtsweg zur Arbeit und die damit verbundenen Werbungskosten sollten plötzlich nur noch ab dem 21. Kilometer steuerlich geltend gemacht werden können. Eine der schwammigen Begründungen unseres Finanzministers Peer Steinbrück lautete damals schon, dass dadurch der strapazierte Bundeshaushalt entlastet werden solle.

Auch heute runzelt Steinbrück die Stirn und zeigt sich über das Urteil des BGH not amused. Schließlich rechnet das Finanzministerium mit ?Nachzahlungen? in Höhe von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Vor dem Hintergrund der Finanzmarkt- und Bankenkrise, an dessen Anfang allein die von Politikern im Aufsichtsrat bestückte, staatliche KfW-Bank 350 Millionen Euro an die sich im Konkurs befindende Lehman Brothers Bank überwies und bei der die Regierung (auch zu Recht) schnell reagierte und ein Rettungspaket für die kriselnde Bankenwelt schnürte, scheint diese Begründung mehr als fragwürdig. Dort machte unser verehrter Herr Steinbrück dann gerade mal so mehr als 500 Milliarden Euro ?locker?. In diesem Zusammenhang gibt es kein Gerede über Probleme im Haushalt oder den Fakt, dass wir die zukünftigen Generationen zu sehr belasten. Aber gerade diese beiden Punkte werden dann in die Waagschale geworfen, wenn es darum geht 2,5 Milliarden Euro an die rechtschaffenden Bürger dieses Landes zurückzuzahlen. In Relation zu den vorher genannten Summen ist diese magere Begründung einfach nur lächerlich. Ganz davon abgesehen, dass dieses Geld den Leuten auch rechtlich zusteht. Schließlich ist es für viele Arbeitnehmer in der heutigen ?flexiblen Arbeitswelt? Gang und Gäbe, weit über 50 Kilometer zurückzulegen, um an den Arbeitsplatz zu kommen. Vergessen wir auch nicht, dass sich die Benzinpreise bis Oktober dieses Jahres auf einem Rekordniveau befanden.

Gerade der Fakt, die zukünftigen Generationen nicht zu sehr zu belasten, wird von der Regierung falsch interpretiert. Zunächst muss aber die lobenswerte Tatsache erwähnt werden, dass die Große Koalition dieses Generationenproblem auch als solches definiert. Denn Schuldenanhäufung auf Kosten zukünftiger Generationen ist keine Lösung und erst Recht kein Kavaliersdelikt. Doch der Ansatz ist ein falscher. Bei über Jahren rückläufigen Geburtenraten, dabei muss das geburtsstarke Jahr 2008 (zunächst noch) als Ausreißer betrachtet werden, wird diese Generation gar nicht wirklich entstehen. Der demographische Wandel hin zu einer ?Rentnergesellschaft? ist jetzt schon kaum mehr aufzuhalten und in ersten Zügen auch schon zu spüren. Gerade deshalb muss der Staat die privaten Haushalte steuerlich entlasten und subventionieren. Denn ohne Konsum kein Wachstum. Und ohne Wachstum auch kaum Kinder. Also lieber Herr Steinbrück, verteilen Sie ihr nicht vorhandenes Geld aus den Staatskassen nicht nur in gigantischen Mengen an schlecht gemanagte und beratene Unternehmen, sondern geben Sie den privaten Haushalten auch eine Scheibe ab.

Dass unser Finanzminister und unsere Kanzlerin Angela Merkel Profi-Politiker sind, zeigt sich an folgendem Beispiel: Vergessen die Tage, an denen sich Frau Merkel konsequent gegen weitere Konjunkturprogramme nach ausländischem Vorbild für die privaten Haushalte wehrte, da diese Geldverbrennerei keinen Sinn mache. Nun aber erhofft sich die Kanzlerin durch das Kippen der Pendlerpauschale ?einen Schub für den Konsum in Deutschland.? Und weiter: ?Ich halte es für absolut richtig, dass wir das Geld angesichts der Wirtschaftslage jetzt den Menschen direkt zurückgeben.? Politiker – oder das stetige Transformieren von Niederlagen in hochgejubelte Siege?

Quellen: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pendlerurteil-belastet-den-haushalt;2106624

http://www.presseportal.de/pm/8180/1282753/n_tv_nachrichtenfernsehen_gmbh/rss

Tradition als Belastung

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines, Internet und Politik, Medien und Politik2 Kommentare »

Die USA und der Strudel der Finanzkrise: Gerade schien sich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf dem Weg der Besserung zu befinden. Der Ruck, der nach der Obama-Wahl durchs Land zog, war global zu spüren. Vor allem in Sachen Wirtschaft erwarten sich die Amerikaner von ihrem neuen Präsidenten einiges. Er selbst hat sich diese Thematik auch selbstbewusst und mit großen Lettern auf die Fahne geschrieben. Doch nun scheint die nächste Lawine auf die USA loszurollen.

Es war und ist in den USA gang und gäbe, dass die privaten Haushalte ihren Konsum über die Kreditkarte finanzieren. Der Großteil der amerikanischen Bevölkerung nutzt dafür nicht eine Kreditkarte ? nicht selten besitzen sie mehr Kreditkarten als Finger an den Händen. Vor dem Hintergrund der steigenden Grundstücks- und Häuserpreise der vergangenen Jahre, ging diese fragwürdige Rechnung bei den meisten Haushalten auf. Allerdings hat der Schuldenberg mittlerweile astronomische Ausmaße angenommen. Die Kreditkartenverbindlichkeiten der privaten Haushalte belaufen sich aktuell auf bis zu eine Billion US-Dollar. Kenneth Lewis , der Chef der Bank of America skizziert schon das nächst Schreckensszenario. ?Wir als Branche könnten vor den höchsten Verlusten im Kreditkartengeschäft stehen, die wir jemals erlebt haben?, erklärte Lewis. Der erhoffte Aufschwung ist für den Banker noch in weiter Ferne: ?Die Wirtschaftslage dürfte sich wohl zunächst noch einmal verschlechtern, bevor wir eine Verbesserung erleben.?

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/finanzkrise-die-naechste-monsterwelle-rollt;2092623

Online-Bumerang erwischt MdB

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines, Internet, Medien und Politik, Medienkritik5 Kommentare »

Lutz Heilmann, bis dato ein relativ unbekannter Abgeordneter der Linkspartei, steht plötzlich im Zentrum des medialen Interesses. Alles nur, weil er eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008 gegen das Internet-Lexikon wikipedia.de erwirkte. Genauergesagt gegen einen Link, der den User von dieser Domain auf die Homepage de.wikipedia.org weiterleitet. Dort seien seiner Meinung nach strittige Inhalte über sein (Partei-)Leben veröffentlich worden. Nun steht Heilmann plötzlich im Fokus einer ganzen Internet-Gemeinschaft und somit auch im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht umsonst rät der Kölner Medienanwalt Tobias Gostomzyk seinen Mandaten beim Vorgehen gegen Wikipedia ?sich das aus Reputationsgründen genau zu überlegen… Oft wird gerade dadurch erst das öffentliche Interesse geweckt. Das ist kommunikativ ein Eigentor. Auch bei Hunderttausenden Wikipedia-Nutzern macht man sich so nicht beliebt.?

Das Mitglied des Deutschen Bundestages rudert nun auf Grund des medialen Echos zurück, da die aus seiner Sicht fragwürdigen Inhalte mittlerweile größtenteils entfernt wurden.

Quellen: http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ED87D5EEA00A64D6EB7CD10BCA4222230~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/linke-onlinezensur/

Wir sind Wahlkampf

geschrieben von s2pesaue in Allgemeines, Fernsehen, Internet, Internet und Politik, Kommunikationsformen, Medien und Politik, Medienkritik, Medienwandel1 Kommentar »

Es ist allgemein bekannt, dass der US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf aus vielschichtigen Gründen nicht mit der Bundeskanzlerwahl in Deutschland zu vergleichen ist. Beispielhaft sind hier die unterschiedlichen Wahlsysteme und der Milliarden US-Dollar verschlingende Wahlkampf zu nennen. Aber auch die Art und Weise, wie die Wähler im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den Wahlkampf geradezu zelebrieren, sucht weltweit seines Gleichen. Der 20 Monate währende Kampf um den Posten im Weißen Haus endete mit dem erwarteten Sieg von Barack Obama. Der 44. Präsident der USA ist somit das erste farbige Oberhaupt, seit Gründung des Staatenbundes vor über 200 Jahren. Viele Bürger sehen darin das legitime Ende der Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre, als Martin Luther King für die Gleichstellung der farbigen Bevölkerung kämpfte. Während Obama nach seinem triumphalen Sieg besonnene und ruhige Worte fand, scheint die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung Kopf zu stehen. Menschenmassen jubelten, feierten, streckten die Arme gen Himmel, als wäre der Messias ?gelandet?.

