Medienblogs in der Übersicht

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Ich bin soeben auf eine für unser Seminar interessante Seite im Internet aufmerksam geworden. Dienstraum bietet eine kommentierte Sammlung an Medienblogs in der Übersicht an. Insbesondere als Anschluss an die vergangene Seminarsitzung zum Thema Weblogs und Medienkritik dürften die aufgeführten Links interessant sein.

Verkauf des Süddeutschen Verlages in 2008

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Berichten der Süddeutschen Zeitung und Spiegel.Online zufolge geht der Süddeutsche Verlag, am 29. Februar 2008, in den Besitz der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) über. Bisher hielten neben der SWMH noch fünf weitere Familien Anteile an dem Verlag. Während der Zeitungskrise in 2002 war die Stuttgarter Südwestdeutsche Medienholding als sechster Gesellschafter in den Süddeutschen Verlag eingestiegen und hatte sich so das Vorkaufsrecht sichern können. Das Handelsblatt spricht in der Zeitungsausgabe vom Freitag, den 22. Dezember 2007, von der Bildung eines “neuen Zeitungsriesen im Süden Deutschlands”.

Die Berichterstattung über den Verkauf des Süddeutschen Verlages fällt in allen von mir konsultierten Blättern gleichermaßen neutral aus. Ich frage mich dennoch, ob es nicht unter dem Aspekt der Pressekonzentration kritisch zu werten ist, wenn unter anderem das Qualitätsblatt Süddeutsche Zeitung aus seinem einstigen Gesellschafterverhältnis heraustritt und in den Besitz der SWMH überführt wird.

Hintergrund:

- Frankfurter Allgemeine Zeitung

- SWR.de

- SpiegelOnline

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Das Ende des Presseausweises?

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“Das Journalistenprivileg steht auf dem Prüfstand”, so lautete die Überschrift unter der Rubrik Medien der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 06. Dezember 2007. Bisher befand sich auf der Rückseite des Presseausweises ein Vermerk der Innenministerkonferenz (IMK), ab heute soll dieses qualitätssichernde Merkmal vielleicht fern bleiben.

Am 6. Dezember sind die Innenminister zu einem Gespräch zusammengekommen, indem sie über den Fortbestand des vom IMK herausgegebenen Presseausweises, debattieren wollen. Grund für die Zusammenkunft  sind die Klagen von jenen Verlegern und Journalistenverbänden, die bisher ihren Mitgliedern keine amtlichen Dokumente anbieten dürfen und sich so gegenüber ihren Mitstreitern im Nachteil sehen, berichtete die FAZ.

Seit vier Jahren ist die Ausstellung des bundeseinheitlichen und anerkannten Presseausweises vier Institutionen vorbehalten: Dem Deutschen Journalisten Verband, dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union. Diese Tatsache hindert jedoch die verschiedensten Firmen nicht daran täuschend ähnliche Presseausweise auch für “Hobbyjournalisten” zu erstellen, da die Berufsbezeichnung Journalist oder Publizist von Rechtsseite bisher keine gesicherte Berufsbezeichnung ist.

Diente einst der Presseausweis der Abgrenzung beruflich hochqualifizierter Journalisten von der sogenannten “Spreu vom Weizen”, so kommt nun ein “Jedermann” durch die Zahlung von ca. ? 150 Euro in den Genuss einer schicken Plastikkarte zuzüglich Journalistenstatus.

“Weil die Politik sich nicht in der Lage sieht, die Bewerberverbände auf ihre Seriosität hin zu überprüfen – also die Spreu vom Weizen zu trennen-, ist ihr vollständiger Rückzug aus der Ausweisvergabe wahrscheinlich.”, so beurteilt die FAZ die Situation in der heutigen Ausgabe.

Die Debatte um die Ausstellung des Presseausweises ist alles andere als neu: In 2006 initiierte BILD eine “Bild-Leser-Reporter” Rekrutierung. Hier sollten Hobbyfotografen nach dem Einsenden des ersten Bildes einen Presseausweis erhalten und ihre Schnappschüsse durch die “Bild-Leser-Reporter” – Redaktion “1414″ veröffentlicht sehen.

