Virales Marketing

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Heute abend lag ein Paket für mich zu Hause: gerichtet an Christof Barth, Trierer Medienblog. Ein Adventskalender von Hitmeister. Mit einem freundlichen Gruß und der Bitte vorbeizuschauen. Der Kalender ist eher häßlich, aber er enthält Schokolade. Deshalb: Danke, Hitmeister!

Was mich wirklich überrascht: wie kommt Hitmeister an meine Privatadresse? Klar, das ist nicht wirklich schwer, das klappt über das Telefonbuch oder über die Whois-Angaben zur Domain. Aber es muss sich dort jemand wirklich Zeit genommen haben für mich und für unser Blog.

Warum ein Adventskalender für das Medienblog? Meine Erklärung: Hitmeister ist lt. Grußkarte seit 5. November online. Google führt in seinen Listen die Seiten ganz oben, die einen hohen Pagerank haben. Und der ergibt sich unter anderem aus vielen auf Hitmeister verweisenden Links auf glaubwürdigen Websites. Und wie kriegt man diese Links? Ganz einfach: an alle Blogger einen Weihnachtskalender schicken. Die setzen sich dann hin und schreiben einen Blogeintrag, in dem mindestens ein Link auf Hitmeister verweist und das Stichwort Hitmeister im Text ganz oft enthält. Virales Marketing eben.

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10 Kommentare zu “Virales Marketing”

  1. M.Schacht sagt:

    Hoffentlich schmeckt die Schokolade wenigstens. 🙂

  2. s3baalti sagt:

    Das virale Marketing hat sich ja in diesem Blog als „erfolgreich“ herausgestellt, der Link zu „hitmeister“ ist vorhanden und funktioniert einwandfrei (ich hab’s schon angeklickt)…aber das Problem der ganzen Sache ist: Es war doch niemand verplichtet, den hitmeister zu verlinken…man hätte auch den Adventskalender im stillen genießen können, ohne Link, ohne Aufmerksamkeit…und die ganze Werbekampagne wäre umsonst gewesen?!oder hatten Sie angst,der hitmeister wäre in diesem Falle persönlich bei Ihnen aufgetaucht? Immerhin weiß er ja schon, wo Sie wohnen…

  3. Benedikt Hamich sagt:

    Leider dürfte es schwer fallen die SChokolade fair an alle Autoren des Blogs zu verteilen.

    Aber nichts desto trotz, finde ich die Idee verdammt gut.

  4. Jo Pütz sagt:

    Kann s3baalti nur beipflichten. Der Mensch hat sein Ziel erreicht. Die Idee des viralen Marketings über Adventskalender ist gar nicht mal so übel. Sowas kann eben immer noch effektiver sein als online Netzwerke zu knüpfen. Und den gewünschten Contentbeitrag als erwünschte Gegenleistung hat er ja auch postwendend bekommen 😉

    Um allerdings einen begehrten Link bei den A-Bloggern zu erzielen, müsste man wohl etwas mehr aufbieten als Schokolade… 😀

  5. Bayrischer SeoBlogger » Hitmeisters Adventskalender oder: Schokolade-bezahl-Links? sagt:

    […] Wort mal an meine Mit-Schokolade-Mampfer mitrablog, red seo blog, stereophone, yoda, hiegl, tobbi, trierer medienblog, fearblog, teddykrieger, blogpay, sumatopfmodel und alle anderen die gerne Schokolade mögen […]

  6. Schokolade Viralmarketing sagt:

    […] mit dem Kalender beschäftigt, sowie der mitrablog, red seo blog, stereophone, yoda, hiegl, tobbi, trierer medienblog, fearblog, teddykrieger, blogpay, sumatopfmodel und viele andere, die gerne Schokolade […]

  7. sarahwoike sagt:

    Da hat jemand bei den SOS Kinderdorf Fundraisern abgeguckt und adaptiert. Von denen bekommt man nämlich zur Weihnachtszeit einen von Kinderhand gemalten Kalender fürs nächste Jahr und den Spendenträger praktischerweise gleich dazu.

  8. Dimitar Gerganov sagt:

    Hugh MacLeod, der Mann hinter gapingvoid, hat auf eine ähnliche Weise den Umsatz eines kleinen südafrikanischen Weinherstellers innerhalb eines Jahres verdoppelt.

    s3baalti hat hier genau den dritten Punkt des Plans angesprochen, dass „[t]hey were under no obligation to say anything about the wine, good or bad. If they just wanted to snarf the wine and say nothing, or say something negative, that was fine. It was their call.“ Wie es sich jedoch herausgestellt hat, ist die Reaktion stark genug gewesen, um eine „disruption“ auszulösen.

  9. Britta Behrens sagt:

    Ich gönne die Schokolade ihren Kindern!

    Aber Herr Barth, wenn Sie Hitmaster schon durchschaut haben, warum haben Sie den Virus denn weiter verbreitet?

    Blog Eintrag, Nennung von HITMASTER und plus Verlinkung um die Leitideen des Netzwerkgedankens von Blogs weiterzutragen?

    Hätte nicht ein Pseudonym gereicht um über HITMASTER zu schreiben a la „Schlagermeister“ um den Weihnachtskalender Spammern ein Antibiotikum zu verpassen?

    Nun reizt es mich schon zu wissen, was hinter HITMASTER steckt, aber ich werde widerstehen und es mir von Ihnen hier im Blog beantworten lassen.

    Einen weiteren Pageklick bekommen sie von mir nicht 😉

  10. jung2c01 sagt:

    Hej Britty, da sich bisher noch niemand erbarmt hat, dich aus deiner „Unwissenheit“ zu befreien und ich sowieso den Link von Herrn Barth angeklickt hatte (meinen VISIT haben sie jetzt also auf jeden Fall registriert):
    HITMEISTER.de ist ne Kauf-und Verkaufsplattform ähnlich wie Ebay.de und Amazon-Marketplace.com! Kannst da also Filme, Bücher, Spiele, Musik und Hörbücher erwerben, genauso wie du diese dort auch wieder verticken kannst… i.O.!? 😉

    PS: Wenn die schon so ne pfiffige Idee haben, dann soll man die Marketing-Kollegen von Hitmeister.de doch wenigstens auch etwas belohnen und ihnen nen Link „schenken“… 🙂
    Hättest du doch sicher auch gerne, wenn du später einmal ne total geniale Werbeidee kreiert hast und die Kunden keine Spielverderber sind, oder!?!?
    Also von mir würdest du auf jeden Fall BEIDES bekommen: Schoki und nen Link… 😉
    und solange haben sich die lieben Kleinen von Herrn Barth sicherlich über den zusätzlichen Weihnachtskalender daheim gefreut… und @Hitmeister.de: wenn du das hier liest, BITTE kommende Weihnacht ein PAAR Kalender MEHR schicken… Herr Barth betreut auch viele liebe Studis an der Uni, die sich über nen Schoki-Weihnachtskalender freuen würden… :-))))

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