Google als Helfer im Alltag

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Egal auf welchen Seiten wir im Netz surfen oder wo wir online shoppen,  Google  speichert jetzt alles. Daten, die Nutzer bei einem Dienst angeben, sollen mit allen weiteren kombiniert werden. Doch ist das gesetzlich in Ordnung?  Google hat den Umgang mit Daten geändert und möchte dem Nutzer damit helfen Suchbegriffe und Werbeanzeigen besser zu finden. Für diese Änderungen sollen zum März die Datenschutz-Bestimmungen vereinfacht und zusammengeführt werden.  Googles Datenschutz-Chefin Alma Whitten erklärte in einem Blogeintrag, dass man Informationen von einem angemeldeten  Google-Nutzer mit anderen Informationen aus anderen Diensten kombinieren kann. Somit kann die Sucher verbessert werden und man weiß genau was der Nutzer meint. Doch ist die Datenangabe für eine bessere Suche erforderlich und übersteigt dies nicht die Privatsphäre?

 

Quelle:

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13832619/Google-bricht-Grenzen-zwischen-seinen-Diensten-auf.html

Wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht…

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Wir alle kennen das Zitat von Niklas Luhman “Alles, was wir über die Gesellschaft, ja über die Welt in der wir leben wissen, wissen wir durch die Massenmedien.”

Kritisch mit dieser These hat sich der Student Stefan Kempas befasst. Im Video zu seiner Bachelor Arbeit stellt er viele interessante Thesen auf, die den Zuschauer zum Nachdenken bringen sollen. Inwiefern glauben wir alles, was uns gesagt wird und sind die Gedanken, von denen wir selbst denken sie seihen die eigenen genau dies eben nicht? Wie beeinflussen uns Nachrichten und Werbung bei alltäglichen Dingen, wie zum Beispiel dem Einkaufen? Sind 2 Worte des Nachrichtensprechers wirklich genug um schreckliche Katastrophen in Sekundenschnelle vergessen zu lassen? Und was kann man dagegen tun?

Es sei gesagt, dass er Film nicht wirklich viele Antworten gibt, nur eine einzige. Vielmehr regt er dazu an das eigene Medienverhältnis zu reflektieren, sich kritisch damit auseinander zu setzten und ganz wichtig, nicht einfach allem zuzustimmen.

 

Wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht, wird die Wahrheit das einzige sein, dass keiner mehr glaubt.

 

Ich kann nur wämrstens empfehlen reinzuschauen, dabei aber nicht vergessen, dass auch dieses Video durch ein Massenmedium verbreitet wird.

Schwarz wie Milch

 

Mit dem geringsten Aufwand die besten Noten

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Das ist ja großartig !!! Und das Ergebnis einer Studie zu der Rolf Schulmeister, ein umstrittener Hamburger Hochschulpädagoge, nun gekommen ist.

In seiner Studie untersuchte er den Zeitaufwand den die 200 Test- Studenten für ihr Studium aufwandten und verglich es mit den Ergebnissen ihrer Klausuren. Und wir vermuten es schon: Häufig hatten die Studenten, die die geringste Zeit mit dem Lernen verbrachten die besten Ergebnisse. Außerdem konnte Schulmeister 5 verschiedene Lerntypen ausmachen. Die, die “rezessiv”, “strategisch” oder “pragmatisch” lernen und- besonders interessant- die Studenten mit “angstbestimmter Lernmotivation” und die mit “selbstbestimmtem Lernverhalten”.

Was Schulmeister als absolutes Novum präsentiert erklärt der Psychologe Professor Oliver Dickhäuser mit dem bekannten Forschungsergebnis “time on task“. Angewandt auf das Lerntypenmodell Schulmeisters hieße das, dass viele Studenten (die “Angstlerner”) von der Angst des Versagens getragen, pauken, pauken. Pauken bis zum Umfallen. Während sie allerdings am Schreibtisch sitzen und sich vornehmen zu lernen schweifen die Gedanken oft ab und sie lernen ohne wirklich gelernt zu haben. Ganz anders hingegen die selbstbewussten Studenten, die davon überzeugt sind, der Erfolg sei alleine von ihnen abhängig. Sie planen akribisch genau wie viel Zeit sie in die Vorbereitung welcher Prüfung legen müssen. Anstatt wie ihre Kommilitonen alles aufzuschieben gehen sie jede Herausforderungen sofort an, um sie schnellst möglich erfolgreich  hinter sich zu lassen.

Und jetzt wo wir all das wissen dürften wir doch gewappnet sein- für die nächsten Wochen und überhaupt fürs ganze Leben! Es kann ja schließlich nicht so schwer sein, alle Ängste unter Kontrolle zu haben, Herausforderungen ins schreckenerregende Auge zu blicken und jeden Aufwand fürs Studium effizient und durchdacht zu planen, oder?

 

Quelle: Wiarda, Jan- Martin. (2012). Viel hilft nicht viel. In: Die Zeit 3/2012

Facebook Weltherrschaft

geschrieben von in Internet, Kommunikationsformen, Medienkritik, Medienwandel, QualitätKeine Kommentare »

Das woran Pinky und der Brain sich Nacht für Nacht abrackern, ist Facebook inzwischen fast gelungen. Die Weltherrschaft an sich zu reißen. Basierend auf Daten von Alexa und Google Trends macht sich der Italiener  Vincenzo Cosenza seit einiger Zeit die Mühe, eine Weltkarte der Social Network Herrschaft zu erstellen. Und der Stand zeigt die Welt in Facebook Blau gefärbt.

