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	<title>Comments on: Jahresbilanz des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger: Weiterhin Status quo</title>
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	<description>Medien-Weblog des Faches Medienwissenschaft an der Universität Trier</description>
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		<title>By: Michael Schnitzler</title>
		<link>http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/1668/comment-page-1#comment-20361</link>
		<dc:creator>Michael Schnitzler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 15:45:46 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Bilanz kann eigentlich nicht weiter überraschen. Denn ähnlich wie im Seminar - wenngleich selbstverständlich mit anderem Hintergrundwissen, Zahlen- und Analysematerial etc. - dürften auch die Diskussionen der Zeitungsverleger bezüglich Auflagensteigerung (bzw. wenigstens dem Erhalt des Status quo), Leserbindung und Zeitungsinnovationen keine Patentlösungen im Dutzend, sondern nur vereinzelt Problemlösungsansätze hervorbringen. 

Die praktische Umsetzung von Ideen wie beispielsweise erweiterten Internetauftritten, Leser-Weblogs u.ä. zur Steigerung der Leser-Blatt-Bindung, neuen Inhalten und veränderten (leserfreundlicheren) Präsentationsformen ist dann noch einmal eine ganz andere Sache: Diese erfordert zum einen Zeit (Leser oder potenzielle Leser müssen an neue oder veränderte Angebote herangeführt werden), zum anderen ist ein Konzept, welches vielleicht bei Zeitung A in Region A funktioniert, noch längst kein Garant für den Erfolg des gleichen Konzeptes bei Zeitung B in Region B.

Entsprechende Lösungsansätze können also meiner Meinung nach nicht von &quot;jetzt auf gleich&quot; funktionieren. Für den Weg aus der Zeitungskrise brauchen Verleger und Zeitungsmacher vielmehr zweierlei: Zeit und Geduld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bilanz kann eigentlich nicht weiter überraschen. Denn ähnlich wie im Seminar &#8211; wenngleich selbstverständlich mit anderem Hintergrundwissen, Zahlen- und Analysematerial etc. &#8211; dürften auch die Diskussionen der Zeitungsverleger bezüglich Auflagensteigerung (bzw. wenigstens dem Erhalt des Status quo), Leserbindung und Zeitungsinnovationen keine Patentlösungen im Dutzend, sondern nur vereinzelt Problemlösungsansätze hervorbringen. </p>
<p>Die praktische Umsetzung von Ideen wie beispielsweise erweiterten Internetauftritten, Leser-Weblogs u.ä. zur Steigerung der Leser-Blatt-Bindung, neuen Inhalten und veränderten (leserfreundlicheren) Präsentationsformen ist dann noch einmal eine ganz andere Sache: Diese erfordert zum einen Zeit (Leser oder potenzielle Leser müssen an neue oder veränderte Angebote herangeführt werden), zum anderen ist ein Konzept, welches vielleicht bei Zeitung A in Region A funktioniert, noch längst kein Garant für den Erfolg des gleichen Konzeptes bei Zeitung B in Region B.</p>
<p>Entsprechende Lösungsansätze können also meiner Meinung nach nicht von &#8220;jetzt auf gleich&#8221; funktionieren. Für den Weg aus der Zeitungskrise brauchen Verleger und Zeitungsmacher vielmehr zweierlei: Zeit und Geduld.</p>
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