Letzte Sendung von Christiansen

geschrieben von Christof Barth in FernsehenKommentar schreiben

Nachträgliches Edit des Administators:

Hier stand ein via Copy & Paste aus dem Webangebot des Deutschlandradios eingestellter Beitrag über Frau Christiansen. Er kann hier nachgelesen werden:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/638833/

Wie in den Kommentaren richtig angemerkt, ist diese Vorgehensweise kein journalistisch korrektes Verhalten (zu Details siehe Link im Kommentar von Frau Schönherr). Damit dieser Beitrag nicht der Autorin stei2208 zugute kommt, wurde die Autorenschaft verändert.
Dank auch an diejenigen, die das Plagiat bemerkt haben.

12 Kommentare zu “Letzte Sendung von Christiansen”

  1. Daniel Reichard sagt:

    Nachdem das Thema “Christiansen-Nachfolge” einige Wochen die Medienseiten der Tageszeitungen bestimmt hatte und in dieses Tagen der ein oder andere Artikel hinsichtlich ihrer letzten Pladerrunde zu lesen war, ist es sicherlich berechtigt, dieses Thema hier im Weblog noch einmal aufzugreifen. Schade nur, dass hierfür ein Beitrag des Deutschlandradios Kultur eins zu eins übernommen wird ohne auch nur ansatzweise auf die Quelle zu verweisen.
    Das Original ist unter http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/638480/ zu finden.

  2. Christian Lehberger sagt:

    Die unveränderte Übernahme des Beitrags ist nicht nur moralisch, sondern vor allem auch rechtlich bedenklich, weshalb der Beitrag entweder schnellsten umgeschrieben oder gelöscht werden sollte…

  3. KarenSchönherr sagt:

    Da muss ich Daniel und Christian Recht geben. Sollte man nicht von Studierenden der Medienwissenschaft (ich unterstelle, dass stei2208 einer ist) erwarten, dass sie sich darüber im Klaren sind, dass Texte Urheber und diese Rechte haben?
    Es ist auch nicht das erste Mal, dass im Trierer Medienblog Texte aus Plagiatsgründen auffallen.
    http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/795

    Und interessant auch, wie plötzlich und unkommentiert nun doch eine Quelle unter dem Posting auftaucht, dann hätte man auch den Autor mitnennen können..

  4. Benedikt Hamich sagt:

    Eine Meldung von anderen Webseiten zu übernehmen ist ja durchaus legitim, denn sonst würde hier wohl auch Leere im Blog herrschen, aber so dreist zu sein und einfach mittels kopieren und einfügen ein Plagiat hinzuzaubern störrt sogar mich. Die fünf Minuten Zeit, die man braucht, um aus einer fremden Meldung eine n eigenen Post zu machen, sollte doch wohl jeder haben.

  5. Trierer Medienblog » Zum letzten Mal Sabine Christiansen sagt:

    [...] In einem früheren Beitrag wurde bereits im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, dass Sabine Christiansen am vergangenen Sonntag Abend zum letzten Mal auf Sendung sein sollte. Alleiniger Gast in dieser letzten Folge war Bundespräsident Horst Köhler. Die Netzeitung  kann heut folgendes Resumee zur letzten Sendung abgeben: “Aber nicht die Beine der Moderatorin, sondern Köhlers überraschende Offenheit waren die Highlights der Sendung. Der Bundespräsident über einen möglichen EU-Beitritt der Türkei: «Die Türkei ist ein anderer Kulturkreis.» Über das Ritual der ins uferlose auswuchernden Gipfeltreffen der sieben größten Industrienationen plus Russland: Er glaube, dass nach Heiligendamm «die Chefs begriffen, sie können nicht (allein) die Welt steuern». Andere Länder, wie China und Indien, müssten in diesen Kreis aufgenommen werden. [...]

  6. bann2c01 sagt:

    Fehler bleibt Fehler, aber statt nur auf dem Studenten rumzuhacken, dem dieser unterlaufen ist, sollte man sich lieber Gedanken darüber machen, warum es zu solchen Fällen kommt.