Mir kamen bei dieser Karte ja Assoziationen an Darstellungen aus Guido Knopp Dokus die, Nazi Eroberungen im zweiten Weltkrieg anhand einer Karte animieren (Oder war das in Inglourius Bastards?). Um Irritationen vorzubeugen: ich möchte Facebook nicht mit den Nazis vergleichen, sondern spreche hier rein von einer visuellen Assoziation. Obwohl dieses Blog ja eigentlich prädestiniert ist für schlechte Vergleiche.

Betrachtet man die weltweite Entwicklung von Facebook in den letzten Jahren wird deutlich, wie lokale soziale Netzwerke nach und nach verdrängt wurden. Ähnlich wie es in Deutschland mit StudiVZ passiert ist. Nun wurde auch in Brasilien das soziale Netzwerk von Google Orkut (weiß eigentlich irgendwer warum sich das außerhalb von Brasilien nie durchgesetzt hat, oder auch nur ansatzweise bekannt wurde?) vom Thron gestoßen. Es zeigt sich eine klarer Trend weg vom Pluralismus der Anbieter hin zum weltweiten Monopol eines Anbieters. Nämlich Facebook.

Eigentlich müsste ich ja jetzt hier diesem Blog gemäß mit einer umfassenden Medienschelte beginnen, da Medien ja so oder so immer irgendwie böse sind. Und klar, selbst wenn Mark Zuckerberg nicht der  unsympathischste Typ auf diesem Planten wäre, würde die Firmenpolitik von Facebook trotzdem jeden vor den Kopf stoßen, der sich um Datenschutz und Nutzerrecht interessiert.

Aber darüber hinaus wollte ich hier einfach mal zur Diskussion anregen und die These in Raum schmeißen, dass man mit einem Weltweit einheitlichen Sozialen Netzwerk, einer utopisch geeinten Welt ein Stück näher kommt.

via allfacebook.de

Schlagwörter: , , ,

Chronik wird Pflicht! – EU will mehr Datenschutz

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

In den kommenden Wochen werden alle Facebook-Nutzer die noch die alte Ansicht nutzen vom Betreiber zwangsumgestellt. Ganze 7 Tage bleiben als Puffer übrig, für viele Datenschützer zu wenige.
Nun ist jeder User bald Besitzer eines Lebenslaufes auf einer Seite, ob er will oder nicht. Man kann sogar rückwirkend bis zur Geburt Daten ergänzen. Jedem ist es dann sichtbar, welche Spiele ich spiele, wo ich wann war und welche Statusmeldungen ich getätigt habe.
Diese Angaben sind teilweise sehr schwer zu löschen und die wenigsten haben überhaupt einen Überblick was genau von ihnen gespeichert wird.
Nun sollen die Europäer wenn es nach EU-Justizkommissarin Viviane Reding geht ein „Recht auf Vergessen“ bekommen. In diesem Zusammenhang wird ein neues umfassendes Datenschutzpaket in Angriff genommen, dabei geht es insbesondere um persönliche Daten. Nach einer Eurobarometer-Umfrage gaben 72 % aller Europäer und 81 % der Deutschen an sich Sorgen um ihre Privatsphäre zu machen.
Eine Neuerung ist dringend nötig da die aktuellen Datenschutzregeln noch von 1995 stammen.
Es soll auch möglich sein, dass die Bürger bei ihrer nationalen Datenschutzbehörde gegen Verstöße vorgehen können. Wenn man bisher Probleme mit Facebook hatte, musste man in Irland dagegen vorgehen, da die Niederlassung in Irland ist.
Vorgeschlagen werden Bußgelder von bis zu 2 % oder maximal 1 Millionen Euro. Auch sollen die Unternehmen verpflichtet werden die Kunden die von einem Hackerangriff betroffen sind innerhalb von 24 Std. zu informieren.
Was davon umgesetzt werden kann, wird sich in den nächsten Wochen oder Monaten zeigen. Dass die Datenschutzregeln ein Update bekommen und auf das Web 2.0 Niveau angepasst werden sollen, finde ich positiv.

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/facebook-beginnt-mit-zwangsumstellung-auf-timeline-profilansicht-1b6bf-51ca-16-1003094.html

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/facebook-schaltet-timeline-frei-1b6bf-51ca-21-965181.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/eu-kommission-will-mehr-datenschutz-ein-recht-auf-vergessen-im-netz-11623455.html

Sportschau im Internet?

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Angeblich steht die ARD-Sportschau vor dem Aus. Bis Mai 2012 soll die DFL mit Christian Seifert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, einen neuen Fernsehvertrag festgelegt haben, der besagt, wer in den Jahren 2013 bis 2017  die Fußball-Bundesliga zeigen darf. Unsicher ist, ob die ARD-Sportschau den Wettkampf um die Übertragungsrechte überleben wird. Möglich ist, dass die Bundesligazusammenfassung auch im Internet übertragen wird und nicht wie bisher im Fernsehen.

Die DFL erhofft sich mit dem neuen Konzept erhöhte Werbeeinnahmen. Momentan steht die Bundesliga bei den fünf größten Ligen in Europa auf dem letzten Platz und dies solle laut Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, schnellstmöglich verbessert werden. 412 Millionen Euro kassierten die 36 Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga bisher pro Jahr. In Italien bekommen die Profiklubs 900 Millionen Euro, in England sahnen die Vereine sogar mehr als 1,2 Milliarden Euro ab. Grund für die “magere” Ausbeute der Werbeeinnahmen in den letzten Jahren ist, dass die Entwicklung der Auslandsvermarktung verschlafen wurde. Außerdem hat man bislang im “Sportschau-Land” bislang nicht auf Pay-TV gesetzt. In Deutschland wird die Fussball-Sportschau als kostenloses “Kulturgut” bezeichnet.

Sicher ist, dass es eine Fußball-Zusammenfassung geben wird, und zwar vor 20 Uhr. Jedoch kann diese auch im Internet ausgestrahlt werden. Bei der ARD stößt dieses Szenario auf heftige Kritik. Die Vorsitzende der ARD, Monika Piel,  meint, diese Entscheidung sei nicht im Sinne der Zuschauer. Die Sportschau sei zudem eine heilige Kuh, so Rummenigge.

Zahlreiche Internetanbieter sind an den Übertragungsrechten interessiert. Google z.b. könnte “die Internet-Sportschau” über Youtube ausstrahlen. Auch Yahoo und der Axel-Springer Verlag (über bild.de) könnten die Rechte bekommen. In Frage steht allerdings, ob diese Internetplattformen die Qualität haben, um hohe Einschaltquoten zu garantieren.

 

http://www.welt.de/sport/fussball/article13813829/Bundeskartellamt-erlaubt-die-Internet-Sportschau.html

http://www.welt.de/sport/fussball/article13826960/Der-grosse-Angriff-auf-die-ARD-Sportschau.html

Die schöne und das Biest- doch leider kein Happy-end

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Hollywood Traumpaar getrennt!

Seit gestern ist es offiziell, Heidi Klum und Seal sind nicht mehr zusammen,es ist sogar die Rede von Scheidung  und die ganze Welt spricht darüber. Egal welchen Fernseh- oder Radiosender man einschaltet, diesem Thema kann man nicht so leicht entgehen.

Doch wieso wird eine Trennung von den Medien so zerrissen? Ist es  die Sicherheit zu wissen, dass auch Prominente ganz normale Menschen sind, bei denen im Leben auch nicht immer alles so läuft, wie sie es sich wünschen, ist es die Schadenfreude, die Neugierde oder einfach nur eines von vielen Themen, damit man seine Sendezeit ausfüllen kann?

Es ist bekannt, dass beide ihre Liebe zueinander nicht versteckten, ganz im Gegenteil.  Heidi spielte unter anderem  in seinen Musikvideos mit, sie posteten regelmäßig Bilder ins Netz, die ein intaktes Familienleben widerspiegelten und den Eindruck hinterließen, dass nichts ihre Ehe zerstören könnte. Alles nur Fassade, alles nur gespielt?

Eine Menge Fragen, auf die man momentan noch keine wahren Antworten gefunden hat, aber über die viel spekuliert und geklatscht wird.

Eines ist jedoch sicher, Medien spielen in diesem Fall eine große Rolle, weil sie nicht nur als Informationsübermittler dienen, sondern auch wichtige  Akteure sind, vielleicht  sogar der Grund der Trennung, denn Stars fühlen sich oft von den Medien so unter Druck gesetzt perfekt und erfolgreich zu sein, dass sie diesem Druck nicht ewig standhalten können, ihr Privatleben vernachlässigen und ihre Ehe dadurch in die Brüche geht.

 

 

 

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/seal/es-wird-keinen-rosenkrieg-mit-heidi-klum-geben-22247986.bild.html

Krankheiten im Kino – vom Tabuthema zum Kassenschlager

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Nachdem das Thema Krankheiten jahrelang keinerlei besondere Stellung in den Kinosälen des Landes eroberte, lässt sich in letzter Zeit eine Entwicklung hin zum Verfilmen von meist auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichten beobachten, die sich mit den verschiedensten Erkrankungen und deren Folgen beschäftigen. Filme wie „Barfuß“ (Beschäftigung mit dem Thema psychische Krankheiten) oder „Vincent will Meer“ (Beschäftigung mit dem Thema Tourette Syndrom) bringen uns bestimmte Krankheiten näher und zeigen uns, dass Personen, die wir vielleicht als sonderbar oder anders wahrnehmen und oft fälschlicherweise schief angucken, wenn sie an uns vorbeigehen, doch ganz normale Menschen sind, deren Geschichte uns zu fesseln vermag.

Neuestes Beispiel: Der aus Frankreich stammende Kinofilm „Ziemlich beste Freunde“, der sich mit dem Schicksal des querschnittsgelähmten Philippe beschäftigt. Während seiner Suche nach einem neuen Pfleger trifft die Hauptperson auf den ehemaligen Gefängnisinsassen Driss. Fasziniert von dessen lockerer und unkomplizierter Art ihm gegenüber stellt Philippe den Gesetzesbrecher ein. Eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden grundverschiedenen Männern und jeder zeigt dem jeweils anderen seine Welt, sodass sich für beide neue Perspektiven und Blickwinkel eröffnen.

In Frankreich wurde die Komödie schon zum zweiterfolgreichsten Film des vergangenen Jahres, der um die 17 Millionen Zuschauer ins Kino lockte, ist er nun auch in Deutschland angelaufen und hat sich binnen einer Woche an die Spitze der Kinocharts katapultiert.

Ein, wie ich finde, positiver Trend, der es schafft, unser Verständnis gegenüber Kranken und deren Problemen zu erweitern und uns Informationen über Phänomene zu liefern, die von uns bislang häufig ungeachtet zwar existierten, aber nicht näher thematisiert wurden.

 

Quellen:

http://www.filmstarts.de/kritiken/182745.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Ziemlich_beste_Freunde

“Wat is de Farv von de Stickelbeern?”

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Die Beantwortung dieser Frage steht auf dem Stundenplan der zweiten Klasse der Hamburger Curslack-Neuengamme Grundschule.

