Einfach mal die Politiker fragen, was sie denn so machen. Wenn das so einfach wäre! Doch auch für dieses Problem bietet das Internet eine Lösung an. Die so genannte E-Democracy-Seite Sie-schreiben-dir.de. Nach englischem Vorbild existiert nun auch eine deutsche Version nach selber Funktionsweise: User können sich mit Postleitzahl registrieren und werden so ihrem Parlamentarier zugeordnet. Finden sich 25 Interessenten zusammen, wird der Abgeordnete benachrichtigt. Ignoriert er die Einladung folgt nach weiteren 25 Interessenten erneut eine Benachrichtigung. Wenn sich ein Abgeordneter zur Teilnahme entschließt, ist er in der Akteursrolle. Die Agenda wird von den Abgeordneten bestimmt. Die Nachrichten aus Berlin können die Nutzer dann direkt in Foren diskutieren – ob sich Politiker oder ihre Mitarbeiter dort ebenfalls zeigen, bleibt ihnen überlassen. Bisher ist die Resonanz bei den Politikern allerdings eher bescheiden, auf der Statistikseite bei Sie-schreiben-dir.de, zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Es existiert bisher nur ein einziges Forum.
Doch: Aller Anfang ist schwer. Ist das ein Weg, der Zukunft hat?
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