meinVZ, deinVZ, unserVZ?

Nachdem nun meinVZ bereits seit Februar online ist, hört man wenig von ihm. Ob nun Holtzbrinck damit wirklich so viel mehr Nutzer anzieht als mit studiVZ und schülerVZ alleine, ist fraglich.

Doch jetzt ist es auch mir passiert. Ein Freund ist umgezogen zu meinVZ (nachdem das nun ganz einfach per „Umzugsservice“ funktioniert) und schon werde auch ich belagert, ob ich nicht endlich meinen Account mit meinVZ verbinden will oder aber ganz umziehen. Aber nein, ich möchte nicht. Leider kann ich nun nicht in die Gruppen in meinVZ eintreten, bekomme aber dennoch die Einladungen und immer wieder habe ich nur die eine Möglichkeit – umziehen. Ist das denn wirklich nötig?

Auf techbanger.de wird zudem von folgendem Fall berichtet:

„Nun hat das Management reagiert: Per Filter werden gezielt User-Profile ausfindig gemacht, die darauf deuten lassen, dass die jeweiligen User keine Studenten (mehr) sind. Zur Identifizierung dieser User wird unter anderem das Alter herangezogen. Diese User werden mit einer Massenmail gezielt von einem studiVZ-Mitarbeiter Namens Frederik angeschrieben. In dieser Mail möchte er ihnen den Wechsel von studiVZ zu meinVZ schmackhaft machen.“

Angesichts dessen zweifle ich doch sehr am vorausgesagten Erfolg und bin gespannt, wie sich facebook in Deutschland integrieren wird.

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5 Gedanken zu „meinVZ, deinVZ, unserVZ?

  1. Ich seh das ganze weniger kritisch. StudiVZ ist von der Nutzerzahl ein riesen Erfolg und wird von vielen als direkter Kommunikationsaustausch mit Freunden und Bekannten genutzt, der dadurch viele leute veranlasst hat, obwohl sie nicht mehr studieren, sich trotzdem zu registrieren, um nicht kommunikativ „abgeschnitten“ zu werden.

    Da war die Reaktion vom Holtzbrinck Verlag vernünftig und legitim, MeinVZ für jedermann aufzusetzen und natürlich die Verknüpfung zu StudiVZ herzustellen.

    Der Umziehservice ist doch super, es geht nichts verloren und die Kommunikation läuft über beide Plattformen und trennt die Zielgruppe, so dass auch wirtschaftlich gearbeitet werden kann, um aus einem Kommunikationserfolg auch einen wirtschaftlichen zu machen, der dieses Netzwerk dann auch langfristig überlebensfähig macht.

    Also keine Scheu vor MeinVZ, werde nach meinem Studium mit Sicherheit auch die Fronten wechseln.

  2. Bei diesen ganzen VZs weiß man ja gar nicht mehr, wo man überall überhaupt angemeldet sein sollte um nichts zu verpassen. Wie wäre es denn noch mit „AzubiVZ“, „SeniorenVZ“ oder „KrabbelgruppenVZ“?

  3. Ich denke auch, dass es bei den Social Networks wohl bald zu einer Übersättigung kommen wird, wenn nicht gar schon gekommen ist. Der Markt wird mit werkenntwen.de, dem deutschen Facebook-Ableger, MySpace usw. einfach schon zur Genüge bedient werden, da hilft meinVZ das wirklich recht nervige Werben nichts.

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