Seit Kurzem können Eltern ihre Schützlinge in dieser und in sieben weiteren Hamburger Grundschulen zu diesem Wahlpflichtfach anmelden. Die Kinder lernen dort spielerisch Niederdeutsch. Ziel ist es nicht nur diesen Dialekt zu stärken, sondern den Kindern ein Bewusstsein für die Sprachtradition ihrer Heimat zu vermitteln. Insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Angebot auch tatsächlich war- weit weniger als erwartet. Dennoch ist man sehr zufrieden mit diesem Pilotprojekt und denkt schon darüber nach dieses Schulfach irgendwann als Prüfungsfach im Abitur einzuführen. Bislang halten noch wenige Lehrer und viele ehrenamtliche Sprachpaten, die sogenannten “Plattsnackers“, den Sprachunterricht ab. Schwierigkeiten haben sie vor allem mit dem Mangel an Unterrichtsmaterial. Aber selbst dafür gibt es schon eine Lösung: Der Verein “Plattolio“, gegründet vom ehemaligen ersten Bürgermeister Henning Vorscherau, stellt online eine ganze Reihe von Lernmaterial für kleine und große Plattsnackers zur Verfügung. Für alle, die dieser Sprachkultur allerdings noch völlig fremd sind können sogar die Aufgaben der 1. bis 4. Klasse zum unüberwindbaren Hindernis werden…

 

Die Farbe der Stachelbeeren? “greun” natürlich!

 

Weiterführende Links: http://plattolio.de/
Quellen: Krische, Wolfgang. ( 2012). Schnacken wie die Alten. In: DIE ZEIT 3/2012.
                  Nölting, Christianne. http://plattolio.de/ [23.01.2012]

 

„Gottschalk Live“

geschrieben von in Allgemeines2 Kommentare »

Groß, lustig, blonde Locken und immer für einen Spruch zu haben. Wer kennt ihn nicht? Man braucht nur die Wörter „Wetten, dass…?“ in den Mund nehmen und jeder weiß wer gemeint ist: Thomas Gottschalk. Keiner kann so schnell wie er aus vollkommenden Nebensächlichkeiten große Unterhaltung formen und nebenbei das Publikum so belustigen. Nach einem tragischen Unfall bei „Wetten, dass…?“ hatten wir Ihn schon abgeschrieben.  Doch ab heute Abend ist er wieder im Fernsehen zu sehen. Bei ARD wagt er sich in die Niederung des ARD- Vorabends mit der Sendung „Gottschalk Live“. Ob das ein Top oder Flop wird werden wir heute Abend um 19.20 Uhr sehen.

 

Quelle:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,810682,00.html

Fast Drei Prozent – Auch wegen den Medien?

geschrieben von in Allgemeines1 Kommentar »

Die FDP befindet sich momentan in einem historischen Umfragetief. Die Liberalen müssen selbst um den Einzug in den Bundestag 2013 bangen. Parteipolitische Schuldzuweisungen gab es schon zur genüge. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther sieht einen anderen Brandherd in der FDP-Krise – die Medien. Und fordert zum Boykott auf.

“Pressehetze ignorieren? Ich bin so frei!” lautet die Überschrift des Briefes, der nicht nur in FDP-Kreisen umging, sondern auch beim großen Koalitionspartner. Darin prangert Günther die einseitig negative Berichterstattung gegenüber seiner Partei an.

Vom inhaltlich-politischen abgesehen: Kann es sich eine Partei mit Regierungsansprüchen leisten, die Medien, die überhaupt erst Öffentlichkeit aggregieren, zu boykottieren?

Schlagwörter: , ,

Das neue iPhone 5

geschrieben von in Allgemeines2 Kommentare »

Die Gerüchteküche brodelt weiter um das  iPhone 5. Demzufolge nach soll dieses iPhone jetzt mit dem LTV ausgestattet werden.  LTE steht für Long Term Evolution und ist eine Technologie zur schnellen Datenübertagung im Mobilfunknetz. Über das LTE-Netz lassen sich hohe Download-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s realisieren – ein Vielfaches der DSL-Geschwindigkeit. Ist das wirklich  nötig? Momentan sind die Handys und Smartphones noch mit UMTS vernetzt, doch anscheinend reicht das nicht mehr aus. Auch das iPad 3, was im Februar auf den Markt kommen soll, soll bereits über dieses System verfügen. Lassen  wir uns mal überraschen

 

Quelle:

 

http://handy.t-online.de/iphone-5-lte-turbofunk-laut-weiteren-quellen-an-bord/id_53286712/index

 

ARD und ZDF schicken im April neue HDTV-Kanäle auf Sendung

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Schon lange wurde drauf gewartet. Ab dem 30. April können TV-Zuschauer 10 weitere Programme in hochauflösender Qualität empfangen und dabei sind alle unverschlüsselt. Ausgestrahlt werden folgende Programme:  die vier öffentlich-rechtlichen “dritten” Programme von NDR, WDR, SWR und BR, die drei ZDF-Digitalsender ZDFneo, ZDFkultur und ZDFinfo und die Kultursender 3sat, der Ereigniskanal Phoenix und der Kinderkanal Kika.

Eigentlich sollten die HD-Programme erst ab 2013 ausgestrahlt werden, doch so freuen sich die TV-Zuschauer  Ende April umso mehr auf das Fernsehen.

 

Quelle:

http://digital.t-online.de/hdtv-neue-hd-kanaele-von-ard-und-zdf-ab-30-april-2012/id_53311006/index

Matt Groenings südkoreanische Helfer

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Resignierte Arbeitssklaven aus Fernost zeichnen Simpsons Animationen, Minderjährige haben ungeschützten Kontakt mit ätzender Säure und gelbe Fan Artikel sind das Werk von Kinderarbeit. Eine Etage tiefer werden „Bart“- Stoffpuppen aus kleinen Kätzchen hergestellt und Pandas und Einhörner unter tierquälerischen Bedingungen in der Produktion eingesetzt. Und danach… 20th Century Fox!

http://www.clipfish.de/video/3422639/the-simpsons-banksy-intro/

Dem britischen Streetart- Künstler Banksy wurde die Ehre zu Teil den immer wechselnden Vorspann einer Simpsons Folge zu gestalten. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen nutzt er dieses Podium nicht für den üblichen Klamauk, sondern übt Kritik. Kritik, die über die typischen Anspielungen auf Hitler und Genossen  hinaus geht und die Serie selbst ins Blickfeld der Beanstandung stellt. Banksy zeigt die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im simpsonschen Sweatshop, überspitzt natürlich, aber wie immer mit einem Fünkchen Wahrheit: Tatsächlich wurde die Animation der Serie bereits 1989 nach Südkorea verlagert. Während die kreativen Prozesse auch weiterhin in den USA stattfinden, ist leider allzu oft auf den Fan Artikeln „Made in China“ zu lesen. Die moderne Arbeitsteilung in den Zeiten des Outsourcings- der moderne Mensch und das (Fabel-) Tier haben das Nachsehen.

 

Doch die Serie kann Kritik ertragen, wird sie doch selbst für ihren Zynismus geliebt. Immer wieder werden in den mittlerweile über 480 Episoden das Mediensystem, der Sender Fox und die Konsumgesellschaft auf die Schippe genommen. Dass selbst vor der eigenen Produktion nicht halt gemacht wird, ist nur Ausdruck für den Sonderstatus des Simpsons. Man darf schließlich nichts zu ernst nehmen- vor allem nicht sich selbst.

 

Quelle:

-Reißmann, Uwe: Kunstprovokateur Banksy zeigt die  „Simpsons“- Hölle. URL: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,722425,00.html (19.01.2012)

- Unbekannter Verfasser: Die Simpsons. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Simpsons (19.01.2012)

ORF protestiert

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Der österreichische Nachrichtensender ORF fühlt sich in seiner Unabhängigkeit bedroht. Ein Mitglied, Niko Pelinka (25 Jahre) der Partei SPÖ soll nun Mitarbeiter der Generalredaktion und Brüroleiter des Senders werden. Es wird befürchtet, dass er weiterhin seiner Partei Loyalität beweist und alle Informationen an seine Partei weitergeben wird und parteipolitisch Einfluss übt.

Besonders der Ablauf der Einstellung Pelinka auf seinen Posten wird kritisiert. Dieser wurde nämlich während der Weihnachtststage vollzogen, sodass andere Mitarbeiter des ORFs diese Entwicklung erst später mitbekamen.

Neben einer Unterschriftaktion für einen unabhängigen ORF, protestieren die Journalisten auch in ihren Abendnachrichten “Zeit im Bild”, indem sie den Ärger in der Redaktion aufgreifen. Dies beweist, den Mut und die Stärke der Redaktionsmitarbeiter, die sich nicht davor fürchten ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Der ORF ist parteipolitisch insofern interessant, als dass er fast konkurrenzlos ist und maßgeblich den Meinungsbildungsprozess der Gesellschaft beeinflusst.

Es wird spekuliert, ob Pelinka seinen Posten als “Dankeschön” von dem Generaldirektor, Alexander Wrabetz, erhielt. Dieser verhinderte stets politische Einflussnahme. Bei seiner Wiederwahl erhielt er große Unterstützung der SPÖ.

Die ORF-Mitarbeiter fordern die Zurücknahme aller Entscheidungen, die die Unabhängigkeit des Senders bedrohen. Wrabetz fordert allerdings sein Recht ein, sich eigenständig einen Büroleiter auszusuchen. Pelinka bietet einen Rücktritt an, sollte sich Wrabetz diesen wünschen.

Quelle: http://www.ndr.de/flash/zapp/interactivePlayer.html?xml=zappsendung353-interactiveBroadcasts.xml&sr=zapp

Es ist da- das Unwort des Jahres 2011

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Gestern wurde zum 21. mal das “Unwort des Jahres” gekürt. 2011  war die Verwendung der Bezeichnung “Döner- Morde” dein Meisten ein Dorn im sprachlichen Auge.

Zur Begründung gab die Technische Universität Darmstadt bekannt, dass der Ausdruck  prototypisch dafürstehe, dass die politische
Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.  Damit hätte die Bezeichnung “Döner-Morde” über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst.” Außerdem wäre es höchst verwerflich und diskriminierend die Opfer der recht-terroristischen Szene nach einem Imbissgericht zu benennen!

Die Jury erhielt in diesem Jahr mit rund 2400 Einsendungen die Meisten in der Geschichte der Aktion.

Bis zum 31.12. eines jeden Jahres kann jeder seinen Vorschlag zum “Unwort des Jahres” einsenden.

Als Motivation der Aktion “Unwort des Jahres”  sagt die Jury, dass man auf öffentliche Sprachgebrauchsweisen aufmerksam machen möchte und dadurch das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität der Bevölkerung fördern wolle. Man lenke den Blick auf “sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen, um damit zu sprachkritischer Reflexion aufzufordern”.

Das Wort des Jahres 2011 ist übrigens “Stresstest”…

 

Quellen: http://www.unwortdesjahres.net/

http://www.gfds.de/aktionen/wort-des-jahres/unwoerter-des-jahres/

The Big Blackout

geschrieben von in Allgemeines, Internet, Internet und Politik, Medien und Politik, Zukunft des Internet2 Kommentare »

Die Erde ist rund und außerdem ein Puzzel.

