Hörtipp: Keep it small and simple – Wo steht der Recherchejournalismus in Deutschland?

In der letzten Markt und Medien Sendung vergangenes Jahres widmete sich der Deutschlandfunk dem Thema Recherchejournalismus in Deutschland.

Eingegangen wird in dem knapp 23 Minuten langen Feature unter anderem auf Ausbildung, Arbeitsmethoden und -bedingungen für recherchierende Journalisten in der BRD. Dabei kommen unter anderem Günter Wallraff, der mit seinen Undercover-Reportagen in den 70er Jahren Berühmtheit erlangte, der nicht unumstrittene Mitbegründer des Netzwerks Recherche Thomas Leif, Journalismusforscher Siegfried Weischenberg zu Wort.

Nachgehört werden kann die Sendung hier.

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Ein Gedanke zu „Hörtipp: Keep it small and simple – Wo steht der Recherchejournalismus in Deutschland?

  1. Angefangen mit Erich Salomon & Co aus der Weimarer Republik birgt investigativer Journalismus unter anderem Gefahr, einen Kosten- und Zeitaufwand. Doch dafür hat er auch eigene Qualitäten. Der Journalist mindestens hat handfeste Anhaltspunkte. Zudem fächert sich die Darstellungsform ja auch noch einmal auf (Milieu-Reportage, Selbsterfahrungsreportage wie bei Wallraff, aufdeckende Reportage usw.), was eine journalistische Vielfalt erschafft.
    Wenn nur noch gegoogelt wird, endstehen hier meiner Meinung nach große Defizite. Es schleichen z.B. sich zu leicht Fehler ein.
    Die Reportage-Recherche ist für mich also unabdingbar im Hinblick auf die Wiedergabe der Wirklichkeit.

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