Gefährliche Internetseiten

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Die meisten Schadprogramme, sog. Malware wird z.Zt. noch per E-Mail verbreitet. Doch in letzter Zeit werden immer häufiger manipulierte Webseiten genuzt, um Programme auf den heimischen PC zu schleusen. Schon im nächsten Jahr könnten diese die E-Mails vom Spitzenplatz verdrängen. Dabei genügt ein einfaches aufrufen der entsprechenden Seite bereits, um seinen Computer zu infizieren. Wie leicht es ist, selbst beim Branchenführer, eine solche Seite zu verlinken zeigte der belgische blogger Didier Stevens. Die von ihm bei Google geschaltete Anzeige mit der Überschrift „Is your PC virus-free? Get it infected here!“ blieb mehr als 6 Monate im Adwords-System der Suchmaschinenfirma (evtl. weil die verlinkte Seite keine Schadprogramme enthielt). Aber auch weniger harmlose Seiten wurden bereits über Google verlinkt. Google-Nutzer, die die manipulierte Anzeige anklickten, gelangten zwar tatsächlich an ihr Ziel. Sie mussten allerdings eine Zwangsumleitung nehmen, die sie über eine manipulierte Webseite führte, wo ihnen heimlich ein Schadprogramm untergeschoben wurde. Aufgrund der wachsenden Gefahr arbeiten bereits verschiedene Firmen an entsprechender Sicherheitssoftware. So hat das MIT den sog. Site Advisor entwickelt, der dem Internet-User bereits vorab anzeigt, ob die angewählte Seite potentiell gefährlich ist. Aber auch Google selbst hat das Problem erkannt und arbeitet seinerseits an einem eigenen System zum Schutz ihrer Haupteinnahmequelle.

 Quelle:

 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,5385582,00.html

 http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

http://www.tagesspiegel.de/computer-tipps/archiv/13.04.2007/3194602.asp

http://didierstevens.wordpress.com/

http://www.pcfreunde.de/news/detail-1733/programm-gefaehrliche-webseiten.html

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