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	<title>Comments on: Masse statt Klasse &#8211; Fressoffensive im deutschen Fernsehen</title>
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	<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/2136</link>
	<description>Medien-Weblog des Faches Medienwissenschaft an der Universität Trier</description>
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		<title>By: 008708571</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/2136/comment-page-1#comment-96819</link>
		<dc:creator>008708571</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 14:15:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde auch vorschlagen, dass man neben den Sendungen, wo es um die XXL Portionen geht, auch Sendungen über die hungernde Menschen zeigen sollte. Es ist schon schrecklich anzusehen wie die Menschen diese riesigen Portionen Essen in sich reinstopfen, aber was noch schlimmer ist, ist dass die Meisten bei diesen ?Esswettbewerben?, es nicht einmal schaffen die Hälfte ihrer Portionen aufzuessen. Somit wird eine riesige Menge an Nahrungsmitteln einfach weggeworfen. 

Man soll sich vielleicht auch mal an die Christliche Religion erinnern. Laut derer zählt die  ?Völlerei? (Fresssucht, Unmäßigkeit usw.) zu den sieben Todsünden und das Wort Gottes sollte man sich zu Herzen nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde auch vorschlagen, dass man neben den Sendungen, wo es um die XXL Portionen geht, auch Sendungen über die hungernde Menschen zeigen sollte. Es ist schon schrecklich anzusehen wie die Menschen diese riesigen Portionen Essen in sich reinstopfen, aber was noch schlimmer ist, ist dass die Meisten bei diesen ?Esswettbewerben?, es nicht einmal schaffen die Hälfte ihrer Portionen aufzuessen. Somit wird eine riesige Menge an Nahrungsmitteln einfach weggeworfen. </p>
<p>Man soll sich vielleicht auch mal an die Christliche Religion erinnern. Laut derer zählt die  ?Völlerei? (Fresssucht, Unmäßigkeit usw.) zu den sieben Todsünden und das Wort Gottes sollte man sich zu Herzen nehmen.</p>
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		<title>By: Miathies</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/2136/comment-page-1#comment-30775</link>
		<dc:creator>Miathies</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 15:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>Nun zugegeben, ich zähle zu jenen Fernsehschauenden, die gerne einmal eine Kochsendung parallel zum Zeitungslesen laufen lassen. Es ist so herrlich ungezwungen, dieses Tamtam bei der Essensproduktion zu verfolgen. Man kann sich locker mit etwas anderem beschäftigen und dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass man den ein oder anderen Küchentipp für sich mit nimmt. 

Auf faz.net bin ich auf einen Artikel zum Thema gestoßen. Jakob Strobel y Serra bietet hier interessante und unterhaltsame Interpretationsansätze zum Phänomen Kochsendungen an. 

Als besonders bemerkenswert habe ich diesen Aspekt empfunden:
Die Etablierung von Kochsendungen im TV kann als Akt des anarchistischen Aufbegehrens gegen die Kantsche Vernunfttyrannei, gegen den materiellen Utilitarismus unseres Leben gewertet werden, so Strobel y Serra. Beim Kochen werde Schönes geschaffen und im nächsten Schritt gleich wieder vernichtet. Strobel y Serra wertet dies als die direkte Verwandlung von Geld in Genuss, als ?Luxus des Carpe Diems?. Ein metaphorisch voller Bauch wird beim Zuschauer auf der anderen Seite der Mattscheibe geschaffen. Das ist es, was den Reiz des Sehens dieses Formats ausmacht: ein Stück Luxus, ein bisschen genießen, die Imago wie die Prominenz einmal ganz ungezwungen und ohne auf den Geldbeutel zu schauen gourmethaft gespeist zu haben. 

Toll wie leicht man Menschen glücklich machen kann, nicht wahr?

Quelle: Faz.net: Strobel y Serra, Jakob (17.12.2007):Kochen im Fernsehen.Wir haben noch viel mehr Appetit. Download: 23.12.2007.16:48 Uhr.URL: http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429
A182360/Doc~E5CB1A5DD7DA14DBDABD63E325F
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun zugegeben, ich zähle zu jenen Fernsehschauenden, die gerne einmal eine Kochsendung parallel zum Zeitungslesen laufen lassen. Es ist so herrlich ungezwungen, dieses Tamtam bei der Essensproduktion zu verfolgen. Man kann sich locker mit etwas anderem beschäftigen und dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass man den ein oder anderen Küchentipp für sich mit nimmt. </p>
<p>Auf faz.net bin ich auf einen Artikel zum Thema gestoßen. Jakob Strobel y Serra bietet hier interessante und unterhaltsame Interpretationsansätze zum Phänomen Kochsendungen an. </p>
<p>Als besonders bemerkenswert habe ich diesen Aspekt empfunden:<br />
Die Etablierung von Kochsendungen im TV kann als Akt des anarchistischen Aufbegehrens gegen die Kantsche Vernunfttyrannei, gegen den materiellen Utilitarismus unseres Leben gewertet werden, so Strobel y Serra. Beim Kochen werde Schönes geschaffen und im nächsten Schritt gleich wieder vernichtet. Strobel y Serra wertet dies als die direkte Verwandlung von Geld in Genuss, als ?Luxus des Carpe Diems?. Ein metaphorisch voller Bauch wird beim Zuschauer auf der anderen Seite der Mattscheibe geschaffen. Das ist es, was den Reiz des Sehens dieses Formats ausmacht: ein Stück Luxus, ein bisschen genießen, die Imago wie die Prominenz einmal ganz ungezwungen und ohne auf den Geldbeutel zu schauen gourmethaft gespeist zu haben. </p>
<p>Toll wie leicht man Menschen glücklich machen kann, nicht wahr?</p>
<p>Quelle: Faz.net: Strobel y Serra, Jakob (17.12.2007):Kochen im Fernsehen.Wir haben noch viel mehr Appetit. Download: 23.12.2007.16:48 Uhr.URL: <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429</a><br />
A182360/Doc~E5CB1A5DD7DA14DBDABD63E325F<br />
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aktuell.</p>
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	<item>
		<title>By: veit2c01</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/2136/comment-page-1#comment-29138</link>
		<dc:creator>veit2c01</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 19:04:44 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Thema passend ein kleiner Programmtipp: &quot;Döner, Pizza, Sauerkraut&quot; ist eine Dokumentation, die der &quot;deutschen Faszination für Restaurants aller Herren Länder&quot; nachgeht.
Auch hier der Anspruch, dass Küchenkultur groß geschrieben wird. 
Das Besondere an der Dokumentation ist, dass es sich um eine VJ-Dokumentation handelt und man annimmt, dass dadurch ein besserer Einblick in die Lebens- und Essenswelten der gezeigten Personen gegeben werden kann.
Zu sehen ist die Sendung noch in der ZDF-Mediathek (über www.zdf.de).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema passend ein kleiner Programmtipp: &#8220;Döner, Pizza, Sauerkraut&#8221; ist eine Dokumentation, die der &#8220;deutschen Faszination für Restaurants aller Herren Länder&#8221; nachgeht.<br />
Auch hier der Anspruch, dass Küchenkultur groß geschrieben wird.<br />
Das Besondere an der Dokumentation ist, dass es sich um eine VJ-Dokumentation handelt und man annimmt, dass dadurch ein besserer Einblick in die Lebens- und Essenswelten der gezeigten Personen gegeben werden kann.<br />
Zu sehen ist die Sendung noch in der ZDF-Mediathek (über <a href="http://www.zdf.de" rel="nofollow">http://www.zdf.de</a>).</p>
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