Ich stimme der FAZ vollkommen zu, dass mit der Inflationierung der zur Ausstellung eines anerkannten Presseausweises berechtigten Institutionen, die Medienberichterstattung im Allgemeinen in Mitleidenschaft gezogen wird. Vermutlich wird – sollte der nicht wünschenswerte Fall eintreten- in naher Zukunft auch jenen Journalisten der Zugang zu öffentlichen und politisch herausragenden Ereignissen verwehrt/erschwert, die aus Sicht ihrer Ausbildung und Berufserfahrung dazu befähigt sind. Insbesondere in Zeiten des Internets werden qualitätssichernde Institutionen wie der bundeseinheitliche Presseausweis benötigt, um die Medienberichterstattung in den deutschen Medien nicht nur aus quantitativer sondern auch als qualitativer Sicht im internationalen Vergleich als beachtlich erscheinen zu lassen.

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Die Überwachung des Alltäglichen

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Der Vorratsdatenspeicherung scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen. Der Bundesrat hat nun über das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung abgestimmt: Ab 2008 / 2009 sollen SMS-, Telefon- und Internetverbindungsdaten sechs Monate gespeichert werden Terroristen und Kriminellen soll durch dieses Gesetz schneller auf die Spur gekommen werden. Richter und Polizei dürfen auf die Daten zugreifen, sofern ein richterlicher Beschluss vorliegt. Doch bereits an dieser Stelle ist zu Fragen, welche Indizien als hinreichend gelten, um die Obduzierung der Verbindungsdaten zu genehmigen und vorzunehmen?

Und was habe ich damit zu tun? Diese Frage ist durchaus berechtigt: Sollte dieses Gesetz tatsächlich verabschiedet werden, so werden die Internetnutzer und Quasselstrippen mit Kriminellen auf eine Stufe gestellt. Die Nutzung der modernen, technischen Kommunikationsmittel wird so umgehend mit einem kriminellen Hintergrund verknüpft.

Wenngleich die Verbindungsdaten und nicht die Kommunikationsinhalte im Vordergrund stehen, so liegt es doch nahe von dem Einen auf das Andere zu schließen. Virtuelle Spaziergänge werden nunmehr mit der Polizei im Nacken vor sich gehen. Wo bleibt da der Spaß am Surfen? Ab 2008 bzw. 2009 sollte sich jeder Internetnutzer gleich zweimal überlegen, ob er Seite X tatsächlich anklickt. Auch die Kombination der verschiedenen Seitenaufrufe wird nun darüber entscheiden, ob sich der einzelne User auf kriminelles Terrain begibt.

Die offensichtliche Willkürlichkeit im Bewerten meiner Onlineaufenthalte von Staatsseite macht mir Angst. Wenn auch Datenschützer, Bürgerrechtsorganisationen und andere Gegner der Datenspeicherung eine Verfassungsklage vorbereitet haben und planen diese in Karlsruhe einzureichen, so sehe ich die Chancen auf Verhinderung dieses Gesetzes doch sehr gering. Natürlich bestehen bereits heute weitaus mehr Klageschriften von Bürgern, die sich gegen die Vorratsdatenspeicherung aussprechen, doch wie groß sind die Chancen, dass der Gesetzentwurf durch die Interventionen auf Bürgerebene noch gekippt werden kann? Es erscheint vielmehr offensichtlich, dass sich dieses Gesetz nur in den Köpfen von einzelnen Politgrößen entwickelt hat, die ihre Meinung in dieser Sache mit jener der Gesamtgesellschaft gleichsetzen. Wo bleibt da die Demokratie, das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Bildung und freie Informationsbeschaffung?

Vielleicht sollten wir doch alle besser aufhören das Telefon, das Handy oder das Internet zu Kommunikations- und Informationszwecken zu nutzen? Das gesprochene Wort lässt sich zumindest im Alltag immer noch nicht in Form von Verbindungsdaten festhalten, (sieht man von den zunehmenden Webcams auf den Straßen ab).

Kerner, vom 21. November 2007

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Bei ?Kerner? (ZDF) haben sich am 21. November 2007 unter anderem Roberto Blanco, Christoph Drösser und Tokio Hotel eingefunden. Der Einstieg in die Gesprächsrunde wird mit Herrn Drösser gewählt. Weniger seine Person, sondern vielmehr die Vermarktung seiner Buchreihe ?Stimmts? scheint hier im Vordergrund zu stehen (vgl. auch den Internetauftritt zur Sendung). Mehr als fünf Minuten widmet sich Kerner der Thematisierung des Buchinhaltes. Auch die Studiogäste werden in die ?Buchbewerbung? eingebunden. Denn durch das heitere Frage-Antwortspiel von Moderator und Studiogästen wird nicht zuletzt auch die Aufmerksamkeit auf das Produkt gesteigert.