Ein unvollständiges zwar, welches mit teilweise kryptischen Zeichen beschriftet ist und dem aus irgendeinem Grund ein paar Teile fehlen, aber nichtsdestotrotz wurde dieses Puzzel binnen weniger Jahre zum bildlichen Symbol des gesammelten menschlichen Wissensvorrats – oder zumindest des gängigsten Teils davon – der Wikipedia.

Gab es ein Leben vor Wikipedia? Woher wusste man früher – vor etwa zehn Jahren – was eine Lumensekunde ist, wann und warum Fronleichnahm gefeiert wird oder warum die Automarke Mercedes eigentlich so heißt wie sie nunmal heißt? Zeitzeugen zufolge soll es möglich – wenn auch nach heutigem Verständnis unerhört mühsam  – gewesen sein, sich derartiges Wissensallerlei durch Fachliteratur, Zielgruppenzeitschriften oder fleißiges Quizshow-Schauen anzueignen, aber alleine die Tatsache dass zumindest ich darüber heute nurnoch Mutmaßungen anstellen kann wie diese Offline-Wissenschbeschaffung funktioniert haben könnte, zeigt auf erschreckend einfache Weise wie nachhaltig sich die kleine gepuzzelte Erdkugel in den Köpfen der Menschen (oder zumindest der Jugend) etabliert hat. Wikipedia macht die Welt erklärbar und darum ist Wikipedia wichtig.

Jimmy Wales weiß dass Wikipedia wichtig ist, wahrscheinlich besser als jeder andere. Dieser Mann, der den meisten Menschen hierzulande allenfalls als melancholisch dreinblickender Spendensammler mit Dackelblick ein Begriff sein dürfte, ist in der privilegierten Postition Gründer und somit oberster Chef von Wikipedia zu sein. Als solcher liegt es in seinem Ermessen (nach Absprache mit ca. 1800 Usern und Wiki-Autoren) eine Entscheidung zu treffen, deren volle Auswirkungen ab heute, dem 18.01., zumindest die englischsprachige Welt nachhaltig erschüttern könnten.

Die Wikipedia wird abgeschaltet.

Wenn auch nur für einen Tag. 24 Stunden lang bleibt zumindest der englischsprachige Wissensquell versiegt. Dieser kontrollierte Blackout, der auch von anderen vielbesuchten User-basierten Seiten wie mozilla.com oder den Komiker-Katzen von icanhascheezburger.com mitgetragen wird, ist ein Ausdruck des Protests gegen zwei Gesetzesentwürfe, die gerade im US-amerikanischen Kongress bzw. dem Senat vorgetragen wurden: Der Stop Online Piracy Act (SOPA) und der PROTECT IP Act (PIPA), sehen -  kurz gefasst – vor, dem amerikanischen Justizministerium Befugnisse einzuräumen Websiten zu zensieren bzw. zu beschlagnahmen die im Verdacht stehen urheberrechtlich geschützte Inhalte wiederrechtlich zu verwenden oder zu verbreiten. Desweiteren könnten andere Webseiten, z.B. Suchmaschinenanbieter wie Google, gezwungen werden, bestimmte Seiten nicht mehr zu verlinken oder zu bewerben.

Das Anliegen, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen mag legitim erscheinen, denn wie wir alle wissen ist Raubkopiererei eine schlimme Sache, weshalb die dicken Fische der davon betroffenen Branchen – Plattenfirmen, Pharmaunternehmen, etc. – natürlich mit aller verfügbaren Lobbymacht auf die baldige Verabschiedung von SOPA und PIPA pochen. Die Problematik ergibt sich allerdings daraus, dass diese Gesetze wirklich herrliche Hintertüren bieten, die es dem Gesetzgeber ermöglichen würden über kurz oder lang jeder aus irgendeinem Grund unerwünschten Website, das Leben erheblich schwerer zu machen. Um das Kind und gleichzeitige Schreckgespenst von Jimmy Wales und eines jeden Piraten-Wählers beim Namen zu nennen: ZENSUR.

Besonders betroffen wären dadurch die eben bereits erwähnten User-basierten Webangebote, wie Google, Facebook, ebay oder eben Wikipedia, die zur permanenten Selbstzensur gezwungen werden könnten. Nun sind eben diese vier auch nicht gerade Leichtgewichte der Branche und formatieren sich in einem gemeinsam organisierten Protest – mit Wikipedia als Vorreiter und dem 24-Stunden-Blackout als Warnschuss vor den Bug der Copyright-Kreutzritter.

Die wirtschaftliche und mediale Macht dieser Protestbewegung könnte eine neue Form des Web-Lobbyismus erschaffen, die es in dieser Dimension vorher noch nicht gab und deren politisches Einflusspotential noch kaum abzusehen ist. Unerwartete Schützenhilfe bekommt die Protestbewegung dabei ausgerechnet aus dem Weißen Haus selbst – ein Sprecher verkündete vergangenen Samstag: “Versuche, die Online-Piraterie zu bekämpfen, dürfen nicht in einer Online-Zensur legaler Aktivitäten ausarten oder die Möglichkeiten zur Innovation [...] begrenzen.” Entsprechende Gesetzesentwürfe würden von der Regierung Obama nicht gebilligt werden.