    Momentan geht es doch vielen so: Quantität statt Qualität, nur um sein Seminarziel zu erreichen!!!!!!!!!

  7. Christof Barth sagt:

    Die Kritik ist zwar deutlich, aber als Rumhacken würde ich das nicht bezeichnen. Wer Fehler macht, muß Kritik einstecken können – das ist in Redaktionen nicht anders.

    Redaktioneller Alltag ist es auch, sich Themen zu überlegen und die unter Nennung der verwendeten Quellen aufzubereiten. Insofern ist die Situation in der Sie sich jetzt befinden genau das, was viele von Ihnen später erwartet. Nehmen Sie es als Training für Ihren künftigen beruflichen Alltag.

  8. Ole Weigmann sagt:

    @Anne: Ich muss dir an dieser Stelle leider deutlich widersprechen.

    Eine falsche Zitation bzw. ein Plagiat ist ausnahmlos im Fehlverhalten des betreffenden Users zu suchen. Externe Gründe dafür anzuführen ist genauso absurd, wie solcherlei Dinge mit möglichen Zwangsvorgaben zu rechtfertigen oder dies zumindest zu versuchen.

    Richtige Zitation kann man lernen. Dazu ist man an dieser Universität, deswegen werden ausreichend Dokumente bereitgestellt, die einem diesen Weg weisen. Was die “Bedeutung” von Plagiaten angeht, so bekommt man dies schon in den ersten Universitätsstunden mitgeteilt.

    In seinem eigenen Blog kann man falsche Quellenangaben vielleicht noch versuchen anzugeben, weil man da keiner höheren Weisung hörig ist; in diesem medienwissenschaftlichen Blog eines externen Anbieters, dessen Selbstverständnis es ist, ausschließlich wissenschaftlich einwandfreie Beiträge zu produzieren, ist dies allerdings in keiner Weise hinnehmbar.

  9. KarenSchönherr sagt:

    Es geht hier doch nicht um Rumhacken auf Kommilitonen. Auch die Erklärung als “vogelfrei”, wie stei2208 an anderer Stelle interpretiert (http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/1611#comment-19842) ist absurd.
    Die Uni ist auch kein “Haifischbecken”, zumindest sehe ich das für unser Fach nicht so. Eine sachliche Kritik muss man sachlich hinnehmen können.
    Und abgesehen vom Ärger einiger Kommentatoren über ein qualitatives Ungleichgewicht auch bzgl. des zeitlichen Aufwands für einen Beitrag ist ein Plagiat ja nicht nur ein berufsethisches Problem -und wäre schon deshlab auch ohne praktische Beispiele einen mehr als quantitativ wertvollen Beitrag wert- sondern ein rechtliches, wie mehrfach bemerkt wurde.

    Ich würde die Blog-auflage fürs “Seminarziel” auch nicht als Schikane ansehen, wie es für bann2c01 den Anschein macht, es hält den MeWi Studenten auf dem Laufenden was sein Fach betrifft, weil er das aktuelle Geschehen beobachten und bewerten muss.

  10. bann2c01 sagt:

    @Ole: mein kommentar sollte auch nichts entschuldigen…

    @Karen: unter sachlicher Kritik verstehe ich was anderes als kommentar 3!

  11. bann2c01 sagt:

    Mein definitiv letzter Eintrag zu diesem Thema:
    @Karen: Ich sehe die Blog-auflage ganz bestimmt nicht als Schikane an.

  12. KarenSchönherr sagt:

    Schade, dass das dein letzer Kommentar sein sollte, da mich ernsthaft interessiert wo du Unsachlichkeit findest bei Comment 3.
    Die Kritik würde ich gern annehmen, denn Unsachlichkeit hat in einem Blog wie diesem meiner Meinung nach nichts verloren. Und ich empfinde den Kommentar nicht als unsachlich. Aber wenn nicht hier, können wir uns auch Face to Face austauschen.

Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können.

Design übersetzt und angepasst von Christian Moeris, Christian Lehberger & Linda Manuel. Basierend auf dem Theme GlossyBlue von N.Design Studio.
Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO