Sex sells!

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In allen spanischen Qualitätszeitungen von ?El país? bis ?El Mundo? und sogar in dem katholischen Blatt ?ABC? werden täglich Sex-Anzeigen abgedruckt.

Die einzige Ausnahme bildet die noch relativ junge Zeitung ?Público?, die sich gegen solche Anzeigen aussprach, ebenso gegen Berichte über den Stierkampf, der in Spanien sehr populär ist.

Nun hat der spanische Frauenverband FMP, der sich für die Gleichstellung von Männern und Frauen einsetzt, verlangt, diese Art von Kontaktanzeigen in den Zeitungen abzuschaffen.

Der Grund ist die enge Verbindung und teilweise Überlappung von Prostitution und Menschenhandel in Spanien. Denn rund 90% der Prostituierten seien illegale Einwanderinnen und haben meist keine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung.

Laut Polizeiberichten werden viele der Frauen nach Spanien verschleppt und hierbei erpresst, genötigt und gefoltert.

Ob dieser Aufruf des FMP Wirkung bei den Medien hat, ist fragwürdig, da diese Anzeigen wohl eine wichtige Einnahmequelle der spanischen Zeitungen sind.

Es muss wohl erst zu einem gesetzlichen Verbot kommen  ?  wobei es wichtiger wäre, dem illegalen Einschleusen von Frauen und den Misshandlungen nachzugehen als irgendwelchen Nebensächlichkeiten, die sich daraus ergeben. Aber es wäre immerhin ein Anfang.

 Quelle:   F.A.Z. vom 4. Juni 2008

Alle Spiele, alle Tore ? EM to go?

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Pünktlich zur Fußball-EM geht das neue ?Mobile-TV? auf Sendung.Leider ist es bisher nur ein Testlauf und wird deshalb nur in den 4 Großstädten Hamburg, München, Frankfurt und Hannover ausgestrahlt. Im Testbetrieb werden insgesamt 9 Fernsehsender und 3 Radiosender ausgestrahlt.Hat man ein sog. DVB-Handy, so kann man ARD, ZDF und das zukünftige Regionalprogramm Deutschland 24 sowie die 3 Radiosender bigMUSIC, MyFun Radio und 90elf frei empfangen. Die privaten Sender RTL, VOX, SAT.1, PRO 7, n-tv und N24 werden nur verschlüsselt ausgestrahlt.Die Tests laufen seit dem 1. Juni und werden vom Betreiber Mobile 3.0 durchgeführt, der sich aus den Verlagen Burda und Holtzbrinck sowie dem Unternehmen MFD Mobiles Fernsehen zusammensetzt.Die Tests vor einer einheitlichen Verbreitung des Handy-Fernsehens ist nötig, um den Empfang, Technik, Verschlüsselung und Handhabung genau zu prüfen und zu verbessern, sodass am Ende ein ?technisch einwandfreies und inhaltlich hochattraktives Produkt? auf den Markt kommt, so Dr. Rudi Gröger, Präsident von Mobile 3.0.Leider verfügt Mobile 3.0 zur Zeit noch nicht über die Sendelizenzen aller Landesmedienanstalten, sodass die Aufnahme eines regulären Sendebetriebs bis zur EM aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist.Dr. Rudi Gröger ist jedoch zuversichtlich: ?Ende dieses Jahres wollen wir in allen großen deutschen Städten Deutschlands den Empfang des echten Mobile-TV ermöglichen.? Quellen:           F.A.Z. vom 3. Juni 2008

                        Digitalfernsehen, http://www.digitalfernsehen.de/news/news_324151.html

Verlage klagen über Wettbewerbsverzerrungen durch die Öffentlich-Rechtlichen

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Seit ARD und ZDF das Internet für sich entdeckt haben, hagelt es Kritik von den Verlagen, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten den Wettbewerb verzerren.

Dadurch dass beispielsweise die Tagesschau nicht nur ihre Sendungen online zur Verfügung stellt, sondern die Inhalte auch in Form von Texten veröffentlicht, greift sie in die Kompetenzen und Zuständigkeitsbereiche der elektronischen Presse, der Zeitungen und Zeitschriften ein.

Da Verlage private Wirtschaftsunternehmen sind, die durch Werbung und den Verkauf ihrer Produkte finanziert werden, im Gegensatz zu den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender, verfälschen sie den Wettbewerb im Internet.

Der Chef des Burda-Verlages, Hubert Burda, sagt: ?Das Phänomen ist, dass ARD und ZDF das, was private Sender oder Verlage erfolgreich machen, haben wollen und wegkaufen. Ohne Budgetgrenze könnten sie uferlos investieren und würden nicht einmal Probleme bekommen, wenn sie eine halbe Milliarde Euro versenken.?

Er fordert Zeitbegrenzungen für Online-Angebote von ARD und ZDF ? eine Verfügbarkeit von maximal sieben Tagen.

Dagegen argumentieren diese, dass das Publikum ein Recht auf diese Informationen hat, da ihm sonst das vorenthalten wird, was es mit seinen Gebühren finanziert.

 

Um diese Streitigkeiten zu beenden, bedarf es einer genauen Regelung der Zuständigkeiten und Abgrenzung der Kompetenzen zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und den privaten Sendern und Verlagen.

Wer darf was, in welcher Form, wie lange im WWW veröffentlichen?

  

Quelle: F.A.Z. vom 21. Mai 2008

Was nicht passt, wird passend gemacht

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Das russische Parlament hat ein neues Gesetz erlassen, das die Pressefreiheit in Russland weiter einschränkt.

Dieses Gesetz besagt, dass Medienunternehmen wegen ?Verleumdung? durch das Gericht geschlossen werden können.

Ausgangspunkt dieses Gesetzes ist der Artikel einer Moskauer Zeitung, die berichtet hatte, dass Präsident Wladimir Putin sich von seiner Frau trennen will um eine junge Sportlerin zu heiraten.

Er hatte dies jedoch abgestritten und konnte mit Hilfe des neuen Gesetzes, das kurz nach diesem Bericht erlassen wurde, die Produktion der Zeitung einstellen lassen.

 

Dies demonstriert wieder die enormen Machtpotenziale des russischen Präsidenten, – ein Finger schnipsen und schon hat er das Gesetz, das er gerade braucht – und wie dort die Freiheitsrechte gehandhabt werden, frei nach dem Motto ?Was nicht passt, wird passend gemacht?.

Neuer Tatort ? Edel in Schwarzweiß

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Die Macher des neuen Tatorts aus Bayern haben sich diesmal etwas ganz besonderes ausgedacht: Die BR-Episode ?Der oide Depp? enthält einige Zeitrückblenden ins Jahr 1966, die durch Schwarzweiß-Szenen noch besser zur Geltung kommen sollen.

Aber nicht nur das, man bemühte sich auch die Kulissen und Schauspieler im 60er Jahre Stil zu gestalten und schicke Oldtimer für diese Szenen zu bekommen.

Es wurden Sets gebaut, die alte Etablissements wie den ?Seven Club? wieder aufleben lassen.

Man konnte sogar eine alte ?Isar 12?-BMW-501-Funkstreife ergattern und andere Oldtimer wie z.B. einen alten Käfer, einen Ford Granada oder einen NSU Prinz für diese Produktion.

Der Regisseur Gutmann sagte: ?Wir wollten möglichst  nur Stilmittel und Techniken verwenden, die es bereits vor 42 Jahren gab.?

Eigentlich wurde mit diesem Tatort gegen eine ungeschriebene Regel des ARD-Programmdirektors Günter Struve verstoßen. Denn er ordnete an, dass Schwarzweiß-Filme um 20:15 in der ARD nichts verloren haben.

Auch etwas mehr Budget als andere Filme erhielt diese Produktion.

Wer sich davon überzeugen möchte, ob sich dieser ganze Aufwand gelohnt hat, kann sich den neuen Tatort ?Der oide Depp? heute um 20:15h im Ersten ansehen.

 

Ich selbst bin nicht unbedingt ein Fan vom Tatort. Aber dieses Schwarzweiß-Experiment werde auch ich mir anschauen.

Hulu.com ? Erste Plattform für Internet-Fernsehen

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?Hulu.com? ist die neuste Sensation in Sachen Internet-Fernsehen in den USA.

Amerikanische und auch deutsche Fernsehsender stellen schon seit längerem ihre erfolgreichsten Serien und Shows kurz nach ihrer Ausstrahlung online.

Neu jedoch ist, dass es nun mit ?hulu.com? eine zentrale Plattform für Serien und Filme gibt.

Die Idee ist durch Werbespots Gewinn zu erzielen. Denn die Filme und Serien sind zwar kostenlos, der Zuschauer muss sich jedoch zwischendurch mit Werbespots herumschlagen, was man aber bereits von den privatrechtlichen Sendern im Fernsehen gewöhnt ist.