Unter derartigem politischen und lobbyistischen Druck lassen erste Ergebnisse für gewöhnlich nicht lange auf sich warten: sowohl der republikanische Abgeordnete Lamar Smith, der den SOPA-Entwurf vorbrachte, als auch Patrick Lehay, seines Zeichens demokratischer Senator von Vermont und Schöpfer von PIPA gaben an, ihre jeweiligen Kreationen erneut zu prüfen und ggf. zu überarbeiten. Ob dabei ein Konsens gefunden werden kann oder ob die Copyright-Lobby sich der Online-Allianz beugen muss, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch kaum absehbar.

Denn zuvor gehen auf unserem kleinen Puzzle-Globus erst einmal die Lichter aus.

Startseite der englischen Wikipedia von Mittwoch, dem 18.01.2012

________________________________________________________________

Quellen:

http://wikimediafoundation.org/wiki/Press_releases/English_Wikipedia_to_go_dark (Abruf am 17.01.12)

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,809499,00.html (Abruf am 17.01.12)

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809442,00.html (Abruf am 17.01.12)

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809603,00.html (Abruf am 17.01.12)

http://www.stern.de/digital/online/protest-gegen-us-internetgesetz-sopa-wikipedia-sieht-schwarz-1774721.html (Abruf am 17.01.12)

http://www.whitehouse.gov/blog/2012/01/14/obama-administration-responds-we-people-petitions-sopa-and-online-piracy (Abruf am 17.01.12)

 

Bildquelle:

http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page (Abruf am 18.01.12)

“Marty, wir müssen in die 70er reisen um Led Zeppelin live zu sehen!”

geschrieben von in Allgemeines5 Kommentare »

… So sagte es einst Doc Brown in “Zurück in die Zukunft” zu Marty McFly, seinem hemdsärmligen Mitstreiter. “Zeitreisen, um Vergangenes zu sehen, eine gute Idee!”, dachten sich auch die Franzosen Michel Hazanavicius (Regisseur) und Thomas Langmann (Produzent) und produzierten den ersten Stummfilm seit langem.

“The Artist” heißt das Werk, wurde bei den diesjährigen Golden Globes kräftig gefeiert und kommt laut Filmstarts.de am 26. Januar bei uns in die Kinos. Es geht um George Valentin, bezeichnenderweise Stummfilm-Hollywoodstar. Im Jahre 1927 kommt für Valentin ihn die Katastrophe: Der Tonfilm. Der einstige Star gerät in Vergessenheit, bis er mit der jungen Peppy Miller sein Comeback als Tänzer versucht. George Valentin wird verkörpert von Jean Dujardin, bekannt ist dieser in Frankreich vor allem für seine James-Bond-Persiflagen “OSS 117″.

Definitiv sehenswert ist meine Prognose für diesen Film eines totgeglaubten Genres, zumindest wird diesmal die Synchronisation auf jeden Fall ordentlich sein. Hier der Trailer.

Ich beziehe mich auf:

http://www.imdb.com/title/tt1655442/,

http://www.filmstarts.de/kritiken/183070.html,

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1654101/

http://www.imdb.com/video/imdb/vi2003082265/

 

Wer wird der neue Gott(schalk) am Fersehhimmel?

geschrieben von in Allgemeines5 Kommentare »

Nach der vor wenigen Wochen geführten, hitzigen Diskussion um die Nachfolge des Kult-Moderators Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass…“, geht die Gerüchteküche nun in die nächste Runde. Nach Medieninformationen ist der potentielle Nachfolger bereits gefunden, nur der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Sendung sei ungewiss. Und schon wieder geht das große Raten los: Sämtliche Moderatoren und Moderatorinnen anderer Sender (wie Barbara Schöneberger, Anke Engelke, Nazan Eckes…) werden durch die Medien auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Da fragt man sich doch als medienkritischer Beobachter: Haben die Medien selbst nicht im großen Maße Einfluss darauf, wer nun tatsächlich das neue Gesicht des Erfolgsformates wird? Denn nach Umfragen und Themenrunden auf verschiedenen Radiosendern (zum Beispiel SWR3), in denen per Internet oder via Telefon abgestimmt werden konnte, welche der angegebenen Personen man sich am ehesten oder gar am wenigsten für diese Position vorstellen kann, kristallisierte sich folgendes Meinungsbild heraus: Hape Kerkeling, Anke Engelke und Barbara Schöneberger fanden sich bei SWR3 klar an der Spitze wieder. Zunächst einmal waren solcherlei Umfragen natürlich eine Bestätigung für Programmdirektor Thomas Bellut, überhaupt mit der Sendung weiter zu machen, denn bei der Umfrage bestand ebenfalls die Möglichkeit, dafür abzustimmen, dass „Wetten, dass…“ ohne Thomas Gottschalk nicht denkbar wäre. Desweiteren werden Personen, die vielleicht bei mehreren Umfragen eher abgeschlagen im unteren Teil der Statistik landeten, wohl eher nicht in Betracht gezogen werden, es geht ja schließlich um Umsatz und Quotengarantie. Die letzte Sendung mit Thomas Gottschalk verfolgten nämlich stolze 14,7 Millionen Menschen, was einem Marktanteil von 46 Prozent entspricht.