Roberto Blanco setzt sich im Rahmen einer Anti-Raucher-Kampagne gegen Lungenkrebs ein. Blanco hat sich vor laufender Kamera sogar einer Lungenspiegelung unterzogen. Auch an dieser Stelle gilt es für mich zu fragen, inwieweit hier neben der Promotion der Kampagne auch PR-Strategien in Bezug auf den Sänger mitschwingen.

Die Präsenz von Tokio-Hotel im Studio wird nicht nur durch das stete Gekreische der jungen Fangemeinde offenbar, auch Kerner ist im Besonderen darauf bedacht die ?Jungen Wilden? immer wieder im Studiotalk herauszuheben. Welche Bedeutung Gesprächseinflechtungen zukommt, die sich zum Beispiel auf ?Proben mit den Studiogästen? oder auf die campende Fangemeinde auf dem Studiogelände beziehen, gilt es an dieser ebenfalls Stelle kritisch zu reflektieren. Kerner ist zudem im Besonderen darauf bedacht, die beiden Brüder als sehr angenehme, eloquente und reife Studiogäste herauszustellen. Spätestens als Kerner dann gegen Mitte der Sendung mit den Jungs über ?Sex im Auto? und Drogen zu sprechen beginnt, komme ich mir als Zuschauerin eher vor als hätte ich soeben nicht nur das Format, sondern auch gänzlich die Zielgruppe gewechselt.

Quotensteigerung und die Bindung neuer Zielgruppen scheint insbesondere bei dieser Sendung ein großes Thema zu sein.

Die Anwesenheit von Tokio Hotel emotionalisiert die Studioatmosphäre den gesamten Sendeverlauf hindurch. Doch das euphorische Fangekreische wandelt sich dann mit den letzten Studiogästen eher in einen ?Schrei des Schreckens?. Hier berichtet eine stets in Tränen gehüllte Mutter vom plötzlichen und bisher ungeklärten Verschwinden ihres Sohnes. Die Zuschauer werden nicht nur durch den Aufruf der verzweifelten Mutter, sondern auch durch den Moderator motiviert sich an der Suche nach dem Sohn zu beteiligen. Doch die “Emotionalisierungsmaschine” arbeitet tapfer weiter, denn auch die Schwiegertochter hat in der Runde Platz genommen. Ihre Präsenz wird auf die Rollen alleinstehende, nicht geschiedene Ehefrau und alleinerziehende Mutter beschränkt.

Tokio-Hotel fungieren als Quotenmacher, insbesondere die junge Zielgruppe soll so für das Format begeistert werden. Vermarktung und PR scheinen insgesamt für das ZDF eigene Talkrundenformat von großer Bedeutung zu sein. (Diesbezüglich möchte ich auch auf die Künstlervorstellungen auf der Website verweisen.) Unterhaltung und Emotionalisierung dienen zudem als weitere Werkzeuge, um das Publikum an die gesamte Sendung zu binden.

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Der erste Trauerkanal

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EOS TV, so soll der erste Trauerkanal nach den Angaben von Tagesspiegel und FAZ-Net in Deutschland heißen. Wolf Tilmann Schneider, ehemaliger Marketing Leiter bei SAT 1, hat mit seinem innovativen Senderkonzept nicht das Geld im Sinn. Vielmehr möchte er seine Affinität zu Friedhof-Landschaften insbesondere mit der 50-Plus Gruppe teilen. (vgl. Tagesspiegel: 06/2007) In Kooperation mit deutschen Bestattungsunternehmen soll der Tod aus dem verdrängten unbewussten heraufbeschworen werden.

Sterben muss schließlich jeder irgendwann und da sollte man vorbereitet sein.

Den Tod in seinen Facetten kennenlernen: Das Programm bietet neben Friedhof-Dokumentationen, der Aufarbeitung längst vergessener Trauerrituale oder Trends in Sachen Beerdigung und Trauer-Dresscode, auch Informationen zu Pflege und Hilfe im Alter. Der Programmstart ist noch in 2007 sowohl für das Fernsehen als auch für das Internet geplant. Das Format soll zunächst eine Stunde und später vier Stunden geschaltet werden. Die Finanzierung des Kanals soll u.a. durch filmisch-aufgearbeitete Nachrufe erfolgen.

