Aufbruch in neue Zeitungswelten

geschrieben von adam2c01 in Internet, Printmedien, WeblogsKommentar schreiben

So lautete das Thema, das auf dem Printkongress im Rahmen des medienforum.nrw diskutiert wurde. Wirklich viel Neues scheint dabei nicht herausgekommen zu sein.

Die grundlegende Feststellung war die, dass sich Zeitungen nicht nur alleine auf die Printausgaben konzentrieren können. Vielmehr müsse man multimedial denken, insbesondere im lokalen Bereich. Keine neuen Erkenntnise, derartige Aussagen hört man schon seit langer Zeit.

Interessanter ist hingegen die Einstellung des Vertreters der WAZ-Gruppe zu den Internetauftritten von Zeitungen und insbesondere zu Bloggern. Diesen wird die Medienkompetenz und das nötige Wissen, journalistisch zu arbeiten, kurzerhand abgesprochen. Eine äußerst gewagte und verallgemeinernde These.

Da darf man gespannt sein, welche weiteren “neuen” Erkenntnisse und äußerst “fundierte” und “wohlüberlegte” Erkenntnisse in den nächsten Tagen an die Öffentlichkeit gelangen.

Quelle: http://www.dwdl.de/article/news_11340,00.html

Ein Kommentar zu “Aufbruch in neue Zeitungswelten”

  1. Christian Palm sagt:

    Eine gewagte These? Verallgemeinernd ja, aber zum Beruf des Journalisten gehört, auch wenn es keine feste Definition für diese Berufsbezeichnung gibt, einfach mehr als zu allem und jeden eine Meinung zu haben und zudem das unbedingte Bedürfnis sie jedem mitzuteilen. Auch der Spiegel hat ja in seiner letzten Ausgabe geschrieben, dass die bisherigen Onlineauftritte zumeist unrentabel und flach sind (ausgenommen natürlich Spiegel-online).

    Ich kann die Euphorie über diese neuen Formen des Journalismus einfach nicht teilen.

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