So oder so, man darf gespannt sein, wie sich der oder die Neue –nach Angaben des Programmdirektors eventuell schon im April- schlagen wird. Denn ein Urgestein des Showbusiness zu vertreten, kann mitunter eine schwierige Aufgabe sein. Hoffen wir also, dass dem neuen Gesicht von „Wetten, dass…“ kein steiniger Weg ansteht, wie ihn etwa Schauspieler Ashton Kutcher nach seinem Antritt bei „Two and a half men“ überwinden muss. Manche Positionen lassen sich vielleicht einfach nicht ersetzen…

 

Quellen:

http://www.news.de/medien/855262354/wetten-dass-zdf-soll-geheimen-nachfolger-haben-comeback-im-april/1/

http://www.swr3.de/spass/Wer-soll-in-Gottschalks-Fussstapfen-treten/-/id=47320/did=1097784/szgk7f/index.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/14-7-Millionen-Menschen-verfolgen-Gottschalks-Wetten-dass-Abschied-id17788661.html

Das Wikipedia-Gefühl

geschrieben von in AllgemeinesKeine Kommentare »

Kennen wir das nicht alle? Man muss ein Referat halten oder eine Hausarbeit schreiben, hat schon so viele Bücher aus der Bibliothek geschleppt, so viele Online-Artikel gelesen, nur zu  ein paar kleinen Informationen scheint es auf der Welt keine Literatur zu geben. Obwohl genau diese Informationen genau jetzt unglaublich wichtig für diese Arbeit sind! Dass es meistens an Stress, Ungeduld und dazu scheinbar proportional steigender Blindheit für wichtige Informationen in Texten liegt, sei augenzwinkernd dahingestellt.

Dann beschleicht einen ein dumpfes Gefühl. Ein verbotenes Gefühl. Mit plötzlich kalten Händen huschen die Finger über die Tastatur, ein, zwei Mausklicks… und es ist getan. Das Adrenalin pulsiert in den Adern – Wir haben Wikipedia aufgerufen. Und sind dort ungefähr nach einer Sekunde fündig geworden.

Aber warum ist Wikipedia immernoch an so vielen Universitäten “Sünde”? Da es sich um eine “freie” Enzyklopädie handelt, an der eigentlich jeder weiterschreiben kann, gilt Wikipedia als unzuverlässig. Autoren sind oft Laien, die sich interessehalber in einem bestimmten Themengebiet auskennen. Die Artikel sind oft fehlerhaft oder gar Plagiate und die Autoren kann man oft gar nicht mehr zurückverfolgen, da viele auch noch anonym arbeiten. Oder die Quelle, die man genannt hat, existiert so nichtmehr, weil der Artikel wieder umgeschrieben wurde. So erklärt man es uns schon seit der Schulzeit. Klingt erstmal alles plausibel.

Doch 2005 hat “Nature.com”in einem Vergleich zwischen Wikipedia und der Encyclopedia Britannica durchgeführt, dessen Ergebnis überraschte: 42 zufällig ausgewählte Artikel wurden von Experten in Hinblick auf Fehler und Ungenauigkeiten überprüft. Wikipedia-Artikel wiesen im Durchschnitt vier Fehler auf und die der Encyclopedia drei. Innerhalb der 42 Artikel traten insgesamt in beiden Enzyklopädien vier schwerwiegende Fehler auf. So unzuverlässig kann die Seite also gar nicht sein, oder? Allerdings ist der Vergleichstest mittlerweile doch schon relativ alt und die Zahl der getesteten Artikel sehr gering. Die geringe Fehlerzahl kommt laut “Forschen und Lehre” daher, dass so viele Autoren an den Artikeln schreiben und die Seite eine so hohe Aktualität hat, dass Fehler meist schnell gefunden und verbessert werden. Hauptargument gegen Wikipedia ist meistens, dass es sich eben nicht um wissenschaftliche Texte handelt. Die Autoren sind oft Laien oder gar anonym. Aber sollte man die Arbeit eines Wissenschaftlers nicht genauso kritisch hinterfragen?
Auch, dass die Quelle eines Artikels manchmal später nichtmehr aufrufbar ist, stimmt so nicht, wie Forschen und Lehre erklärt. Man könne einfach einen Permanentlink der Seite in ein Zitat seines Textes einbauen. So finde sich immer wieder die gemeinte Version. Die Autoren kann man ebenfalls zurückverfolgen, da es zu jedem Artikel eine Versionsgeschichte gibt. In dieser steht, wer mitgeschrieben hat und wer was genau zu einem Eintrag beigetragen hat. So lassen sich Informationen anonymer Autoren auch aussortieren.

In “normalen” Enzyklopädien und wissenschaftlichen Texten gibt es im Gegensatz zu Wikipedia natürlich meist keine Diskussionsfunktion. Aber diese ist besonders hilfreich für einen reflektieren Umgang mit den aufgerufenen Artikeln und Themen. Denn gerade in den Diskussionen wird ja kritisiert und man hat Einblick in verschiedene Betrachtungsweisen. Wobei es ja nicht verboten ist, diese zu lesen um sich weitreichender zu informieren, denn man benutzt diese später sicher nicht als Quelle für seine Arbeit. Es scheint also einfach viele Vorurteile gegen Wikipedia zu geben, immerhin ist die Seite einfach noch nicht besonders alt. Außerdem sollen Studenten lernen, “richtig” zu recherchieren. Ob die Debatte je zu einer Lösung kommt, ist fragwürdig. Und Wikipedia hat eben  seine Vor- und Nachteile. Man hat mittlerweile auch einfach selber schon ein schlechtes Gefühl, wenn man Wikipedia benutzt hat, ob nun berechtigt, oder nicht. Aber irgendwie haben wir es erstaunlicherweise ja auch fast immer geschafft, am Ende doch ohne unser geliebtes Wiki zu arbeiten.

 

Literatur:

http://blogs.nature.com/nascent/2005/12/comparing_wikipedia_and_britan_1.html

http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=6807

http://www.nature.com/nature/journal/v438/n7070/full/438900a.html

Design übersetzt und angepasst von Christian Moeris, Christian Lehberger & Linda Manuel. Basierend auf dem Theme GlossyBlue von N.Design Studio.
Bild Radioskala: © Jürgen Acker / PIXELIO