Für 2000 ? kann ein virtuelles Grab, ein Platz auf der Datenbank von EOS TV, ein ‘Lebensflimmern in der Dauerschleife’ erstanden werden. Über das Sponsoring einzelner Programmteile durch Unternehmen aus dem Bereich der Pflege und der Bestattung sollen zudem Gelder zur Unterhaltung des Senders akquiriert werden. Das Aufpolieren einer düsteren, traurigen Branche – nichts anderes verfolgt der Initiator. (vgl. FAZ-Net: 06/2007) Gilt nur noch anzumerken, dass Herr Tilmann ab 2008 auch seinen Lebensunterhalt mit dem “virtuellen Grabschaufeln” verdienen wird.

Add-Ons im Test

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Ich bin begeistert: Die Add-Ons von Mozilla Firefox bieten nicht nur einen netten Zeitvertreib! Nein, sie erleichtern zugleich auch das Arbeiten im Netz. und los geht die Suche nach einer Web-Werkzeugsammlung entsprechend der individuellen Nutzungspräferenzen.

Hier meine Top Five:

1.Grap und Drag

2.All-In-On-Gestures

3.Colourful Tabs

4.Mister Wong Toolbar

5.Unplug

Nicht von Pappe sind im Übrigen auch die “Firefox-Themes” oder das Add-On ” Tab Effects”. Komfort und Spaß sind in der bunten Add-On-Welt keine Grenzen gesetzt.

Geschmacklos geht es weiter

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Ein schnelles Durchblättern der aktuellen “Medium” und leider wieder ? 7,00 gespart. Holzbrinck möchte es sich offensichtlich mit allen Zielgruppen auf dem Printmarkt vermiesen. Einst begleitete mich die “Zitty” durch das Berliner Großtadtleben. Kunst, Kultur, Lifestyle exklusiv und übersichtlich aufgearbeitet – das waren mir die 7 Euro bei meinem ersten Berlinaufenthalt wert. Ich -auch eine Neonleserin- fühlte mich gleich auf den ersten Blick vom Layout der “Zitty” angezogen. Zwischen Retro und Moderne bewegten sich das Schrift- und Grafikangebot gepaart mit guter Berichterstattung. Es ist wie im wahren Leben: Die Dinge ändern sich nicht immer zum Guten! Ich bin beruhigt, dass sich auch andere “Zitty”-Leser gegen das Relaunch aussprechen.

Hier eine Lesermeinung:

“Nach 17 Jahren als treue Zitty-Leserin wollte ich mich nur verabschieden und mitteilen, daß ich die 10 Cent mehr vom Tip in Kauf nehme, aber wenigstens ein ordentlich nach Themen Kino, Musik, Theater usw. strukturiertes Stadtmagazin lesen kann. Ich habe meine Meinung über das neue Heft schon in einer früheren mail mitgeteilt und mir das aktuelle Heft gar nicht mehr gekauft. Ich will kein buntes Boulevard-Magazin mit zusammengewürfelten Artikeln lesen, sondern mir über die Kunst und Kultur in unserer Stadt einen Überblick verschaffen.” (Alex, 10.06.2007 00:47 Uhr, http://leser.zitty.de/)

Versuch einer adäquarten Zielgruppenansprache

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Hier findet ihr einen interessanten Artikel zum Thema: “Medienwandel im Print-/Onlinesektor”.

Der Weblogeintrag von Jörg Halstein (hunderttausend.de) widmet sich dem Aspekt: “Community und Zielgruppenansprache von “16 Jahre plus/minus”.
Wie kann man potentielle TV-Leser ansprechen, ohne sie -die genaue Zielgruppe- wirklich zu kennen? Man taufte die Idee “Lifestyle.volksfreund.de” und hofft…auf Erfolg.

Link: http://www.halstein.de/index.php/2007/05/31/volksstyle/

Erinnern an Tanja Gräff

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In nahezu allen etablierten Medien waren die Suchmeldungen zu lesen. Und mehr… leider ging die Berichterstattungspraxis über den Turnus der Kriminalpolizeimeldungen hinaus. Reportagen in Fernsehen und Printmedienablegern sensationalisierten -?aus meiner Sicht?- das tragische Ereignis. Die unmittelbare Betroffenheit bewirkte eine verstärkte Rezeption des traditionellen Medienangebots, aber bewirkte es nicht auch ein Abflachen in Bezug auf das Thema im Laufe der Zeit.