Die Plattform existiert seit einigen Tagen und es stehen schon fast 200 Filme und 250 Serien zur Verfügung. Die Auswahl an Film-Klassiker ist groß ? von vielen anderen Filmen gibt es jedoch bis jetzt nur Clips. Die Zahl an Episoden von Fernsehserien ist leider ebenfalls noch begrenzt: ?House? bietet derzeit nur 5 Folgen an, ebenso wie die ?Simpsons?. Von Klassikern wie ?Miami Vice? stehen bereits 22 Episoden zur Verfügung, von ?Drei Engel für Charlie? sogar 55.

Gegründet wurde ?hulu.com? von NBC und News Corp., dem Mutterkonzern von FOX.

Noch können nur Amerikaner die Seite nutzen, da man Lizenzgeschäfte in anderen Ländern nicht unterlaufen möchte.

Islam-Film ? scharfe Kritik und trotzdem gezeigt?

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?Fitna?, so heißt der Titel des umstrittenen Films vom extremistischen holländischen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders. In diesem Film geht es um den Islam, den Wilders schon einige Male scharf kritisierte. Er forderte sogar bereits ein Verbot des Korans.

?Fitna? kommt aus dem Arabischen und bedeutet soviel wie ?soziale Unruhe, moralisches Chaos und Anarchie?.

Hans Gert Pöttering (CDU), Präsident des Europäischen Parlamentes, verlangt einen Verhaltenskodex für die Medien: Sie sollten sich darauf einigen, nichts zu veröffentlichen, was andere Religionen in ihrem glauben verletzen könnte, ?damit wir nicht aufgrund unserer Freiheit einen Beitrag zur Gewalt leisten?.

Das holländische Fernsehen weigerte sich kollektiv, den Film zu zeigen, da Wilders verlangte diesen auszustrahlen, ohne dass die Sender ihn vorher sehen dürfen. Die Sender hingegen stellten als Bedingung, dass er ?im Rahmen der journalistischen Berichterstattung? gezeigt wird und Wilders sich den Fragen der Kritiker und Journalisten stellt. Dies lehnte er jedoch ab.

Der niederländische Ministerpräsident befürchtet Terroranschläge und einen Wirtschaftsboykott als Folge auf die Ausstrahlung von ?Fitna?.

Kritiker rechnen mit ähnlichen Ausschreitungen wie beim Karikaturenstreit in Dänemark.

?Fitna? mag vielleicht sehr aufklärend über den Islam sein, solche Filme sind jedoch auch immer problematisch. Deswegen sollte man solch umstrittene Filme nur zeigen, wenn es genügend Diskussionsmöglichkeiten darüber gibt und vor allem, wenn der Verantwortliche dazu Rede und Antwort steht.

Der Film soll nun voraussichtlich am 28. März auf einer Pressekonferenz vom Internationalen Pressezentrum Nieuwspoort in Den Haag gezeigt werden.

Hasspropaganda im Kinderfernsehen

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Schon Kinder werden im Auftrag der Hamas gegen Israel aufgehetzt. Al-Aksa-TV, Haussender der Hamas, strahlt regelmäßig die Kindersendung ?Pioniere von morgen? aus, die bei weitem nicht so harmlos ist wie sie durch die verspielten Kulissen und den scheinbar netten und fröhlichen Moderatoren wirkt: Ein buntes Studio mit hellblauem Hintergrund, mitten drin ein junges Mädchen als Moderatorin und ein Komoderator, der als fröhlicher rosa Hase verkleidet ist. Gemeinsam beantworten sie die Fragen von Kindern. Dies geschieht auf eine weniger kindgerechte, sondern auf eine geradezu aufhetzerische, propagandistische Art und Weise.

Kinder werden gefragt ? Boykottierst du israelische und dänische Produkte??

Bezogen auf die Mohammedkarikaturen werden Parolen wie ?Die Soldaten der ?Pioniere von morgen? werden den Propheten Mohammed mit allem was sie besitzen, erlösen, sogar mit ihrem Blut??

Der fröhliche Hase Assud redet plötzlich wie ein blutrünstiges Monster: ?Ich werde sie beißen und auffressen!?

Assud ist nicht der erste Komoderator der Sendung, seine Vorgänger waren die Biene Naout und die Maus Farfour, sie alle sind schon gestorben ? natürlich den Märtyrertod.

Und Assud hat seinen Tod auch bereits angekündigt.

 

Die palästinensische Medienlandschaft spiegelt die politische Lage der Region wieder; AL-Aska-TV ist das Sprachrohr, das Propagandamittel der Hamas.

Traurig und unverantwortlich schon Kinder durch solche Hasstiraden und ohne jegliche Rücksicht mit der Ideologie der Hamas zu konfrontieren und danach zu normieren.

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