Soziale Netzwerke und deren Risiken

geschrieben von s2giruff in Internet, KommunikationsformenKommentar schreiben

Internetcommunities, wie ?wer kennt wen??, ?partyface?, ?studiVZ? etc. sind momentan sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Jugendlichen sehr angesagt. Es handelt sich hierbei um Internetseiten, auf denen man sich anmeldet und meist viele persönliche Daten preisgibt. Diese privaten Informationen reichen vom Namen, Adresse oder Beruf bis hin zu Fotos. Sinn der Sache für den Nutzer ist es meist neue Leute kennen zu lernen, alte Bekannte wieder zu treffen und mit Freunden zu chatten ? und hierbei liegt laut aktueller Studie aus Hamburg die Gefahr. Denn die Frankfurter Rundschau berichtet, dass dieser Studie zufolge solche sozialen Netzwerke immer mehr zu kriminellen Zwecken ausgenutzt werden. Durch die öffentliche Darlegung der eigenen Person wird versucht an finanziell nutzbare Daten zu gelangen. Dies behauptet, so die Frankfurter Rundschau, der Antiviren-Spezialist Symantec, der das bekannte Antiviren-Programm Norton Security auf den Markt gebracht hat. Auch würden Schwachstellen der Webseiten es den Kriminellen einfacher machen Spionage-Software oder ähnliches in den Computer der nichts ahnenden User einzuschleusen. Jeder sollte sich daher im Klaren über die eventuellen Risiken sein, die eine solche Community-Anmeldung und vor allem die Darlegung der persönlichen Daten mit sich bringen.

 

Quelle: Frankfurter Rundschau

9 Kommentare zu “Soziale Netzwerke und deren Risiken”

  1. roms2201 sagt:

    Darüber im klaren dürfte sich mittlerweile eigentlich jeder sein, spätestens, seitdem Studivz zum Jahreswechsel ihre neue AGB durchgeboxt hat. Ich sehe darin auch eine gewisse Gefahr, allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir sowieso schon die ganze Zeit irgendwie Informationen von uns im Internet preisgeben, ohne, dass wir Böses ahnen.
    Ich halte aber nichts von irgendwelchen Verschwörungtheorien, die auch durch die Studivz AGB entstanden sind, dass wir uns da verkaufen, Gläsern machen etc.
    Man sollte vielleicht nicht immer alles schwarz-weiß sehen und dann werden wir eines Tages merken: es ist doch alles nicht so schlimm, denn: wir leben immer noch alle.

  2. s2giruff sagt:

    Natürlich ist es nicht sinnvoll immer das Schlimmste zu erwarten, aber nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, werde ich in Zukunft schon etwas vorsichtiger sein, was die Darlegung meiner Daten betrifft, vor allem, weil man nie wissen kann mit welchen Methoden gearbeitet wird um an Informationen zu kommen. Denn ich möchte auf keinen Fall wegen einer solchen Sache das Risiko eingehen, dass jemand beispielsweise an meine Bankdaten kommt. Das sollte man schon Ernst nehmen.

  3. s3symein sagt:

    Hier sollte man schon vorsichtig sein, denn nicht nur Bankdaten könnten herausgefunden werden. Anderes Problem hierbei ist eben auch die soziale Seite. Wie stellt man sich auf diesen Seiten dar? Denn viele Arbeitgeber suchen im Netz nach den Bewerbern,googlen sie zum Beispiel. Und wenn sie etwas finden, dass ihnen nicht passt, eventuell Photos auf denen man nicht gerade gut rüberkommt, kann das ein Gurnd sein die Stelle nicht zu bekommen. Ist tatsächlich schon passiert. Und auch die Bilder oder andere Informationen können einfach so ins Netz gelangen ohne, dass man es mitbekommt. Man muss den Teufel nicht an die Wand malen, aber man sollte sich schon bewusst sein, was man ins Netz stellt und was nicht.

  4. 009237710 sagt:

    Kann mich euch nur anschließen. Wahnsinn welche Risiken diese doch auf den ersten Blick so harmlos erscheinenden Internetadressen beinhalten.

  5. lavihe sagt:

    Die Gefahren sind tatsächlich vorhanden und werden vor allem häufig unterschätzt. Mir wurde zum Beispiel von Polizisten aus meinem Bekanntenkreis ausdrücklich davon abgeraten, mich bei einer solchen Seite anzumelden, da sie schon einige sehr negative Erfahrungen damit gemacht haben. Allerdings hat die Sache auch etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun. Jeder kann selbst entscheiden, was und wieviel er von sich preis gibt. Wenn man sich einige Bilder Auf den Seiten so anschaut kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Diese Menschen setzen sich damit den genannten Gefahren aus und blamieren sich überdies noch. Auf der anderen Seite kann man sich, gerade im Hinblick auf Arbeitgeber, theoretisch gesehen natürlich auch positiv präsentieren. Es liegt immer an einem selbst und wie bewusst und verantwortungsvoll man mit der Sache umgeht. Es sollte allerdings öffentlich auch mehr vor den Gefahren gewarnt werden.

  6. s3angraf sagt:

    Erst gestern habe ich in meiner Freundesliste wieder einen vollkommen anonymisierten Namen mit falschen Foto entdeckt und wusste auch nicht wer sich dahinter vergibt.
    Es war jemand der jetzt bei der Polizei anfängt und die Vorgesetzen ein quasi web2.0 Verbot ausgesprochen haben, da er ja nun Dienst im Namen der Bürger leistet und ihn seine privaten Angaben sehr zu schaden kommen könnten.

  7. roms2201 sagt:

    Lavihe hat da vollkommen recht: Wie sich manche im Web 2.0 präsentieren, lässt einen wirklich am gesunden Menschenverstand zweifeln. Dass sich unsere zukünftigen Arbeitgeber diese Seiten anschauen kann man auch zu seinem Vorteil nutzen. Präsentiert man sich dort freundlich, offen und mit interessanten Hobbies, wird der potentielle Arbeitgeber mit Sicherheit nicht negativ über einen urteilen. Das Identitäts-Management könnne wir also durchaus auch als Trumpfkarte ausspielen.

  8. gerb2101 sagt:

    Als Anmerkung zum Datenklau. Gebt man auf http://www.yasni.de/ euren Namen ein und schaut, ob ihr euch findet. Bis jetzt war noch jeder online auffindbar (unter anderem auch in solchen netzwerken), der es probiert hat.

  9. IVW Online Nutzungsdaten Februar auf marketing-kompakt.de sagt:

    [...] in sozialen Netzwerken aktiv, schon etwas älter aber immer noch lesenswert ist auch der Artikel Soziale Netzwerke und deren Risiken. Außerdem habe ich hier einen Beitrag gefunden, der sagt, dass bereits über die Hälfte der [...]

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