Fakten liegen auf  finanzieller Ebene in Verdoppelungen der PageViews-Statistik in Bezug auf Onlinemedien und im Anstieg des regionalen Zeitungsverkaufes. Diese Zahlen sind sicherlich nicht als Hinweis auf eine plötzlich erstarkende Qualität hinsichtlich der journalistischen Textaufbereitung in den regionalen Zeitungsangeboten zu lesen. Vielmehr blieb das sensible Herangehen an das Thema aus: Warum ein Video zu den Suchaktionen zum Abruf auf der Seite des Trierischen Volksfreunds? Ist hier der Punkt ?Aktualität? in Bezug auf Onlinemedien nicht falsch interpretiert?

Heute ein Blick in die Zeitung!

Wo ist Tanja Gräff in dem Spaltenpotpouree der gegenwärtigen Presse ausfindig zu machen? Vergangene Woche fand die Suchmeldung von Tanja Gräff noch den ein oder anderen lupengroß angelegten Einspalter in den traditionellen Medienablegern. Darf sich ein solches tragisches Ereignis nur durch eine sensationsheischende Presse derart abnutzen lassen? NEIN! Ich möchte mit diesem Blog-Eintrag noch einmal an das Verschwinden von Tanja Gräff im Rahmen des FH-Sommerfests erinnern und dazu motivieren in regelmäßigen Abständen die Seite der Kriminalpolizei in Bezug auf dieses Thema einzusehen. Hier ist nämlich davon auszugehen, dass Fakten geliefert werden und sich nicht die entscheidenden Informationen im blumigen Reportagenstil von Film und Fernsehen verlieren.

Die Reaktivierung der Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit muss erfolgen. Sachdienliche Hinweise können eben auch nur über eine entsprechende Berichterstattung erfolgen.

Das iPhone ist da!

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Das Smartphone ist nun endlich im amerikanischen Handel erhältlich. Große Erwartungen machten sich auf Seiten der Apple-Liebhaber breit als Steve Jobs am 9. Januar 2007 das iPhone auf der Macworld in San Francisco vorstellte.

Das iPhone – was ist das eigentlich?

Das iPhone führt verschiedenste -im Applehaushalt auch einzeln geführte Geräte- in einem Endgerät zusammen; natürlich darf bei solch`einem Servicepack auch nicht die benutzerfreundliche und intuitive Handhabung fehlen. Das iPhone setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: iPod, Mobiltelefon, Internetkommunikation mit eigenem E-Mail-Dienst, Webbrowser, Suche- und Kartendienst. All diese Techniken verschmelzen im iPhone zu einem Hybridmedium und werden durch das berührungsintensive Breitband Display hinsichtlich der Nutzung synchronisiert.

Was kostet der große Technikspaß?

Das 4 GB Modell wird im Juni in den USA und Ende 2007 in Europa erhältlich sein. Zwei Ausführungen werden angeboten, die sich lediglich in Bezug auf das Arbeitsvolumen unterscheiden. Das 4 GB-Modell kann in den USA für smarte ? 499,00 erstanden werden. Der Kauf des 8 GB-Modells ist mit einem Preisaufschlag von ? 100,00 Preisaufschlag verbunden. Die Geräte arbeiten sowohl mit Mac als auch mit anderen Computermodellen zusammen, sodass auch hier in Bezug auf Nutzerkompatibilität ein weiterer Anreiß zum Kauf geboten ist.

Juni / iPhone/ Deutschland

Nicht nur die deutschen Medien berichteten von der Einführung des iPhones; eigene iPhone-Weblogs und Informationsforen wachsen im Internet heran. Auch auf Ebay bleibt der Verkaufsstart nicht unbeachtet: Das Starten der Suchanfrage “iPhone” fördert die dubiosesten Angebote hervor. So ist hier zum Beispiel das iPhone in einer Preisspanne von ? 299,00 bis hin zu ?1.599,00 zum Kauf vertreten.

Links:

http://search-desc.ebay.de/iphone_W0QQfsooZ2QQfsopZ19QQftsZ2QQsalisZ77

www.iphoneinfo.de
www.iphone-weblog.de

E-Mail-Spam

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Juchu! Nach dem Öffnen meines E-Mail-Accounts werde ich freundlich darauf hingewiesen, dass ich im Besitz 15 neuer E-Mails bin. Mit Freude wagt man da doch schon Mal einen Klick auf den Posteingang. Aber dann….10 der empfangenen Mails stellen sich als purer Spam heraus.

E-Mail-Spam: Ein aktuelles Thema in zahlreichen Onlinemedien. Kampfesparolen gegen den Spam werden ausgesprochen, doch stellt sich schnell heraus, dass sich auch in nächster Zeit nichts an der Informationsvermüllung im eigenen E-Mail-Eingang ändern wird. Ob Medikamentenangebote oder gezielte Drogenumwerbung der Kreis der Spamer weist sich als ein heterogenes Feld aus.

Was tun?

Der Idealfall wäre, wenn der Spam bereits mit dem erstem Serverkontakt abgebloggt werden könnte, damit würde die E-Mail erst gar nicht angenommen werden und der computereigene Papierkorb hätte weitaus weniger zu schlucken. Doch hierzu müsste der eigene Server über die Option zur Klassifizierung von Spam/Nicht-Spam verfügen. Eine Analyse einer eintreffenden E-Mail ist derzeit nur durch einen Spam-Filter möglich. Spam-Filter blockieren eine Nachricht nur dann, wenn sie -hinsichtlich ihrer ?Bauweise?- Teil der “Black-List” ist. Die “Black-List” bezieht sich unter anderem auf die IP des Absenders. Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass solche Listen nur einen kleinen Teil, der im Internet florierenden IP-Adressen erfassen können.

Spam-Blocker arbeiten mit Grundinformationen der gesendeten E-Mail: Neben der Sender-IP, gilt die Betreffzeile dem Filter als Referenzobjekt. Aus der Addition von Merkmalen, wie beispielsweise Sendung in BCC, Spam-Keywords oder mehrere Empfänger, generiert der Spam-Filter einen sogenannten Spam-Score, welcher,-sofern ein gewisser Toleranzgrad überschritten wird- dazu führt, dass die Meldung abgewiesen wird.

Leider werden die Spamer auch nicht dümmer und sind den Weiterentwicklungen auf dem Spam-Filter-Sektor stets immer um Längen voraus. So ist es in gegenwärtiger Zeit beispielsweise gängige Praxis Teil der Empfängeradresse in die Betreffzeile zu implementieren oder in bestimmter Weise ?BUZZ-Wörter? auf typographischer Ebene ?wie nachfolgend gezeigt – zu transformieren.

Hier ein Beispiel:

Betreff:

*** GMX Spamverdacht *** Als sein Diener, als sein SpeertrXger, sein Schatten

Textfeld:
der mineralbusiness entwickelt sich schnell!

sehen sie es am donnerstag 7. juni!
entreprise: harri expl inc

letzt. schlu?k: 0.45

5-t.ag prog.: 1.80

Fazit: “Eine Lösung ist nicht in Sicht. Und statt eines Rückgangs ist zuletzt ein spürbarer Zuwachs der Spam-Flut registriert worden (siehe auch heise.de) und ?nahezu drei Viertel aller E-Mails? sind mittlerweile als Spam klassifiziert.? (Quelle: Dr. Web) Mit anderen Worten: SPAMERN stehen Tor und Tür offen.

Rauschabstand

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Vom Rauschen und berauscht sein!
Berauscht vom Rausch der Ströme; umrauscht von der arbeitenden Soundkarte.

Rauschabstand, was zum Teufel ist das?

Beim Stöbern nach einem probaten Weblogthema bin ich auf folgendes Technik-Chinesisch gestoßen: RAUSCHABSTAND. Für alle, die genauso wenig wie ich mit diesem Begriff in Verbindung bringen können, folgt hier die Auflösung.

Beim Kauf einer Soundkarte für den PC oder das Notebook sollte auf den sogenannten Rauschabstand geachtet werden. Die mit “SNR” oder “Rauschabstand” bezeichneten und in Dezibel (dB) angegebenen Angaben sagen etwas darüber aus, wie gut die Qualität der Audiowiedergabe ist. Gute Soundkarten haben einen Rauschabstand von 96 db oder mehr [...](Trierischer Volksfreund, 15.06.2007, S.28: Neue Soundkarte: Rauschen auf Abstand/Multimedia)

Trier entdecken! “90 Sekunden”- Triers erstes Boulevard-Magazin

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Alle 14 Tage erscheint es, das exklusive Magazin von ANTENNE WEST. Lange Zeit hat Trier auf sein erstes Boulevard-Magazin gewartet! Hat Trier das wirklich?