In gewissen Abständen sieht man solche Bilder von jubelnden Menschentrauben auch in Deutschland. Dies hatte bis dato jedoch nie mit der Bundestagswahl zu tun, sondern lag eher an den Leistungen der Fußballnationalmannschaft. Für die Jubel-Arien in den USA gibt es sicherlich mehrere Gründe. Einige können es einfach nicht fassen, dass die wankende und konservative Weltmacht sich scheinbar neu erfunden hat und dabei die seit Jahrzehnten schwelende Rassenfrage mit einem Wisch geklärt zu haben scheint. Andere schreiben die Freudentänze dem Abdanken des ungeliebten George W. Bush zu. Interessant ist jedoch folgende Theorie: Ausgegebenes Ziel der beiden Präsidentschaftskandidaten war es, die Bürger mitzureißen, wachzurütteln und in den Bann des Wahlkampfes hereinzuziehen. Während der republikanische Kandidat John McCain den Wahlmarathon z.B. durch das Ernennen von Sarah Palin zur Vize-Präsidentschaftskandidatin aufmischte, kaufte sich der Demokrat Obama kurzerhand bei den renommiertesten Fernsehanstalten des Landes zur besten Sendezeit ein, um seinen 30-minütigen und einige Millionen-Dollar schweren Werbespot zu zeigen. Der Kampf ums Weiße Haus war allgegenwärtig und in allen Medien präsent. So mobilisierte der neue Präsident gerade junge Wähler durch neuartige Werbeaktionen via Handy und Email.

Ja, die Leute wurden in den Bann des längsten Wahlkampfs aller Zeiten gezogen. Und ja, sie haben beim zähen Ringen der beiden Kontrahenten alles gegeben ? sei es vor dem Fernseher, dem PC, dem Handy oder bei öffentlichen Verlautbarungen. Es scheint, als sei die ganze Last der Wahl von einem 300 Millionen-Einwohner starken Staat gefallen. Auch deshalb wurde vielerorts total euphorisch gefeiert. Bis in vier Jahren, wenn es dann wohl wieder heißt: ?Wir sind Wahlkampf?

Leitwölfe revoltieren gegen Löw

geschrieben von s2pesaue in AllgemeinesKeine Kommentare »

Eigentlich müsste Joachim “Jogi” Löw zufrieden und glücklich sein. Nicht nur dank der zwei wichtigen Siege in der Qualifikation auf dem Weg zur WM 2010 in Südafrika. Löw ist aus seinem Schatten, dem “Jogi”-Sein, längst herausgetreten und zu einem charismatischen und erfolgreichen Teamchef gereift. Spätestens nach der errungenen Vize-Europameisterschaft in diesem Sommer ließ Löw auch das famose Sommermärchen 2006 das er unter der Regie von seinem Vorgänger und ehemaligen Chef Jürgen Klinsmann miterlebte, vergessen.

Dennoch werden gerade die jüngsten, überzeugenden Erfolge der WM-Quali in der öffentlichen Berichterstattung kaum thematisiert. Zunächst beging der eingeschnappte Kevin Kuranyi in der Halbzeitpause des Russland-Spiels Fahnenflucht. Das Klima in der Nationalmannschaft ist angespannt. Denn Thorsten Frings nahm Joachim Löw die Ausbootung und den damit zusammenhängenden Verlust des Stammplatzes übel. Bei dem Pay-TV-Sender Premiere machte der 32-Jährige seinem Unmut weiter Luft und zeigte keinerlei Reue: ?Ich hab? ja jetzt schon nicht gespielt. Was soll mir schon passieren?? Viel schlimmer ist jedoch, dass Michael Ballack, der derzeit verletzte Kapitän, in einem “FAZ”-Interview die Teamführung von Löw direkt kritisierte. Zum möglichen Frings-Rücktritt aus der Nationalmannschaft sagte Ballack folgendes:

?Aber wenn man einen nicht mehr will, sollte man das ehrlich ansprechen. Respekt und Loyalität ist doch das Wenigste, was man als verdienter Nationalspieler erwarten kann.”

?Fußball-Kaiser? Franz Beckenbauer bezeichnete “Jogis-Elf” als ?unglaublichen Mimosenhaufen”. Der Bundestrainer selbst erwartet von seinem Kapitän ein klärendes Gespräch. ?Auf jeden Fall bestehe ich darauf, da es einige Dinge zu klären gibt”, ließ Löw am Mittwoch auf der offiziellen Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes verlautbaren.

Bleibt zu hoffen, dass Löw bei diesem “Haufen” den Überblick behält und nicht von seinem bis dato eingeschlagenen geradlinigen, systematischen und erfolgreichen Weg abkommt. Verfolgt er diesen mit letzter Konsequenz, könnte sich Michael Ballack mit dem Plädoyer für seinen Kumpel Thorsten Frings und die arrivierten Spieler der Nationalelf im Allgemeinen, einen Bärendienst erwiesen haben. Sollte Joachim Löw die Konsequenzen aus den ungezügelten Äußerungen des Kapitäns ziehen, könnte das Wales-Spiel als letzte National-Elf-Partie in der Karriere des Michael Ballack in die Annalen eingehen. Ob Löw dann zufrieden und glücklich ist, bleibt fraglich?

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