E-Reader ? Zukunft des Online-Journalismus?

geschrieben von j_salm in Allgemeines, Internet, MedienwandelKommentar schreiben

Die spanische Verlagsgruppe Prisa macht es vor: Prisa hat mit Amazon ein Abkommen über die Verbreitung des Inhalts via Kindle geschlossen. Mögliche Rettung für einen finanzierten Online-Journalismus?

Die Tageszeitung ?El País?, die Sportzeitung ?As? und das Wirtschaftsblatt ?Cinco Dias? sollen in den kommenden Monaten zunächst in den Vereinigten Staaten per Kindle abrufbar sein (FAZ Print vom 23.07.09, S.33; oder hier).
Es könnte so schön sein, das Geschäft mit billigen Nicht-Papier-Zeitungen?

Aber in Deutschland lahmt das E-Reader-Geschäft jedenfalls noch. Der Kindle ist bislang nur in den USA zu haben, der Sony e-reader hat ebenfalls noch mit der Kinderkrankheit des arg eingeschränkten Angebots zu kämpfen, vom vielversprechenden Plastic Logic Reader ist weit und breit noch nichts zu sehen.

Dazu kommt dann noch die Meldung über offenbar nicht-lizensierte Bücher, die trotz Angebot im offiziellen Kindle Store über Nacht flugs nicht nur vom Server, sondern gleich aus jedem Gerät gelöscht werden. Orwells Rache in der schönen neuen E-Book-Welt!

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