Die zweite Ausgabe des Magazins ist am 1. Juni 2007 erschienen und titelt mit der sagenhaften Hauptstory “Todesfalle Mosel”. “90 Sekunden”, so der Titel des Magazins lässt kein Ereignis in der Region unangerissen: Von Armut, Tod und Verderben, Sport und Freizeit und Gesundheitstipps – hier sammelt sich alles. Sagenhafte 80 Seiten füllt das Trierer Magazin, das sich selbst als DAS Boulevard-Magazin für die Region versteht.

Bitte helft mir mit dem Titel: Ist “90 Sekunden” auf die durchschnittliche Lesedauer bezogen?

Halten wir also fest: Trier hat ein eigenes Boulevardmagazin! Na dann…ich glaube die Zeitung brennt gut, sie ist kostensparend -wen wundert es- auf Ökopapier gedruckt.  Eine schöne Allegorie zum Magazininhalt, wie ich finde.

Wer sich auch dieser äußerst spannenden Lektüre widmen will, findet Informationen hinsichtlich Auslagestätten sowie die direkte Downloadmöglichkeit des Magazins unter AntenneWest.de.

Google und Gesichtererkennung

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Big Brother is watching you! Diese “olle Kamelle” bereitet den meisten Internetnutzern schon lange keine schlaflosen Nächte mehr. Immer weiter und tiefer, immer exzessiver und unbedarfter dringt der User in die Tiefen des www ein, – letzen Endes wird er Teil von ihm.

Jeder Interaufenthalt hinterlässt seine Spuren: Hier ein Seitenklick, da ein Bild in eine Community eingestellt…Man glaubt es nicht: Google hat jüngst eine Software generiert, die es ermöglicht eine Gesichtersuche im Internet zu starten. Das eigene Gesicht -weil getaggt oder in Relation zu den sonstigen auf der Seite befindlichen Informationen gesetzt- wird im Internet ersuchbar! Google avanciert zum Gesichterfinder: Wenngleich das neue Google-Plug-In noch nicht auf dem Markt ist, lassen sich in gewissen Foren Befehle finden, die die Bildersuche in eine Gesichtersuche umwandelt.

Ende des vergangenen Jahres fusionierte Neven Seven mit dem Suchmaschinenmogul Google. Die Firma Neven Vision ist auf die Entwicklung von Gesichtererkennungssoftware spezialisiert: Die jüngste Software vermag es, wie eine Art digitale Schablone, die automatischen Gesichter auf Fotos zu erkennen und zu suchen.

Durch den Einsatz derartiger ausgefeilter Suchmaschinen werden dem Nutzer jedoch nicht nur Vorteile beschert: Schön, wenn man einen lang vermissten Freund endlich im Internet wiederfindet, doch was ist, wenn das Google-Suchfenster mit samt seiner Software für Spionage und Verfolgungszwecke (Staking) Einsatz findet?

Quelle:
Süddeutsche Zeitung, 04.06.07,

Link: http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/596/116480/

P.S: Eine Frage zum Thema:

“Nachrichten-Hitparade” – Webnews.de

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Jeder kann bei der Generierung der Tagesagenda mitmischen. Webnews.de ist ein nutzergenerierter Nachrichtenkanal, “eine aktuelle Internet-Presseschau” (Süddeutsche), die sich Quellen wie Spiegel.de, sueddeutsche.de oder bild.t-online.de bedient, aber nicht zuletzt auch Blogs , Videoportale und Fanseiten für Themenrecherchezwecke auswertet.

Ziel: Ein repräsentatives -weil demokratisiertes- Internet-Themen-Ranking

Das Tages-Themen-Ranking ergibt sich aus dem Einstellen einer News durch einen angemeldeten Nutzer sowie der anschließenden Kommentierung und Bewertung durch andere Portalnutzer.

Fern ab von einer redaktionell getroffenen Auswahl entsteht so im Minuten-/ Stundenverlauf eine themenheterogene Liste der im Internet als prominent gehandelten Themen. “Best of Internet”, kommentiert die SÜDDEUTSCHE in der Ausgabe vom 29.05.07 -nicht ohne ironischen Unterton- in Bezug auf das Ergebnis des täglich stattfindenden Blog- und Gegenbloggens.

Während es Firmeninhaber Voskoetter um “User relevante Inhalte im Internet” und einer Demokratisierung der Nachrichtenauswahl geht, sieht die SÜDDEUTSCHE -im Rankingvergleich- eine wachsende Tendenz hin zu boulevadesken Themen gegeben. So führen beispielsweise Themen wie “Deutschland sucht den Superstar” oder Oliver Pochers Wechsel zu Harald Schmitt die Top 5 des Tagesrankings für den 29. Mai an.

Top-User versus Top-Information: Wer gewinnt den Kampf im Tagesgeschäft? Wohin führt die Reise im tagesaktuellen Informationsgeschäft?
Kurz um: “Themen die die Welt bedeuten” bestimmen die Webnews-Internet-Agenda! Gefahr oder Potential? Demokratisierung des Nachrichten-Sharings oder Informationsvermüllung durch User-Generated-Content in Zeiten des Web 2.0, informiert oder unterhalten, dass sind diesbezüglich hier die entscheidenden Fragen!?

Medienwandel!?

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ZDF-Mediathek

Fernsehen – kannte ich Mal. Heute fehlt mir die Zeit mich dem bunten Röhrengeflimmer zu widmen. Der Fernseher verstaubt und mein Rechner läuft auf Hochtouren. Hier schaue ich Filme und höre meine Musik! Hier telefoniere ich und verabrede mich via Chat mit meinen Freunden. Nun gestern war es ANDERS. Gestern hatte ich Zeit. Ich schaute mir also in alter Tradition die Heute-Nachrichten im ZDF an.

Das Bild und die Information

Es ist schon angenehm, wenn der Vortrag der Nachrichtensprecherin von Bildbeiträgen untermalt wird. Der Nachrichtengehalt kann so, an visuelle Reize verknüpft, besser verinnerlicht werden. Ich muss zugestehen, dass mein Nachrichten-Podcast die Live Nachrichtenberichterstattung im Fernsehen nicht so wirklich ersetzen kann.

Am Ende dann nochmals eine Überraschung

Im Anschluss an die Wettervorhersage erfolgte der Hinweis auf das ZDF-Onlineportal. Gleichzeitig wurde somit – wenn auch indirekt – das dem Internet innewohnende Potential anerkannt und unterstichen. Das Fernsehen versteht sich demnach nicht mehr in seiner traditionellen, heroischen Position als “Alleinmedium”. Vielmehr ist sich das Fernsehen der Netzwerkstruktur bewusst geworden, der es als Informations- und Unterhaltungsmedium gegenwärtig angehört.

Breite Zielgruppenansprache – Accessibility / Barrierefreiheit- so lauten hier die Stichwörter.

Um die Rundfunkgebühren zu legitimieren wird verstärkt versucht die Informationen und auch die Unterhaltungsangebote der öffentlich-rechtlichen Anbieter auf die verschiedensten Informationskanäle aufzuteilen. Sei es der Podcast-Dienst oder das Web-Radio, seien es Web-Streams, RSS-Feeds, DVD-Serien-Produktionen oder seit Neuestem auch die Möglichkeit sich gewisse ZDF Programmelemente Live im Internet anzuschauen.

Eine wirklich tolle Sache die ZDF-Mediathek.

Ob Maybritt Illner oder Johannes B. Kerner, BerlinDirekt, die Heute-Nachrichten oder das Kulturmagazin “Aspekte” – all diese Sendungen lassen sich live im Internet mitverfolgen und das völlig kostenlos, (sieht man von der Rundfunkgebühr im Allgemeinen ab). Sendungen, welche für die Fernsehausstrahlung vorproduziert werden, können heute sogar vor der eigentlichen Fernsehausstrahlung im Netz angesehen werden. Außerdem verfügt die ZDF-Mediathek über ein großes Archiv, dass ebenfalls zur kostenfreien Nutzung jedem User offensteht. So ermöglicht das ZDF eine Individualisierung der Fernsehnutzung (Loslösung von Raum und Zeit) und steigert somit seine Attraktivität. Durch die Kanalisierung des Angebotes auf verschiedene Ausspielkanäle gewinnt das ZDF an Zielgruppe, an Wahrnehmung im Globalen Sinne und an Legitimation (bezogen auf die zu entrichtende Gebühr).
Verkaufe Fernseher !

Mein Fernseher zeigt sich in regelmäßigen Abständen verschneit. Meine Recherchen in dieser Sache haben ergeben, dass dies an den Bussen (bzw. dem Busfunk) liegt, die in regelmäßigen Abständen an meinem Appartement passieren. Störbild im Fernsehen aber störfreies Verfolgen der Sendung im Internet. Feine Sache: Meinen Fernseher kann ich nun getrost verkaufen.

Design übersetzt und angepasst von Christian Moeris, Christian Lehberger & Linda Manuel. Basierend auf dem Theme GlossyBlue von N.Design Studio.
Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO